Die besser als erwarteten US-Arbeitsmarktdaten und der Reflation Trade treiben den Dow Jones auf Rekordhochs.
Am Donnerstag stieg der Dow Jones Industrial Average im Zuge des sogenannten Reflation Trade für einen vierten Tag und erreichte bei 34.451 Punkten ein neues Rekordhoch - Anleger setzten verstärkt auf konjunktursensible und zyklische Werte. Bei den Wirtschaftsberichten überraschten die Arbeitsmarktdaten aus den USA positiv. Die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen in der vergangenen Woche auf den tiefsten Stand seit Beginn der Pandemie (498 Tsd.) - die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt verbesserten sich weiter und die Wirtschaft erholte sich auf breiterer Basis.
EURUSD wird am letzten Handelstag der Woche unverändert gegenüber dem gestrigen Schlusskurs gehandelt, da die leichten Intraday-Gewinne wieder abgegeben wurden. Am Donnerstag prallte das Paar an der runden 1,20er-Marke ab und stieg kräftig an. Bei der Erholung kam der Kurs jedoch nur in die Nähe des Wochenhochs, welches am Montagnachmittag bei 1,2076 ausgebildet wurde, sodass der Anstieg vorerst nur eine Aufwärtskorrektur im kurzfristigen Abwärtstrend darstellen könnte. Der NFP-Bericht könnte um 14:30 Uhr einen entscheidenden Impuls liefern.
Der DE30 bricht am Freitag im Tageschart aus dem fallenden Trendkanal nach oben aus und notiert im vorbörslichen Handel über dem Wochenhoch, welches am Montag bei 15.279 Punkten ausgebildet wurde. Am Donnerstag konnte sich der Index weiter von den Verlusten vom Dienstag erholen und schloss nur etwas unterhalb der genannten Marke. Sollte auch der Widerstand bei 15.350 Punkten durchbrochen werden, könnte der DE30 bald sein Allzeithoch testen. Unter dem alten Wochenhoch hätten die Bären wiederum leichtes Spiel. Ein tieferer Schlusskurs könnte die Stimmung für die nächste Woche belasten.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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