Ob steigende Aktienkurse, fallende Ölpreise oder Bewegungen am Devisenmarkt – mit dem CFD Handel kannst du auf unterschiedlichste Marktbewegungen reagieren, ohne den jeweiligen Basiswert direkt besitzen zu müssen. Genau diese Flexibilität macht CFDs für viele Trader interessant.
Gleichzeitig solltest du die Besonderheiten des Handels kennen: Vor allem die Hebelwirkung kann sowohl Gewinne als auch Verluste deutlich verstärken.
In diesem Ratgeber erfährst du, was CFD Handel ist, wie er funktioniert, welche Kosten beim Trading mit CFDs entstehen können und welche Chancen und Risiken du kennen solltest. Außerdem zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du in den CFD Handel einsteigen kannst.
CFD Handel – Das Wichtigste in Kürze:
💡 CFDs (Contracts for Difference) sind Differenzkontrakte, mit denen du auf Kursbewegungen verschiedener Basiswerte spekulieren kannst, ohne diese direkt zu besitzen.
💡 Mit dem CFD Handel kannst du sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen, indem du Long- oder Short-Positionen eröffnest.
💡 Durch den Hebel (Leverage) kannst du bereits mit einem vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz größere Positionen handeln. Dadurch steigen jedoch sowohl die Gewinnchancen als auch das Verlustrisiko.
💡 CFDs können auf zahlreiche Märkte gehandelt werden, darunter Aktien, Indizes, Devisen (Forex), Rohstoffe und ETFs.
💡 Ein erfolgreicher Einstieg in den CFD Handel beginnt mit einer guten Vorbereitung, einer klaren Strategie und einem konsequenten Risikomanagement.
Ob steigende Aktienkurse, fallende Ölpreise oder Bewegungen am Devisenmarkt – mit dem CFD Handel kannst du auf unterschiedlichste Marktbewegungen reagieren, ohne den jeweiligen Basiswert direkt besitzen zu müssen. Genau diese Flexibilität macht CFDs für viele Trader interessant.
Gleichzeitig solltest du die Besonderheiten des Handels kennen: Vor allem die Hebelwirkung kann sowohl Gewinne als auch Verluste deutlich verstärken.
In diesem Ratgeber erfährst du, was CFD Handel ist, wie er funktioniert, welche Kosten beim Trading mit CFDs entstehen können und welche Chancen und Risiken du kennen solltest. Außerdem zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du in den CFD Handel einsteigen kannst.
CFD Handel – Das Wichtigste in Kürze:
💡 CFDs (Contracts for Difference) sind Differenzkontrakte, mit denen du auf Kursbewegungen verschiedener Basiswerte spekulieren kannst, ohne diese direkt zu besitzen.
💡 Mit dem CFD Handel kannst du sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen, indem du Long- oder Short-Positionen eröffnest.
💡 Durch den Hebel (Leverage) kannst du bereits mit einem vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz größere Positionen handeln. Dadurch steigen jedoch sowohl die Gewinnchancen als auch das Verlustrisiko.
💡 CFDs können auf zahlreiche Märkte gehandelt werden, darunter Aktien, Indizes, Devisen (Forex), Rohstoffe und ETFs.
💡 Ein erfolgreicher Einstieg in den CFD Handel beginnt mit einer guten Vorbereitung, einer klaren Strategie und einem konsequenten Risikomanagement.
Was ist CFD Handel und wie funktioniert er?
Der CFD Handel ermöglicht es dir, auf die Kursentwicklung verschiedener Finanzmärkte zu setzen – ganz ohne den zugrunde liegenden Basiswert direkt zu kaufen. Ob Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Devisen: Mit CFDs kannst du sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen profitieren. Doch wie funktioniert das eigentlich?
Die Grundlagen des CFD Handels erklärt
CFD steht für Contract for Difference (zu deutsch Differenzkontrakt). Dabei handelt es sich um ein Finanzderivat, dessen Wert sich aus einem zugrunde liegenden Basiswert – auch Underlying genannt – ableitet. Das können beispielsweise Aktien, Indizes, Rohstoffe, Devisen oder ETFs sein.
