Rohstoffe treiben die Weltwirtschaft an. Ohne Kupfer kein Stromnetz, ohne Öl keine Industrie, ohne Gold keine Notenbankreserven.
Viele Privatanleger möchten an dieser Nachfrage teilhaben, stehen aber vor der Frage, wie sie am besten einsteigen sollen. Rohstoffaktien sind dabei eine der populärsten Varianten, weil du über sie indirekt am Geschehen teilnimmst, ohne Barren im Schließfach zu lagern oder komplexe Terminkontrakte zu handeln.
Gleichzeitig ist der Sektor zyklisch, von geopolitischen Nachrichten geprägt und auf den ersten Blick unübersichtlich. Mit Goldpreisen nahe der Marke von 4.000 Euro je Feinunze und Kupfer auf historisch hohem Niveau stellt sich die Frage ganz aktuell: Welche Unternehmen lohnen sich, und wie funktionieren Rohstoffaktien überhaupt?
Dieser Artikel ordnet den Markt, zeigt Auswahlkriterien und nennt beispielhafte Titel, die du über Broker wie XTB handeln kannst.
Rohstoffaktien – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Definition: Rohstoffaktien sind Anteile an Unternehmen, die Rohstoffe fördern, verarbeiten oder handeln, darunter Bergbaukonzerne, Ölgesellschaften und Agrarhändler.
💡 Preiszusammenhang: Die Aktienkurse folgen in der Regel den Rohstoffpreisen, reagieren aber häufig stärker und schneller, weil Fixkosten und Fremdfinanzierung der Unternehmen als Hebel wirken.
💡 Kategorien: Die wichtigsten Bereiche sind Energie, Edelmetalle, Industriemetalle und Agrarrohstoffe, wobei jeder Teilmarkt eigenen Zyklen folgt.
💡 Dividenden: Große Produzenten wie Chevron, Exxon Mobil, TotalEnergies oder BHP schütten regelmäßig überdurchschnittlich hohe Dividenden aus.
💡 Märkte: Viele relevante Titel sind an internationalen Börsen in New York, London, Toronto oder Sydney notiert und lassen sich über einen Broker mit internationalem Zugang bequem erwerben.
Rohstoffe treiben die Weltwirtschaft an. Ohne Kupfer kein Stromnetz, ohne Öl keine Industrie, ohne Gold keine Notenbankreserven.
Viele Privatanleger möchten an dieser Nachfrage teilhaben, stehen aber vor der Frage, wie sie am besten einsteigen sollen. Rohstoffaktien sind dabei eine der populärsten Varianten, weil du über sie indirekt am Geschehen teilnimmst, ohne Barren im Schließfach zu lagern oder komplexe Terminkontrakte zu handeln.
Gleichzeitig ist der Sektor zyklisch, von geopolitischen Nachrichten geprägt und auf den ersten Blick unübersichtlich. Mit Goldpreisen nahe der Marke von 4.000 Euro je Feinunze und Kupfer auf historisch hohem Niveau stellt sich die Frage ganz aktuell: Welche Unternehmen lohnen sich, und wie funktionieren Rohstoffaktien überhaupt?
Dieser Artikel ordnet den Markt, zeigt Auswahlkriterien und nennt beispielhafte Titel, die du über Broker wie XTB handeln kannst.
Rohstoffaktien – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Definition: Rohstoffaktien sind Anteile an Unternehmen, die Rohstoffe fördern, verarbeiten oder handeln, darunter Bergbaukonzerne, Ölgesellschaften und Agrarhändler.
💡 Preiszusammenhang: Die Aktienkurse folgen in der Regel den Rohstoffpreisen, reagieren aber häufig stärker und schneller, weil Fixkosten und Fremdfinanzierung der Unternehmen als Hebel wirken.
💡 Kategorien: Die wichtigsten Bereiche sind Energie, Edelmetalle, Industriemetalle und Agrarrohstoffe, wobei jeder Teilmarkt eigenen Zyklen folgt.
💡 Dividenden: Große Produzenten wie Chevron, Exxon Mobil, TotalEnergies oder BHP schütten regelmäßig überdurchschnittlich hohe Dividenden aus.
