Was ist Forex und wie kann man Forex Trading lernen?

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Der Devisenhandel kann große Chancen bieten, ist aber auch risikobehaftet. Die Kombination aus hoher Volatilität und dem Potenzial für schnelle Kursbewegungen kann sowohl zu erheblichen Verlusten als auch zu Gewinnen führen. Daher ist es wichtig, die mit dem Forex Trading verbundenen Konzepte gründlich zu verstehen und eine gut geplante Strategie zu entwickeln, bevor Sie mit dem Handel auf dem Forex Markt beginnen. In diesem Artikel wollen wir Ihnen daher folgende Fragen beantworten: Was ist Forex, wie funktioniert Forex Trading und wie können Sie Forex Trading lernen?

Was ist Forex?

Forex, die Abkürzung für Foreign Exchange (also Devisen), ist der Markt, auf dem Währungen gehandelt werden. Es handelt sich um den weltweit größten Finanzmarkt, auf dem täglich weit über sechs Billionen US-Dollar gehandelt werden. Ein globaler Marktplatz, auf dem Investoren, Händler, Unternehmen, Banken und Regierungen verschiedene Währungen kaufen, verkaufen und mit ihnen spekulieren. 

Im Gegensatz zum Aktienmarkt, der über zentrale Börsen wie die New York Stock Exchange oder die Frankfurter Börse abgewickelt wird, funktioniert der Forex Markt über ein elektronisches Netzwerk - 24 Stunden am Tag, fünf Tage die Woche.

Beim Devisenhandel geht es darum, eine Währung gegen eine andere zu kaufen und zu verkaufen. Und zwar in der Hoffnung, von den Schwankungen der Wechselkurse zu profitieren. Es werden also immer Währungspaare gehandelt, wobei im Wesentlichen auf die relative Stärke der einen Währung gegenüber der anderen spekuliert wird.

Der Kauf einer Devise bedeutet gleichzeitig immer den Verkauf des Gegenstücks des Paares. Oder anders ausgedrückt: Der Wert einer Währung wird in Einheiten der zweiten Währung ausgedrückt. 

Beispiel: EUR/USD

Die erstgenannte Währung wird auch als Basiswährung (das ist die Währung, die Sie kaufen oder verkaufen möchten) bezeichnet, die zweitgenannte als Kurswährung (auch bekannt als Quotierungs- oder Gegenwährung, das ist die Währung, in der der Wert der Basiswährung ausgedrückt wird).

Warum werden Anleger überhaupt am Forex Markt aktiv? Es gibt viele Gründe, aber einige der häufigsten sind:

  • Währungsrisiken absichern: Wenn Sie beispielsweise ein Unternehmen haben, das Waren aus einem anderen Land importiert, möchten Sie vielleicht die Währung dieses Landes im Voraus kaufen, um sich einen günstigen Wechselkurs zu sichern und Verluste aufgrund von Währungsschwankungen zu vermeiden.

  • Auf die zukünftige Entwicklung von Währungen spekulieren: Wenn Sie etwa glauben, dass der US-Dollar gegenüber dem Euro an Wert gewinnen wird, könnten Sie Euro verkaufen und Dollar kaufen, in der Hoffnung, einen Gewinn zu erzielen, wenn sich der Wechselkurs zu Ihren Gunsten verändert.

  • Portfolio diversifizieren: Wenn Sie in Aktien und Anleihen investiert sind, könnten Sie über die Beimischung von Forex versuchen, Ihr Gesamtrisiko zu verringern und Ihre potenziellen Erträge zu erhöhen.

Ein einzigartiger Aspekt des Forex Handels ist seine hohe Liquidität, das heißt, große Mengen an Währungen können mit minimalen Preisauswirkungen ge- und verkauft werden. Überdies erlaubt das Forex Trading, sowohl von steigenden als auch von fallenden Märkten zu profitieren, da Sie in beide Richtungen handeln können. 

Es ist diese Kombination aus Liquidität, einfachem Marktzugang und Gewinnpotenzial, die das Forex Trading für viele Anleger weltweit besonders attraktiv macht. Wie jede Investition ist jedoch auch Forex nicht ohne Risiken, und es ist wichtig, diese zu verstehen, bevor man einsteigt. Lesen Sie weiter und befassen Sie sich eingehender mit den Mechanismen des Forex Tradings.
 

