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Rohstoffhandel verstehen: Wie funktioniert das Trading mit Rohstoffen?

Gold, Rohöl oder Weizen: Rohstoffe treiben nicht nur die globale Wirtschaft an, sondern bieten auch an den Finanzmärkten extrem spannende Möglichkeiten. 


Egal ob du auf steigende oder fallende Preise setzen oder kurzfristige Kursschwankungen nutzen möchtest – der Rohstoffhandel ist längst nicht mehr nur für große Banken oder Konzerne reserviert.


In diesem Leitfaden erfährst du auf einfache Weise, wie der Trading-Markt für Rohstoffe funktioniert, welche Kategorien es gibt, was die Preise bewegt und wie du selbst in den Handel einsteigen kannst.

 

 

Rohstoffhandel – Das Wichtigste in Kürze:

💡 Rohstoffhandel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Rohstoffen wie Gold, Öl oder Agrarprodukten – meist über Finanzinstrumente, ohne den Rohstoff physisch zu besitzen.


💡 Zu den wichtigsten Rohstoffgruppen zählen Edelmetalle, Energierohstoffe, Industriemetalle und Agrarrohstoffe.


💡 Rohstoffe können online unter anderem über CFDs, ETFs, ETCs, Rohstoffaktien sowie Futures und Optionen gehandelt werden.


💡 Die Rohstoffpreise werden vor allem durch Angebot und Nachfrage, geopolitische Ereignisse, Wetterbedingungen sowie Inflation und Zinsen beeinflusst.


💡 Rohstoffhandel bietet Chancen, etwa zur Diversifikation oder für Long- und Short-Strategien, ist aber aufgrund der teils hohen Volatilität auch mit Risiken verbunden.

Gold, Rohöl oder Weizen: Rohstoffe treiben nicht nur die globale Wirtschaft an, sondern bieten auch an den Finanzmärkten extrem spannende Möglichkeiten. 


Egal ob du auf steigende oder fallende Preise setzen oder kurzfristige Kursschwankungen nutzen möchtest – der Rohstoffhandel ist längst nicht mehr nur für große Banken oder Konzerne reserviert.


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Rohstoffhandel – Das Wichtigste in Kürze:

💡 Rohstoffhandel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Rohstoffen wie Gold, Öl oder Agrarprodukten – meist über Finanzinstrumente, ohne den Rohstoff physisch zu besitzen.


💡 Zu den wichtigsten Rohstoffgruppen zählen Edelmetalle, Energierohstoffe, Industriemetalle und Agrarrohstoffe.


💡 Rohstoffe können online unter anderem über CFDs, ETFs, ETCs, Rohstoffaktien sowie Futures und Optionen gehandelt werden.


💡 Die Rohstoffpreise werden vor allem durch Angebot und Nachfrage, geopolitische Ereignisse, Wetterbedingungen sowie Inflation und Zinsen beeinflusst.


💡 Rohstoffhandel bietet Chancen, etwa zur Diversifikation oder für Long- und Short-Strategien, ist aber aufgrund der teils hohen Volatilität auch mit Risiken verbunden.

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Was ist Rohstoffhandel und wie funktioniert er?

Rohstoffe wie Gold, Öl oder Weizen sind unverzichtbare Bestandteile der Weltwirtschaft und werden täglich an den internationalen Finanzmärkten gehandelt. 

Während früher vor allem Unternehmen und institutionelle Investoren am Rohstoffhandel beteiligt waren, können heute auch Privatanleger einfach und bequem online in Rohstoffe investieren oder auf deren Kursentwicklung spekulieren. 

Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Rohstoffhandel und wie funktioniert er?

Was bedeutet Rohstoffhandel?

Unter Rohstoffhandel versteht man den Kauf und Verkauf von Rohstoffen (englisch: Commodities). Dabei handelt es sich um natürliche Ressourcen oder landwirtschaftliche Erzeugnisse, die in standardisierter Form gehandelt werden. Dazu zählen unter anderem Gold, Silber, Rohöl, Erdgas, Kupfer, Weizen oder Kaffee.

