Händler erwarten den Bericht zu den US-Verbraucherpreisen
Der US500 gibt am Mittwoch vorbörslich vor den US-Verbraucherpreisdaten, die um 14:30 Uhr veröffentlicht werden, seine Anfangsgewinne wieder ab und rutscht leicht ins Minus. Am Dienstag hatte der Index seine Erholung, die am Montagnachmittag begann, um weitere 40 Punkte fortgesetzt. Die Märkte zeigten sich bei der Anhörung von Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des Senats erleichtert. Der Fed-Vorsitzende sagte, dass die US-Notenbank bei Bedarf eingeifen werde, um die Inflation einzudämmen. Eine Reduzierung der Bilanz sei eher im späteren Verlauf des Jahres zu erwarten, hieß es.
EURUSD wird am Mittwoch flach gehandelt, nachdem der Ausbruchsversuch über den Bereich bei 1,1374 scheiterte. Der Widerstand hat seit Ende November mehrere Angriffe abgewehrt, doch die Käufer scheinen nicht nachzulassen. Ein Tagesschlusskurs über 1,1374 würde das technische Bild deutlich verändern. Solange ein nachhaltiger Durchbruch ausbleibt, könnte die breite Seitwärtsphase, die seit fast zwei Monaten anhält, fortgesetzt werden, während unterhalb des lokalen Tiefs (1,1272) der Verkaufsdruck deutlich zunehmen könnte.
Der DE30 zog sich am Mittwoch - ählich wie der US500 - von dem im vorbörslichen Handel erreichten Wochenhoch zurück und fiel dabei unter die 16.000er-Marke. Da heute Nacht im Stundenchart das lokale Hoch (16.002 Punkte) durchbrochen wurde, könnte der Rückgang eine Korrektur im neuen Aufwärtstrend darstellen. Die bullische Struktur führt zur Annahme, dass das Allzeithoch bald getestet werden könnte. Vor genau einer Woche war es wenige Punkte darunter zu einer Umkehr gekommen - das Shooting Star hatte eine viertägige Korrektur ausgelöst.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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