Wie funktioniert Forex Trading? 

Forex funktioniert über den Over-The-Counter-Markt (OTC), einen dezentralen Markt, auf dem der Handel unmittelbar zwischen zwei Parteien stattfindet, sozusagen „direkt über den Ladentisch“ (Counter). 

Die Geschäfte werden also nicht auf einem zentralen Handelsplatz wie einer Börse abgewickelt, sondern in erster Linie elektronisch über ein Netzwerk von Banken, Brokern und Händlern auf der ganzen Welt.

 

Wie bereits kurz erwähnt, kann man entweder auf steigende oder fallende Kurse setzen. Wer steigende Kurse erwartet, wird eine sogenannte Long-Position eröffnen. Das bedeutet, dass Sie die Basiswährung kaufen und die Kurswährung verkaufen, in der Erwartung, dass die Basiswährung im Wert steigen wird.

Wenn Sie zum Beispiel eine Long-Position in dem Währungspaar EUR/USD eingehen, kaufen Sie den Euro und verkaufen den US-Dollar. Sie tun dies in der Erwartung, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar im Wert steigen wird. Wenn der Euro tatsächlich an Wert gewinnt, könnten Sie die Position schließen (also Euro verkaufen), um einen Gewinn zu erzielen. 

Umgekehrt verkaufen Sie bei einer Short-Position in Erwartung ihrer Abwertung die Basiswährung und kaufen die Notierungswährung.

Aber was beeinflusst die Wechselkurse? Mehrere Faktoren spielen dabei eine Rolle. Zu den wichtigsten gehören:

  • Wirtschaftliche Lage: Wenn Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Arbeitslosenquote, Inflationsrate und die Handelsbilanz eines Landes positive Signale aussenden, können sie die Währung eines Landes stärken, während negative Daten sie tendenziell schwächen.

  • Zinsentscheidungen der Zentralbanken: Die Zentralbanken beeinflussen die Wechselkurse stark durch ihre Geldpolitik, insbesondere durch die Festlegung der Zinssätze. Wenn die Zinsen steigen, kann die Währung eines Landes an Wert gewinnen, da sie höhere Renditen bietet.

  • Politische Stabilität und Wirtschaftsleistung: Länder mit stabiler Politik und starker Wirtschaft ziehen tendenziell mehr ausländische Investoren an, was zu einer höheren Nachfrage nach ihrer Währung führen kann.

  • Geopolitisches Umfeld: Ereignisse wie Kriege, Terrorismus, politische Unruhen und Naturkatastrophen können zu Unsicherheiten auf den Forex Märkten führen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt im Forex ist das sogenannte Leveraged Trading, also das Investieren mit Hebelwirkung. Der Hebel ermöglicht Ihnen, Positionen zu eröffnen, die größer sind als Ihr Kapital. 

Dieser Effekt entsteht durch die sogenannte Margin, gewissermaßen eine Sicherheitszahlung des Anlegers, die aber nur einen Bruchteil der Investitionssumme beträgt. Der Rest ist im Wesentlichen ein Kredit, den Ihnen Ihr Broker gewährt. 

Zum Beispiel, wenn Sie einen Hebel von 1:10 haben, bedeutet dies, dass Sie für jeden von Ihnen investierten Euro 10 Euro auf dem Markt handeln können. Mit einem Kapital von 1.000 Euro können Sie daher eine Position von bis zu 10.000 Euro eröffnen. 

Angenommen, Sie halten eine Long-Position im Währungspaar EUR/USD und der Euro steigt tatsächlich im Wert. Dann würden Ihre Gewinne auf die gesamten 10.000 Euro berechnet, nicht nur auf Ihre ursprünglichen 1.000 Euro.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Hebel in beide Richtungen wirkt. Wenn der Markt gegen Sie läuft, würden Ihre Verluste ebenfalls auf die gesamten 10.000 Euro berechnet, was im Extremfall dazu führen kann, dass die gesamte Margin aufgezehrt wird. 

Deswegen ist das Risikomanagement beim Forex Trading mit Hebelwirkung essenziell. Stellen Sie sicher, dass Sie Stop-Loss-Order verwenden, um Ihre potenziellen Verluste zu begrenzen, und handeln Sie niemals mit Geld, das Sie sich nicht leisten können, zu verlieren.
 

