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In ETFs investieren? So gelingt der Einstieg!

ETFs gehören für viele Anleger zu den einfachsten Möglichkeiten, langfristig und breit gestreut zu investieren. Statt einzelne Aktien auswählen zu müssen, kannst du mit einem einzigen ETF gleichzeitig in zahlreiche Unternehmen, Märkte oder sogar unterschiedliche Anlageklassen investieren.


Doch gerade am Anfang stellen sich einige Fragen: In welche ETFs solltest du investieren? Wie findest du einen Titel, der zu deinen Zielen passt? Und wie viel solltest du überhaupt in ETFs investieren? 


In diesem Artikel erfährst du, wie ETFs funktionieren, worauf du bei der Auswahl achten solltest und wie du Schritt für Schritt mit dem ETF-Investieren beginnen kannst. 

 

 

ETF investieren – Das Wichtigste in Kürze:

💡 ETFs bündeln viele Wertpapiere: Mit einem ETF kannst du beispielsweise in einen ganzen Aktienindex und damit gleichzeitig in zahlreiche Unternehmen investieren.


💡 Breite Streuung ist einfach möglich: Je nach ETF lässt sich dein Investment über verschiedene Unternehmen, Branchen, Länder oder Anlageklassen verteilen.


💡 Die Auswahl sollte zu deinen Zielen passen: Index, Kosten, Diversifikation, Fondsgröße und Anlagehorizont gehören zu den Faktoren, die du vor dem Kauf berücksichtigen solltest.


💡 Du kannst einmalig oder regelmäßig investieren: Neben einer Einmalanlage kannst du ETFs auch über einen Sparplan besparen und so bereits mit regelmäßigen kleineren Beträgen investieren.


💡 Auch ETFs sind mit Risiken verbunden: Ihr Wert kann schwanken und Verluste sind möglich. Wie hoch das Risiko ausfällt, hängt unter anderem vom zugrunde liegenden Markt und der Zusammensetzung des ETFs ab.

ETFs gehören für viele Anleger zu den einfachsten Möglichkeiten, langfristig und breit gestreut zu investieren. Statt einzelne Aktien auswählen zu müssen, kannst du mit einem einzigen ETF gleichzeitig in zahlreiche Unternehmen, Märkte oder sogar unterschiedliche Anlageklassen investieren.


Doch gerade am Anfang stellen sich einige Fragen: In welche ETFs solltest du investieren? Wie findest du einen Titel, der zu deinen Zielen passt? Und wie viel solltest du überhaupt in ETFs investieren? 


In diesem Artikel erfährst du, wie ETFs funktionieren, worauf du bei der Auswahl achten solltest und wie du Schritt für Schritt mit dem ETF-Investieren beginnen kannst. 

 

 

ETF investieren – Das Wichtigste in Kürze:

💡 ETFs bündeln viele Wertpapiere: Mit einem ETF kannst du beispielsweise in einen ganzen Aktienindex und damit gleichzeitig in zahlreiche Unternehmen investieren.


💡 Breite Streuung ist einfach möglich: Je nach ETF lässt sich dein Investment über verschiedene Unternehmen, Branchen, Länder oder Anlageklassen verteilen.


💡 Die Auswahl sollte zu deinen Zielen passen: Index, Kosten, Diversifikation, Fondsgröße und Anlagehorizont gehören zu den Faktoren, die du vor dem Kauf berücksichtigen solltest.


💡 Du kannst einmalig oder regelmäßig investieren: Neben einer Einmalanlage kannst du ETFs auch über einen Sparplan besparen und so bereits mit regelmäßigen kleineren Beträgen investieren.


💡 Auch ETFs sind mit Risiken verbunden: Ihr Wert kann schwanken und Verluste sind möglich. Wie hoch das Risiko ausfällt, hängt unter anderem vom zugrunde liegenden Markt und der Zusammensetzung des ETFs ab.

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Was ist ein ETF und wie funktioniert er?

ETFs ermöglichen es dir, mit nur einem Wertpapier in einen ganzen Korb verschiedener Anlagen zu investieren. 

Doch was steckt eigentlich hinter einem ETF, wie bildet er einen Markt ab und worin unterscheidet er sich von Aktien oder klassischen Fonds? Schauen wir uns zunächst die Grundlagen an.

Was genau sind ETFs?

