- US Dollar Index Prognose bleibt negativ
- Fundamentaler Gegenwind trotz stabiler Konjunktur
- Chart des Tages signalisiert Abwärtstrend
- US Dollar Index Prognose bleibt negativ
- Fundamentaler Gegenwind trotz stabiler Konjunktur
- Chart des Tages signalisiert Abwärtstrend
Der politische Machtkampf rund um die US-Notenbank untergräbt zunehmend die Glaubwürdigkeit amerikanischer Institutionen – und der US-Dollar wird zum ersten Opfer. Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Fed-Chef Jerome Powell sowie die angedrohte Anklage wegen angeblich irreführender Aussagen zur kostspieligen Renovierung von Fed-Gebäuden werden von vielen Marktteilnehmern als Versuch gewertet, die Notenbank einzuschüchtern. Dies schwächt das Vertrauen in die Unabhängigkeit der US-Geldpolitik nachhaltig.
Powell selbst spricht offen von einem Vorwand. Im Kern gehe es um die Frage, ob geldpolitische Entscheidungen künftig datenbasiert oder unter politischem Druck des Präsidenten getroffen werden. Für Investoren ist das ein klares Warnsignal. Entsprechend fließt Kapital verstärkt in sichere Häfen: Gold markiert neue Rekordstände, der Schweizer Franken legt zu, während der US-Dollar nach seiner jüngsten Rally deutlich unter Druck gerät. Für den Devisenmarkt bedeutet dies: Die bislang hohe Risikoprämie für institutionelle Stabilität in den USA wird zunehmend abgebaut.
Erklärung des Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome H. Powell – Federal Reserve Board – Die offizielle Erklärung von Vorsitzender Powell finden Sie hier.
► US Dollar Index | ISIN: XD0009982303 | Symbol: DXY
Fundamentale Faktoren erhöhen den Druck auf den US-Dollar
Auch das fundamentale Umfeld liefert keine Entlastung für die US Dollar Index Prognose. Zwar zeigt sich die US-Wirtschaft weiterhin relativ robust: Die Entwicklung der Non-Farm-Payrolls stabilisiert sich, die Arbeitslosenquote sinkt leicht, und Sahms Regel signalisiert aktuell keine Rezession. Aus geldpolitischer Sicht besteht daher kein akuter Zwang für weitere Zinssenkungen durch die Fed.
Gleichzeitig versucht das Weiße Haus jedoch, die Notenbank zu umgehen. Vorschläge wie der Kauf von hypothekenbesicherten Wertpapieren (MBS) im Volumen von 200 Mrd. USD durch Fannie Mae und Freddie Mac oder eine Deckelung der Kreditkartengebühren auf 10 % kommen faktisch einer Quasi-QE-Politik gleich. Damit greift die Politik zunehmend in Bereiche ein, die traditionell der Fed vorbehalten waren.
Der Markt sieht daher eine problematische Mischung aus restriktiverem Zinspfad, steigenden Inflationserwartungen und einer zunehmend „kreativen“ Vorwahlpolitik Donald Trumps – von Angriffen auf Powell und Lisa Cook bis hin zum Versuch, vor der Wahl militärische oder fiskalische Erfolge zu erzielen. In diesem Umfeld verliert der US-Dollar seinen Status als klarer Favorit unter den G10-Währungen, da Investoren neben Zinsen und Konjunkturdaten verstärkt politische Risiken einpreisen.

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 12.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Chart des Tages: USDIDX unter Druck
Chart des Tages: Zu Wochenbeginn fiel der US-Dollar-Index (USDIDX) unter die 100-Tage-EMA (violette Linie) und testet aktuell die 50-Tage-EMA (blaue Linie). Solange der Index nicht über die Hochs vom Freitag zurückkehrt, bleibt der kurzfristige Abwärtstrend aus technischer Sicht intakt.
Der RSI (14 Tage) bewegt sich derzeit wieder in Richtung 54 Punkte und signalisiert weder eine überkaufte noch eine überverkaufte Marktlage. Technisch bleibt der US-Dollar damit anfällig für weitere Schwäche, sofern keine klare Trendwende erfolgt.
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