Der Goldpreis überwindet am Montag das Allzeithoch vom September 2011 bei 1.920 USD je Unze, da die Nachfrage nach sicheren Anlagen weiter steigt.
Der schwächelnde US-Dollar sorgt vor dem anstehenden FOMC-Zinsentscheid (Mittwoch, 20:00 Uhr) für Auftrieb. Die Händler erwarten, dass die US-Notenbank an ihrer ultra-expansiven Geldpolitik festhält. Andererseits zeigt die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen kaum Anzeichen einer Verlangsamung und die Schließung von Konsulaten in China und den USA verunsichert. Die Anleger könnten jedoch auf ein neues Corona-Hilfspaket setzen. Reuters berichtete heute, dass sich die US-Republikaner nach einigen Angaben auf einen Entwurf geeinigt haben.
Der Euro wertet am Montag gegenüber dem US-Dollar um 0,53% auf. EURUSD notiert über der 1,17er-Marke und versucht, seine Rallye für eine sechste Woche in Folge fortsetzen. Das Paar könnte sich der nächsten Widerstandszone bei 1,18 annähern, welche durch die Hochs vom September 2018 gekennzeichnet ist. Der RSI-Indikator deutet jedoch im H1-Chart auf überkaufte Bedingungen hin und ein starker Unterstützungsbereich wäre erst wieder bei 1,1620 zu finden.
Der DE30 vertiefte am vergangenen Freitag seinen Rückgang, wobei die Unterstützung bei 12.800 Punkten, die im H4-Chart mit dem 100er-EMA übereinstimmt, zweimal verteidigt werden konnte. Am Montag eröffnete der Index mit einer kleinen bullischen Kurslücke und scheint um eine klare Richtung zu kämpfen. Dies könnte entweder Teil des Bodenbildungsprozesses sein oder der Markt bereitet sich auf eine neue Verkaufswelle vor.
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