Im Gegensatz zum klassischen Börsenhandel erwirbst du den Basiswert nicht selbst. Stattdessen handelst du ausschließlich dessen Kursentwicklung. Dein Gewinn oder Verlust ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Eröffnungs- und dem Schlusskurs deiner Position.
Dadurch kannst du flexibel auf unterschiedlichste Märkte zugreifen, ohne den jeweiligen Vermögenswert besitzen oder verwahren zu müssen.
Wie funktioniert CFD Handel genau?
Jeder CFD Trade beginnt mit deiner Markteinschätzung. Je nachdem, wie du die Kursentwicklung einschätzt, eröffnest du eine Long- oder eine Short-Position:
- Long-Position (Kauf): Du erwartest, dass der Kurs eines Basiswerts steigt. Trifft deine Prognose ein, erzielst du einen Gewinn. Fällt der Kurs stattdessen, entsteht ein Verlust.
- Short-Position (Verkauf): Du gehst davon aus, dass der Kurs fällt. Sinkt der Kurs tatsächlich, kannst du einen Gewinn erzielen. Steigt der Kurs hingegen, machst du einen Verlust.
Dein Gewinn oder Verlust ergibt sich immer aus der Differenz zwischen dem Eröffnungs- und dem Schlusskurs deiner Position. Anders als beim klassischen Aktienhandel kannst du mit CFDs also sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen. Genau diese Flexibilität macht den CFD Handel für viele Trader interessant.
Beispiel eines CFD Trades:
Angenommen, die Aktie von Unternehmen XY notiert bei 100€. Du gehst davon aus, dass der Kurs steigt und eröffnest eine Long-Position.
- Einstieg: 100€
- Ausstieg: 105€
- Kursbewegung: +5%
Da der Kurs wie erwartet steigt, erzielst du mit deiner Position einen Gewinn. Wäre der Kurs stattdessen auf 95€ gefallen, hätte sich entsprechend ein Verlust ergeben.
Welche Rolle spielt die Hebelwirkung?
Eine der wichtigsten Besonderheiten beim CFD Handel ist das Trading mit Hebel und damit die Hebelwirkung (auch: Leverage). Sie ermöglicht es dir, bereits mit einem vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz eine deutlich größere Position am Markt zu handeln. Dafür hinterlegst du lediglich einen Teil des Positionswertes als Sicherheitsleistung – die sogenannte Margin.
Beispiel:
Du eröffnest mit einer Margin von 500€ eine CFD Position im Wert von 5.000€ (Hebel 10:1). Steigt der Kurs des Basiswerts um 2%, entspricht das einem Gewinn von 100€. Fällt der Kurs dagegen um 2%, beträgt dein Verlust ebenfalls 100€. Der Hebel verstärkt also sowohl mögliche Gewinne als auch mögliche Verluste.
Die Hebelwirkung bietet die Chance, mit geringerem Kapitaleinsatz größere Marktbewegungen zu nutzen. Gleichzeitig erhöht sie jedoch das Risiko. Deshalb gehören ein durchdachtes Risikomanagement und der Einsatz von Stop-Loss-Orders zu den wichtigsten Grundlagen des CFD Tradings.
Für Privatanleger innerhalb der EU gilt zudem der sogenannte Negativsaldoschutz. Das bedeutet, dass Verluste das verfügbare Guthaben auf dem Handelskonto nicht übersteigen können.
Welche Märkte lassen sich mit CFDs traden?
Einer der größten Vorteile des CFD Handels ist die große Auswahl an handelbaren Märkten. Mit CFDs kannst du auf die Kursentwicklung unterschiedlichster Anlageklassen setzen. Je nach Markt unterscheiden sich dabei unter anderem die Handelszeiten, die Volatilität und die Faktoren, die die Kurse beeinflussen.
Zu den beliebtesten Märkten im CFD Handel gehören:
- Aktien: Mit Aktien CFDs handelst du die Kursentwicklung einzelner Unternehmen, ohne die Aktien selbst zu besitzen. Dazu zählen beispielsweise Unternehmen wie Apple, NVIDIA oder Siemens.