ETF steht für Exchange Traded Fund, auf Deutsch „börsengehandelter Fonds“. Ein ETF bündelt das Kapital vieler Anleger und investiert es nach einer festgelegten Strategie in verschiedene Wertpapiere oder andere Vermögenswerte.

Kaufst du einen Anteil eines ETFs, investierst du damit anteilig in die im ETF enthaltenen Werte. Statt beispielsweise zahlreiche Aktien einzeln kaufen und verwalten zu müssen, kannst du über einen einzigen ETF an der Entwicklung vieler verschiedener Unternehmen beteiligt sein.

Viele ETFs bilden dafür einen bestimmten Index wie den DAX oder S&P 500 nach. Daneben gibt es ETFs auf bestimmte Regionen, Branchen oder Anlageklassen sowie aktiv gemanagte ETFs, deren Portfolio gezielt zusammengestellt und angepasst wird.

⚡ Auf den Punkt gebracht 
Stell dir einen ETF wie einen Korb vor, in dem viele verschiedene Wertpapiere liegen. Kaufst du einen Anteil des ETFs, kaufst du damit einen kleinen Anteil an diesem gesamten Korb.

 

Bei einem ETF auf den S&P 500 erhältst du beispielsweise mit einem Investment Zugang zu rund 500 großen börsennotierten US-Unternehmen.
 


Wie funktionieren ETFs?

ETFs werden wie Aktien an der Börse gehandelt. Während der jeweiligen Handelszeiten kannst du ETF-Anteile kaufen und verkaufen. Der Börsenkurs entsteht dabei durch Angebot und Nachfrage und kann sich im Tagesverlauf verändern.

Bei klassischen Index-ETFs besteht das Ziel darin, die Wertentwicklung eines Referenzindex möglichst genau nachzubilden. Dafür kommen grundsätzlich zwei Methoden zum Einsatz:

  • Physische Replikation: Der ETF kauft die im Index enthaltenen Wertpapiere vollständig oder in einer repräsentativen Auswahl.
  • Synthetische Replikation: Der ETF bildet die Indexentwicklung mithilfe von Derivaten wie Swaps nach, ohne alle zugrunde liegenden Werte direkt besitzen zu müssen.

Neben dem Börsenkurs besitzt ein ETF einen Nettoinventarwert (Net Asset Value, NAV). Dieser ergibt sich aus dem Wert der im Fonds enthaltenen Vermögenswerte abzüglich seiner Verbindlichkeiten. Börsenkurs und NAV liegen normalerweise nah beieinander, können kurzfristig aber leicht voneinander abweichen.

Steigen oder fallen die Kurse der enthaltenen beziehungsweise abgebildeten Anlagen, verändert sich entsprechend auch der Wert des ETFs. Eine mögliche Rendite entsteht dabei einerseits durch Kurssteigerungen und andererseits durch Erträge der enthaltenen Anlagen, beispielsweise Dividenden.

Wie diese Erträge behandelt werden, hängt vom ETF ab: 

  • Ausschüttende ETFs zahlen sie regelmäßig an dich aus.
  • Thesaurierende ETFs legen sie automatisch wieder im Fonds an.

ETFs vs. Aktien, Fonds und Indexfonds – was ist der Unterschied?

ETFs, einzelne Aktien und klassische Investmentfonds ermöglichen dir auf unterschiedliche Weise, am Kapitalmarkt zu investieren. Ein wichtiger Unterschied liegt darin, was du mit deinem Investment tatsächlich kaufst und wie dieses verwaltet und gehandelt wird.

 

ETF

Aktie

Aktiver Fonds

Was kaufst du?

Anteil an einem Fonds

Anteil an einem Unternehmen

Anteil an einem Fonds

Diversifikation

Je nach ETF viele verschiedene Werte

Einzelnes Unternehmen

In der Regel mehrere Werte

Verwaltung

Häufig passiv, teilweise aktiv

–

Aktiv durch Fondsmanagement

Handel

Während der Börsenzeiten

Während der Börsenzeiten

In der Regel einmal täglich zum ermittelten Anteilspreis

Ziel

Häufig einen Index oder eine Strategie abbilden

An der Entwicklung eines Unternehmens teilhaben

Eine festgelegte Anlagestrategie aktiv umsetzen

Bei einer einzelnen Aktie hängt dein Investment unmittelbar von der Entwicklung eines Unternehmens ab. Ein breit diversifizierter ETF verteilt das Kapital dagegen auf zahlreiche Werte. Dadurch fällt die Entwicklung eines einzelnen Unternehmens für das Gesamtinvestment weniger stark ins Gewicht – Verluste des ETFs sind dadurch allerdings nicht ausgeschlossen.