So können Sie Forex Trading lernen

Auch beim Forex Trading gilt: Übung macht den Meister! Erfahrung ist wertvoll und mit der Zeit werden Sie sicherer und immer besser. Aber es gibt einige grundlegende Schritte, die Sie immer gehen müssen, um im Forex Trading Erfolg zu haben. Die nachfolgend aufgeführten gehören dazu.

Den richtigen Broker wählen 

Die Wahl des richtigen Online Forex Brokers ist von entscheidender Bedeutung, da er Ihre Rentabilität erheblich beeinflussen kann. Hier sind die wichtigsten Punkte, die Sie dabei beachten sollten:

  • Regulierung und Reputation: Der Broker sollte von einer angesehenen Finanzbehörde wie der Financial Conduct Authority (FCA) im Vereinigten Königreich oder der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Deutschland reguliert sein. 

    XTB zum Beispiel unterhält Niederlassungen in 13 Ländern und ist jeweils durch die zuständigen Behörden registriert und zugelassen, neben FCA und BaFin gilt das auch für die polnische Finanzaufsichtsbehörde KNF. 

    Dies gewährleistet, dass strenge Standards für faire Praktiken, Sicherheit und Transparenz eingehalten werden. Zusätzlich sollten Sie sich auch in Online-Bewertungen und Foren über die Erfahrungen und das Feedback der Nutzer informieren.

    Das Deutsche Kundeninstitut DKI hat XTB Deutschland mit Hilfe zahlreicher Kundenbewertungen zu Beginn des Jahres 2023 zum Besten CFD Broker 2023 gekürt und auch bei der Kundenbefragung von Brokerwahl.de hat sich XTB als CFD Broker des Jahres 2023 durchsetzen können.

  • Kosten: Broker verdienen ihr Geld mit Spreads (dem Unterschied zwischen dem Kaufpreis, dem sogenannten "Ask" und dem Verkaufspreis, dem "Bid") und Provisionen. Vergleichen Sie diese Kosten bei verschiedenen Brokern. Achten Sie auf zusätzliche Ausgaben wie Abhebungsgebühren oder Inaktivitätszuschläge. Denken Sie daran, dass niedrigere Kosten Ihre Nettogewinne im Laufe der Zeit erheblich steigern können.

  • Angebot an Währungspaaren: Broker können eine Vielzahl von Währungspaaren anbieten, aber es ist wichtig, dass sie die Paare anbieten, an deren Handel Sie interessiert sind. Neben den Hauptwährungen, den sogenannten Majors, wie Euro, US-Dollar und japanischer Yen, gehören dazu auch Minors (Währungspaare ohne Beteiligung des US-Dollar). Auch das Trading von Exoten wie die Türkische Lira oder der mexikanische Peso kann interessant sein.

  • Handelsplattform: Die Handelsplattform des Brokers sollte benutzerfreundlich und stabil sein und über Echtzeit-Charts, technische Analysetools und Wirtschaftsnachrichten verfügen. Außerdem sollte sie ein nahtloses Handelserlebnis sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Geräten bieten. XTB nutzt seine eigene Software, die xStation 5, die als Desktopanwendung und als mobile App verfügbar ist und sich durch ihr einfaches und intuitives Design auszeichnet.

  • Ausführungsgeschwindigkeit und Slippage: Suchen Sie nach einem Broker, der eine schnelle Handelsausführung bietet. Verzögertes Handeln kann zu einem so genannten "Slippage" führen, bei dem Sie einen anderen Preis als erwartet erhalten, was sich auf Ihre Rentabilität auswirken kann. Sehen Sie sich zum Thema das Video-Tutorial: Wie kann Slippage vermieden werden? an:

  • Kundenbetreuung: Ein effizienter und reaktionsschneller Kundendienst ist vor allem für Neueinsteiger wichtig. Suchen Sie nach Brokern mit einem kompetenten Support und mehreren Kommunikationskanälen.

  • Schulungs- und Lernressourcen: Für viele Privatanleger ist die Verfügbarkeit von Weiterbildungsressourcen von entscheidender Bedeutung. Die besten Broker bieten umfassendes Lernmaterial an, darunter Artikel, Videos, Webinare und sogar persönliches Coaching. 

