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10:52 · 25. Januar 2022

Marktkommentar: VIX stieg zeitweise auf 1-Jahres-Hoch

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Erneuter Rücksetzer nach der gestrigen Achterbahnfahrt an der Wall Street.

Der US500 deutet am Dienstag nach der gestrigen schwankungsintensiven Sitzung auf einen schwächeren US-Handelsstart hin. Die Notenbank Fed deutet für dieses Jahr das Quantitative Tightening an und es könnte eine Eskalation bei den Spannungen zwischen Russland und der Ukraine drohen. Am Montag startete der marktbreite Index in den letzten Handelsstunden eine beeindruckende Aufholjagd, nachdem er auf den tiefsten Stand seit Juni 2021 gefallen war. Der Volatilitätsindex der CBOE, der die erwartete Volatilität in den nächsten 30 Tagen misst, stieg zeitweise auf den höchsten Stand seit über einem Jahr.

EURUSD rutscht am Dienstag unter die psychologische 1,13er-Marke und nähert sich dem Jahrestief bei 1,1272 an, mit dem am 4. Januar der Aufwärtsimpuls aus der ersten Monatshälfte eingeleitet wurde. Vor zwei Wochen war der Kurs mit dem Hoch bei 1,1482 auf ein 2-Monats-Hoch gestiegen. Am Montag hatte das Paar eine bärische Tageskerze mit einem langen unteren Schatten ausgebildet, da die Käufer am Nachmittag den Kurs wieder nach oben drücken konnten. Bislang sieht es jedoch nicht danach aus, als ob die bullische Hammerkerze bestätigt werden könnte. 

Der DE30 ist am Dienstag nach dem anfänglichen Kursrückgang bei 15.000 Punkten abgeprallt, sodass die runde Marke von den Käufern weiterhin als starke Unterstützung gesehen wird. Am Montag war der deutsche Leitindex sogar kurzzeitig auf den tiefsten Stand seit Oktober (14.829 Punkte) gefallen - am Abend setzte jedoch eine Erholung ein und der Kurs schloss am Ende 400 Punkte bzw. 3% über dem neuen Jahrestief. Die Volatilität hat zugenommen, wobei der lange untere Schatten der gestrigen Tageskerze einen ersten Stabilisierungsversuch signalisierte.

Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
 

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