- Forex Aktuell: US Retail Sales steigen stärker als erwartet (+0,6% m/m)
- Inflationssignal: PPI liegt mit +3,0% im Jahresvergleich über Prognose, getrieben vor allem durch Energie
- EURUSD Prognose: Insgesamt liefern die Daten USD-positive Impulse
- Forex Aktuell: US Retail Sales steigen stärker als erwartet (+0,6% m/m)
- Inflationssignal: PPI liegt mit +3,0% im Jahresvergleich über Prognose, getrieben vor allem durch Energie
- EURUSD Prognose: Insgesamt liefern die Daten USD-positive Impulse
Die neuesten US-Konjunkturdaten liefern Forex Aktuell wichtige Hinweise für die kurzfristige Marktstimmung und damit auch für die EURUSD Prognose. Die US-Einzelhandelsumsätze zeigen weiterhin eine robuste Verbrauchernachfrage, während die Inflationsdaten auf Produzentenebene neue Preisimpulse signalisieren.
► EURUSD WKN 965275 | ISIN EU0009652759 | Ticker: EUR/USD
US-Einzelhandelsumsätze: Konsum bleibt stabil – Rückenwind für den US-Dollar
Die US Einzelhandelsumsätze sind im Monatsvergleich stärker ausgefallen als erwartet:
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US Einzelhandelsumsätze MoM (im Monatsvergleich): +0,6% (Prognose: 0,5%, zuvor: 0,0%)
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US Core Einzelhandelsumsätze MoM: +0,5% (Prognose: 0,4%, zuvor: 0,4%)
Insgesamt stiegen die US-Umsätze im Einzelhandel und bei Food Services im November 2025 auf 735,9 Mrd. USD. Das entspricht einem Plus von 0,6% im Monatsvergleich und 3,3% im Jahresvergleich. Auch über den Zeitraum September bis November lagen die Verkäufe 3,6% im Jahresvergleich höher – trotz einer leichten Abwärtsrevision der Oktober-Daten.
Das Wachstum war breit gestreut: Der Retail-Sektor legte ebenfalls um 0,6% im Monatsvergleich zu. Besonders stark zeigte sich der Onlinehandel, denn Nonstore Retailers stiegen um 7,2% im Jahresvergleich. Gleichzeitig kletterten Restaurants und Bars (Food Service & Drinking Places) um 4,9% im Jahresvergleich.
Forex Aktuell bedeutet das: Ein stabiler Konsum spricht für eine weiterhin widerstandsfähige US-Wirtschaft – ein Faktor, der den US-Dollar kurzfristig unterstützen kann und die EURUSD Prognose beeinflusst.
US PPI Inflation: Produzentenpreise steigen – Inflationsdruck bleibt Thema
Auch bei den Produzentenpreisen gab es neue Signale für den Markt:
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US PPI MoM: +0,2% (Prognose: 0,2%, zuvor: 0,3%)
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US PPI YoY (im Jahresvergleich): +3,0% (Prognose: 2,7%, zuvor: 2,7%)
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US Core PPI MoM: 0,0% (Prognose: 0,2%, zuvor: 0,1%)
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US Core PPI YoY: +3,0% (Prognose: 2,7%, zuvor: 2,6%)
Die US-Erzeugerpreise stiegen im November 2025 um 0,2% im Monatsvergleich, wodurch der PPI auf +3,0% im Jahresvergleich zulegte. Haupttreiber waren höhere Güterpreise, insbesondere durch Energie. Die Preise für Endnachfragegüter sprangen um 0,9% im Monatsvergleich – der stärkste Anstieg seit Anfang 2024. Energiepreise stiegen um 4,6%, Benzin sogar um 10,5%.
Die Preise für Dienstleistungen blieben dagegen unverändert, unter anderem aufgrund sinkender Handelsmargen. Dennoch bleiben die zugrunde liegenden Preisrisiken relevant: Der Kern-PPI (ohne Nahrungsmittel, Energie und Handel) lag bei +3,5% im Jahresvergleich, dem höchsten Stand seit März.
Forex Aktuell ergibt sich daraus: Ein wieder anziehender Preisauftrieb auf Produzentenebene kann Zinserwartungen stützen – und damit den US-Dollar stärken. Das ist ein zentraler Baustein für die aktuelle EURUSD Prognose.
EURUSD Prognose: Was bedeuten die Daten für den Euro-Dollar?
Für die EURUSD Prognose sind diese Zahlen kurzfristig tendenziell USD-positiv zu werten:
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Starke Retail Sales signalisieren robuste Nachfrage und Wachstum
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Höhere PPI-Jahresrate erhöht die Sensibilität des Marktes für Inflationsrisiken
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Energiegetriebener Preisdruck kann Zinserwartungen beeinflussen
Damit bleibt der EURUSD anfällig für eine stärkere USD-Nachfrage, insbesondere wenn sich der Markt erneut stärker auf Inflation und US-Zinsausblick fokussiert. Forex Aktuell ist daher entscheidend, ob weitere Daten diesen Trend bestätigen oder abschwächen.
Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 14.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
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