- Nasdaq unter Druck: US100-Futures fallen über 1,5%
- Zollrisiken belasten Sentiment: Angekündigte 10% Zölle (mit Eskalationsdrohung auf 25%) verschlechtern Risikostimmung
- Nasdaq Prognose: erhöhtes Korrekturrisiko
- Nasdaq unter Druck: US100-Futures fallen über 1,5%
- Zollrisiken belasten Sentiment: Angekündigte 10% Zölle (mit Eskalationsdrohung auf 25%) verschlechtern Risikostimmung
- Nasdaq Prognose: erhöhtes Korrekturrisiko
Die Nasdaq 100 (US100) Futures fallen heute um mehr als 1,5% und rutschen damit unter das Niveau der Sitzungseröffnung vom 2. Januar 2026. Dadurch sind die gesamten bisherigen Gewinne im Jahresvergleich wieder ausgelöscht. Obwohl der US-Kassahandel aufgrund eines nationalen Feiertags heute geschlossen bleibt, zeigen die Futures eine klare Reaktion auf die Schlagzeilen vom Wochenende.
► Nasdaq WKN A0AE1X | ISIN US6311011026 | Ticker: Nasdaq 100
Im Fokus der aktuellen Nasdaq Analyse steht die geopolitische Eskalation im transatlantischen Handel: Donald Trump kündigte 10% Zölle auf große EU-Volkswirtschaften sowie das Vereinigte Königreich an (laut Berichten mit Inkrafttreten ab 1. Februar) und drohte zusätzlich mit einer Anhebung auf 25%, falls kein Abkommen zum Kauf Grönlands zustande kommt. Investoren bewerten diesen Schritt als überzogen: Der US-Dollar konnte nicht profitieren und schwächte sich sogar ab, während sich die allgemeine Risikostimmung deutlich eintrübte. Eine mögliche Verschärfung der Beziehungen zwischen Washington und Brüssel könnte zudem spürbare Folgen für US-Technologiekonzerne mit starker Europa-Präsenz haben.
Auch in Europa setzt sich die Risikoaversion fort: Der DAX verliert im Kassahandel mehr als 1,2%. Besonders kritisch wirkt der Rückgang im US100 vor dem Hintergrund, dass selbst starke Impulse aus dem Halbleitersektor zuletzt nicht ausgereicht haben, um neue Hochs zu erreichen. Trotz Rekordergebnissen von TSMC und anhaltender „Chip-Euphorie“ blieb ein nachhaltiger Ausbruch aus.
Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 19.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in Punkten. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Parallel dazu stehen Softwarewerte seit Monaten unter Druck – die Schwäche zieht sich von Salesforce bis ServiceNow. Auch Meta Platforms und Microsoft zeigen zuletzt relative Underperformance. Sollte das Zollthema die Märkte weiterhin dominieren, steigt die Wahrscheinlichkeit einer tieferen Korrektur an den US-Aktienmärkten deutlich.
Nasdaq Prognose: Korrekturrisiko steigt – Februar als möglicher Belastungsfaktor
Für die kurzfristige Nasdaq Prognose bleibt entscheidend, ob die Zollankündigungen in den kommenden Tagen konkretisiert oder ausgeweitet werden. Bleibt das Thema auf der Agenda, könnte der Nasdaq 100 anfälliger für weitere Abgaben werden. Gleichzeitig erscheint es unrealistisch, dass ein Grönland-Deal vor dem 1. Februar finalisiert wird – damit bleibt das Eskalationspotenzial als Risikofaktor bestehen.
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