💡 Märkte: Viele relevante Titel sind an internationalen Börsen in New York, London, Toronto oder Sydney notiert und lassen sich über einen Broker mit internationalem Zugang bequem erwerben.
Was sind Rohstoffaktien?
Der Einstieg in den Sektor wird leichter, wenn du verstehst, was sich hinter dem Begriff verbirgt, wie sich solche Aktien von einem direkten Rohstoffinvestment unterscheiden und warum ihre Kurse manchmal unabhängig vom Marktpreis des jeweiligen Rohstoffs reagieren.
Was versteht man unter Rohstoffaktien?
Rohstoffaktien sind Wertpapiere von Unternehmen, deren Geschäftsmodell sich um die Gewinnung, Verarbeitung oder den Handel mit Rohstoffen dreht.
Dazu zählen klassische Bergbaukonzerne wie Rio Tinto, integrierte Ölunternehmen wie Shell, Goldproduzenten wie Newmont oder spezialisierte Agrarhändler wie Bunge.
Wenn du eine solche Aktie kaufst, wirst du Miteigentümer am gesamten Geschäft, also beispielsweise an den Minen, Förderanlagen, Lagerbeständen, Raffinerien und langfristigen Lieferverträgen.
Der Wert deiner Beteiligung hängt nicht allein vom Preis des Rohstoffs ab, sondern auch von der Qualität der Unternehmensführung allgemein, den Produktionskosten oder des Verschuldungsgrads. Genau deshalb können sich die Aktienkurse zweier Goldproduzenten bei gleichem Goldpreis völlig unterschiedlich entwickeln.
In Deutschland gibt es nur wenige spezialisierte deutsche Rohstoffaktien, wobei die Deutsche Rohstoff AG (DR0.DE) (Öl und Gas) als Hauptvertreter gilt. Der Markt ist also eher durch internationale Rohstoffriesen geprägt.
Andere Rohstoffwerte aus Deutschland finden sich eher im Bereich Metallindustrie, wie zum Beispiel der Kupferproduzent Aurubis (NDA.DE) mit Sitz in Hamburg, oder als spezialisierter Explorer die Zinnwald Lithium PLC, die an der Londoner Börse notiert ist.
Rohstoffaktien vs. direkte Rohstoffinvestments
Beim direkten Investment kaufst du den Rohstoff selbst, etwa Gold als Barren oder einen Ölkontrakt über ein Derivat. Du profitierst eins zu eins von der Preisbewegung, zahlst aber Lagerkosten oder Finanzierungsgebühren und erhältst keine Dividende.
Eine Aktie liefert dir zusätzlich zum Wachstumspotenzial des Unternehmens den Zugang zum operativen Ergebnis über Gewinnausschüttungen (Dividende). Sinkt der Rohstoffpreis, kann ein gut geführter Produzent zum Beispiel durch Kostensenkungen trotzdem Gewinne ausweisen. Im Gegenzug trägst du die allgemeinen Unternehmensrisiken mit.
Für einen langfristig orientierten Anleger, der von einer Rohstoffhausse profitieren möchte, sind Aktien unter dem Strich oft die pragmatischere Wahl als ein direktes Investment.
Wie hängen Rohstoffaktien und Rohstoffpreise zusammen?
Steigende Rohstoffpreise schlagen meist direkt auf Umsatz und Marge eines Produzenten durch und treiben den Aktienkurs an. Der Effekt ist oft überproportional, weil ein Großteil der Fixkosten ohnehin bereits anfällt und jeder Preisanstieg nahezu vollständig in den Gewinn fließt.
Umgekehrt kann eine Aktie auch bei stabilen Preisen steigen, etwa wenn ein Unternehmen seine Förderkosten senkt, neue Vorkommen erschließt oder ein Konkurrent übernommen wird.
Ein perfekter Gleichlauf zwischen Rohstoffpreis und Aktienkurs existiert deshalb nicht. Schwache Bilanzen, politische Eingriffe, Streiks, Minenunfälle oder gescheiterte Projekte können die Entkopplung verstärken. Als Anleger hilft es, sowohl den Rohstoffpreis als auch die Fundamentaldaten (im Wesentlichen die Finanzkennzahlen) des jeweiligen Unternehmens im Blick zu behalten.
