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10:44 · 1. Februar 2023

Marktkommentar: Fed, Powell und Meta-Quartalszahlen

An den Finanzmärkten ist am Abend mit einer erhöhten Volatilität zu rechnen.

Der Mittwoch ist der ereignisreichste Tag der Woche. Die Fed gibt ihren Zinsentscheid bekannt, Jerome Powell hält eine Pressekonferenz ab und Meta Platforms veröffentlicht die Quartalszahlen. Die Futures auf den S&P 500 fallen vorbörslich leicht, nachdem gestern die letzte Januar-Sitzung mit einem Bullish-Engulfing beendet wurde. Das US-Börsenbarometer stieg im ersten Monat des neuen Jahres so stark wie zuletzt im Oktober. Durch die gestrige Erholung wurde der Wochenverlust vollständig ausgeglichen und der Abstand zum Januarhoch sowie zum 78,6%-Retracement der Mitte August begonnenen Abwärtsbewegung verringert. 

EURUSD steigt am Mittwoch und steuert auf die Marke von 1,09 sowie das darüber liegende Wochenhoch, das am Montag bei 1,0913 erreicht wurde, zu. Gestern schloss das Paar im Plus, sodass die dreitägige Verlustserie beendet werden konnte - am Vormittag fiel der Kurs zuerst auf ein mehrtägiges Tief, konnte jedoch oberhalb von 1,08 drehen und eine Aufholjagd einleiten. Die 1,09er-Marke ist ein wichtiger Widerstand - seit mehr als einer Woche versuchen die Bullen, die Hürde zu knacken. Ein Durchbruch nach oben würde Aufwärtspotenzial in Richtung 1,1185 freisetzen. Kurzfristige Unterstützungen sind bei 1,0852 und 1,0802 zu finden.

Der DAX / DE30 tritt in dieser Woche auf der Stelle und notiert in der Range der Vorwoche. Ein Ausbruch nach oben oder unten ist notwendig, um der Seitwärtsphase ein Ende zu setzen. Ansonsten könnte die Woche mit einem Inside Bar beendet werden - eine Kerze, die nach zwei Dojis weitere Unentschlossenheit signalisieren würde. Die heutigen Ereignisse haben jedoch das Potenzial, die Konsolidierung aufzulösen. Der kurzfristige Aufwärtstrend im H4 muss durch höhere Hochs bestätigt werden - es gilt das Tageshoch vom 26. Januar nachhaltig zu durchbrechen. Starke Unterstützungen gibt es an der horizontalen Trendlinie um 15.075 Punkte und am Tief vom 25. Januar bei 15.018 Punkten.    

Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de

 

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