- Indizes: Indizes wie der DAX, S&P 500 oder Nasdaq 100 bilden die Entwicklung mehrerer Unternehmen ab. Sie eignen sich besonders, wenn du auf die Entwicklung eines gesamten Marktes oder einer Branche setzen möchtest.
- Forex (Devisen): Der Devisenmarkt ist der größte Finanzmarkt der Welt. Hier handelst du Währungspaare wie EUR/USD oder GBP/USD und profitierst von Wechselkursbewegungen.
- Rohstoffe: Ob Gold, Silber, Öl oder Erdgas – Rohstoffe zählen zu den beliebtesten Basiswerten im CFD Handel und reagieren häufig auf wirtschaftliche oder geopolitische Ereignisse.
- ETFs: ETF CFDs ermöglichen dir den Handel auf ganze Märkte oder bestimmte Branchen, ohne einzelne Wertpapiere auswählen zu müssen.
- Krypto-Assets: Auch auf die Kursentwicklung von Kryptos wie Bitcoin oder Ethereum kann mit CFDs gehandelt werden. Aufgrund der hohen Volatilität gelten sie jedoch als besonders risikoreich.
Welcher Markt am besten zu dir passt, hängt von deiner Handelsstrategie, deiner Erfahrung und deiner Risikobereitschaft ab. Viele Trader spezialisieren sich im Laufe der Zeit auf wenige Märkte, um deren Besonderheiten besser einschätzen zu können.
Mit XTB erhältst du Zugang zu all diesen Märkten über eine leistungsstarke Handelsplattform. Hier kannst du aus einer großen Auswahl an CFDs auf Aktien, Indizes, Rohstoffe, Devisen, ETFs und weitere Basiswerte wählen.
Ergänzt wird das Angebot durch moderne Analyse- und Trading-Tools sowie ein kostenloses Demokonto, mit dem du den CFD Handel zunächst risikofrei kennenlernen kannst.
Welche Kosten müssen beim Trading mit CFDs beachtet werden?
Beim CFD Handel entstehen je nach Broker und gehandeltem Markt unterschiedliche Kosten. Diese solltest du kennen und bei deiner Handelsstrategie berücksichtigen, denn sie wirken sich direkt auf dein Handelsergebnis aus.
Zu den wichtigsten Kosten zählen der Spread, mögliche Kommissionen sowie Finanzierungskosten für Positionen, die über Nacht gehalten werden.

Spread
Der Spread ist die Differenz zwischen Kauf- (Ask) und Verkaufskurs (Bid) eines CFDs. Er fällt bereits beim Eröffnen einer Position an und stellt eine der häufigsten Kosten im CFD Handel dar.
Je enger der Spread, desto geringer sind deine Handelskosten. Besonders bei kurzfristigen Strategien spielt der Spread daher eine wichtige Rolle.
Kommission
Einige Broker berechnen zusätzlich zum Spread eine Kommission, beispielsweise beim Handel mit Aktien CFDs. Diese wird meist als fester Betrag oder als prozentualer Anteil des Handelsvolumens berechnet und kann sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen einer Position anfallen.
Overnight-Kosten
Hältst du eine CFD Position über Nacht, können sogenannte Overnight-Kosten oder Finanzierungskosten anfallen. Sie entstehen, weil für gehebelte Positionen Kapital bereitgestellt wird.
Für kurzfristige Trades wie beim Daytrading spielen diese Kosten oft eine untergeordnete Rolle. Wer Positionen jedoch mehrere Tage oder Wochen hält, sollte sie unbedingt in seine Handelsstrategie einbeziehen.
Weitere mögliche Kosten
Je nach Broker können zusätzlich weitere Gebühren anfallen, beispielsweise:
- Kosten für die Währungsumrechnung
- Inaktivitätsgebühren
- Gebühren für Echtzeit-Marktdaten oder besondere Zusatzleistungen
Informiere dich deshalb vor der Kontoeröffnung immer über das vollständige Preis- und Leistungsverzeichnis deines Brokers!
