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08:54 · 11. Februar 2021

Marktkommentar: Schwache US-Inflationsdaten, Wall Street unterbricht Rallye

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Gedämpfter Handel in Asien. Schwache US-Inflation inmitten der Pandemie.

Der S&P 500 wird am Donnerstag flach über 3.900 Punkten gehandelt, da sich die Märkte fragen, welche Auswirkungen die schwächer als erwarteten Inflationsdaten auf den sogenannten „Reflation Trade” haben. Der Verbraucherpreisindex für Januar blieb unverändert bei 1,4% und die Kernrate fiel von 1,6 auf 1,4% (Erwartung jeweils 1,5%). Joe Bidens Hilfspaket und die positiven Nachrichten zu den Impfstoffen könnten die Verbraucherausgaben jedoch in den kommenden Monaten ankurbeln. Fed-Chef Jerome Powell, sagte, er wolle eine Inflation von 2% oder mehr sehen, bevor er auch nur daran denke, die extrem lockere Geldpolitik der Notenbank zu reduzieren.

EURUSD steckt in einem kurzfristigen Konsolidierungsbereich zwischen 1,2113 und 1,2140 fest. In den letzten Stunden haben sich die Chancen auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung, die am vergangenen Freitag eingeleiteten wurde, wieder verbessert, da das Paar heute im frühen asiatischen Handel von der unteren Grenze abgeprallt war. Sollte jedoch ein Ausbruch nach oben ausbleiben oder eine vorzeitige Umkehr erfolgen, könnte die untere Grenze (nahe SMA50 im H1-Chart) sowie der SMA100 bei 1,2088 kurzfristig Unterstützung bieten.

Der Future für den DE30 deutet am Donnerstag auf eine etwas höhere Eröffnung hin. Der Index konnte sich in einer langsamen, gleichmäßigen Bewegung bis zum Hoch bei 13.950 Punkten, welches gestern am späten Abend ausgebildet wurde, zurück kämpfen. Ein Durchbruch könnte zu einer neuen Trendstruktur führen und die jüngste korrektive Bewegung beenden, während ein Abpraller zu deutlich tieferen Rückgängen führen könnte. Die nächsten Retracements der Ende Januar eingeleiteten Bewegungen bei 13.740 (50%) und 13.635 Punkten (61,8%) stellen potenzielle Kursziele dar.

Maximilian Wienke
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
 

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