Der US500 oszilliert seit Montagmittag um die runde Marke von 4.600 Punkten.
Am Montag schloss der US500 im Tageschart mit einem Doji, da die ISM-Daten zeigten, dass die Herausforderungen in der Lieferkette die Hersteller im Oktober belasteten. Der marktbreite Index konnte sich am Abend nach der Ausbildung eines kurzfristigen Doppelbodens erholen, nachdem er mittags nach Erreichen eines neues Rekordhochs in die Verlustzone gerutscht war. Anleger warten gespannt auf den morgigen Zinsentscheid der Fed und die Pressekonferenz von Jerome Powell, um Hinweise für zukünftige Zinsanhebungen zu erhalten.
EURUSD steigt am Dienstag leicht und testet das gestrige Tageshoch (1,1609), dass sich in der Nähe des 50%-Retracements der Abwärtsbewegung vom Freitag befindet. Wenige Pips darüber liegt auch die 21-Tage-Linie, sodass die Reaktion in diesem Bereich in den nächsten Stunden oder Tagen darüber entscheiden könnte, ob das Paar das am 12. Oktober ausgebildete Jahrestief (1,1523) testet oder eine stärkere Erholung einsetzt. Die wichtigste Hürde für die Käufer wäre das Hoch der Vorwoche (1,1692).
Der DE30 wird voraussichtlich etwas schwächer in den Kassahandel starten, da die Anleger während der asiatischen Sitzung einige Gewinne mitgenommen haben. Die Verluste sind jedoch überschaubar und der deutsche Leitindex konnte heute Nacht erneut das Hoch der Vorwoche (15.767 Punkte) verteidigen. Ein höheres Hoch bleibt trotz der kurzfristigen Seitwärtsphase das Basisszenario. Um den Aufwärtstrend im Stundenchart umzukehren, müsste das gestern im vorbörslichen Handel ausgebildete Wochentief (15.716 Punkte) durchbrochen werden.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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