Die US-Indizes setzen am Mittwoch vorbörslich ihre Talfahrt fort.
Am Dienstag wurde eine neue Verkaufswelle ausgelöst, da die US-Anleiherenditen weiter anzogen. Die allgemeine Marktstimmung verschlechterte sich zusätzlich durch die enttäuschenden Quartalszahlen von Goldman Sachs. Die im Nasdaq 100 enthaltenen wachstumsstarken Aktien hatten am meisten zu kämpfen, während der Dow Jones seinen stärksten Tagesverlust seit November verbuchte. Der Tech-Index erreichte heute Nacht ein neues Jahrestief wenige Punkte über dem 15.000er-Bereich, der zwischen Juli und Oktober 2021 viel beachtet wurde.
EURUSD scheint am Mittwoch die Abwärtsbewegung, die am Freitag mit dem Bearish-Engulfing begann, gestoppt zu haben. Das Paar wird am Vormittag leicht im Plus und in einer engen Range von nicht einmal 25 Pips gehandelt. Am Dienstag hatte der Ausverkauf deutlich an Dynamik gewonnen, doch charttechnisch gesehen stellt der dreitägige Rückgang vorerst nur eine Korrektur im Aufwärtsimpuls dar, der mit den Jahrestiefs vom 4. Januar bei 1,1272 gestartet wurde.
Der DE30 durchbrach am Mittwoch vorbörslich das Tief vom 10. Januar bei 15.711 Punkten und hat bei 15.614 Punkten den tiefsten Stand seit dem 23. Dezember 2021 erreicht. Im Stundenchart ist der heutige Ausbruch unter die Unterstützung bei 15.711 Punkten durch mehrere Kerzen bestätigt worden, nachdem am Vortag der erste Ausbruchsversuch gescheitert war. Doch auch zu Beginn der heutigen europäischen Eröffnung meldeten sich die Käufer zurück - mit einem großen Bullish-Engulfing im H1.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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