Welche Arten von Rohstoffaktien gibt es?
Der Sektor lässt sich nach zwei Aspekten sortieren: nach dem geförderten Rohstoff und nach der Rolle des Unternehmens in der Wertschöpfungskette. Beide Dimensionen helfen dir, Chancen und Risiken einzuordnen.
Nach Rohstoffkategorien: In welche Bereiche kannst du investieren?
Rohstoffaktien lassen sich in vier große Kategorien einteilen.
- Energie-Rohstoffe: Dazu gehören vor allem Öl, Erdgas und Kohle; sie dienen der Energieerzeugung, zum Beispiel für Strom, Heizen und Treibstoffe. In diesem Bereich dominieren große, international tätige Energieunternehmen, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette aktiv sind – von der Förderung bis zur Verarbeitung und Vermarktung.
- Edelmetalle: Gold, Silber, Platin und Palladium gelten als Edelmetalle; sie werden oft als Schmuck, in technischen Anwendungen sowie als Krisen- und Inflationsschutz genutzt. Der Sektor umfasst vor allem Bergbauunternehmen, die sich auf die Förderung einzelner Metalle oder auf mehrere Edelmetalle gleichzeitig spezialisiert haben.
- Industriemetalle: Hierzu zählen Metalle wie Kupfer, Aluminium, Zink oder Nickel, die als Grundstoffe für Industrie, Bau und Maschinenbau wichtig sind. In diesem Segment finden sich sowohl spezialisierte Produzenten einzelner Metalle als auch breit aufgestellte Bergbaukonzerne, die verschiedene Rohstoffe parallel fördern.
- Agrarrohstoffe: Dazu zählen pflanzliche und tierische Grundstoffe wie Getreide (Mais, Weizen), Kaffee, Kakao, Zucker oder Rindfleisch. Sie dienen vor allem der Nahrungs- und Futtermittelproduktion. An der Börse sind sie meist über große Agrar- und Handelsunternehmen investierbar, die in Verarbeitung, Logistik und globalem Handel tätig sind.
Nach Unternehmensarten: Produzenten, Explorationsfirmen & Zulieferer
Neben der Rohstoffkategorie kann eine Einteilung nach der Art des Unternehmens Sinn machen.
- Rohstoffproduzenten sind meist etablierte Konzerne mit laufender Förderung und stabilen Cashflows, die in der Regel auch Dividenden ausschütten. Ihr Kursrisiko ist niedriger, dafür ist das Aufwärtspotenzial in einem einzelnen Jahr begrenzt.
- Explorationsfirmen, oft als Junior Miners bezeichnet, hingegen suchen nach neuen Rohstoffvorkommen und befinden sich oft in einem frühen Entwicklungsstadium. Sie können bei einem Fund massiv gewinnen, aber ein Totalverlust ist ebenso möglich, weil bei vielen Projekten keine Produktion aufgenommen wird.
- Zulieferer und Dienstleister, etwa Hersteller von Bergbauausrüstung oder Sprengstofftechnik, profitieren ebenfalls vom Rohstoffboom, ohne direkt von einzelnen Rohstoffpreisen abhängig zu sein.
Für Einsteiger empfiehlt sich der Fokus auf etablierte Produzenten mit solider Bilanz, weil ihr Risikoprofil besser kalkulierbar ist und sie nicht von einem einzigen Projekt abhängen.
Welche Rohstoffaktien haben aktuell Potenzial?
Die Frage nach dem derzeit besten Titel lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind deine Anlageziele, dein Zeithorizont und eine solide Auswahlmethode.
Im Folgenden findest du hilfreiche Beurteilungskriterien, eine Rohstoffaktien Liste mit relevanten Large Caps (Aktien großer, etablierter Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung) sowie Hinweise auf dividendenstarke Titel.
Wie findest du die besten Rohstoffaktien für dein Depot?
