
Im Vorfeld wichtiger Inflationsdaten legte der Goldpreis aufgrund eines schwächeren Dollars leicht zu. Gold stieg am Dienstagmorgen bis auf 2.035 US-Dollar und befindet sich damit an einer charttechnischen Hürde. Den Finanzmärkten stehen indessen spannende Handelstage gefüllt mit impulsgebenden Datenveröffentlichungen sowie einigen Fed-Speakern ins Haus, die neue Hinweise auf den Zeitpunkt einer Zinswende durch die US-Notenbank liefern können. Zudem haben die Daten das Potenzial den Goldpreis ordentlich durchzuschütteln.
Nachdem die Marktteilnehmer zuletzt ihre Zinssenkungserwartungen zurückgeschraubt hatten, rückt das Thema nun wieder in den Fokus. Die jüngsten Aussagen sowohl von den Notenbankern der Fed als auch der EZB deuten darauf hin, dass die Zentralbanken es nicht eilig haben, die Zinsen schnell zu senken. Das führte dazu, dass die Märkte „nur“ noch mit einer Lockerung durch die EZB um knapp einen vollen Prozentpunkt, verglichen mit 82 Basispunkten durch die Fed, bis zum Jahresende rechnen. Die Märkte setzen darauf, dass die EZB im Juni beginnt, die Zinsen zu senken, während die Wahrscheinlichkeit in den USA für einen Juni-Zinsschritt auf 52 % zurückgegangen ist.
Inflationsdaten im Blick
Infolge der Neukalibrierung der Markterwartungen zogen die Renditen auf US-Staatsanleihen zuletzt wieder stark an. Die viel beachtete 10-jährige Anleiherendite stieg von 3,87 % Anfang Februar auf aktuell 4,28 %. Dieser Trend könnte sich fortsetzen, sollten die Inflationsdaten am Donnerstag auf der Oberseite überraschen. Nachdem die jüngst veröffentlichten CPI- und PPI-Daten über den Analystenschätzungen lagen, könnten auch die PCE-Preisdaten für eine Überraschung sorgen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der PCE-Kernrate, der bevorzugte Inflationsindikator der Fed. Laut den Prognosen der Analysten könnte die Kernrate im Januar im Vergleich zum Vormonat um 0,4 % gestiegen sein, das wäre der stärkste Anstieg seit April letzten Jahres. Im Jahresvergleich soll der Preisdruck immerhin von 2,9 % auf 2,8 % zurückgehen.
Einen Tag später werden zudem die Verbraucherpreise der Eurozone für den Februar veröffentlicht. Hier rechnet man mit einem Rückgang des Verbraucherpreisindex von zuvor 2,8 % auf 2,5 %. Hinzu kommen in dieser Woche noch eine Vielzahl an Reden von Fed-Mitgliedern, darunter FOMC-Mitglieder Bostic, Williams, Mester und Daly. Angesichts der Fülle an wichtigen Daten und geldpolitischen Aussagen könnte dem Goldpreis noch eine bewegte Woche bevorstehen.
Goldpreis: Technische Lage
Im H4-Chart ist erkennbar, dass sich das Edelmetall seit dem Tief vom 13. Februar bei 1.984 USD in einer Aufwärtsbewegung befindet. Nach einem kurzen Rücksetzer auf 2.016 USD hat der Goldpreis den Widerstandsbereich bei 2.033/37 USD wieder angelaufen. Es könnte erneut zu einem Ausbruchsversuch auf der Oberseite kommen, nachdem der letzte Versuch gescheitert war. Wesentlich wird sein, ob es Gold per Tagesschluss schafft, sich über der markanten Barriere zu halten.
Kommt es am Folgetag zu einer Bestätigung des Ausbruchs, so steigt die Wahrscheinlichkeit auf eine Fortsetzung der jüngsten Aufwärtsbewegung. Die nächsten Anlaufpunkte könnten bei 2.058 und 2.065 USD sein. Eintrüben würde sich das Chartbild, wenn der Goldpreis unter das letzte lokale Tief bei 2.016 USD fällt. Ein Rückgang per Tagesschluss unter die EMA50 bei aktuell 2.024 USD wäre indessen ein erster Vorbote für weiter fallende Kurse.
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