Grundsätzlich lassen sich Rohstoffe in vier Hauptgruppen einteilen:

  • Edelmetalle, beispielsweise Gold, Silber oder Platin
  • Energierohstoffe, etwa Rohöl oder Erdgas
  • Industriemetalle, zum Beispiel Kupfer, Aluminium oder Nickel
  • Agrarrohstoffe, darunter Weizen, Mais, Kaffee oder Kakao

Ein wesentliches Merkmal von Rohstoffen ist ihre Standardisierung. Eine Unze Gold oder ein Barrel Rohöl besitzen unabhängig vom Produzenten dieselben grundlegenden Eigenschaften. Dadurch können Rohstoffe weltweit an den Finanzmärkten gehandelt werden, ohne dass ihre Herkunft für den Handel eine entscheidende Rolle spielt.

Wie funktioniert der Rohstoffhandel an den Finanzmärkten?

Beim modernen Rohstoffhandel erwerben Privatanleger die meisten Rohstoffe nicht physisch. Statt Goldbarren zu lagern oder Rohöl liefern zu lassen, handeln sie Finanzinstrumente, deren Wert sich an der Preisentwicklung des jeweiligen Rohstoffs orientiert.

Je nach Handelsinstrument können Anleger entweder langfristig in Rohstoffe investieren oder kurzfristig auf steigende und fallende Kurse setzen. Über CFDs ist beispielsweise sowohl eine Long-Position auf steigende Kurse als auch eine Short-Position auf fallende Kurse möglich. 

Alternativ bieten sich unter anderem ETFs, ETCs oder Rohstoffaktien an, um an der Entwicklung der Rohstoffmärkte teilzunehmen.

Physischer Rohstoffhandel vs. Online Trading – wo liegt der Unterschied?

Während Unternehmen Rohstoffe wie Öl, Gold oder Weizen tatsächlich fördern, verarbeiten oder handeln, verfolgen Privatanleger in der Regel ein anderes Ziel: Sie möchten von den Kursbewegungen der Rohstoffe profitieren, ohne diese physisch zu besitzen. Beim Rohstoffe Trading werden daher überwiegend Finanzinstrumente gehandelt, deren Wert sich an der Preisentwicklung des jeweiligen Rohstoffs orientiert.

Dadurch entfällt der Aufwand für Lagerung, Transport oder Lieferung der Rohstoffe. Stattdessen können Trader flexibel auf steigende und fallende Kurse reagieren und Positionen bequem online über einen Broker eröffnen und schließen. Welche Möglichkeiten es dafür gibt, erfährst du im weiteren Verlauf dieses Artikels.


Welche Rohstoffe können gehandelt werden?

Der Rohstoffmarkt umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Rohstoffarten. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen: 

  • harten Rohstoffen (Hard Commodities
  • weichen Rohstoffen (Soft Commodities

Harte Rohstoffe werden aus der Erde gewonnen und umfassen beispielsweise Energie- und Metallrohstoffe. Weiche Rohstoffe stammen dagegen aus der Landwirtschaft. 

Für Trader lassen sich diese Rohstoffe in vier Hauptgruppen einteilen:

Rohstoffhandel: 4 wichtigsten Rohstoffgruppen

Edelmetalle

Zu den bekanntesten Edelmetallen zählen Gold, Silber und Platin. Sie werden nicht nur in der Industrie und Schmuckherstellung verwendet, sondern gelten in unsicheren Marktphasen häufig als sogenannte “sichere Häfen”. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten oder bei steigender Inflation rücken Edelmetalle also häufig in den Fokus der Märkte.

Energierohstoffe

Rohöl und Erdgas gehören zu den meistgehandelten Rohstoffen weltweit. Ihre Preise reagieren oft besonders sensibel auf geopolitische Ereignisse, Fördermengen oder Veränderungen der globalen Nachfrage. Dadurch bieten Energierohstoffe häufig eine vergleichsweise hohe Volatilität und damit interessante Trading Chancen.

Industriemetalle

Industriemetalle wie Kupfer, Aluminium oder Nickel sind wichtige Rohstoffe für Bauwirtschaft, Elektronik und Industrie. Ihre Kursentwicklung hängt eng mit der weltweiten Konjunktur zusammen. Steigt die Nachfrage nach Infrastruktur oder Produktion, wirkt sich das häufig auch auf die Preise dieser Rohstoffe aus.

Agrarrohstoffe

Zu den Agrarrohstoffen zählen unter anderem Weizen, Mais, Kaffee, Kakao oder Sojabohnen. Anders als viele andere Rohstoffe werden ihre Preise besonders stark durch Wetterbedingungen, Ernteerträge und saisonale Schwankungen beeinflusst. Dadurch können sich immer wieder kurzfristige Kursbewegungen ergeben.


