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12:43 · 14. November 2023

US CPI Bericht im Fokus der Anleger

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Die Märkte halten wieder mal den Atmen an, denn es geht heute um 14:30 deutscher Zeit wieder um die Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex VPI (CPI) und seiner möglichen Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Die Federal Reserve (Fed) beobachtet aufmerksam den CPI, um zu entscheiden, ob der Zyklus der Zinserhöhungen abgeschlossen ist und die Märkte Zinssenkungen einpreisen können. Die Frage, ob die Fed die Zinsen weiterhin auf einem höheren Niveau halten wird, steht im Mittelpunkt der Diskussion. Wir werfen einen Blick darauf, wie die heutigen CPI-Daten die Perspektiven für Zinspolitik und Marktbewegungen beeinflussen könnten.

Die Bewegung in den Renditen von Staatsanleihen hat einen direkten Einfluss auf die Aktienkurse!

Kurz gesagt, ein hoher CPI wird voraussichtlich  den Aufwärtsdruck auf die Renditen ausüben, was den Aktienmarktbewertungen entgegenwirkt und damit die Besorgnis verstärken, dass die Inflationsrückgänge gestoppt oder sogar umgekehrt wurden. 

Im Gegensatz dazu könnte ein stärker als erwarteter Rückgang im CPI die Hoffnungen auf "perfekte Disinflation" steigern, bei der die Inflation abnimmt, aber das Wachstum nicht beeinträchtigt wird. Das hätte zur Folge, dass die Renditen sinken und die Aktienmärkte höchstwahrscheinlich das Jahr mit satten Gewinnen beenden.

CPI US 14.11.2023

Quelle: xStation5 von XTB

Ein "Guter" CPI-Bericht: Kern-CPI < 0,2%, 4,0% im Jahresvergleich

Eine potenziell starke Rallye

Ein solider Rückgang des Kern-CPI wird helfen, Bedenken zu beruhigen, dass die Inflation zurückkehrt, und das sollte zu einem soliden Rückgang der Renditen von Staatsanleihen und einer Rallye an den Aktienmärkten führen.

Die Renditen von Staatsanleihen sollten möglicherweise deutlich fallen (mehr als 10 Basispunkte für die Renditen von 10 und 2 Jahren)

Der US- Dollar-Index sollte moderat fallen, angesichts der jüngsten Rallye, und ein Rückgang in Richtung 105 wäre nicht ausgeschlossen.

Ein "Schlechter" CPI-Bericht: Kern-CPI 0,3% monatlich, 4,0%-4,1% im Jahresvergleich

Resignation

Ein Wert in diesem Bereich würde einen sehr leichten Rückgang des Kern-CPI widerspiegeln, würde aber nicht die Befürchtungen zerstreuen, dass die Inflation "sticky" (träge Inflation) wird. Aus Fed/Bond-Sicht wird ein Wert in diesem Bereich die Erwartungen an Zinserhöhungen für 2023 wahrscheinlich nicht erhöhen, aber die Anleger dazu zwingen, die Strategie der Fed für "höhere Zinsen für einen längeren Zeitraum" weiter zu verdauen. 

Das sollte die Renditen von Staatsanleihen und den Dollar-Index moderat erhöhen. Rohstoffe würden wahrscheinlich aufgrund des stärkeren Dollars abnehmen. Ein Wert in diesem Bereich ist absolut gesehen nicht schlecht, aber für einen Markt, der nervös auf eine Rückkehr der Inflation reagiert, würde er diese Ängste weiter schüren, und wir würden Rückgänge an den Aktien- und Anleihenmärkten erwarten. 

Ein "Sehr Schlechter" CPI-Bericht: Kern-CPI > 0,3% monatlich, 4,1% im Jahresvergleich

Abverkauf

Ein so hoher bzw. höher als erwarteter CPI-Bericht würde die Bedenken verstärken, dass die Inflation zurückkehrt, und folglich würden die Renditen von Staatsanleihen (wahrscheinlich mehr als 15 Basispunkte über die Zinskurve hinweg) deutlich steigen. Dieser Anstieg der Renditen würde wiederum die Aktien genauso unter Druck setzen, wie es seit Anfang August der Fall war.

Der US-Dollarindex würde wieder stärker werden und sich auf den Weg über 107 zu neuen Hochs machen. Rohstoffe würden unter dem steigenden Dollar und den Sorgen um weiteres Wachstum aufgrund höherer Renditen wahrscheinlich stark leiden. Bei Gold muss darauf geachtet werden, ob die erhöhten Inflationserwartungen nach einer ersten Volatilität den Goldpreis als Inflationsabsicherung steigen lassen.

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