Kostenstruktur beim CFD Handel mit XTB
XTB bietet dir den Zugang zu zahlreichen CFD-Märkten zu transparenten Konditionen. Du profitierst hier von wettbewerbsfähigen Spreads und 0% Kommission auf den CFD Handel. Bereits vor dem Eröffnen einer Position werden dir zudem alle anfallenden Kosten übersichtlich in der Handelsplattform angezeigt, sodass du jederzeit den Überblick behältst.
Über das Preis- und Leistungsverzeichnis kannst du dich außerdem jederzeit über die aktuellen Konditionen und mögliche Finanzierungskosten informieren.
Wie steigt man in den CFD Handel ein?
Der Einstieg in den CFD Handel ist heute einfacher als je zuvor. Dennoch solltest du dir ausreichend Zeit nehmen, um die Grundlagen zu verstehen und erste Erfahrungen zu sammeln, bevor du echtes Kapital einsetzt. Mit den folgenden Schritten legst du eine solide Basis für deinen Start.

1. Den richtigen CFD Broker wählen
Der Broker bildet die Schnittstelle zwischen dir und den Finanzmärkten. Achte deshalb bei der Auswahl auf eine Regulierung, transparente Kosten, eine benutzerfreundliche Handelsplattform sowie ein umfangreiches Bildungsangebot.
Gerade Einsteiger profitieren außerdem von einer intuitiven Plattform und einem deutschsprachigen Kundenservice, falls während der ersten Trades Fragen auftauchen.
2. Ein Demokonto nutzen
Bevor du mit echtem Geld handelst, solltest du den CFD Handel zunächst in einer risikofreien Umgebung kennenlernen. Mit einem Demokonto kannst du die Handelsplattform ausprobieren, erste Strategien testen und dich mit Orderarten, Charts und Risikomanagement vertraut machen – ohne eigenes Kapital zu riskieren.
3. Eine Handelsstrategie entwickeln
Erfolgreiches Handeln basiert nicht auf Glück, sondern auf einer klaren Trading Strategie. Überlege dir deshalb vor jedem Trade:
- Welchen Markt möchtest du handeln?
- Warum erwartest du steigende oder fallende Kurse?
- Wo liegt dein Kursziel?
- Ab welchem Punkt begrenzt du mögliche Verluste?
Je klarer dein Plan, desto leichter fällt es dir, emotionale Entscheidungen zu vermeiden.
4. Den ersten CFD Trade platzieren
Sobald du dich sicher fühlst, kannst du dein echtes Handelskonto eröffnen und deinen ersten Trade platzieren. Starte dabei möglichst mit kleinen Positionsgrößen und nutze Risikomanagement-Tools wie Stop Loss und Take Profit, um dein Risiko von Anfang an zu kontrollieren.
Mit XTB in den CFD Handel starten
Mit XTB kannst du in wenigen Schritten dein CFD Handelskonto eröffnen und auf eine große Auswahl an Märkten zugreifen. Die Kontoeröffnung erfolgt vollständig online und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Dank des kostenlosen Demokontos sammelst du zunächst praktische Erfahrungen, bevor du mit echtem Kapital handelst.
Über die leistungsstarke Handelsplattform erhältst du Zugriff auf umfangreiche Charting- und Analysefunktionen, zahlreiche Ordertypen sowie integrierte Risikomanagement-Tools. Ergänzt wird das Angebot durch Webinare, Marktanalysen und weitere Lernmaterialien, die dich beim Einstieg in den CFD Handel unterstützen.
Mit XTB als dein Broker kannst du sowohl Long- als auch Short-Positionen eröffnen und so auf steigende wie fallende Kurse setzen. Für Privatanleger stehen je nach Basiswert Hebel von bis zu 1:30 zur Verfügung. Der jeweils geltende Hebel ist für jedes Instrument transparent in der Handelsplattform und der Instrumentenliste einsehbar.
Die deutsche Niederlassung von XTB ist zudem bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) registriert und unterliegt grundsätzlich der Aufsicht der polnischen Finanzaufsichtsbehörde KNF. Damit erfüllt XTB die regulatorischen Vorgaben für den europäischen Markt.
