ūüďČ Sorgen um China belasten Kupferpreis

12:08 16. August 2021

‚Ěó Die Kupferpreise begannen die Woche mit deutlichen R√ľckg√§ngen.

Die Kupferpreise fielen zu Beginn der Woche um mehr als 2%, was mit den schlechten Wirtschaftsdaten aus China zusammenhängen könnte. Die Industrieproduktion stieg im Juli lediglich um 6,4% gegenüber dem Vorjahr, das niedrigste Wachstum seit August 2020. Die Märkte erwarteten einen Wert von 7,8% gegenüber dem Vorjahr (8,3% im Vormonat). Auch die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen und den Anlageinvestitionen verfehlten die Prognosen.

Die Wirtschaftstätigkeit in China hat sich aufgrund der steigenden Delta-Fälle verlangsamt, was die chinesischen Behörden dazu veranlasste, neue lokale Beschränkungen zu verhängen. Es könnte sein, dass der Aufschwung ins Stocken gerät, wenn die Behörden und/oder die Zentralbank nicht entschiedene Maßnahmen ergreifen. Die sich verschlechternde Situation spiegelt sich derzeit in einer Verlangsamung des Kreditwachstums wider, das Ende 2020/Anfang 2021 seinen Höhepunkt erreichte. Theoretisch könnte sich das Kreditwachstum in China wieder erholen, wenn der Mindestreservesatz (RRR) weiter gesenkt wird - die Märkte haben spekuliert, dass die People's Bank of China zu solchen Maßnahmen gezwungen sein könnte. In einem solchen Szenario könnten die Kupferpreise ihre Talfahrt möglicherweise stoppen. 

Die Kupferpreise sind um mehr als 2% gefallen und befinden sich derzeit in der Nähe der Unterstützungsmarke, die durch das 23,6% Fibonacci-Retracement markiert wird. Tatsächlich wurde die Aufwärtstrendlinie durchbrochen. Sollte der US-Dollar nach der Schwäche der letzten Woche wieder anziehen, würde die Möglichkeit bestehen, dass auch die erste wichtige Unterstützung durchbrochen wird. Andererseits könnten sich die Bullen ermutigt fühlen, wenn der Kurs wieder über die Trendlinie steigt. Quelle: xStation 5
 

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Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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