- Geringe Liquidität prägt die Börse heute
- Inflations- und Konsumdaten stehen im Fokus
- Geopolitische Spannungen stützen den Ölpreis
- Geringe Liquidität prägt die Börse heute
- Inflations- und Konsumdaten stehen im Fokus
- Geopolitische Spannungen stützen den Ölpreis
Die Börse heute steht im Zeichen einer eingeschränkten Liquidität, da die US-Börsen aufgrund des Juneteenth-Feiertags geschlossen bleiben. Anleger richten ihren Blick auf geopolitische Spannungen im Nahen Osten sowie auf wichtige Konjunkturdaten aus Europa und Kanada. Im heutigen Wirtschaftskalender stehen unter anderem deutsche Erzeugerpreise, britische Einzelhandelsumsätze und kanadische Einzelhandelsdaten im Fokus.
Börse heute: Wenig Liquidität, geopolitische Risiken bleiben präsent
Der Handelstag verläuft unter außergewöhnlich ruhigen Marktbedingungen. Die Schließung der US-Börsen sorgt für geringere Handelsvolumina, während Investoren die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und Iran sowie die fortgesetzten israelischen Angriffe im Libanon beobachten.
Die geringe Liquidität könnte dennoch zu stärkeren Kursschwankungen führen. Besonders am Devisenmarkt bleibt die Aufmerksamkeit hoch. Der starke US-Dollar belastet weiterhin Edelmetalle, während der japanische Yen angesichts möglicher Interventionen der japanischen Behörden unter Beobachtung steht.
Wichtige Wirtschaftsdaten aus der Asien-Sitzung
Japan: VPI steigt stärker als erwartet
Die japanische Inflation legte im Mai auf 1,5% im Jahresvergleich zu und übertraf damit den vorherigen Wert von 1,4% im Jahresvergleich. Der Kern-VPI verharrte bei 1,4% im Jahresvergleich und entsprach damit den Erwartungen der Analysten.
Die veröffentlichten Protokolle der Bank of Japan lieferten keine neuen Hinweise auf eine Änderung der Geldpolitik.
Neuseeland: Handelsbilanz bleibt hinter Erwartungen zurück
Die Handelsbilanz Neuseelands verzeichnete im Mai einen Überschuss von 800 Millionen NZD. Analysten hatten mit 875 Millionen NZD gerechnet. Im Vormonat lag der Überschuss noch bei 1,598 Milliarden NZD.
Feiertage sorgen für ruhigen Handel
Zusätzlich zur Schließung der Wall Street bleiben auch die Finanzmärkte in China aufgrund des Drachenbootfestes sowie in Schweden wegen Mittsommer geschlossen. Dies verstärkt die insgesamt niedrige Marktaktivität.
Wirtschaftskalender: Wichtige Termine im Überblick
(alle Angaben in deutscher Zeit)
| Uhrzeit | Ereignis | Aktuell | Prognose | Vorher |
|---|---|---|---|---|
| 08:00 | Großbritannien - Einzelhandelsumsätze im Jahresvergleich | 3,2% | 1,9% | 0,1% |
| 08:00 | Großbritannien - Einzelhandelsumsätze im Monatsvergleich | 1,2% | 0,5% | -1,0% |
| 08:00 | Deutschland - Erzeugerpreise im Jahresvergleich | 2,2% | 2,5% | 1,7% |
| 08:00 | Deutschland - Erzeugerpreise im Monatsvergleich | 0,3% | 0,7% | 1,2% |
| 09:10 | Rede von EZB-Direktor Philip Lane | - | - | - |
| 09:30 | Polen - Industrieproduktion im Jahresvergleich | - | 2,5% | 3,1% |
| 12:30 | Rede von EZB-Direktor Frank Elderson | - | - | - |
| 14:30 | Kanada - Einzelhandelsumsätze im Monatsvergleich | - | 0,6% | 0,9% |
| 14:30 | Kanada - Einzelhandelsumsätze ohne Automobile im Monatsvergleich | - | 0,7% | 1,4% |
Börse heute: Diese 3 Märkte sollten Anleger beobachten
GBP/CHF
Das britische Pfund profitiert von überraschend starken Einzelhandelsumsätzen. Die deutlich besseren Daten stärken die Erwartungen an eine robuste britische Wirtschaft und machen das Pfund aktuell zu einer der stärksten europäischen Währungen.
USD/CAD
Um 14:30 Uhr rücken die kanadischen Einzelhandelsumsätze in den Mittelpunkt. Da aus den USA heute keine wichtigen Konjunkturdaten erwartet werden, dürfte das Währungspaar USD/CAD besonders sensibel auf die Veröffentlichung reagieren.
Brent-Öl
Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten treiben den Ölpreis weiter an. Brent-Rohöl notiert wieder über der Marke von 80 USD je Barrel und verzeichnet ein Plus von rund 1,3%. Marktteilnehmer beobachten insbesondere die Entwicklungen rund um die Beziehungen zwischen den USA und Iran.
Fazit: Wirtschaftskalender bleibt heute entscheidend
Für Anleger an der Börse heute stehen trotz geringer Liquidität mehrere wichtige Termine im Wirtschaftskalender auf dem Programm. Besonders die Daten aus Großbritannien und Kanada sowie die geopolitische Lage könnten für Bewegung an den Devisen- und Rohstoffmärkten sorgen. Während die US-Börsen geschlossen bleiben, dürfte sich das Marktgeschehen vor allem auf Währungen und Rohstoffe konzentrieren.
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