  • Demokonto: Der Broker sollte unbedingt auch ein Demokonto zur Verfügung stellen, mit dem Einsteiger den Forex Handel mit virtuellem Geld üben können, bevor sie sich an das Live-Trading wagen.

Denken Sie daran, dass Sie sich bei der Auswahl eines Forex Brokers Zeit nehmen sollten. Recherchieren Sie gründlich und zögern Sie nicht, Fragen zu stellen.

Handelsstrategie aufstellen

Eine Forex-Handelsstrategie ist eine Reihe von Regeln, die Ihnen vorgeben, wann, warum und wie Sie Ihre Trades tätigen. Eine gut definierte Strategie hilft Ihnen, den Markt mit Disziplin und Objektivität zu steuern und impulsive, auf Emotionen basierende Entscheidungen zu vermeiden. 

Die folgenden Skills und Tools sind für eine erfolgreiche Tradingstrategie entscheidend:

  • Analytische Fähigkeiten: Sie sollten Daten interpretieren, Trends erkennen und fundierte Vorhersagen über die Entwicklung des Marktes treffen können. Dazu ist es notwendig, sowohl die fundamentale als auch die technische Analyse zu verstehen und anzuwenden. Beide spielen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung einer Handelsstrategie. 

    Die Fundamentalanalyse umfasst die Bewertung der wirtschaftlichen Bedingungen, die sich auf die Währungswerte auswirken, wie etwa das Bruttoinlandsprodukt, die Inflationsrate und die Zinssätze. 

    Bei der technischen Analyse hingegen werden Kurscharts untersucht, um Muster und Trends zu erkennen. Sie basiert auf der Annahme, dass historische Daten zukünftige Kursbewegungen vorhersagen können.

  • Risikomanagement: Zu wissen, wie viel Sie bereit sind, bei einem einzelnen Handel zu riskieren, und Stop-Loss- und Take-Profit-Punkte festzulegen, sind entscheidende Aspekte einer guten Handelsstrategie.

  • Emotionale Kontrolle: Trading kann aufregend sein. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Emotionen im Zaum halten können, insbesondere in Zeiten von Verlusten. Dann ist auch Disziplin gefragt, um sich auch weiter an die Strategie zu halten.

  • Indikatoren: Hierbei handelt es sich um mathematische Berechnungen, die zum Beispiel in einem Kursdiagramm (Chart) dargestellt werden und helfen können, bestimmte Marktbedingungen zu erkennen. 

    Indikatoren sind von entscheidender Bedeutung, da sie Aufschluss über die Richtung, die Dynamik, die Volatilität und andere Aspekte des Marktes geben können. Beispiele hierfür sind gleitende Durchschnitte (Moving Average), Relative Strength Index (RSI) und Moving Average Convergence Divergence (MACD). 

Die Verwendung einer Handelsplattform mit einem umfassenden Satz von Indikatoren ermöglicht es Ihnen, eine breite Palette von Strategien anzuwenden und Ihre Chancen auf erfolgreiche Geschäfte zu erhöhen. 

Beispielhaft sind nachfolgend drei Forex-Handelsstrategien aufgeführt, die von Händlern häufig verwendet werden:

  • Trend Trading basiert auf dem Konzept, dass der Trend dein Freund ist („the trend is your friend"). Trader, die diese Strategie anwenden, erkennen die Richtung des Markttrends (aufwärts, abwärts oder seitwärts) und platzieren Trades, die mit diesem Trend übereinstimmen. Technische Analyse-Indikatoren wie der erwähnte MACD können verwendet werden, um den Trend zu erkennen und zu bestätigen.

  • Scalping ist eine Strategie, bei der innerhalb eines Tages zahlreiche Trades getätigt werden, um von kleinen, bisweilen nur minimalen Kursbewegungen zu profitieren. 

    Scalper zielen darauf ab, viele kleine Gewinne zu erzielen, die sich bis zum Ende des Handelstages summieren können. Diese Strategie erfordert einen erheblichen Zeitaufwand und eine schnelle Entscheidungsfindung.

  • Swing-Trading: Swing Trader versuchen, von Kursschwankungen am Markt zu profitieren. Sie halten ihre Positionen in der Regel über einen Zeitraum von einigen Tagen bis zu einer Woche. Diese Strategie erfordert ein gutes Verständnis der technischen Analyse, um potenzielle Kursschwankungen zu erkennen, und ein solides Verständnis des Risikomanagements.