Etwas anders verhält es sich mit dem Begriff Indexfonds: Er beschreibt grundsätzlich einen Fonds, der einen Index passiv nachbildet. Ein ETF kann also gleichzeitig ein Indexfonds sein. Der entscheidende Unterschied bei ETFs ist ihre Börsenhandelbarkeit: ETF-Anteile kannst du während der Handelszeiten an der Börse kaufen und verkaufen.

⚡ Kurz gesagt: Nicht jeder Fonds ist ein ETF und nicht jeder ETF wird aktiv oder passiv nach demselben Prinzip verwaltet.
Deshalb lohnt sich vor einem Investment immer ein Blick darauf, welchen Markt oder welche Strategie der jeweilige ETF tatsächlich abbildet.


In welche ETFs kannst du investieren?

Die Auswahl an ETFs ist groß: Du kannst breit in den weltweiten Aktienmarkt investieren, gezielt einzelne Länder oder Regionen abbilden oder auf bestimmte Branchen und langfristige Trends setzen. 

Wichtige Kriterien bei der ETF-Auswahl

Bei der Suche nach einem passenden ETF solltest du nicht allein auf die bisherige Rendite schauen. Entscheidend ist zunächst, was der ETF tatsächlich abbildet und welche Rolle er in deinem Portfolio übernehmen soll.

Zu den wichtigsten Auswahlkriterien gehören:

  • Index und Zusammensetzung: Welchen Markt, welche Region oder Strategie bildet der ETF ab und welche Werte sind darin enthalten?
  • Kosten (TER): Die Total Expense Ratio zeigt, welcher Anteil des Fondsvermögens jährlich für laufende Kosten anfällt. Gerade langfristig können Kostenunterschiede die Rendite beeinflussen.
  • Fondsgröße und Liquidität: Ein höheres Fondsvolumen kann für einen etablierten ETF sprechen. Auch die Handelbarkeit und der Spread (die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs) spielen eine Rolle.
  • Tracking Difference und Tracking Error: Beide Kennzahlen helfen dir dabei zu beurteilen, wie genau ein ETF seinen Referenzindex abbildet.
  • Replikationsmethode: ETFs können einen Index physisch oder synthetisch nachbilden.
  • Ertragsverwendung: Thesaurierende ETFs legen Erträge automatisch wieder an, ausschüttende ETFs zahlen sie an dich aus.
  • Währungsrisiko: Investiert ein ETF in Vermögenswerte aus anderen Währungsräumen, können Wechselkursschwankungen deine Rendite beeinflussen.
  • Fondsdomizil und Steuern: Der Sitz des Fonds kann steuerliche Auswirkungen haben. Welche Regeln gelten, hängt unter anderem von deinem Wohnsitz und dem jeweiligen ETF ab.

Weltweit diversifizierte ETFs

Mit globalen Aktien-ETFs kannst du dein Investment über zahlreiche Unternehmen und Länder verteilen. Sie können sich deshalb als Basis für ein langfristig ausgerichtetes und breit diversifiziertes Portfolio eignen.

📌 Beispiele: Ein MSCI World ETF (EUNL.DE) umfasst Aktien aus Industrieländern. Der MSCI ACWI (IUSQ.DE) ist breiter aufgestellt und berücksichtigt zusätzlich Schwellenländer.


Aber auch „weltweit“ bedeutet nicht automatisch gleichmäßig verteilt: Je nach Index können einzelne Länder wie die USA oder besonders große Unternehmen einen hohen Anteil ausmachen.

Regionale und länderspezifische ETFs

Möchtest du bestimmte Märkte gezielt abbilden, kommen regionale oder länderspezifische ETFs infrage. Damit kannst du einzelne Regionen stärker gewichten, bist gleichzeitig aber stärker von deren Entwicklung abhängig.

📌 Beispiele: Ein ETF auf den DAX (DAXEX.DE) konzentriert sich auf den deutschen Aktienmarkt, ein S&P 500 ETF (SXR8.DE) auf große US-Unternehmen. Andere ETFs bilden beispielsweise Europa oder die Emerging Markets ab..


