++ S&P 500 nahe Allzeithoch ++ GBP-Ausblick gedämpft ++ EUR-Händler erwarten EZB-Zinsentscheid und Pressekonferenz ++ DE30 gibt anfängliche Gewinne ab ++
Zugeständnisse beim Handelsstreit zwischen den USA und China belasten sichere Anlagen wie den japanischen Yen, Anleihen oder Gold und verleihen Aktien weltweit einen weiteren Schub. US-Präsident Donald Trump begrüßte am Mittwoch Chinas Entscheidung einige Produktarten von Zöllen auszunehmen und verschob daraufhin die angekündigte Anhebung der US-Zölle um zwei Wochen - geplant war es, am 1. Oktober die Zölle für chinesische Waren im Wert von 250 Mrd. USD von 25% auf 30% zu erhöhen. Chinas Handelszugeständnisse wurden von Trump als respektvolle Geste bezeichnet und von den Anlegern als Hoffnungsschimmer für einen möglichen Deal gesehen. Anfang Oktober werden die entscheidenden Verhandlungsgespräche wieder aufgenommen, wobei sich die Unterhändler bereits Mitte September in Washington treffen werden. Berichten zufolge könnte China zudem bald wieder Käufe von landwirtschaftlichen US-Produkten wie Sojabohnen oder Schweinefleisch genehmigen. Der S&P 500 konnte am Mittwoch die zuvor unterbrochene Rallye fortsetzen und seinen Abstand zum Allzeithoch weiter verringern. Auch wenn sich die Handelsspannungen beruhigen, sind die oben beschriebenen Schritte lediglich als „kleine” Annäherungsversuche einzustufen. Ein Durchbruch ist noch in weiter Ferne, sodass fraglich ist, ob die Verbesserung der Risikostimmung nachhaltig ist.
Die politische Unsicherheit um den Brexit dämpft den Ausblick für das britische Pfund. Ein veröffentlichtes Regierungspapier („Yellowhammer”) zeigte, dass Großbritannien nicht auf die potenziellen Konsequenzen eines schlimmstmöglichen Brexit-Szenarios vorbereitet ist. Es wird vor Lebensmittel- und Kraftstoffknappheit, Störungen der Lieferketten, Arbeitsplatzverlusten sowie Protesten gewarnt. Premierminister Boris Johnson scheint weiterhin an seinem Plan, die EU am 31. Oktober zu verlassen, festzuhalten. Der Brexit-Sprecher der oppositionellen Labour-Partei, Keir Starmer, warf Johnson unverantwortliches Verhalten vor und sagte, dass „Boris Johnson jetzt zugeben muss, dass er dem britischen Volk gegenüber unehrlich war, was die Folgen eines No-Deal-Brexits betrifft." Der Druck auf die britische Regierung an den Verhandlungstisch mit der EU zurückzukehren ist hoch. GBPUSD notiert am Donnerstag bei 1,2320 nahe der Hochs der jüngsten Erholung. Solange die Chancen auf einen No-Deal nicht abnehmen, könnte sich eine weitere Aufwertung als schwierig erweisen.
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Der DE30 konnte am Donnerstag ein neues Hoch in der jüngsten Aufwärtsbewegung ausbilden und den Abstand zum Jahreshoch verringern. Die anfänglichen Gewinne können jedoch nicht gehalten werden und zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der deutsche Leitindex wieder unterhalb der 12.400-Punkte-Marke.
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