Der S&P 500 schwächelt unterhalb des 61,8%-Retracements.
Der S&P 500 hat seine Rally unterbrochen. Kurstechnisch hat sich in dieser Woche wenig getan, und das, obwohl drei von vier Tagen im Plus beendet wurden. Wochenlang wurde der Index nach oben getrieben, da die Berichtssaison in den USA überzeugte und Anleger auf ein Peak bei der Inflation sowie auf einen weniger starken Straffungsprozess der Federal Reserve spekulierten. Gegenüber dem Juni-Tief hatte das US-Börsenbarometer in der Spitze um 19% an Wert gewonnen. Viele Marktbeobachter glauben derzeit, dass die Rally zu weit gegangen ist. Sollte jedoch die Marke von 20% geknackt werden, würde man von einem Bullenmarkt sprechen. Schmaler könnte der Grat zwischen Trendumkehr und neuer Verkaufswelle nicht sein.
EURUSD wird am Freitag flach gehandelt. Der Abstand zur Parität beträgt nur noch um die 85 Pips. Am Donnerstag setzte das Paar nach einer zweitägigen Erholung den kurzfristigen Abwärtstrend fort. Die Verluste für diese Woche belaufen sich aktuell auf 180 Pips. EURUSD ist in dieser Woche an der 9-Wochen-Linie abgeprallt und daraufhin unter die lokale Unterstützung bei 1,0174 gerutscht, sodass eine größere Verkaufswelle gestartet worden sein könnte. Das unter der Parität liegende Tief bei 0,9952 muss nachhaltig durchbrochen werden, um den langfristigen Abwärtstrend zu bestätigen. Das nächste Kursziel wäre das im September 2002 erreichte Tief bei 0,9607.
Der DE30 gibt am letzten Handelstag der Woche nach und fällt auf den tiefsten Stand seit dem 10. August. Der deutsche Leitindex steuert auf die 50-Tage-Linie zu, die Ende Juli zurückerobert wurde. Wenige Punkte darunter liegt das Tief bei 13.447 Punkten. Dieses Niveau stellt im kurzfristigen Bild die wichtigste Unterstützung dar. Solange die Marke hält, sind die Kursverluste dieser Woche nur als korrektive Bewegung im vorherigen Aufwärtsimpuls einzuordnen. Ein Bruch per Tagesschlusskurs könnte den Beginn eines neuen Abwärtstrends ankündigen. Gegenüber dem Juni-Tief hatte der Index in der Spitze um 13% zugelegt. Das Ausmaß der Korrektur überschritt bisher nicht den Bereich von 3%.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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