Gut zu wissen: Für Privatanleger gilt außerdem der gesetzlich vorgeschriebene Negativsaldoschutz. Das bedeutet: Verluste können das verfügbare Guthaben auf deinem Handelskonto nicht übersteigen. Eine Nachschusspflicht besteht für Privatkunden im CFD Handel innerhalb der EU nicht.
Chancen und Risiken beim CFD Trading
Der CFD Handel bietet die Möglichkeit, flexibel auf unterschiedliche Marktentwicklungen zu reagieren und mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz verschiedene Anlageklassen zu handeln. Gleichzeitig solltest du dir bewusst sein, dass der Einsatz von Hebeln das Risiko deutlich erhöht.
Bevor du mit dem Trading beginnst, lohnt es sich daher, sowohl die Chancen als auch die möglichen Risiken zu kennen.
Welche Chancen bietet das Trading mit CFDs?
Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:
- Handel in steigenden und fallenden Märkten: Mit Long- und Short-Positionen kannst du sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen profitieren.
- Zugang zu verschiedenen Anlageklassen: Über CFDs kannst du Aktien, Indizes, Rohstoffe, Devisen, ETFs und weitere Märkte über ein einziges Handelskonto handeln.
- Hebelwirkung: Durch den Einsatz eines Hebels kannst du bereits mit einem vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz größere Positionen am Markt bewegen. Dadurch erhöht sich das Gewinnpotenzial (allerdings auch das Risiko!).
- Flexible Positionsgrößen: CFDs ermöglichen es, Positionen individuell an dein verfügbares Kapital und deine Handelsstrategie anzupassen.
- Hohe Liquidität: Besonders Märkte wie Forex oder große Aktienindizes weisen häufig ein hohes Handelsvolumen auf. Dadurch lassen sich Positionen meist schnell eröffnen und schließen.
- Moderne Handelsplattformen und Analyse-Tools: Viele Broker stellen umfangreiche Charting-Tools, Indikatoren und Risikomanagement-Funktionen zur Verfügung, die dich bei deinen Handelsentscheidungen unterstützen können.
Auf welche Risiken sollte man achten?
So attraktiv die Chancen des CFD Handels auch sind – das Trading ist nicht für jeden Anleger geeignet. Gerade Einsteiger sollten sich der folgenden Risiken bewusst sein:
- Hebel verstärkt Verluste: Die Hebelwirkung kann nicht nur Gewinne, sondern auch Verluste vervielfachen. Bereits kleine Kursbewegungen können sich deutlich auf dein Handelsergebnis auswirken.
- Hohe Marktvolatilität: Nachrichten, Konjunkturdaten oder geopolitische Ereignisse können zu starken Kursschwankungen führen und die Entwicklung eines Trades innerhalb kurzer Zeit verändern.
- Finanzierungskosten: Werden gehebelte Positionen über Nacht gehalten, können Overnight-Kosten anfallen, die insbesondere bei längeren Haltedauern die Rendite schmälern.
- Marktlücken (Gaps): Nach wichtigen Nachrichten oder zwischen Handelsschluss und -eröffnung können Kurse sprunghaft reagieren. Dadurch kann ein Stop Loss zu einem schlechteren Kurs ausgeführt werden als geplant.
- Emotionale Entscheidungen: Angst, Gier oder fehlende Disziplin gehören zu den häufigsten Gründen für Verluste in der Trading Psychologie. Eine klare Strategie und konsequentes Risikomanagement sind daher unerlässlich.
- Verlustrisiko: Beim CFD Trading besteht grundsätzlich das Risiko, das eingesetzte Kapital ganz oder teilweise zu verlieren. Deshalb solltest du nur Kapital einsetzen, dessen Verlust du finanziell verkraften kannst.
Wie können Anfänger typische Fehler vermeiden?
Gerade zu Beginn machen viele Trader ähnliche Fehler: Sie eröffnen zu große Positionen, verzichten auf Stop-Loss-Orders oder handeln spontan aus dem Bauch heraus. Erfolgreiches CFD Trading basiert jedoch nicht auf Glück, sondern auf einer klaren Strategie und einem konsequenten Risikomanagement.
Bevor du eine Position eröffnest, solltest du dir unter anderem folgende Fragen stellen:
- Warum gehe ich diesen Trade ein?