Demokonto eröffnen und üben 

Die Vorzüge eines kostenfreien Demokontos wurden bereits kurz erwähnt. Die Eröffnung eines Demokontos ist aus mehreren Gründen ein ausgezeichneter erster Schritt für jeden, der den Einstieg in das Forex Trading in Erwägung zieht:

  • Risikofreies Lernen: Ein Demokonto ermöglicht es Ihnen, mit virtuellem Geld zu handeln. Das heißt, Sie können lernen, sich auf den Märkten zurechtzufinden und Ihre Fähigkeiten zu entwickeln, ohne echtes Kapital zu riskieren. 

  • Handelsplattform kennenlernen: Forex-Handelsplattformen können sehr komplex sein, mit einer Vielzahl von Charts, Indikatoren und Tools, die es zu verstehen gilt. Ein Demokonto ermöglicht es Ihnen, sich mit den Funktionen der Plattform in Ruhe vertraut zu machen.

  • Strategien testen: Im Demokonto können Sie sehen, wie sich Ihre Strategien unter realen Marktbedingungen bewähren. Das hilft Ihnen, Vertrauen in Ihre Strategie zu gewinnen, bevor Sie sie auf dem realen Markt anwenden.

  • Risikomanagement üben: Sie können das Setzen von Stop-Loss- und Take-Profit-Marken üben und lernen, wie Sie Ihr Risiko effektiv steuern können.

Denken Sie daran, dass der Handel im Demokonto zwar ein großartiges Lerninstrument ist, aber den psychologischen Druck des realen Forex Tradings, bei dem Ihr eigenes Kapital auf dem Spiel steht, nicht vollständig nachahmen kann.

Erste Trades platzieren 

Irgendwann sind Sie dann so weit und Sie möchten Ihren ersten Live-Trade platzieren. Die folgende schrittweise Anleitung hilft dabei: 

  1. Kapital einzahlen: Um traden zu können, muss Ihr Live-Konto einen Positivsaldo aufweisen: Die Einzahlungsmethoden sind von Broker zu Broker unterschiedlich, sollten aber übersichtlich, einfach und vor allem kostenlos sein. 

    Bei XTB haben Sie die Möglichkeit per Banküberweisung, Kreditkarte oder mit PayPal und SOFORT Überweisung Einzahlungen zu tätigen, Auszahlungen über 200 Euro sind ebenfalls kostenfrei. 

  2. Währungspaar auswählen: Konzentrieren Sie sich auf ein Währungspaar, das Sie interessiert, und bleiben Sie zunächst dabei. 

  3. Markt analysieren: Nutzen Sie die Instrumente der fundamentalen und technischen Analyse, um eine fundierte Entscheidung darüber zu treffen, in welche Richtung sich das Währungspaar Ihrer Meinung nach bewegen wird.

  4. Handelsgröße festlegen: Entscheiden Sie, wie viele Einheiten des Währungspaares Sie kaufen oder verkaufen möchten. Die Handelsgröße hängt von Ihrer Risikotoleranz und der Höhe Ihres verfügbaren Kapitals ab.

  5. Stop-Loss- und Take-Profit-Levels festlegen: Hierbei handelt es sich um automatische Anweisungen, die Ihren Handel schließen, wenn der Kurs ein bestimmtes Niveau erreicht - ein Stop-Loss begrenzt Ihren Verlust, und ein Take-Profit sichert Ihren Gewinn.

  6. Handel schließen: Sie können Ihre Trading-Position natürlich auch jederzeit manuell schließen.

Strategie verfeinern

Die Verfeinerung Ihrer Forex-Strategie ist ein kontinuierlicher Prozess, da sich die Dynamik des Marktes häufig ändert. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, Ihre Trades kontinuierlich zu überwachen und zu analysieren. 

Eine Methode ist das Backtesting, wobei die Handelsstrategie auf historische Daten angewandt wird, um zu sehen, wie sie sich in der Vergangenheit entwickelt hätte. Auch wenn frühere Ergebnisse keine Garantie für künftige Erfolge sind, kann das Backtesting Aufschluss über potenzielle Stärken und Schwächen Ihrer Strategie geben.