Welche Faktoren beeinflussen die Rohstoffpreise?

Die Preise von Rohstoffen verändern sich kontinuierlich. Anders als bei vielen Unternehmen hängen sie nicht von Quartalszahlen oder Unternehmensgewinnen ab, sondern vor allem von Angebot und Nachfrage sowie äußeren Einflüssen wie Wetter, geopolitischen Ereignissen oder wirtschaftlichen Entwicklungen. 

Welche Faktoren den größten Einfluss haben, unterscheidet sich jedoch je nach Rohstoff:

Rohstoffhandel: Einfluss auf Rohstoffpreis

Während Agrarrohstoffe vor allem durch Wetterbedingungen, Ernteerträge und saisonale Schwankungen beeinflusst werden, reagieren Energierohstoffe besonders sensibel auf geopolitische Ereignisse oder Veränderungen der Fördermengen. Edel- und Industriemetalle werden dagegen stärker von der weltweiten Konjunktur, der Inflation oder der Nachfrage aus der Industrie beeinflusst.

Zu den wichtigsten Einflussfaktoren gehören:

  • Angebot und Nachfrage: Wie auf jedem Markt bestimmen Angebot und Nachfrage maßgeblich den Preis eines Rohstoffs. Steigt die Nachfrage oder sinkt das Angebot, können die Preise steigen. Umgekehrt führen Überangebote oder eine geringere Nachfrage häufig zu fallenden Kursen.
  • Geopolitische Ereignisse: Kriege, Sanktionen oder politische Spannungen können Lieferketten unterbrechen und das Angebot einzelner Rohstoffe einschränken. Besonders bei Energierohstoffen wie Öl oder Erdgas reagieren die Märkte oft innerhalb kurzer Zeit auf neue Entwicklungen.
  • Wetter und Naturereignisse: Agrarrohstoffe sind stark von klimatischen Bedingungen abhängig. Dürren, Überschwemmungen oder Schädlingsbefall können Ernten beeinträchtigen und dadurch deutliche Preisschwankungen auslösen.
  • Konjunktur, Inflation und Zinsen: Die weltwirtschaftliche Entwicklung beeinflusst die Nachfrage nach vielen Rohstoffen. Gleichzeitig gelten Edelmetalle wie Gold häufig als möglicher Inflationsschutz, während Veränderungen der Zinspolitik ebenfalls Auswirkungen auf die Rohstoffpreise haben können.
💡 Beispiel: Eine lang anhaltende Dürre in wichtigen Anbauregionen kann die Ernte von Kaffee oder Kakao deutlich verringern. Sinkt dadurch das Angebot bei gleichbleibender Nachfrage, steigen häufig die Preise an den Rohstoffmärkten.


So kannst du Rohstoffe online handeln

Der Rohstoffhandel ist heute einfacher zugänglich als je zuvor. Über einen Online Broker kannst du auf die Kursentwicklung zahlreicher Rohstoffe spekulieren, ohne diese physisch besitzen zu müssen. Je nach Trading Strategie und Risikobereitschaft stehen dafür verschiedene Finanzinstrumente zur Verfügung.

Hinweis vorab: Die im folgenden genannten Titel stellen keine Anlageempfehlung dar.

Rohstoff CFDs

Contracts for Difference (CFDs) gehören zu den beliebtesten Möglichkeiten, Rohstoffe kurzfristig zu handeln. Dabei handelst du nicht den Rohstoff selbst, sondern spekulierst auf dessen Kursentwicklung.

Ein großer Vorteil vom Trading mit CFDs ist ihre Flexibilität: Du kannst sowohl auf steigende (Long) als auch auf fallende Kurse (Short) setzen und so auch von sinkenden Rohstoffpreisen profitieren. 

Zudem ermöglichen CFDs den Einsatz eines Hebels. Dieser kann potenzielle Gewinne erhöhen, verstärkt jedoch gleichermaßen mögliche Verluste. Deshalb sollten Trader die Risiken eines Hebels stets berücksichtigen.

Beispiele für Rohstoff CFDs: 

Rohstoff ETFs und ETCs

Wer lieber auf die Entwicklung eines einzelnen Rohstoffs oder eines gesamten Rohstoffsektors setzen möchte, kann auf Rohstoff ETFs oder ETCs zurückgreifen. Während ETFs häufig in Unternehmen der Rohstoffbranche oder einen Rohstoffkorb investieren, bilden ETCs in der Regel die Wertentwicklung eines einzelnen Rohstoffs wie Gold oder Silber nach.

