- Starke US-Arbeitsmarktdaten belasten Gold Aktuell, da Zinssenkungserwartungen zurückgehen.
- Technisch rückt die 50-Tage-EMA in den Fokus, mit einer möglichen Unterstützungszone bei 4.700–4.740 USD.
- China bleibt kurzfristig als Nachfragetreiber außen vor, was Liquiditätsrisiken erhöht.
- Starke US-Arbeitsmarktdaten belasten Gold Aktuell, da Zinssenkungserwartungen zurückgehen.
- Technisch rückt die 50-Tage-EMA in den Fokus, mit einer möglichen Unterstützungszone bei 4.700–4.740 USD.
- China bleibt kurzfristig als Nachfragetreiber außen vor, was Liquiditätsrisiken erhöht.
🟡 Goldpreis unter Druck – Gold Aktuell fällt nach starken US-Daten
Der Goldpreis gerät aktuell deutlich unter Druck. Gold verliert rund 3 % und notiert bei etwa 4.930 USD je Unze. Die Schwäche bei Gold Aktuell fällt in eine Phase, in der starke US-Arbeitsmarktdaten die Erwartungen an baldige Zinssenkungen der US-Notenbank deutlich gedämpft haben.
Gleichzeitig bleibt China – einer der wichtigsten Spot-Nachfragemärkte – vom 13. bis 24. Februar aufgrund des chinesischen Neujahrs geschlossen. Diese Kombination aus robuster US-Konjunktur und temporär geringerer asiatischer Nachfrage setzt den Edelmetallmarkt kurzfristig unter Druck.
► Gold WKN: 965515 | ISIN: XC0009655157 | Ticker: GOLD
Drei Key Takeaways zum Goldpreis
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Starke US-Arbeitsmarktdaten belasten Gold Aktuell, da Zinssenkungserwartungen zurückgehen.
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Technisch rückt die 50-Tage-EMA in den Fokus, mit einer möglichen Unterstützungszone bei 4.700–4.740 USD.
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China bleibt kurzfristig als Nachfragetreiber außen vor, was Liquiditätsrisiken erhöht.
📉 Starke US-Daten stützen Dollar und belasten Gold
Der jüngste Non-Farm Payrolls (NFP)-Bericht überraschte deutlich positiv. Auch die aktuellen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen niedriger aus als erwartet.
Die Folgen für den Goldpreis:
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Die Wahrscheinlichkeit baldiger Fed-Zinssenkungen sinkt.
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Der zuvor überverkaufte US-Dollar erholt sich.
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Steigende Realrenditen erhöhen die Opportunitätskosten für Gold.
Damit verliert Gold Aktuell an Momentum, nachdem das Edelmetall zuvor von Zinssenkungshoffnungen profitiert hatte.
📊 Technische Analyse: 50-Tage-EMA im Fokus
Aus charttechnischer Sicht nähert sich Gold der wichtigen 50-Tage-EMA. Sollte diese Unterstützung ein drittes Mal getestet werden, könnte sich der Goldpreis in Richtung der Zone bei 4.700–4.740 USD bewegen.
Diese Region gilt als relevante Unterstützungszone, da hier zuletzt verstärkt Kaufinteresse zu beobachten war.
Ein Bruch unter diesen Bereich würde das Risiko eines Rückgangs bis etwa 4.350 USD erhöhen.
China-Faktor: Liquidität und saisonale Effekte
Historisch betrachtet zeigt der Goldpreis häufig Stärke in den zehn Tagen vor dem chinesischen Neujahr und tendiert auch während der Feiertage freundlich.
Dieses Jahr ist die Situation jedoch komplexer:
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Die temporäre Schließung chinesischer Märkte reduziert kurzfristig die Liquidität.
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Nach Wiedereröffnung könnten Fonds und Privatanleger ihre Positionen neu bewerten.
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Eine mögliche Stimmungsanpassung könnte zusätzlichen Druck auf Gold Aktuell ausüben.
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Fazit: Gold Aktuell zwischen Fundamentaldruck und technischer Bewährungsprobe
Der Goldpreis befindet sich aktuell in einer Korrekturphase, ausgelöst durch robuste US-Daten und einen stärkeren US-Dollar.
Kurzfristig bleibt die Entwicklung von der Zinspolitik der Fed sowie der Marktreaktion nach dem chinesischen Neujahr abhängig.
Sollte die Unterstützungszone halten, könnte sich Gold stabilisieren. Ein nachhaltiger Bruch nach unten würde jedoch das charttechnische Bild deutlich eintrüben. Anleger sollten daher die kommenden makroökonomischen Daten und die Reaktion der Märkte aufmerksam verfolgen.
Gold Chart (D1) Chartanalyse
Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 12.02.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
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