An der Wall Street wurde die Rally nach den gemischten Signalen der Fed unterbrochen.
Der Future auf den S&P 500 wird seit Dienstagabend in einer engen Bandbreite zwischen 4.231 und 4.245 Punkten gehandelt, da die gemischten Botschaften der Fed zur Inflation die Anleger verunsichern. Auch Raphael Bostic, der Präsident der Atlanta Fed, hatte sich gestern geäußert und gesagt, dass die Anleihekäufe in den nächsten Monaten verlangsamt werden könnten. Jede Maßnahme der US-Notenbank sollte davon abhängen, ob die Inflations- und Beschäftigungsziele erreicht werden.
EURUSD wird am Donnerstag leicht im Plus bei 1,1930 gehandelt. Am Mittwoch hatte sich das Paar von dem am Nachmittag bei 1,1970 erreichten Wochenhoch zurückgezogen und mit einem Minus von 13 Pips geschlossen. Im Stunden-Chart ist der Kurs mit dem Rücksetzer wieder unter den 100er-EMA gerutscht, sodass die beschriebene Schwäche das Ende der Aufwärtskorrektur bedeuten könnte. Um den Trend umzukehren, müsste das Paar den 200er-EMA, der bei 1,1980 verläuft, durchbrechen.
Der Future auf den DE30 deutet am Donnerstag auf eine höhere Eröffnung (aktuell: 15.520 Punkte) hin, da sich der Index im vorbörslichen Handel etwas von den gestrigen Verlusten erholen konnte. Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex nach Erreichen eines neues Wochenhochs (15.655 Punkte) unterhalb des Vortagestiefs (15.433 Punkte) geschlossen. Dadurch wurde die Korrektur gestern am späten Nachmittag bis zum 50% Fibonacci-Retracement der dieswöchigen Aufwärtsbewegung fortgesetzt.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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