Ein guter Ausgangspunkt ist die Kostenstruktur. Unternehmen mit niedrigen Förderkosten pro Unze Gold, Tonne Kupfer oder Barrel Öl kommen meist auch durch Preisdellen gut hindurch und wirtschaften selbst in schwächeren Jahren profitabel.
Ebenso wichtig ist die Verschuldung: Ein hoher Fremdkapitalanteil wird bei fallenden Rohstoffpreisen schnell zur Belastung, weil Zinsen unabhängig vom Ergebnis bedient werden müssen.
Marktstellung und Diversifikation spielen eine Rolle, weil ein Konzern mit mehreren Rohstoffen und Förderregionen stabiler aufgestellt ist als ein Ein-Projekt-Unternehmen. Zusätzlich lohnt sich der Blick auf den übergeordneten Rohstofftrend.
Wer zum Beispiel 2026 in Kupfer investiert, profitiert von einem strukturellen Defizit, das viele Analysten bis zum Ende des Jahrzehnts erwarten. Für Gold spricht die aktuell hohe Nachfrage der Zentralbanken und die unsichere geldpolitische Lage.
Zuletzt gehören Bewertungskennzahlen in den Werkzeugkasten für die Auswahl von Rohstoffaktien. Etwa das Kurs Gewinn Verhältnis (KGV) im Vergleich zum historischen Mittel der Branche.
Top 10 Rohstoffaktien: Diese Unternehmen sind derzeit besonders relevant
Die folgende Rohstoffaktien Top 10 umfasst bekannte Large Caps, die du auch über XTB handeln kannst. Sie ersetzt keine individuelle Analyse und stellt keine Anlageempfehlung dar, sondern dient als Orientierung für die Einordnung des Sektors.
- Exxon Mobil (XOM.US): Größter US-Ölkonzern mit stabiler Produktion im Permian Basin, einem großen Sedimentbecken im Südwesten der Vereinigten Staaten. Stabile und steigende Dividendenzahlungen seit Jahrzehnten.
- Chevron (CVX.US): Integrierter Ölriese mit einem angekündigten Aktienrückkaufprogramm bis 2030 und quartalsweiser Dividende.
- Shell (SHEL.UK): Europas führender Ölkonzern mit starkem Flüssiggasgeschäft und breit gestreuten Förderaktivitäten weltweit.
- TotalEnergies (TTE.FR): Französischer Multi-Energieversorger mit parallelen Investitionen in Öl, Gas und erneuerbare Energien.
- BHP Group (BHP.AU): Weltgrößter Bergbaukonzern, breit aufgestellt in Eisenerz, Kupfer und Nickel.
- Rio Tinto (RIO.UK): Fokus auf Eisenerz, Aluminium und Kupfer, mit wachstumsstarken Projekten wie Oyu Tolgoi in der Mongolei.
- Glencore (GLEN.UK): Kombiniert Bergbau und weltweiten Rohstoffhandel, hoher Kupferanteil und diversifizierte Erlösquellen.
- Freeport-McMoRan (FCX.US): Einer der größten Kupferproduzenten weltweit, zusätzlich Gold und Molybdän aus der Grasberg-Mine.
- Barrick Mining (B.US): Zweitgrößter Goldförderer der Welt, profitiert unmittelbar von den aktuellen Rekordpreisen beim gelben Metall.
- Newmont (NEM.US): Weltweit führender Goldproduzent mit breiter geografischer Streuung über Nord- und Südamerika, Afrika und Australien.
Welche Rohstoffaktien zahlen eine hohe Dividende?
Rohstoffaktien mit hoher Dividende sind im Sektor keine Seltenheit. Die führenden Player generieren in Boomphasen in der Regel enorme freie Cashflows. Aber die Branche ist zyklisch und das nächste Tief kommt bestimmt.
Um trotz der zyklischen Natur der Branche Investoren anzuziehen und Bestandsaktionäre bei der Stange zu halten, setzen viele große Rohstoffkonzerne auf eine attraktive Dividendenpolitik und schütten diese freien Mittel als Gewinnbeteiligung aus.
- Chevron liegt derzeit bei einer Dividendenrendite um die 3,7%, TotalEnergies bewegt sich sogar um die 4,4%.
