Der Future auf den Dow Jones deutet am Mittwoch auf eine leicht höhere Eröffnung der Kassasitzung hin.
Am Dienstag geriet der US-amerikanische Leitindex unter Verkaufsdruck, nachdem die Händler aus den USA nach dem verlängerten Wochenende wieder an die Märkte zurückkehrten. Am späten Nachmittag konnte der Dow Jones jedoch die 20-Tage-Linie (EMA) und die Aufwärtstrenlinie, die mit dem Tief vom 22. Juni begann, verteidigen, sodass der Bereich des potenziellen Trip-Top-Musters bei 34.720 Punkten nochmals in Angriff genommen werden könnte.
EURUSD wird vor der heute Abend anstehenden Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der Federal Reserve flach gehandelt. Am Dienstag konnte das Paar den Abwärtstrend nicht fortsetzen, da der Rückgang auf der Höhe des Vorwochentiefs (1,1806) gestoppt wurde. Um den Doppelboden zu bestätigen, müsste der Kurs über das Wochenhoch nahe der 200-Stunden-Linie (1,1895) ausbrechen. Kurzfristige Anstiege sind daher lediglich als Korrekturen zu sehen.
Der DE30 kann sich am Mittwoch nach dem vorbörslichen Abpraller an der unteren Grenze der mehrtägigen Seitwärtsrange (15.475 bis 15.677 Punkte) erholen und dabei die 200-Stunden-Linie (EMA) durchbrechen. Kurzfristig haben die Käufer wieder einen Vorteil, doch ohne einen nachhaltigen Ausbruch aus der besagten Range besteht die Gefahr eines erneuten Rücksetzers. Die Reaktion an der 20-Tage-Linie (EMA) ist jetzt entscheidend.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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