- Apple vor entscheidendem Quartal: Mit erwarteten Umsätzen von rund 108,9 Milliarden US-Dollar dürfte das iPhone erneut der wichtigste Wachstumstreiber sein.
- Margen stehen im Mittelpunkt: Steigende Speicherpreise könnten die Profitabilität belasten. Der Margenausblick dürfte für die Börsenreaktion wichtiger sein als der Umsatz allein.
- Apple Aktie im Fokus der Börse Aktuell: Marktanteilsgewinne, das Wachstum im Servicegeschäft und Aussagen zur Lieferkette werden entscheidend für die weitere Kursentwicklung sein.
- Apple vor entscheidendem Quartal: Mit erwarteten Umsätzen von rund 108,9 Milliarden US-Dollar dürfte das iPhone erneut der wichtigste Wachstumstreiber sein.
- Margen stehen im Mittelpunkt: Steigende Speicherpreise könnten die Profitabilität belasten. Der Margenausblick dürfte für die Börsenreaktion wichtiger sein als der Umsatz allein.
- Apple Aktie im Fokus der Börse Aktuell: Marktanteilsgewinne, das Wachstum im Servicegeschäft und Aussagen zur Lieferkette werden entscheidend für die weitere Kursentwicklung sein.
Die Apple Aktie steht heute im Mittelpunkt der Börse Aktuell. Nach US-Börsenschluss veröffentlicht Apple seine Zahlen für das dritte Geschäftsquartal 2026. Die Erwartungen der Analysten sind hoch: Der Konzern soll den stärksten Umsatzanstieg seit mehreren Quartalen erzielen. Während starke iPhone-Verkäufe und das wachsende Servicegeschäft für Optimismus sorgen, könnten steigende Speicherpreise die Margen belasten. Für Anleger dürfte deshalb nicht nur der Umsatz entscheidend sein, sondern vor allem der Ausblick auf die Profitabilität.
► Apple: WKN: 865985 | ISIN: US0378331005 | Ticker: AAPL
Apple veröffentlicht heute nach Börsenschluss die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal 2026. Die Apple Aktie geht mit hohen Erwartungen in den Bericht. Nachdem Investoren in den vergangenen Quartalen zunehmend daran gezweifelt hatten, ob Apple das Wachstum wieder beschleunigen kann, bietet sich dem Unternehmen nun die Chance, eines der stärksten Quartale seit Langem vorzulegen.
Nach aktuellen Konsensschätzungen dürfte Apple einen Umsatz von knapp 109 Milliarden US-Dollar erzielen. Das entspräche einem Wachstum von rund 16% im Jahresvergleich. Als wichtigster Wachstumstreiber gilt erneut das iPhone, unterstützt durch einen erfolgreichen Produktzyklus und eine steigende Bereitschaft der Verbraucher, ältere Geräte auszutauschen.
Auf den ersten Blick spricht vieles für ein starkes Quartal. Neue iPhone-Modelle stoßen auf hohe Nachfrage, das Servicegeschäft wächst weiter und Apple könnte sogar Marktanteile im globalen Smartphone-Markt hinzugewinnen. Unter der Oberfläche entwickelt sich jedoch ein Problem, das die heutige Analystenkonferenz dominieren könnte.
Eine weltweite Speicherknappheit treibt die Preise wichtiger Komponenten deutlich nach oben. Apple produziert jedes Jahr Hunderte Millionen Geräte und benötigt enorme Mengen an Speicherchips für iPhones, Macs und iPads. Entsprechend lässt sich der Kostenanstieg nicht vollständig vermeiden.
