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Der Forex Broker

Forex Broker sind Institutionen, die individuellen Anlegern die Möglichkeit bieten, am internationalen Devisenmarkt - dem sogenannten Forex Markt - zu investieren. Dank der Forex Broker können Anleger am größten und liquidesten Finanzmarkt der Welt teilnehmen und partizipieren.


Forex - größter und liquidester Markt der Welt

Der Forex Markt (auch Devisenmarkt) ist weltweit der größte internationale Markt, an dem Währungskäufe und -verkäufe mit einem geschätzten Tagesumsatz von bis zu einer Billion US-Dollar durchgeführt werden. Das Segment gehört zu den sich am dynamischsten entwickelnden Finanzmärkten.


Was genau ist der riesige Forex Markt?

Der Devisenmarkt ist eines der Finanzmarktsegmente, welches Instrumente in einer Fremdwährung anbietet, deren Wert in der Landeswährung angegeben wird. Am Devisenmarkt ist der Wechselkurs - als Merkmal einer in einer anderen Währung ausgedrückten Währungseinheit - unerlässlich.


Der Devisenmarkt ist ein außerbörslich stattfindender Handel (OTC), d.h. er findet nicht an einem bestimmten Standort statt und Transaktionen werden direkt zwischen den Marktteilnehmern, online oder per Telefon, abgeschlossen. Zu den Teilnehmern gehören:

  • Devisen-Broker
  • Banken- und Nicht-Bankenhändler
  • Spekulanten und Arbitrageure
  • Natürliche Personen oder Unternehmen, die eine Investitionstätigkeit ausüben
  • Unternehmen

 

Der Markt ist in der Regel rund um die Uhr und an fünf Tagen der Woche kontinuierlich offen und umfasst vor allem Geschäfte, die über Banken abgeschlossen werden. Am Markt werden zwei Arten von Geschäften unterschieden: Kassageschäfte und Termingeschäfte. Die Marktnotierungen von Brokern und Händlern beinhalten zwei Kurse:

  • Geldkurs (Kurs, zu dem die Bank/das Finanzinstitut die Fremdwährung kauft);
  • Briefkurs (Kurs, zu dem die Bank/das Finanzinstitut die Fremdwährung verkauft).

Die Differenz zwischen dem Geld- und Briefkurs wird als “Spread” bezeichnet.


Die beliebtesten Währungen am Forex Markt

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Kursnotierungen werden von Forex Brokern in der Regel mit einer Genauigkeit von vier Dezimalstellen veröffentlicht. Standardmäßig hat jede Währung ihre eindeutige Identifikation am Devisenmarkt, z.B. Euro - EUR, US-Dollar - USD, Britisches Pfund - GBP, Schweizer Franken - CHF, Japanischer Yen - JPY, Australischer Dollar - AUD, Neuseeland-Dollar - NZD, Polnischer Zloty - PLN, etc.

Die Transaktionen dieses Marktes betreffen in der Regel sieben Hauptwährungspaare: EUR/USD, USD/JPY, GBP/USD, AUD/USD, USD/CHF, USD/CAD und NZD/USD. Die Umsätze am Devisenmarkt erfolgen an den größten Finanzplätzen der Welt, wie London, New York und Tokio.

Die Wechselkurse sind hauptsächlich abhängig von der Staatspolitik, dem Zustand der Wirtschaft, dem Niveau der Auslandsinvestitionen und der Geldpolitik. Der Forex Markt ermöglicht den Abschluss einer Transaktion, bei der die Währungen des jeweiligen Landes gekauft und gegen die Währungen eines anderen Landes wieder verkauft werden. Die Idee hinter diesem Markt ist einfach: “Günstig kaufen und teurer wieder verkaufen". Das ist das Prinzip, dem jeder Teilnehmer dieses Marktes folgen sollte.


Vorteile des Forex Marktes

Ein wesentlicher Vorteil des Forex Marktes ist die hohe Liquidität, sodass der Verkauf oder Kauf einer beliebigen Menge des gegebenen Instruments kein Problem darstellt. Weitere Stärken sind:

  • Einfacher Zugang - alles, was Sie brauchen, ist ein Computer oder ein Smartphone mit Internetanschluss
  • Geschwindigkeit - sofortige Auftragsausführung
  • Geringer Eigenanteil - relativ geringe Kapitaleinlage
  • Finanzieller Hebel - der Hebel ermöglicht es, die Positionsgröße deutlich zu erhöhen
  • Möglichkeit des Handels mit CFD-Instrumenten auf Basis von Rohstoffpreisen oder Aktienindizes


Der Forex Markt ist generell gekennzeichnet durch:

  • hohe Liquidität
  • einfachen Zugang
  • Geschwindigkeit der Auftragsausführung
  • geringen Eigenanteil
  • finanzielle Hebelwirkung


Innerhalb des gesamten Systems sollte Brokern Aufmerksamkeit geschenkt werden, da - wenn sie nicht existieren würden - der Zugang zum Markt für Privatkunden praktisch unmöglich wäre.


