Der Nasdaq 100 hat am Dienstag seinen Rückgang für einen dritten Tag in Folge fortgesetzt und die Verluste ausgehend von dem Allzeithoch auf über 10% ausgeweitet.
An den Finanzmärkten wird in einer solchen Situation allgemein von einer Korrektur gesprochen, wobei beim S&P 500 seit 1974 nur vier Korrekturen zu Bärenmärkten geworden sind. Andererseits sind die Tech-Werte weit von fairen Bewertungen entfernt und der RSI-Indikator deutet im Tageschart noch nicht auf überverkaufte Bedingungen hin, sodass technisch gesehen mehr Spielraum nach unten bestehen könnte.
EURUSD konnte am Dienstag den potenziellen dreifachen Boden nicht für einen Anstieg nutzen und gab in der zweiten Hälfte der Sitzung nach. Am Mittwoch wurde der Rückgang bis auf 1,1757 vertieft. In diesem Bereich gab es am 21. und 27. August zwei Einbrüche, von denen sich das Paar jedoch schnell erholen konnte. Ohne einen Durchbruch des heutigen Tageshochs bei 1,1780 könnten die Bären versuchen, das Paar in Richtung 1,17 zu bewegen.
Der DE30 hat am Dienstag die Gewinne vom Vortag fast vollständig abgegeben und steckte am Mittwoch im vorbörslichen Handel zwischen dem 100er-EMA (4-Stunden-Chart) und der Unterstützungszone um die 12.860 Punkte - die sich seit Anfang des Monats zu festigen scheint - fest. Zu Beginn der europäischen Sitzung gelingt den Bullen ein Befreiungsschlag. Sind die Gewinne nachhaltig?
Der Nasdaq auf Rekordhoch 📈 Was treibt den Aufschwung an der Wall Street an?
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