Die wichtigsten Erwartungen an die Quartalszahlen
| Kennzahl | Konsens |
|---|---|
| Umsatz | 108,85 Mrd. US-Dollar |
| Produktumsatz | 77,25 Mrd. US-Dollar |
| iPhone-Umsatz | 53,60 Mrd. US-Dollar |
| Services | 31,36 Mrd. US-Dollar |
| Mac | 8,62 Mrd. US-Dollar |
| iPad | 6,89 Mrd. US-Dollar |
| Amerika | 45,42 Mrd. US-Dollar |
| Europa | 27,58 Mrd. US-Dollar |
| China | 19,58 Mrd. US-Dollar |
| Japan | 7,49 Mrd. US-Dollar |
| Gewinn je Aktie | 1,89 US-Dollar |
| Bruttogewinn | 52,13 Mrd. US-Dollar |
| Operative Kosten | 18,96 Mrd. US-Dollar |
| Forschung & Entwicklung | 11,57 Mrd. US-Dollar |
| Zahlungsmittel | 53,15 Mrd. US-Dollar |
| Erwartete Investitionen 2026 | 12,33 Mrd. US-Dollar |
Das iPhone rückt erneut in den Mittelpunkt
Nach dem Bloomberg-Konsens dürfte Apple einen Umsatz von rund 108,9 Milliarden US-Dollar erzielen, nachdem im Vorjahresquartal knapp 94 Milliarden US-Dollar umgesetzt wurden. Das entspräche einem Wachstum von rund 16% im Jahresvergleich und würde bestätigen, dass der aktuelle Produktzyklus deutlich erfolgreicher verläuft als noch vor wenigen Quartalen erwartet. Den größten Beitrag dürfte erneut das iPhone leisten. Analysten rechnen mit einem iPhone-Umsatz von rund 53,6 Milliarden US-Dollar. Damit bleibt das Smartphone trotz des stetig wachsenden Servicegeschäfts weiterhin das wichtigste Geschäftsfeld des Unternehmens.
Neue Modelle dürften viele Nutzer dazu bewegen, ältere Geräte früher als bislang zu ersetzen. Für Apple ist dieser Upgrade-Zyklus von enormer Bedeutung. Der Konzern verfügt über Hunderte Millionen aktive Nutzer. Schon eine leichte Verkürzung der durchschnittlichen Nutzungsdauer kann daher Milliarden zusätzlicher Umsätze generieren. Gleichzeitig könnten starke Verkaufszahlen darauf hindeuten, dass Apple nicht nur vom eigenen Produktzyklus profitiert, sondern Kunden zunehmend von Wettbewerbern gewinnt. Gerade dieser Aspekt könnte sich als einer der wichtigsten positiven Faktoren der heutigen Zahlen erweisen. Der weltweite Smartphone-Markt gilt inzwischen als weitgehend gesättigt. Zusätzliche Verkaufszahlen entstehen daher immer seltener durch steigende Gesamtnachfrage, sondern vielmehr durch die Verlagerung von Marktanteilen zwischen den Herstellern.
Sollte Apple zeigen, dass das Unternehmen sowohl den Umsatz steigert als auch seine Position im Smartphone-Markt weiter ausbaut, dürfte dies den Eindruck verstärken, dass der aktuelle Produktzyklus wesentlich stärker ausfällt als bislang angenommen.
Apple könnte schneller wachsen, ohne die Preise zu erhöhen
Ein möglicher Grund für die steigenden Marktanteile liegt in Apples Preisstrategie. Trotz steigender Komponentenpreise hat der Konzern die Preise vieler Geräte bislang weitgehend stabil gehalten. Das stärkt die Nachfrage und verbessert insbesondere im Premiumsegment die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Herstellern. Für potenzielle Käufer sinkt damit die Hürde, sich für ein neues iPhone zu entscheiden. Apple könnte dadurch zusätzliche Kunden gewinnen, die ansonsten Geräte konkurrierender Anbieter gewählt hätten. Diese Strategie bringt allerdings auch Risiken mit sich.
Jeder Kostenanstieg, der nicht an die Verbraucher weitergegeben wird, belastet unmittelbar die Gewinnmargen. Apple steht deshalb vor einem klassischen Zielkonflikt. Höhere Verkaufspreise könnten die Profitabilität stabilisieren, gleichzeitig aber die Nachfrage dämpfen. Unveränderte Preise stärken dagegen den Absatz und können Marktanteile sichern, erhöhen jedoch den Druck auf die Margen. Der Markt scheint derzeit davon auszugehen, dass Apple bewusst den zweiten Weg wählt. Sollte es dem Unternehmen gelingen, Umsatz und Absatz deutlich zu steigern, ohne dass die Bruttomarge spürbar leidet, wäre dies ein klares Zeichen für qualitativ hochwertiges Wachstum. Sollten die Marktanteilsgewinne hingegen mit einer deutlichen Verschlechterung der Profitabilität erkauft werden, könnte die Bewertung der Apple Aktie trotz starker Umsätze deutlich zurückhaltender ausfallen.
Services bleiben die stille Gewinnmaschine
Während das iPhone den Großteil der Aufmerksamkeit auf sich zieht, entwickelt sich das Servicegeschäft weiterhin zu einem der wichtigsten Stabilitätsanker von Apple. Nach aktuellen Konsensschätzungen dürfte der Bereich einen Umsatz von rund 31,4 Milliarden US-Dollar erzielen. Dazu gehören unter anderem der App Store, Apple Music, iCloud, Apple Pay sowie weitere digitale Dienste und Abonnements.
