- Tech-Rally hält an: Nasdaq 100 bleibt stärkster US-Index dank KI-getriebener Werte und beruhigender Inflationsdaten.
- Ölpreis steigt: Spannungen rund um die Straße von Hormuz halten den Brent-Ölpreis bei 89 USD.
- Pazifik-Raum stark: Südkoreanischer KOSPI sprintet mit +3,7 % an die Spitze.
- Tech-Rally hält an: Nasdaq 100 bleibt stärkster US-Index dank KI-getriebener Werte und beruhigender Inflationsdaten.
- Ölpreis steigt: Spannungen rund um die Straße von Hormuz halten den Brent-Ölpreis bei 89 USD.
- Pazifik-Raum stark: Südkoreanischer KOSPI sprintet mit +3,7 % an die Spitze.
Im heutigen Marktbericht zur Börse zeigen sich die internationalen Finanzmärkte uneinheitlich, aber tendenziell optimistisch. Während geopolitische Spannungen im Nahen Osten für Vorsicht sorgen, verleihen solide US-Inflationsdaten und eine Erholung im Halbleitungssektor der Börse aktuell Rückenwind.
📈 Asien und Indizes: Tech-Werte führen Erholung an
Die US-Index-Futures setzen ihre Gewinne fort – trotz gemischter Signale bezüglich der Lage im Nahen Osten und verhärteter Positionen zwischen den USA und Iran:
- Nasdaq 100 Futures: Führen die Gewinne weiterhin an (+0,3 %).
- Dow Jones Futures: Stagnieren (unverändert), was auf eine Kapitalrotation in Richtung neuer Technologien hinweist – angetrieben von den jüngsten Quartalszahlen führender KI-Lösungsanbieter.
- Asiatische Märkte: Folgten den positiven Vorgaben der Wall Street. Dort hatte eine Rally bei Halbleiteraktien den Nasdaq 100 auf neue Hochs katapultiert. Im Rahmen der Erwartungen liegende US-Inflationsdaten dämpften zudem Sorgen vor bevorstehenden Zinserhöhungen durch die Federal Reserve.
Die wichtigsten Asien-Indizes im Überblick
| Index | Entwicklung | Status |
| MSCI Asia-Pacific | +0,6 % | Breiter Anstieg in der Region |
| KOSPI (Südkorea) | +3,7 % | Regionaler Spitzenreiter |
| Nikkei 225 (Japan) | +1,1 % | Deutliche Gewinne |
| Hang Seng (Hongkong) | Unverändert | Seitwärtsbewegung |
| S&P/ASX 200 (Australien) | -0,4 % | Leichte Rückgänge |
🌏 Wirtschaft und Politik: Straße von Hormuz und Zinsentscheidungen
Geopolitik: Iran und USA verharren in Pattsituation
Iran widersprach Äußerungen von US-Präsident Trump, wonach die USA die volle Kontrolle über die Straße von Hormuz hätten. Teheran betonte, dass der Seeverkehr erst wieder aufgenommen werde, wenn die iranischen Bedingungen akzeptiert würden. Beide Konfliktparteien stellen zunehmend unnachgiebige Forderungen und verlangen unter anderem Reparationszahlungen.
Geldpolitik in Australien und Japan
Australien (RBA): Christopher Kent beschrieb das aktuelle Zinsniveau als „am oberen Ende der neutralen Spanne“. Ein stärkerer Australischer Dollar (AUD) unterstütze zwar den Kampf gegen die Inflation, dieser bleibe jedoch von Unsicherheiten und Risiken weiterer Preisanstiege geprägt.
Japan (BoJ): Premierministerin Sanae Takaichi erklärte, dass die Regierung raschere Zinserhöhungen durch die Bank of Japan unterstützt. Im Anschluss an diese Äußerungen wertete der Japanische Yen leicht auf.
💱 Währungen, Rohstoffe und Energie
Devisenmarkt
Der US-Dollar-Index (USDIDX) schloss den gestrigen Handelstag mit einem Plus von rund 0,2 %, obwohl die VPI-Inflationsdaten wie erwartet ausfielen und keine Überraschungen brachten (aktuell notiert der USDIDX unverändert).
NZD: Der Neuseeland-Dollar ist die schwächste G10-Währung des Tages, nachdem die zweijährigen Inflationserwartungen auf 2,34 % fielen (NZD/USD: -0,35 %, NZD/JPY: -0,4 %).
EUR/USD: Legt leicht um 0,05 % auf 1,1526 zu.
Edelmetalle
Gold kühlt nach jüngsten Anstiegen etwas ab und zieht sich um 0,15 % auf die psychologisch wichtige Marke von 4.400 USD pro Unze zurück. Eine Korrektur zeigt sich auch bei Platin (-0,4 %) und Palladium (-0,55 %), während Silber unverändert bei 66,20 USD pro Unze handelt.
Energie
Die Futures für Rohöl der Sorte Brent (OIL) legen im Zuge des verbalen Schlagabtauschs um die Straße von Hormuz um 0,7 % auf 89 USD pro Barrel zu und halten sich damit nahe an ihren 2-Wochen-Hochs.
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