- Wie viel meines Kapitals möchte ich maximal riskieren?
- Wo setze ich meinen Stop Loss?
- Wo möchte ich Gewinne mitnehmen?
- Passt die Positionsgröße zu meinem Risikoprofil?
Beispiel: So kann ein strukturierter CFD Trade aussehen
Julia beobachtet eine Aktie, die aktuell bei 100€ notiert. Aufgrund ihrer Analyse geht sie davon aus, dass der Kurs in den kommenden Tagen steigen wird. Bevor sie den Trade eröffnet, legt sie jedoch klare Regeln fest.
Sie setzt einen Stop Loss bei 95€, sodass ihre Position automatisch geschlossen wird, falls sich der Markt entgegen ihrer Erwartung entwickelt. Gleichzeitig definiert sie ein Take Profit bei 110€, um mögliche Gewinne automatisch zu sichern.
Außerdem wählt Julia ihre Positionsgröße so, dass selbst im Falle eines Verlustes nur ein kleiner Teil ihres gesamten Handelskapitals betroffen ist. Dadurch vermeidet sie, dass ein einzelner Trade ihr Konto übermäßig belastet.
Entwickelt sich der Markt wie erwartet, wird die Position mit Gewinn geschlossen. Fällt der Kurs dagegen auf den Stop Loss, wird der Verlust automatisch begrenzt.
Unabhängig von deiner Strategie gilt: Nutze nach Möglichkeit zunächst ein Demokonto, sammle Erfahrungen mit kleinen Positionsgrößen und investiere nur Kapital, dessen Verlust du finanziell verkraften kannst. Ein diszipliniertes Risikomanagement ist langfristig oft wichtiger als der einzelne erfolgreiche Trade.
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FAQ
CFD Handel (Contract for Difference) ermöglicht es dir, auf die Kursentwicklung verschiedener Basiswerte zu handeln, ohne diese direkt zu besitzen. Gewinne oder Verluste ergeben sich aus der Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs einer Position.
Beim CFD Handel eröffnest du eine Long-Position, wenn du mit steigenden Kursen rechnest, oder eine Short-Position, wenn du fallende Kurse erwartest. Dein Gewinn oder Verlust hängt von der Kursentwicklung des Basiswerts ab.
Ja, allerdings sollten Anfänger zunächst die Grundlagen lernen und mit einem Demokonto üben. Ein gutes Risikomanagement und eine klare Handelsstrategie sind entscheidend, bevor echtes Kapital eingesetzt wird.
Mit CFDs kannst du unter anderem Aktien, Indizes, Devisen (Forex), Rohstoffe, ETFs und – je nach Broker – Kryptowährungen handeln.
Zu den größten Risiken zählen die Hebelwirkung, hohe Marktvolatilität und mögliche Finanzierungskosten. Da Verluste schnell entstehen können, solltest du nur Kapital einsetzen, dessen Verlust du verkraften kannst.
Für Privatanleger innerhalb der EU gilt der gesetzliche Negativsaldoschutz. Das bedeutet, dass Verluste das Guthaben auf deinem Handelskonto nicht übersteigen können und keine Nachschusspflicht besteht.
Beim Aktienhandel kaufst du die Aktie und wirst Eigentümer des Wertpapiers. Beim CFD Handel besitzt du den Basiswert nicht, sondern handelst ausschließlich dessen Kursentwicklung – sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse.
Je nach Broker können Spreads, Kommissionen, Overnight-Gebühren sowie Währungsumrechnungs- oder Inaktivitätsgebühren anfallen. Informiere dich vor dem Trading immer über die geltenden Konditionen.
CFD Handel gilt als anspruchsvoll, weil Kursbewegungen oft sehr schnell erfolgen und die Hebelwirkung Gewinne wie Verluste verstärken kann. Ohne Handelsstrategie und konsequentes Risikomanagement steigt das Verlustrisiko deutlich.
Der beste Einstieg gelingt mit einem Demokonto, fundierten Lernmaterialien und einer klaren Handelsstrategie. Sammle zunächst Erfahrungen ohne Risiko und steigere deine Positionsgrößen erst mit wachsender Erfahrung.
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