Für Investoren ist dieser Geschäftsbereich weit mehr als nur eine zusätzliche Einnahmequelle. Services weisen traditionell deutlich höhere Margen auf als das Hardwaregeschäft und tragen damit erheblich zur Profitabilität des Gesamtkonzerns bei.
Gerade in einem Umfeld steigender Produktionskosten gewinnt dieser Bereich zusätzlich an Bedeutung. Während höhere Speicherpreise die Herstellungskosten von iPhones, Macs und iPads erhöhen, kann ein wachsender Serviceumsatz einen Teil dieses Margendrucks auffangen.
Genau hier entsteht das Gleichgewicht innerhalb des Apple-Geschäftsmodells. Das iPhone sorgt für hohe Stückzahlen und steigende Umsätze, während Services die Profitabilität des gesamten Ökosystems stabilisieren.
Sollten beide Bereiche die Erwartungen übertreffen, könnte Apple nicht nur stark wachsen, sondern auch die Qualität dieses Wachstums unter Beweis stellen. Fällt das Wachstum im Servicegeschäft dagegen schwächer aus, dürfte sich der Fokus der Anleger deutlich stärker auf die steigenden Hardwarekosten richten.
Speicherknappheit entwickelt sich zum Margentest
Die größte Herausforderung für Apple liegt derzeit vermutlich nicht auf der Nachfrageseite, sondern im weltweiten Markt für Speicherchips.
Der globale Wettbewerb im Bereich Künstliche Intelligenz treibt den Bedarf an Hochleistungsspeichern massiv nach oben. Rechenzentren und KI-Infrastruktur benötigen immer größere Mengen moderner Speicherlösungen. Gleichzeitig bleibt das Angebot begrenzt, wodurch die Preise weiter steigen.
Für Apple ist diese Entwicklung besonders relevant.
Der Konzern benötigt enorme Mengen an Speicher für nahezu jedes Produkt - vom iPhone über Macs und iPads bis hin zu weiteren Geräten des Apple-Ökosystems. Selbst geringe Preissteigerungen bei einzelnen Komponenten können aufgrund der Produktionsvolumina zusätzliche Kosten in Milliardenhöhe verursachen.
Apple hat bereits bei einzelnen Produkten Preisanpassungen vorgenommen und dabei unter anderem auf höhere Speicherkosten verwiesen. Dennoch dürfte die entscheidende Frage der heutigen Analystenkonferenz lauten, ob diese Maßnahmen ausreichen, um den Margendruck nachhaltig zu begrenzen.
Nach konservativen Schätzungen könnten die höheren Speicherpreise die Bruttomarge spürbar belasten.
Damit werden die heutigen Quartalszahlen zu einem Test der Ertragskraft und nicht nur der Umsatzentwicklung.
Investoren werden genau analysieren, ob der Kostendruck bereits in diesem Quartal seinen Höhepunkt erreicht oder sich in den kommenden Quartalen weiter verschärfen könnte. Deshalb dürfte der Margenausblick des Managements für die Apple Aktie mindestens genauso wichtig sein wie ein mögliches Übertreffen der Umsatzschätzungen.
Chinesische Speicherhersteller könnten ein Problem lösen - und ein neues schaffen
Medienberichten zufolge prüft Apple derzeit eine stärkere Zusammenarbeit mit chinesischen Speicherherstellern wie CXMT und YMTC.
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht wäre dieser Schritt nachvollziehbar.
Eine breitere Lieferantenbasis könnte die Versorgung mit Speicherchips verbessern, das Risiko von Engpässen reduzieren und gleichzeitig die Verhandlungsposition gegenüber bestehenden Zulieferern stärken. Gerade in einem Markt mit steigenden Preisen und begrenzter Verfügbarkeit besitzt jeder zusätzliche Lieferant strategische Bedeutung.
Gleichzeitig birgt ein solcher Schritt erhebliche politische Risiken.
Mehrere US-Senatoren haben bereits Bedenken geäußert. Im Mittelpunkt stehen Fragen der nationalen Sicherheit, möglicher Technologietransfers und einer wachsenden Abhängigkeit eines der wichtigsten US-Technologiekonzerne von chinesischen Unternehmen.