Neben Aktien kannst du auf diese Weise auch in andere Anlageklassen investieren. Anleihen-ETFs bündeln beispielsweise verschiedene Staats- oder Unternehmensanleihen, während Multi-Asset-ETFs mehrere Anlageklassen in einem Produkt kombinieren.

Branchen- und Themen-ETFs

Mit Branchen-ETFs kannst du gezielt in bestimmte Wirtschaftszweige investieren. Themen-ETFs gehen noch einen Schritt weiter und konzentrieren sich auf bestimmte langfristige Entwicklungen oder Trends.

📌 Beispiele: Technologie, Gesundheitswesen und Halbleiter sind typische Branchen. Themen-ETFs können sich dagegen beispielsweise auf künstliche Intelligenz, Robotik oder erneuerbare Energien konzentrieren.


Durch die stärkere Spezialisierung kann allerdings auch das Risiko steigen. Prüfe deshalb, welche Unternehmen tatsächlich enthalten sind, wie stark einzelne Positionen gewichtet werden und ob sich die Werte mit anderen ETFs in deinem Portfolio überschneiden.


Welche Vorteile und Risiken haben ETFs?

ETFs machen es vergleichsweise einfach, breit gestreut an den Finanzmärkten zu investieren. Trotzdem gilt auch hier: Renditechancen gibt es nicht ohne Risiken. 

Bevor du in ETFs investierst, solltest du deshalb beide Seiten kennen und einschätzen, ob diese Anlageform zu deinen Zielen passt.

Vorteile von ETFs

ETFs bieten einige Eigenschaften, die sie insbesondere für langfristig orientierte Anleger interessant machen:

  • Breite Diversifikation: Mit einem einzigen ETF kannst du in zahlreiche Unternehmen oder andere Vermögenswerte investieren. Dadurch bist du weniger stark von der Entwicklung einzelner Positionen abhängig.
  • Vergleichsweise geringe Kosten: Da viele ETFs einen Index passiv nachbilden, fallen häufig geringere laufende Kosten als bei aktiv gemanagten Fonds an.
  • Einfacher Zugang: Statt zahlreiche Wertpapiere einzeln auszuwählen und zu verwalten, kannst du mit einem ETF einen ganzen Markt oder eine bestimmte Anlagestrategie abbilden.
  • Flexibler Börsenhandel: ETF-Anteile lassen sich während der jeweiligen Handelszeiten an der Börse kaufen und verkaufen.
  • Große Auswahl: Von weltweiten Aktienindizes über Anleihen und einzelne Regionen bis hin zu bestimmten Branchen und Themen gibt es ETFs für unterschiedliche Anlagestrategien.
  • Auch für regelmäßiges Investieren: Viele ETFs können über einen Sparplan regelmäßig mit kleineren Beträgen bespart werden.

Risiken und Nachteile von ETFs

Auch ein breit diversifizierter ETF ist keine risikofreie Geldanlage:

  • Marktrisiko: Fallen die Kurse des zugrunde liegenden Marktes, kann auch dein ETF deutlich an Wert verlieren. Ein Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich.
  • Konzentrationsrisiko: Branchen-, Themen- oder Länder-ETFs können stark von einzelnen Märkten oder Wirtschaftszweigen abhängig sein. Selbst breite Indizes können hohe Gewichtungen einzelner Länder oder Unternehmen aufweisen.
  • Tracking-Risiko: Die Wertentwicklung eines ETFs kann von seinem Referenzindex abweichen, beispielsweise durch Kosten oder die Art der Indexnachbildung.
  • Liquiditätsrisiko: Bei weniger liquiden ETFs oder schwer handelbaren Basiswerten können größere Spreads auftreten und Käufe beziehungsweise Verkäufe ungünstiger ausgeführt werden.
  • Währungsrisiko: Enthält ein ETF Anlagen in Fremdwährungen, können Wechselkursbewegungen die Rendite positiv oder negativ beeinflussen.
  • Kontrahentenrisiko: Bei synthetisch replizierenden ETFs besteht zusätzlich das Risiko, dass eine am Swap beteiligte Gegenpartei ihren Verpflichtungen nicht nachkommen kann.
  • Kosten: Neben der TER können je nach Broker und Handelsplatz beispielsweise Spreads, Ordergebühren oder weitere Kosten entstehen.

Fazit: Für wen ist das Investieren in ETFs geeignet?

