Der US500 entfernt sich weiter von seinem Korrektur-Tief und überwindet dabei wichtige Hürden.
Der US500 setzt am Dienstag die Erholung vorbörslich fort und macht die Verluste der Vorwoche vollständig wett, da während der asiatischen Sitzung die Sorgen um die Omicron-Variante nachließen und China Maßnahmen zusagte, um das Wachstum in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt zu stützen. Am Montag hatte der marktbreite Index durch den Anstieg über das Hoch vom Freitag (4.606 Punkte) den Abwärtstrend im Stundenchart beendet und nähert sich nun dem Hoch vom Dezember an, das am vergangenen Mittwoch bei 4.651 Punkten erreicht wurde.
EURUSD notiert am Dienstag wenig verändert unterhalb der 1,13er-Marke, um die das Paar seit mehreren Handelstagen oszilliert. Im Tageschart ist am Morgen ein leichtes Plus von rund 10 Pips und ein Inside Bar zu beobachten. Kurzfristig tendiert der Kurs aufgrund der tieferen Hochs und des potenziellen Doppelbodens bei 1,1266 weiterhin seitwärts in einem absteigenden Dreiecksmuster. Früher oder später wird sich das Paar für eine Richtung entscheiden müssen.
Der DE30 legte am Dienstag zu und notiert vor Beginn der europäischen Sitzung auf dem höchsten Stand seit dem 26. November. Entscheidend ist, dass der Widerstand bei 15.459 Punkten diesmal im Stundenchart nachhaltig durchbrochen wurde. Am vergangenen Mittwoch hatte die bärische Hammerkerze weniger überzeugt, sodass die Bullen kurzfristig wieder die Kontrolle über den Markt übernommen haben und möglicherweise eine Endjahresrally gestartet werden könnte.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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