Apple könnte sich dadurch zwischen zwei gegensätzlichen Interessen wiederfinden: Einerseits muss der Konzern seine Lieferketten absichern und Produktionsrisiken minimieren. Andererseits wächst der politische Druck in den USA, sensible Komponenten möglichst nicht aus China zu beziehen.
Bislang gibt es allerdings keine Bestätigung, dass chinesische Speicher tatsächlich in künftigen Apple-Produkten eingesetzt werden.
Die bisherigen Berichte beziehen sich ausschließlich auf Gespräche und mögliche Beschaffungsoptionen. Sollte das Thema heute auf der Analystenkonferenz angesprochen werden, dürften Investoren vor allem wissen wollen, ob Apple seine Lieferantenbasis tatsächlich erweitern möchte und welche Maßnahmen geplant sind, um den steigenden Speicherkosten entgegenzuwirken.
Margen dürften über die Reaktion der Apple Aktie entscheiden
Apple könnte heute ein außergewöhnlich starkes Umsatzwachstum präsentieren. Kräftige iPhone-Verkäufe, steigende Serviceumsätze und mögliche Marktanteilsgewinne sprechen grundsätzlich für ein überzeugendes Quartal.
Die Kursreaktion der Apple Aktie dürfte jedoch davon abhängen, wie viel von diesem Wachstum tatsächlich im Ergebnis ankommt.
Steigende Komponentenpreise könnten einen erheblichen Teil der zusätzlichen Umsätze wieder aufzehren. Deshalb wird der Markt die Profitabilität deutlich stärker analysieren als den reinen Umsatz.
Besonders im Fokus stehen dabei:
- die Entwicklung der Bruttomarge,
- der Margenausblick für das kommende Quartal,
- die Auswirkungen steigender Speicherpreise,
- Apples Fähigkeit, höhere Kosten an Kunden weiterzugeben,
- das Wachstum im Servicegeschäft,
- die Entwicklung der iPhone-Verkäufe,
- mögliche Marktanteilsgewinne,
- Aussagen zur Stabilität und Sicherheit der Lieferketten.
Der Umsatz allein dürfte diesmal nicht ausreichen, um die Qualität der Quartalszahlen abschließend zu bewerten.
Apple könnte den Umsatz deutlich steigern und gleichzeitig Marktanteile gewinnen. Entscheidend wird jedoch sein, ob dieses Wachstum auch künftig profitabel bleibt oder ob steigende Komponentenpreise die Margen dauerhaft belasten.
Drei mögliche Szenarien für die Apple Aktie
Bullishes Szenario
Im positiven Szenario übertrifft Apple die Konsensschätzungen deutlich. Besonders starke iPhone-Verkäufe, ein weiterhin dynamisch wachsendes Servicegeschäft und ein stabiler Margenausblick würden die Erwartung bestätigen, dass sich der aktuelle Produktzyklus als außergewöhnlich erfolgreich erweist.
Zusätzlichen Rückenwind könnte eine Bestätigung liefern, dass Apple weltweit Marktanteile gewinnt. In diesem Fall dürften steigende Speicherpreise eher als vorübergehendes Problem interpretiert werden, das der Konzern dank seiner Größe, Markenstärke und der hohen Profitabilität seines Servicegeschäfts bewältigen kann.
Neutrales Szenario
Im neutralen Szenario entsprechen die Ergebnisse weitgehend den Erwartungen. Die Nachfrage nach dem iPhone bleibt robust, gleichzeitig signalisiert das Management jedoch, dass steigende Komponentenpreise zunehmend auf die Margen drücken. Ein solcher Bericht würde zwar die Stärke des Geschäftsmodells bestätigen, gleichzeitig aber verdeutlichen, dass das Wachstum künftig mit höheren Kosten erkauft werden muss.
Bearishes Szenario
Im negativen Szenario bleiben die iPhone-Verkäufe hinter den Erwartungen zurück, während steigende Speicherkosten die Bruttomarge stärker belasten als bislang angenommen. Sollte Apple zusätzlich einen vorsichtigen Ausblick für die kommenden Quartale geben, könnten Zweifel entstehen, ob der aktuelle Produktzyklus ausreicht, um den zunehmenden Kostendruck nachhaltig auszugleichen.