ETFs können vor allem für Anleger interessant sein, die langfristig Vermögen aufbauen und ihr Investment breit streuen möchten, ohne zahlreiche einzelne Wertpapiere selbst auswählen zu müssen.

Gerade für Anfänger kann der vergleichsweise einfache Zugang ein Vorteil sein. Trotzdem solltest du verstehen, worin du investierst, Kursschwankungen aushalten können und einen zu deinen Zielen passenden Anlagehorizont mitbringen.

ETFs können außerdem sinnvoll sein, wenn du regelmäßig einen festen Betrag investieren möchtest. Über einen ETF Sparplan lässt sich das Investieren weitgehend automatisieren.

Weniger passend können ETFs sein, wenn du kurzfristig auf dein investiertes Kapital angewiesen bist oder Kursschwankungen und mögliche Verluste nicht tragen kannst. Auch für sehr gezielte Investments in einzelne Unternehmen sind andere Anlageformen geeigneter.


Von der Theorie in die Praxis: So kannst du in ETFs investieren

Du weißt jetzt, wie ETFs funktionieren und worauf es bei der Auswahl ankommt. Aber wie kannst du konkret in ETFs investieren? 

5 Schritte bis zum ETF-Investment

Diese fünf Schritte zeigen dir den Weg vom Anlageziel bis zum Investment:

  1. Anlageziel und Strategie festlegen
    Überlege dir zunächst, was du mit deinem Investment erreichen möchtest, wie lange du investieren kannst und welches Risiko du eingehen möchtest. Daraus ergibt sich auch, ob beispielsweise ein breit diversifizierter ETF oder ein gezielteres Investment zu deiner Anlagestrategie passt.
  2. Broker und Depot auswählen
    Um ETFs zu kaufen, benötigst du ein Wertpapierdepot bei deinem Online Broker. Vergleiche unter anderem ETF-Auswahl, Kosten, Sparplan-Angebot, Handelsmöglichkeiten und Regulierung der Anbieter.
  3. ETF auswählen und kaufen
    Hast du einen passenden ETF gefunden, kannst du über deine Handelsplattform eine Order aufgeben. Bei einer Market Order wird zum nächsten verfügbaren Marktpreis gekauft. Mit einer Limit Order legst du dagegen einen maximalen Kaufpreis fest. Berücksichtige neben dem ETF-Kurs auch mögliche Orderkommissionen und Spreads.
  4. Einmalanlage oder ETF Sparplan wählen
    Bei einer Einmalanlage investierst du einen größeren Betrag direkt. Mit einem ETF Sparplan legst du dagegen regelmäßig einen festen Betrag an und verteilst deine Käufe damit auf unterschiedliche Zeitpunkte.
  5. Investment regelmäßig überprüfen
    Auch eine langfristige ETF-Strategie solltest du gelegentlich überprüfen. Haben sich deine finanziellen Ziele, deine Risikobereitschaft oder die Zusammensetzung deines Portfolios verändert, kann eine Anpassung sinnvoll sein.

Wie viel solltest du in ETFs investieren?

Wie viel du in ETFs investieren solltest, hängt von deiner finanziellen Situation, deinen Zielen und deiner Risikobereitschaft ab. Einen pauschal richtigen Betrag gibt es daher nicht.

Bevor du investierst, solltest du ausreichend Geld für laufende und unerwartete Ausgaben zurückhalten. Für dein ETF-Investment kommt grundsätzlich nur Kapital infrage, auf das du während deines geplanten Anlagezeitraums verzichten kannst.

Das gilt auch für die Frage „Wie viel pro Monat in ETFs investieren?“: Entscheidend ist weniger eine bestimmte Summe als eine Sparrate, die langfristig zu deinem Budget passt. Ob beispielsweise 50, 100 oder 300 Euro monatlich sinnvoll sind, hängt von deinen Einnahmen, Ausgaben und Rücklagen ab. 

Ändert sich deine finanzielle Situation, kannst du die Sparrate entsprechend anpassen.


Mit XTB in ETFs investieren – Deine Vorteile im Blick

Du möchtest selbst mit dem ETF-Investieren starten? Bei XTB kannst du aktuell aus über 2.200 ETFs wählen und sowohl einmalig als auch regelmäßig über einen Sparplan investieren. Dabei stehen dir verschiedene Tools zur Verfügung, mit denen du ETFs suchen, vergleichen und deine Investments verwalten kannst.

