Der S&P 500 beendete am Dienstag seine längste Gewinnserie des Jahres und kämpft im heutigen vorbörslichen Handel um eine klare Richtung.
Besser als erwartete Makro-Daten hatten die jüngste Rallye angetrieben, doch die Anleger schauen besorgt auf die steigenden Corona-Infektionszahlen (insbesondere in den USA). Erneute Lockdown-Maßnahmen könnten die Wiedereröffnungspläne und die konjunkturelle Erholung verlangsamen. Technisch gesehen könnte man vorerst von einer Konsolidierung sprechen, zumindest solange sich die Korrektur auf 3.100 Punkte beschränkt: Tief vom Freitag und 100er-EMA im H4-Chart.
EURUSD fiel am Dienstag unter die 1,13er-Marke und konnte auch die lokale Unterstützungszone bei 1,1280 nicht verteidigen. Damit rutschte der Kurs wieder in die bekannte Seitwärtsrange (1,1215 bis 1,1280), in der sich das Paar seit Mitte Juni überwiegend aufgehalten hatte. Die Bullen geben jedoch nicht auf, da am Mittwoch das Fibonacci-Retracement von 61,8% der am Freitag eingeleiteten Impulswelle auch dem vierten Angriff der Bären standhalten konnte.
Der DE30 verlor am Dienstag über 200 Punkte an Wert und bildete im D1-Chart ein Bearish-Engulfing aus. Heute Morgen wurde der Rückgang kurzzeitig unter die Marke von 12.500 Punkten vertieft, doch nach der europäischen Eröffnung gewann das Tempo der Aufwärtskorrektur an Dynamik. Solange der Kurs über der Unterstützung bei 12.540 Punkten notiert, könnten die Bullen versuchen, den Kurs weiter gen Norden zu bringen.
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