Beispiele für Rohstoff ETFs: 

  • WisdomTree Enhanced Commodity UCITS ETF (WTEH.DE)
  • iShares Diversified Commodity Swap UCITS (ICOM.UK)
  • iShares Oil & Gas Exploration & Production UCITS ETF (IOGP.UK)
  • iShares Physical Gold ETC (IGLN.UK)

Rohstoffaktien

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Aktien von Unternehmen aus der Rohstoffbranche zu handeln. Dazu zählen beispielsweise Bergbaugesellschaften, Öl- und Gasunternehmen oder Agrarkonzerne. 

Die Kursentwicklung von Rohstoffaktien hängt dabei nicht nur vom jeweiligen Rohstoffpreis, sondern auch von der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens ab.

Beispiele für Rohstoffaktien:

  • Bergbauunternehmen: Barrick Gold (GOLD.US), BHP (BHP.UK)
  • Öl- und Gasproduzenten: ExxonMobil (XOM.US), Chevron (CVX.US)
  • Landwirtschaftliche Unternehmen: Archer-Daniels Midland (ADM.US), Bunge (BG.US)

Futures und Optionen

Erfahrene Marktteilnehmer nutzen außerdem Futures oder Optionen, um Rohstoffe zu handeln oder bestehende Positionen abzusichern. Diese Instrumente sind komplexer aufgebaut und erfordern ein gutes Verständnis der Funktionsweise sowie der damit verbundenen Risiken.

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Rohstoffe online handeln mit XTB

Mit XTB kannst du verschiedene Rohstoffe bequem über eine einzige Handelsplattform traden. Das Angebot umfasst über 30 Rohstoff CFDs auf verschiedene Anlageklassen – darunter Edelmetalle, Energierohstoffe und Agrarrohstoffe. Dabei kannst du sowohl Long- als auch Short-Positionen eröffnen und von steigenden wie fallenden Kursen profitieren.

Neben dem direkten Rohstoff Trading über CFDs bietet XTB auch Zugang zu Aktien und ETFs aus dem Rohstoffsektor. So kannst du beispielsweise Aktien von Bergbau-, Energie- oder Agrarunternehmen sowie ETFs handeln, die einen Rohstoffsektor oder entsprechende Unternehmen abbilden. Der Handel mit Aktien und ETFs ist bei XTB bis zu einem monatlichen Umsatz von 100.000 Euro für dich kommissionsfrei (danach entstehen Kosten, Details: xtb.com/de/aktien).

Einsteiger können ihre Strategien zunächst in einem kostenlosen Demokonto mit virtuellem Kapital testen und sich mit der Handelsplattform vertraut machen. Darüber hinaus stehen Funktionen wie Stop Loss, Take Profit und Pending Orders zur Verfügung, um Positionen gezielt zu steuern und das Risikomanagement zu unterstützen.


Welche Chancen und Risiken bietet der Rohstoffhandel?

Rohstoffmärkte können innerhalb kurzer Zeit deutliche Kursbewegungen verzeichnen und eröffnen Tradern dadurch interessante Möglichkeiten. Gleichzeitig können genau diese Schwankungen zu hohen Verlusten führen. 

Wer Rohstoffe traden möchte, sollte deshalb nicht nur die Chancen kennen, sondern auch die besonderen Risiken dieser Märkte berücksichtigen.

Chancen beim Rohstoffhandel

  • Von steigenden und fallenden Kursen profitieren: Beim Trading mit Rohstoff CFDs kannst du Long- oder Short-Positionen eröffnen und damit sowohl auf steigende als auch auf fallende Rohstoffpreise setzen.
  • Hohe Volatilität bietet Trading-Chancen: Öl, Gold, Erdgas oder Agrarrohstoffe können auf neue Marktentwicklungen mit deutlichen Kursbewegungen reagieren und dadurch kurzfristige Handelsmöglichkeiten eröffnen.
  • Große Auswahl unterschiedlicher Märkte: Von Edelmetallen über Energie bis zu Agrarrohstoffen stehen zahlreiche Märkte zur Verfügung. 
  • Handel mit Hebel: CFDs ermöglichen es, mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz eine größere Position am Rohstoffmarkt zu bewegen. Dadurch können bereits kleinere Kursbewegungen einen stärkeren Effekt auf das eingesetzte Kapital haben (allerdings gilt das ebenso für Verluste).