Deine Vorteile bei XTB im Überblick:

  • 0% Kommission: Für den Kauf und Verkauf von Aktien und ETFs zahlst du bis zu einem monatlichen Handelsumsatz von 100.000 Euro keine Kommission (danach entstehen Kosten, Details: xtb.com/de/aktien).
  • Über 2.200 ETFs: Wähle aus einer großen Auswahl an ETFs auf unterschiedliche Märkte, Regionen und Branchen.
  • Investieren ab 1 Euro: Dank Fractional Rights (Teilrechte) musst du nicht immer einen vollständigen ETF-Anteil kaufen und kannst dadurch bereits mit kleinen Beträgen starten.
  • Sparpläne ab 15 Euro: Möchtest du regelmäßig investieren, kannst du einen Sparplan einrichten und deine Investments automatisieren. Sparpläne lassen sich flexibel anpassen oder pausieren.
  • ETF-Scanner und Analysefunktionen: Über die XTB Plattform kannst du ETFs suchen und wichtige Informationen zu den jeweiligen Fonds einsehen.
  • Desktop und App: Deine Investments kannst du sowohl am Desktop als auch mobil über die XTB Investment App verwalten.
  • Zinsen auf nicht investiertes Guthaben: Auch freie Mittel auf deinem Handelskonto werden bei XTB automatisch verzinst. Der jeweils geltende Zinssatz kann sich ändern.

So kannst du selbst entscheiden, ob du einen größeren Betrag einmalig investieren oder mit einem ETF Sparplan Schritt für Schritt ein Portfolio aufbauen möchtest.

 

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FAQ

Um in ETFs zu investieren, benötigst du ein Depot bei deinem Online Broker. Dort kannst du einen ETF auswählen und entweder einmalig kaufen oder regelmäßig über einen ETF Sparplan investieren.

ETFs können für Anfänger geeignet sein, da sich mit einem einzigen Investment eine breite Diversifikation erreichen lässt. Wichtig ist trotzdem, dass du Funktionsweise und Risiken des jeweiligen ETFs verstehst.

Das hängt von deinen Anlagezielen, deinem Anlagehorizont und deiner Risikobereitschaft ab. Achte insbesondere auf Index und Zusammensetzung, Diversifikation, Kosten, Fondsgröße und Replikationsmethode.

Einen pauschal „guten“ ETF gibt es nicht. Ein ETF sollte zu deiner Strategie passen, angemessene Kosten aufweisen und die gewünschten Märkte möglichst zuverlässig abbilden.

Auch 2026 sollte die ETF-Auswahl nicht allein von kurzfristigen Trends abhängen. Entscheidend sind deine langfristigen Ziele sowie die Zusammensetzung, Kosten und Risiken des jeweiligen ETFs.

Dafür gibt es keinen festen Betrag. Investiere nur Geld, das du nicht für laufende oder unerwartete Ausgaben benötigst und auf das du während deines Anlagezeitraums verzichten kannst.

Deine monatliche Sparrate sollte dauerhaft zu deinem Budget passen. Ob du beispielsweise 50, 100 oder 300 Euro investierst, hängt von deinen Einnahmen, Ausgaben, Rücklagen und finanziellen Zielen ab.

Bei einer Einmalanlage ist dein Kapital direkt vollständig investiert. Ein Sparplan verteilt deine Käufe dagegen auf verschiedene Zeitpunkte und eignet sich besonders für regelmäßiges Investieren.

ETFs kannst du über Banken und Online Broker kaufen. Vergleiche dabei unter anderem ETF-Auswahl, Kosten, Sparplan-Angebot, Handelsmöglichkeiten und Regulierung.

Ja, das ist möglich. Fällt jedoch der Wert der enthaltenen bzw. abgebildeten Anlagen, kann auch dein ETF an Wert verlieren. Diversifikation reduziert bestimmte Einzelrisiken, verhindert aber keine Verluste bei allgemeinen Marktrückgängen.

Jens Chrzanowski

Deutschland Chef von XTB

Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Finanzwelt gehört Jens Chrzanowski zu den anerkannten Experten im Bereich Wertpapiere, Börse, Kapitalmarkt, CFD und Investment.

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Offenlegung gemäß § 80 WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte

Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.
Wertentwicklungen von Handelswerten aus der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für Wertentwicklungen in der Zukunft!


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CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Anlageberatung dar. Die Mitteilungen sind als Werbemitteilung zu verstehen.