Veranschaulichende Struktur des dezentralen Währungsmarktes

Man sollte hinzufügen, dass der Devisenmarkt hinsichtlich der Volatilität, die aufgrund bedeutender makroökonomischer Ereignisse zunehmen kann, das Risiko von erheblichen Kapitalschwankungen birgt, wenn finanzielle Hebel angewendet werden. Bei Anwendung des höchstmöglichen Hebels (was jedoch nicht verpflichtend ist; die Höhe der eingesetzten Mittel wird von jedem Anleger individuell festgelegt) kann es daher sein, dass der Marktteilnehmer schnell einen Verlust erleidet. Deshalb müssen Sie gut vorbereitet sein, um am Markt teilzunehmen und sich bewusst sein, wie die finanzielle Hebelwirkung funktioniert. Das Risiko- und Geldmanagement (sog. Risk- und Moneymanagement) spielt hierbei eine zentrale Rolle.


Wer sind Forex Broker?

Broker spielen eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des Forex Marktes, daher sollte nun erklärt werden, wer oder was ein Broker überhaupt ist.

Ein Broker ist ein Unternehmen, eine Firma, ein Finanzinstitut, das bestimmte Dienstleistungen erbringt. Broker stellen ihren Kunden im Allgemeinen eine geeignete Software zur Verfügung, die den Handel mit Finanzinstrumenten auf Basis von Währungen, Rohstoffen, Aktien, Indizes und  Kryptowährungen ermöglicht.

Sie sind Vermittler beim Abschluss von Transaktionen zwischen dem Kunden (auch als Trader oder einfach als Anleger bezeichnet) und dem Forex bzw. CFD Markt.


Wie wählt man den geeigneten Forex Broker aus?

Gerade für Anfänger ist alles neu und es fällt schwer, auf wichtige Fakten zu achten. Deshalb ist die Auswahl des geeigneten Brokers sehr wichtig und entscheidend. Die Vielzahl an Charts, Informationen und Fachbegriffen kann Anfänger abschrecken und überfordern. Um die richtige Entscheidung zu treffen, sollten daher mehrere Kriterien berücksichtigt werden, darunter die eigenen Bedürfnisse, Präferenzen, Kenntnisse und Fähigkeiten des Investors.

Wie Sie womöglich bereits aus einem unserer anderen Artikel wissen, sollte auf die Auswahl der Plattform geachtet werden. Anleger sollten ein Augenmerk auf dessen Funktionalität und Intuitivität werfen sowie bestenfalls die Möglichkeit eines Demo-Kontos erhalten. Auch sollten Anleger prüfen, ob ihre Gelder sicher sind und ob der Broker von der nationalen Regulierungsbehörde zugelassen ist, ob er über entsprechende Lizenzen und Genehmigungen verfügt und ob der Broker nach Ansicht anderer Händler eine angemessene Popularität und Reputation hat.

Dies sind nur einige der Faktoren, die Kunden bei der Auswahl des Brokers berücksichtigen sollten. Heutzutage ist die Auswahl des besten Brokers aufgrund eines reichen Dienstleistungsangebots und einer hohen Anzahl an Brokern und Anbietern nicht einfach.

Bevor Sie sich entscheiden, welcher Broker für Sie der beste ist, ist es ratsam, die Höhe der Gebühren und Provisionen sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis zu analysieren. Der Broker sollte seinen Kunden einen hohen Servicestandard, professionelle Hilfestellung und Unterstützung, ein Bildungs- und Informationspaket sowie ein umfangreiches und interessantes Angebot bieten. Die Art des Brokers sollten ebenfalls in Betracht gezogen werden.


Arten von Forex Brokern

Der Markt bietet vier Arten von Brokern an, die unterschiedliche Betriebsmodelle anwenden. Diese sind:

  • Market Maker (MM)
  • Electronic Communication Network (ECN)
  • Straight Through Processing (STP)
  • Multilateral Trading Facility (MTF)


Market Maker (MM)

Die häufigste Art von Brokern ist der Market Maker (MM). Diese Art fungiert als Marktanimator. Der Broker ist die andere Transaktionspartei, d.h. der Kunde/Händler, der die Transaktion eröffnet, schließt sie mit dem Broker ab. Der Broker ist die Sicherungsgeber am Interbankenmarkt. Im beschriebenen Modell MM haben Kunden keinen Zugang zum Interbankenmarkt, sondern sehen dessen Darstellung nur über den Broker.


Vorteile eines Market Maker Brokertyps

Das Market Maker Modell hat häufig einen fixen Spread-Wert, auch bei Schwankungen am Markt oder bei der Veröffentlichung von makroökonomischen Daten. Im Falle des MM Brokers wird sich die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem Verkaufspreis nicht erhöhen, was zweifellos ein Vorteil für Anfänger ist, da sie noch nicht genau wissen, dass der Spread je nach Marktlage variieren kann.


