Die Indizes der Wall Street ziehen sich vorbörslich von den Rekordhochs zurück.
Der Future auf den Dow Jones korrigiert am Donnerstag bis zum 61,8% Retracement des gestrigen Aufwärtsimpulses und dürfte 0,45% tiefer eröffnen. Am Mittwoch legte der Index um 0,30% zu, nachdem die 20-Tage-Linie (EMA) für einen zweiten Tag verteidigt werden konnte. Das Sitzungsprotokoll der Fed, das gestern Abend veröffentlicht wurde, deutet darauf hin, dass die geldpolitische Unterstützung reduziert wird, doch einen Zeitplan für die Reduzierung der Anleihekäufe gibt es bisher nicht.
EURUSD erholt sich am Donnerstag leicht und testet die psychologische 1,18er-Marke. Am Mittwoch fiel das Paar kurzzeitig bis auf 1,1781 und schloss die Sitzung auf einem Niveau von 1,1792 - der tiefste Stand seit dem 6. April. Durch den Kursrückgang wurde der Abwärtstrend bestätigt, sodass Verkäufer das Jahrestief, das am 31. März bei 1,1704 ausgebildet wurde, anpeilen könnten. Um den Trend umzukehren, müsste das Paar die 200-Stunden-Linie (EMA) bei 1,1860 überwinden.
Der DE30 wird am Donnerstag voraussichtlich schwächer in den Handel starten, da der vorbörsliche Ausbruch im Stunden-Chart aus der mehrtägigen Seitwärtsrange (15.473 bis 15.677 Punkte) fehlschlug und der Index sich auf 15.620 Punkte zurückzog. Am Mittwoch lag im Tages-Chart ein Outside Day vor. Ein Tag, an dem der Kurs volatiler war als am Vortag, da die gestrige Kerze die Kerze des Vortages komplett umschloss. Kurzfristige Händler sollten sich jetzt auf die 200-Stunden-Linie (EMA) konzentrieren.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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