Und wenn doch ein Fehler passiert, lernen Sie daraus! Analysieren Sie Ihre Verlustgeschäfte und finden Sie heraus, was falsch gelaufen ist. War es ein Problem mit der Strategie selbst, oder kamen Emotionen wie Angst oder Gier ins Spiel? 

Um Ihre Strategie mit der Zeit immer besser zu machen, sollten Sie auch bei den Marktnachrichten auf dem Laufenden bleiben und durch kontinuierliches Lernen Ihre Fähigkeiten verbessern. Die Welt des Devisenhandels ist riesig und entwickelt sich ständig weiter und dasselbe sollten Sie tun. Nutzen Sie dazu das Ausbildungsangebot Ihres Brokers in Form von Artikel und Online-Tutorials.
 

Forex Trading - diese Rolle spielt die Handelsplattform 

Die Handelsplattform ist eines der wichtigsten Elemente beim Forex Trading, da Sie durch sie mit dem Devisenmarkt interagieren. Achten Sie also stets auf die folgenden Aspekte:

  • Technologisch auf dem neuesten Stand: Die Devisenmärkte arbeiten 24 Stunden am Tag, fünf Tage die Woche, und die Devisenkurse können schnell schwanken. Eine technologisch aktuelle Plattform gewährleistet, dass Sie Kursdaten in Echtzeit erhalten, die für fundierte Handelsentscheidungen unerlässlich sind. Sie minimiert auch das Risiko plattformbezogener Probleme wie Abstürze oder langsame Leistung, die Ihre Handelsaktivitäten beeinträchtigen könnten. Da die Technologie immer weiter fortschreitet, können neuere Plattformen auch bessere Merkmale und Funktionen bieten, die Ihr Handelserlebnis und Ihre Effizienz verbessern können.

  • Indikatoren: Eine Plattform mit einer breiten Palette von Indikatoren ermöglicht es Händlern, verschiedene Analysemethoden und Strategien anzuwenden, was ihre Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Marktbedingungen verbessert.

  • Marktnachrichten: Eine ideale Handelsplattform integriert Echtzeit-Finanznachrichten, sodass Händler über Ereignisse, die sich auf die Devisenkurse auswirken könnten, auf dem Laufenden bleiben können. 

  • Schnelle Orderausführung: Beim Devisenhandel können sich die Kurse innerhalb von Sekundenbruchteilen ändern. Eine zuverlässige Plattform bietet eine schnelle und präzise Auftragsausführung und stellt sicher, dass Ihre Aufträge zu den vorgesehenen Preisen ausgeführt werden und Sie keine Verluste durch Slippage (siehe oben) erleiden.

Die proprietäre Handelsplattform xStation 5 von XTB erfüllt all diese Voraussetzungen. Die xStation 5 ist preisgekrönt, speziell für die Bedürfnisse von Tradern konzipiert und bietet Ihnen jederzeit Zugriff auf professionelle analytische Werkzeuge. Dabei sind Desktopanwendung und App vollkommen synchronisiert, sodass Sie auch unterwegs die Möglichkeit haben, schnell und effizient zu reagieren.
 

Starten Sie das Forex Trading mit XTB 

Neben der geeigneten Handelsplattform finden Sie bei XTB auch die wichtigsten Währungspaare, insgesamt 57. Die Details können Sie unserer Einzelaufstellung der Finanzinstrumente, in diesem Fall Forex, entnehmen.

Und vergessen Sie nicht: Am einfachsten und sichersten ist es, mit dem kosten- und risikofreien Demokonto zu starten.

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FAQ

Forex steht für Foreign Exchange, der englischsprachige Begriff für Devisen. Forex Trading bezeichnet somit den Kauf- und Verkauf von Währungspaaren mit der Absicht der Gewinnerzielung.

Jeder, der volljährig ist und frei verfügbares Kapital besitzt, kann ein Konto bei einem Online Broker, der den Handel mit Währungspaaren anbietet, eröffnen. Man kann direkt Devisen kaufen und verkaufen oder in das Trading mit sogenannten Derivaten auf Währungspaare, wie Contracts for Difference (CFDs), einsteigen.

Offenlegung gemäß § 80 WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte

Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

Risikohinweis

CFDs sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Anlageberatung dar. Die Mitteilungen sind als Werbemitteilung zu verstehen.

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