Apple steht vor einem Test der Wachstumsqualität
Die Apple Aktie geht mit außergewöhnlich hohen Erwartungen in die Veröffentlichung der Quartalszahlen. Das iPhone dürfte erneut den größten Beitrag zum Umsatzwachstum leisten, während das Servicegeschäft die Profitabilität stabilisieren soll. Gleichzeitig entwickelt sich die weltweite Speicherknappheit zu einem neuen Risikofaktor, der die Produktionskosten erhöht und die Margen zunehmend unter Druck setzen könnte.
Die heutigen Zahlen werden deshalb mehrere zentrale Fragen beantworten:
- Werden die iPhone-Verkäufe die Erwartungen übertreffen?
- Gewinnt Apple weitere Marktanteile im globalen Smartphone-Markt?
- Verkürzen Verbraucher ihre Austauschzyklen für ältere Geräte?
- Kann das Servicegeschäft seinen Wachstumskurs fortsetzen?
- Wie stark belasten höhere Speicherpreise die Bruttomarge?
- Wird Apple weitere Preiserhöhungen vornehmen?
- Wie lange dürfte der Kostendruck anhalten?
- Plant Apple tatsächlich eine stärkere Diversifizierung seiner Speicherlieferanten?
Apple könnte heute eines der stärksten Umsatzquartale der vergangenen Jahre präsentieren. Um Anleger nachhaltig zu überzeugen, muss der Konzern jedoch zeigen, dass dieses Wachstum trotz steigender Produktionskosten weiterhin profitabel bleibt.
Gerade deshalb dürfte die Entwicklung der Margen mindestens genauso wichtig werden wie die Umsatzentwicklung selbst. Die Apple Aktie steht heute vor einem entscheidenden Belastungstest: Kann Apple Umsatzwachstum, Marktanteilsgewinne und Profitabilität gleichzeitig liefern?
Quelle: XTB Investment Plattform, aufgenommen am 30.07.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Fazit: Für die Apple Aktie zählt heute mehr als nur der Umsatz
Die Apple Aktie gehört heute zu den wichtigsten Werten der Börse Aktuell. Analysten erwarten einen Umsatz von knapp 109 Milliarden US-Dollar, getragen von einer starken iPhone-Nachfrage und einem weiterhin dynamisch wachsenden Servicegeschäft. Doch diesmal dürfte ein Übertreffen der Umsatzschätzungen allein nicht ausreichen. Der Fokus der Anleger liegt auf der Bruttomarge, dem Ausblick für die kommenden Quartale und den Aussagen des Managements zu den steigenden Speicherkosten. Sollte Apple zeigen, dass der Konzern trotz höherer Komponentenpreise seine Profitabilität weitgehend stabil halten kann, könnte dies die positive Einschätzung des aktuellen Produktzyklus weiter untermauern.
Sollten die Margen dagegen stärker unter Druck geraten als erwartet, könnte selbst ein Umsatzrekord die Kursreaktion der Apple Aktie begrenzen. Für Anleger bleibt damit eine entscheidende Frage: Handelt es sich lediglich um vorübergehenden Kostendruck oder um den Beginn einer länger anhaltenden Belastung für die Gewinnentwicklung? Die Antwort darauf dürfte die Entwicklung der Apple Aktie nach den Quartalszahlen maßgeblich bestimmen.
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FAQ
Warum steht die Apple Aktie heute besonders im Fokus?
Apple veröffentlicht nach US-Börsenschluss seine Quartalszahlen. Anleger achten insbesondere auf Umsatz, Gewinn, Bruttomarge und den Ausblick für die kommenden Quartale.
Was erwarten Analysten von den Apple-Quartalszahlen?
Der Konsens rechnet mit einem Umsatz von rund 108,9 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn je Aktie von 1,89 US-Dollar. Vor allem das iPhone und das Servicegeschäft sollen das Wachstum antreiben.
Warum sind steigende Speicherpreise für Apple wichtig?
Speicherchips gehören zu den wichtigsten Komponenten von iPhones, Macs und iPads. Höhere Einkaufspreise könnten die Produktionskosten erhöhen und damit die Bruttomargen belasten.
Welche Rolle spielt das Servicegeschäft?
Services wie der App Store, iCloud oder Apple Music erzielen deutlich höhere Margen als das Hardwaregeschäft. Ein weiteres Wachstum könnte einen Teil des Kostendrucks ausgleichen.
Worauf sollte man bei der Apple Aktie besonders achten?
Neben Umsatz und Gewinn werden Anleger vor allem auf die Bruttomarge, den Ausblick des Managements, Aussagen zu den Speicherkosten sowie mögliche Marktanteilsgewinne achten.
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