- Deutsche Industrieaufträge überraschen deutlich positiv
- US-Arbeitsmarktdaten stehen im Fokus der Anleger
- Mehrere Reden von EZB- und Fed-Mitgliedern könnten Volatilität auslösen
- Deutsche Industrieaufträge überraschen deutlich positiv
- US-Arbeitsmarktdaten stehen im Fokus der Anleger
- Mehrere Reden von EZB- und Fed-Mitgliedern könnten Volatilität auslösen
Die Börse heute startet mit einem umfangreichen Wirtschaftskalender und zahlreichen marktbewegenden Ereignissen. Im Fokus stehen starke deutsche Industriedaten, Zinsentscheidungen in Skandinavien sowie wichtige US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag. Zusätzlich richten Anleger ihre Aufmerksamkeit auf mehrere Reden von EZB- und Fed-Vertretern, die Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs liefern könnten.
Besonders positiv aufgenommen wurden die deutschen Industrieaufträge. Die saisonbereinigten Aufträge stiegen im Monatsvergleich im März um 5 % und lagen damit deutlich über den Erwartungen von 1 %. Auch im Jahresvergleich zeigte sich eine klare Verbesserung. Die Daten könnten die Stimmung rund um die europäische Konjunktur stabilisieren und den DAX unterstützen.
Am Nachmittag dürfte die Börse heute verstärkt auf die USA reagieren. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Produktivitätsdaten sowie Aussagen mehrerer Fed-Mitglieder könnten neue Impulse für die Märkte und die Zinserwartungen liefern.
Wirtschaftskalender: Wichtige Termine im Überblick
(alle Angaben in deutscher Zeit)
- 08:00 Uhr - Deutschland: Industrieaufträge saisonbereinigt im Monatsvergleich (März)
Aktuell: 5 % | Prognose: 1 % | Vorher: 1,4 % - 08:00 Uhr - Deutschland: Industrieaufträge nicht saisonbereinigt im Jahresvergleich (März)
Vorher: 2,2 % - 08:00 Uhr - Deutschland: Industrieaufträge arbeitstäglich bereinigt im Jahresvergleich (März)
Aktuell: 6,3 % | Vorher: 3,5 % - 08:30 Uhr - Ungarn: Einzelhandelsumsätze arbeitstäglich bereinigt im Jahresvergleich (März)
Vorher: 3,8 % - 08:45 Uhr - Frankreich: Handelsbilanz saisonbereinigt (März)
Prognose: -5,6 Mrd. EUR | Vorher: -5,78 Mrd. EUR - 09:00 Uhr - Schweiz: Arbeitslosenquote nicht saisonbereinigt (April)
Vorher: 3,1 % - 09:00 Uhr - Schweiz: Arbeitslosenquote saisonbereinigt (April)
Prognose: 3 % | Vorher: 3 % - 09:00 Uhr - Tschechien: Handelsbilanz (März)
Prognose: 19,8 Mrd. CZK | Vorher: 19,3 Mrd. CZK - 09:00 Uhr - Tschechien: Industrieproduktion im Jahresvergleich (März)
Prognose: 1,9 % | Vorher: 1,3 % - 09:00 Uhr - Slowakei: Handelsbilanz (März)
Vorher: 321,6 Mio. EUR - 09:00 Uhr - Slowakei: Einzelhandelsumsätze im Jahresvergleich (März)
Vorher: -2,5 % - 09:00 Uhr - Eurozone: Rede von EZB-Vizepräsident Luis de Guindos
- 09:30 Uhr - Schweden: Zinsentscheidung der Riksbank
Prognose: 1,75 % | Vorher: 1,75 % - 10:00 Uhr - Norwegen: Zinsentscheidung der Norges Bank
Prognose: 4,00 % | Vorher: 4,00 % - 11:00 Uhr - Eurozone: Einzelhandelsumsätze saisonbereinigt im Monatsvergleich (März)
Prognose: -0,3 % | Vorher: -0,2 % - 11:00 Uhr - Eurozone: Einzelhandelsumsätze arbeitstäglich bereinigt im Jahresvergleich (März)
Prognose: 0,9 % | Vorher: 1,7 % - 14:40 Uhr - Eurozone: Rede von EZB-Chefvolkswirt Philip Lane
- 19:00 Uhr - Eurozone: Rede von EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel
USA
- 13:30 Uhr - USA: Challenger-Stellenabbaubericht (April)
Vorher: 60,62 Tsd. - 14:30 Uhr - USA: Vorläufige Lohnstückkosten im Quartalsvergleich (Q1)
Prognose: 2,6 % | Vorher: 4,4 % - 14:30 Uhr - USA: Vorläufige Produktivität im Quartalsvergleich (Q1)
Prognose: 1,1 % | Vorher: 1,8 % - 14:30 Uhr - USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe
Prognose: 205 Tsd. | Vorher: 189 Tsd. - 15:00 Uhr - Polen: Rede von NBP-Gouverneur Adam Glapiński
- 16:00 Uhr - USA: Bauausgaben im Monatsvergleich (März)
Prognose: 0,2 % - 16:30 Uhr - USA: Veränderung der Erdgaslagerbestände
Vorher: 79 Mrd. - 20:05 Uhr - USA: Rede von Cleveland-Fed-Präsidentin Beth Hammack
- 21:00 Uhr - USA: Konsumentenkredite (März)
Prognose: 12,5 Mrd. USD | Vorher: 9,48 Mrd. USD - 21:30 Uhr - USA: Rede von New-York-Fed-Präsident John Williams
Börse heute: Worauf Anleger achten sollten
Die Börse heute dürfte insbesondere auf die Entwicklung der europäischen Konjunkturdaten reagieren. Positive Überraschungen aus Deutschland könnten die Erwartungen an eine Stabilisierung der Industrie erhöhen und den DAX unterstützen. Gleichzeitig bleiben die Aussagen von EZB- und Fed-Mitgliedern entscheidend für die Zinsperspektiven an den Märkten.
Am US-Markt stehen vor allem die Arbeitsmarktdaten im Mittelpunkt. Schwächere Daten könnten Zinssenkungsfantasien stärken, während robuste Zahlen den Druck auf die Fed erhöhen könnten, länger an hohen Zinsen festzuhalten.
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