- Exxon Mobil hat seine Ausschüttung laut eigener Angaben seit mehr als vier Jahrzehnten Jahr für Jahr angehoben und gilt damit als klassischer Dividendenaristokrat.
- BHP und Rio Tinto (aktuell, Stand April 2026 Dividendenrendite von mehr als 4%) zahlen variable, an den Gewinn gekoppelte Dividenden, die in starken Rohstoffjahren besonders üppig ausfallen, in schwachen Phasen dagegen zurückgehen.
- Glencore kombiniert feste Ausschüttungen mit variablen Komponenten aus dem Handelsgeschäft.
Wichtig: Eine hohe Dividendenrendite ist für sich genommen kein Qualitätsmerkmal, sondern manchmal nur das Ergebnis eines gefallenen Kurses. Prüfe deshalb immer die Nachhaltigkeit der Ausschüttung über mehrere Jahre, die Ausschüttungsquote und die freie Liquidität des Unternehmens.
Wie kannst du Rohstoffaktien kaufen?
Der Zugang zu Rohstoffaktien ist heute über jeden guten, breit aufgestellten Broker möglich. Wichtig sind niedrige Gebühren, Zugang zu internationalen Börsen und eine nutzerfreundliche Handelsplattform.
Schritt für Schritt: So investierst du in Rohstoffaktien
Der Kauf einer Rohstoffaktie ist in nur vier Schritten erledigt:
- Zuerst eröffnest du ein Handelskonto bei einem Broker. Bei XTB dauert das online meist wenige Minuten und erfordert eine Identitätsprüfung.
- Anschließend überweist du Geld auf dein Konto, üblicherweise per Banküberweisung, Kreditkarte oder noch komfortabler mit dem eWallet.
- Über die Suchfunktion der Handelsplattform findest du die gewünschte Aktie, entweder über den Unternehmensnamen oder die ISIN, beispielsweise US30231G1022 für Exxon Mobil oder JE00B4T3BW64 für Glencore.
- Dann wählst du die gewünschte Stückzahl oder den Eurobetrag, setzt eine Limit Order zu einem gewünschten Maximalpreis oder eine Markt Order zum aktuellen Marktpreis und bestätigst den Auftrag.
Beispiel der Ordermaske:
Nach wenigen Sekunden erscheint die Aktie in deinem Konto. Für Newcomer lohnt sich häufig ein gestaffelter Einstieg über mehrere Monate, um Kursschwankungen zu glätten und einen günstigeren Durchschnittskurs zu erzielen.
An welchen Börsen werden Rohstoffaktien gehandelt?
Der Großteil der bedeutendsten Rohstoffaktien ist in den USA, Kanada, Großbritannien und Australien notiert.
- Die New York Stock Exchange (NYSE) beheimatet Exxon Mobil, Chevron, Freeport-McMoRan und Newmont.
- Die London Stock Exchange (LSE) listet Shell, Rio Tinto, Glencore und BHP.
- Die Toronto Stock Exchange (TSX) ist die Heimat vieler kanadischer Goldproduzenten.
- Die Australian Securities Exchange (ASX) bietet Zugang zu zahlreichen Minenkonzernen.
Für deutsche Anleger bedeutet das: Der Broker sollte die großen internationalen Handelsplätze anbinden. Bei XTB erhältst du Zugang zu Rohstoffaktien an 16 großen internationalen Börsenplätzen, darunter alle genannten.
Alternativen zu einzelnen Rohstoffaktien
Nicht jeder Anleger möchte einzelne Titel auswählen. Rohstoff ETFs, also Exchange Traded Funds bzw. börsengehandelte Fonds auf Rohstoffsektoren bündeln breite Aktienkörbe wie den MSCI World Energy oder einen Bergbauindex und reduzieren das Einzeltitelrisiko spürbar.
ETCs (Exchange Traded Commodities) sind börsengehandelte Wertpapiere, die den Preis eines physischen Rohstoffs wie Gold, Silber oder Kupfer abbilden. Sie eignen sich für Anleger, die direkt auf den Rohstoffpreis setzen wollen.