Risiken beim Rohstoffhandel

  • Starke Kursschwankungen: Rohstoffpreise können sich innerhalb kurzer Zeit erheblich verändern. Unerwartete Nachrichten, politische Entscheidungen oder Naturereignisse können schnelle Kursbewegungen auslösen.
  • Hebelwirkung verstärkt Verluste: Der Hebel eines CFDs wirkt in beide Richtungen. Läuft der Markt gegen deine Position, fallen die Verluste entsprechend stärker aus. Ein konsequentes Risikomanagement ist deshalb besonders wichtig.
  • Schwer vorhersehbare externe Faktoren: Wetterextreme, geopolitische Konflikte oder unerwartete Produktionsausfälle lassen sich kaum zuverlässig prognostizieren und können die Preisentwicklung abrupt verändern.
  • Kosten bei länger gehaltenen CFD-Positionen: Werden gehebelte CFD-Positionen über Nacht gehalten, können Overnight-Finanzierungskosten anfallen. 
  • Emotionales Trading: Die hohe Volatilität kann dazu verleiten, Positionen vorschnell zu eröffnen, Verluste auszusitzen oder übermäßig große Positionen einzugehen. Ein klarer Tradingplan und festgelegte Regeln für das Risikomanagement können dabei helfen, emotionale Entscheidungen zu vermeiden.

Für wen eignet sich Rohstoff Trading?

Rohstoff Trading kann sich vor allem für aktive Trader eignen, die Kursbewegungen regelmäßig beobachten und bereit sind, sich mit den Besonderheiten einzelner Rohstoffmärkte auseinanderzusetzen. 

Kenntnisse über Angebot und Nachfrage, wirtschaftliche Entwicklungen und geopolitische Ereignisse sind dabei ebenso wichtig wie ein konsequentes Risikomanagement.

Einsteiger sollten zunächst die Funktionsweise der jeweiligen Instrumente verstehen und können den Rohstoffhandel beispielsweise über ein Demokonto kennenlernen. Besonders beim gehebelten CFD Trading solltest du nur Kapital einsetzen, dessen Verlust du finanziell verkraften kannst.

 

 

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FAQ

Beim Rohstoffhandel spekulieren Trader auf die Preisentwicklung von Rohstoffen wie Gold, Öl, Erdgas oder Weizen – meist ohne diese physisch zu besitzen.

Trader eröffnen Positionen auf steigende oder fallende Rohstoffpreise. Die Kurse werden vor allem durch Angebot und Nachfrage sowie wirtschaftliche und geopolitische Entwicklungen beeinflusst.

Handelbar sind unter anderem Edelmetalle, Energierohstoffe, Industriemetalle und Agrarrohstoffe. Typische Beispiele sind Gold, Öl, Kupfer, Weizen und Kaffee.

Für den Online Rohstoffhandel stehen beispielsweise CFDs oder Optionen zur Verfügung. Über Rohstoffaktien, ETFs und ETCs lässt sich außerdem indirekt an der Entwicklung von Rohstoffmärkten partizipieren.

Ein Broker für den Rohstoffhandel sollte reguliert sein, transparente Kosten bieten und Zugang zu den gewünschten Märkten sowie eine geeignete Trading Plattform bereitstellen.

Rohstoffe werden unter anderem an Terminbörsen wie der Chicago Mercantile Exchange (CME) oder der London Metal Exchange (LME) gehandelt.

Ja. Mit CFDs kannst du eine Short-Position eröffnen und damit auf fallende Rohstoffpreise spekulieren.

Ja, beispielsweise mit Rohstoff CFDs. Der Hebel erhöht die Wirkung von Kursbewegungen und kann dadurch sowohl Gewinne als auch Verluste verstärken.

Zu den Risiken gehören starke Kursschwankungen, unerwartete Marktereignisse und beim CFD Trading die Hebelwirkung, die Verluste verstärken kann.

Grundlagenwissen und ein gutes Risikomanagement sind wichtige Voraussetzungen. Mit einem Demokonto kannst du den Rohstoffhandel lernen und üben, ohne eigenes Kapital zu riskieren.

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Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.
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