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13:53 · 8. Januar 2026

Chart des Tages 🔴 Nikkei Indedx (08.01.2026)

Chart des Tages: Nikkei 225 unter Druck – Aktuelle Nikkei Prognose
Das Wichtigste in Kürze
JP225
Indizes
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Das Wichtigste in Kürze
  • Kurzfristiger Druck durch Gewinnmitnahmen und Konjunkturdaten 
  • Geopolitische Spannungen als zentrales Risiko 
  • Technischer Aufwärtstrend bleibt intakt 

Der Nikkei 225 (JP225) setzt seine Korrektur fort und verliert am heutigen Handelstag rund 0,85 %, womit der Index erstmals seit mehreren Sitzungen wieder unter die Marke von 52.000 Punkten fällt. Damit steht der japanische Leitindex bereits den dritten Tag in Folge unter Druck.

Hauptauslöser sind Gewinnmitnahmen bei zuvor stark gefallenen KI- und Halbleiterwerten. Besonders deutlich zeigt sich dies bei SoftBank Group mit einem Kursverlust von über 4 %, während auch Tokyo Electron und Advantest spürbar nachgeben. Nach der jüngsten Rekordrally, die vor allem durch die Euphorie rund um Nvidia-Chips und KI-Spekulationen befeuert wurde, setzt nun eine technische Gegenbewegung ein.

Zusätzlichen Belastungsfaktor stellen die jüngsten Konjunkturdaten dar: Die realen Löhne in Japan sanken im November um 2,8 % im Jahresvergleich, der stärkste Rückgang seit Januar. Diese Entwicklung dämpft den Binnenkonsum und verschlechtert kurzfristig die wirtschaftlichen Aussichten – ein negatives Signal für die Nikkei Prognose.

► Nikkei: WKN 969244 | ISIN XC0009692440 | Ticker: JP225

Nikkei Prognose: Geopolitische Risiken rücken in den Fokus

Noch schwerer wiegen jedoch die zunehmenden geopolitischen Spannungen zwischen Japan und China, die aktuell die Schlagzeilen dominieren. China kündigte ein sofortiges Exportverbot für Dual-Use-Güter mit ziviler und militärischer Verwendung nach Japan an. Darunter fallen potenziell auch seltene Erden, ein kritischer Rohstoff für Schlüsselindustrien.

Japan ist bei diesen Materialien stark von China abhängig:

  • 60–70 % der gesamten Versorgung stammen aus China

  • bei schweren Metallen wie Dysprosium und Terbium nahezu 100 %

Ein länger andauernder Lieferstopp würde erhebliche Auswirkungen auf die Automobil-, Elektronik- und Rüstungsindustrie haben. Laut Nomura könnte ein dreimonatiges Embargo die japanische Wirtschaft 660 Mrd. Yen (rund 4,2 Mrd. USD) kosten und das BIP um 0,11 Prozentpunkte reduzieren – ein klar negatives Szenario für die mittelfristige Nikkei Prognose.

Zusätzlicher Druck entsteht durch eine Anti-Dumping-Untersuchung des chinesischen Handelsministeriums (MOFCOM) gegen Importe von Dichlorsilan aus Japan, einem essenziellen Vorprodukt für die Chipproduktion. Darüber hinaus kündigte China die Wiedereinführung des Importverbots für japanische Meeresprodukte an – offiziell begründet mit Fukushima-Wasserbedenken, faktisch jedoch als Reaktion auf politische Aussagen Japans zu Taiwan.


Chart des Tages: Technische Analyse des Nikkei 225

Trotz der laufenden Korrektur bleibt das übergeordnete technische Bild des Nikkei 225 weiterhin konstruktiv. Der Index bewegt sich nach wie vor oberhalb der 50-Tage-EMA, die als wichtige dynamische Unterstützung fungiert und den langfristigen Aufwärtstrend bestätigt.

  • Widerstand: Lokales Doppeltop im Bereich 52.780 Punkte

  • Unterstützung: 50-Tage-EMA (blaue Linie im Chart)

  • RSI (14 Tage): Rückfall unter die 70-Punkte-Marke, was auf das Ende einer überkauften Marktphase hindeutet

Aus technischer Sicht spricht dies für eine gesunde Konsolidierung innerhalb eines bestehenden Aufwärtstrends, solange zentrale Unterstützungszonen verteidigt werden.

Nikkei Prognose im Chart des Tages

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 08.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in Punkten. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.

 


Fazit – Nikkei Prognose im Überblick

Der Chart des Tages zeigt einen Nikkei 225, der kurzfristig unter geopolitischen und makroökonomischen Belastungen leidet. Mittelfristig bleibt der Trend jedoch aufwärtsgerichtet, sofern sich die geopolitischen Spannungen nicht weiter zuspitzen und die technische Unterstützung hält. Anleger sollten die Entwicklung der Handelsbeziehungen mit China sowie die nächsten Konjunkturdaten genau beobachten.

 

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