CFDs (Contracts for Difference) erlauben als Kursdifferenzkontrakte das Hebel Trading auf steigende und fallende Kurse, sind aber mit erhöhtem Verlustrisiko verbunden und eher für kurzfristige Strategien gedacht.
Inzwischen sind auch Optionen auf viele Rohstoffwerte zugänglich. Wie CFDs sind auch Optionen Finanzderivate, mit denen du das Recht erwirbst, einen Basiswert, in diesem Fall Rohstoffe, zu einem vorher festgelegten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu kaufen oder zu verkaufen.
Langfristige Anleger, denen ein höheres Maß an Sicherheit und Risikostreuung wichtig ist, greifen eher zu Aktien und ETFs, kurzfristig orientierte, risikofreudigere Trader nutzen CFDs und Optionen.
Bei XTB handelst du Aktien und ETFs bis zu einem monatlichen Umsatz von 100.000 Euro ohne Kommission (danach entstehen Kosten, Details: xtb.com/de/aktien). Das Angebot umfasst mehr als 12.200 Instrumente, darunter Aktien, ETFs, CFDs und Optionen, alles über eine einzige Plattform und ein einziges Handelskonto.
Welche Chancen und Risiken haben Rohstoffaktien?
Rohstoffaktien bringen eigene Stärken mit, aber auch Eigenheiten, die du vor dem Kauf kennen solltest.
Welche Chancen bieten Rohstoffaktien?
Rohstoffe gelten traditionell als Inflationsschutz, weil ihre Preise in Phasen steigender Verbraucherpreise tendenziell zulegen. Aktien von Produzenten profitieren dann doppelt: durch höhere Umsätze und durch wachsende Gewinne bei unverändertem Fördervolumen.
Gegenwärtig ist davon auszugehen, dass die globale Nachfrage strukturell hoch bleibt, angetrieben von der Energiewende, dem Ausbau von Rechenzentren für künstliche Intelligenz und der Elektromobilität.
Besonders Kupfer wird in den nächsten Jahren knapp, weil Angebot und Nachfrage auseinanderlaufen. Viele Rohstoffzyklen dauern mehrere Jahre, sodass sich langfristige Positionen lohnen können. Hinzu kommt das Dividendenpotenzial großer Produzenten, das eine Depotrendite auch in ruhigen Kursphasen stabilisiert.
Welche Risiken solltest du kennen?
Die prägende Eigenheit der Rohstoffmärkte ist deren Abhängigkeit von Zyklen. Rohstoffpreise sind volatil und Aktienkurse schwanken in der Regel noch stärker, weil Preiseffekt durch die Besonderheiten des jeweiligen Unternehmens noch gesteigert wird.
Politische Risiken wirken ebenfalls massiv. Sanktionen, Steuererhöhungen oder Enteignungen in Förderländern können Cashflows über Nacht einbrechen lassen, wie Streitfälle aus der jüngeren Vergangenheit in verschiedenen Schwellenländern zeigen.
Diese Preisabhängigkeit bedeutet, dass auch gut geführte Unternehmen bei fallenden Marktpreisen rote Zahlen schreiben können. Währungsrisiken kommen hinzu, weil viele Erlöse in US-Dollar abgerechnet werden und der Euro-Kurs die Rendite deutlich beeinflussen kann.
Und zuletzt darf man das Reputationsrisiko nicht unterschätzen: Bergbau und fossile Energie stehen unter intensiver Beobachtung von Regulatoren und Investoren, was zu strengeren Auflagen und höheren Kosten führen kann.
Für wen sind Rohstoffaktien geeignet?
Für Einsteiger mit langem Anlagehorizont können große, diversifizierte Produzenten als kleiner Portfoliobaustein sinnvoll sein, etwa als Beimischung von 5–15%.
Erfahrene Anleger können gezielter auf einzelne Rohstofftrends setzen oder dividendenorientierte Strategien umsetzen, etwa mit einem Fokus auf Ölwerte mit stabilen Ausschüttungen.