Nachteile eines Market Maker Brokertyps

Ein Nachteil des Market Maker Modells ist die Möglichkeit der sog. “Requotes”, d.h. eine abgegebene Order zum angegebenen Kurs wird durch das Dealing Desk des Brokers abgelehnt und ein neuer Kurs wird gestellt. Mit anderen Worten, es handelt sich um eine Art Mitteilung des Brokers zu einem neuen Kurs, zu dem der Auftrag ausgeführt werden kann, und den der Kunde sodann akzeptieren oder ablehnen kann. Diese Anforderung kann bei sich schnell ändernden Marktpreisen erfolgen, z.B. bei der Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten. Wenn ein fixer Spread angeboten wird, kann der Broker die Aufträge des Kunden nicht ausführen, wenn der Markt-Spread höher ist als der Broker. Dann ist der Broker gezwungen, einen neuen Preis zu notieren.


Market Maker - Die bevorzugte Wahl der Anleger

Im Vergleich zu anderen Brokertypen bietet der Market Maker etwas höhere Spreads, die jedoch fix sind und der Kunde keine Provision auf eingereichte Aufträge zahlt - die Gebühr ist im Spread enthalten, was eine schnelle Kostenberechnung für Anfänger ermöglicht. Diese Art von Broker wird am liebsten von beginnenden Forex Händlern ausgewählt, da dieser Broker eine geringe erforderliche Anzahlung und feste Handelskosten hat. Als der Verlust des Kunden zum Gewinn des Brokers wurde (und umgekehrt), bestand die Gefahr eines Interessenkonflikts zwischen den Parteien und unethischem Verhalten. Dies wurde durch die Einführung eines anderen Modells, nämlich des Electronic Communication Network (ECN), gelöst.


Electronic Communication Network (ECN)

Das Electronic Communication Network (ECN) ist eine Art von Broker, die weniger beliebt ist als das Market Maker Modell und auch seltener vorkommt. Das Elektronische Handelssystem ist ein Modell, bei dem der Broker ein Vermittler und nicht eine Partei der Transaktion ist. Der Auftrag des Kunden wird vom Broker an das so genannte Electronic Communication Network weitergeleitet, d.h. an eine spezielle Plattform, die Liquiditätsanbieter und Liquiditätsempfänger verbindet. Order sind für alle Marktteilnehmer verfügbar und in Orderscheinen sichtbar, und sie werden zum besten verfügbaren Kauf- und Verkaufskurs ausgeführt, wie er von Liquiditätsanbietern veröffentlicht wird (diese sind z.B. die größten globalen Banken, darunter JP Morgan, Goldman Sachs, Morgan Stanley und Deutsche Bank).


Vorteile des ECN-Brokertyps

Zu den Vorteilen dieses Modells gehören vor allem das Fehlen eines Interessenkonflikts zwischen Kunden und Brokern, das Fehlen des Risikos von Preisverzögerungen, niedrige Spreads aufgrund des Marktwettbewerbs zwischen Forex Markt Anbietern und die Gewährleistung des bestmöglichen Transaktionspreises zum gegebenen Zeitpunkt (keine Requotes).


Nachteile des ECN-Brokertyps

Nachteilig ist unter anderem die Einlage, die häufig höher ist als bei MM, der marktabhängige Spread und die Provision auf eingereichte Aufträge.        


Straight Through Processing (STP)

Im Modell des Straight Through Processing (STP) wird der Auftrag des Kunden direkt an den Liquiditätsgeber (Bank, Finanzinstitute, Investmentgesellschaften usw.) übermittelt, und der Broker ist lediglich Vermittler der Transaktionen. Liquiditätsanbieter bieten Kunden den realen Marktpreis der Order an.


Vorteile des Brokertyps Straight Through Processing (STP)

Zu den Vorteilen des Brokertyps Straight Through Processing gehören niedrige Spreads sowie die Tatsache, dass Aufträge direkt am Forex Markt platziert werden, der fehlende Interessenkonflikt und keine Requotes.


Nachteile des Brokertyps Straight Through Processing (STP)

Nachteile sind eine relativ hohe Einlage, die Abhängigkeit des Spreads von der aktuellen Marktsituation und die Provision für ausgeführte Aufträge.


Multilateral Trading Facility (MTF)

Dieses Modell ist relativ selten. Von dem Multilateralen Handelssystem (MTF) wird erwartet, dass es die Transparenz der abgeschlossenen Transaktionen und der strukturierten Handelsprinzipien gewährleistet. Dies ist hier der größte Vorteil. Es wird erwartet, dass es einen effektiven und sicheren Ablauf des Geschäftsabschlusses gewährleistet.

Bei der Auswahl eines Forex Brokers sollte der Anleger berücksichtigen, welches Modell am bequemsten ist und was der Anleger erwartet. Es ist ratsam, bewährte Unternehmen mit einem breit gefächerten Angebot, mit einer Erfolgsgeschichte und einer etablierten Position zu wählen.

76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

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