Rein spekulative Positionen in Explorationsfirmen gehören in die Hand von Anlegern, die mögliche Totalverluste verschmerzen können. Wer einen kurzen Zeithorizont hat oder Schwankungen scheut, fährt mit breiter gestreuten Aktienindizes meist besser und sollte Rohstoffe allenfalls über einen Sektor ETF beimischen.
Rohstoffaktien kaufen – welche Möglichkeiten bietet dir XTB?
Wir bei XTB haben unser Angebot rund um Rohstoffaktien auf Privatanleger zugeschnitten und kombinieren eine niedrige Kostenstruktur mit einem breiten Produktzugang. Folgende Vorteile bieten wir:
- Internationale Märkte: Zugang zu Rohstoffaktien aus den USA, Kanada, Großbritannien, Australien und weiteren Regionen über eine einzige Plattform, ohne dass du mehrere Depots unterhalten musst.
- 0% Kommission: Handel mit echten Aktien und ETFs bis zu einem monatlichen Umsatz von 100.000 Euro kostenfrei, darüber hinaus fällt eine Kommission von 0,2 Prozent an (mindestens 10 Euro).
- Vielfältige Produktpalette: Neben Aktien handelst du auch ETFs, ETCs, CFDs und Optionen auf Rohstofftitel in einem einzigen Konto und kannst so verschiedene Strategien umsetzen.
- Teilaktien: Auch mit kleinen Beträgen investierst du in hochpreisige Titel wie Chevron oder BHP, ohne eine ganze Aktie kaufen zu müssen.
- Keine Depotführungsgebühr: Dein Depot bleibt kostenfrei, solange du innerhalb eines Jahres mindestens eine Transaktion ausführst.
Weitere Informationen findest du im Bereich Aktien auf der XTB Website.
Das könnte dich auch interessieren:
Gold im Depot: Wie findest du die besten Gold Aktien?
Welche Drohnen Aktien gibt es? So prägen Militär und Industrie den Markt
Wie sinnvoll sind Gold ETFs? So entscheidest du, ob sich ein Investment lohnt
FAQ
Rohstoffaktien sind Anteile an Unternehmen, die Rohstoffe fördern, verarbeiten oder handeln, etwa Öl- und Bergbaukonzerne.
Du wirst Miteigentümer am Unternehmen und profitierst von steigenden Gewinnen, die meist mit den Rohstoffpreisen verbunden sind. Dividenden und Kursgewinne sind die beiden Ertragsquellen.
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Als besonders solide gelten diversifizierte Large Caps wie zum Beispiel BHP, Rio Tinto, Exxon Mobil oder Chevron.
Chevron, TotalEnergies und BHP zählen regelmäßig zu den Titeln mit überdurchschnittlicher Dividendenrendite, wobei die Ausschüttungen bei Bergbauwerten stärker schwanken.
Derzeit stehen Kupfer- und Goldproduzenten im Fokus. Welche Titel zu dir passen, hängt von deinen Zielen und deiner Risikotoleranz ab.
Du eröffnest ein Depot, überweist Geld, suchst die Aktie per Name oder ISIN und gibst eine Kauforder auf. Bei XTB funktioniert das in wenigen Minuten.
Als Beimischung in ein diversifiziertes Depot können sie Inflationsschutz und Dividende liefern, tragen aber höhere Kursschwankungen als ein breit gestreuter Aktienindex.
Ja, ETFs auf Rohstoffsektoren, ETCs auf physische Rohstoffe, CFDs und Optionen bieten unterschiedliche Wege, am Sektor teilzuhaben.
Die wichtigsten sind Rohstoffpreisschwankungen, politische Risiken in Förderländern, Währungsrisiken und die höhere Zyklizität gegenüber dem Gesamtmarkt.
Uran Aktien - So können Sie in Uran investieren
Rohstoff Investment: Mit Aktien und ETF in Seltene Erden investieren
Gold im Depot: Wie findest du die besten Gold Aktien?
Offenlegung gemäß § 80 WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte
Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.
Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.
Wertentwicklungen von Handelswerten aus der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für Wertentwicklungen in der Zukunft!
Risikohinweis
CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Anlageberatung dar. Die Mitteilungen sind als Werbemitteilung zu verstehen.