- DAX steigt um 1,4 % und profitiert von starken Konjunkturdaten.
- US-Börsen beenden das beste Quartal seit sechs Jahren.
- Öl und Bitcoin geraten weiter unter Druck.
- DAX steigt um 1,4 % und profitiert von starken Konjunkturdaten.
- US-Börsen beenden das beste Quartal seit sechs Jahren.
- Öl und Bitcoin geraten weiter unter Druck.
Börse heute: DAX legt zu – Starke Konjunkturdaten sorgen für Optimismus 📈
Die Börse heute präsentiert sich freundlich. Sowohl an den europäischen Börsen als auch an der Wall Street dominieren zum Monats- und Quartalsende die Käufer. Positive Konjunkturdaten aus den USA, Deutschland und China sowie ein robuster Arbeitsmarkt sorgen für Zuversicht. Gleichzeitig rückt der Fokus der Anleger zunehmend auf die anstehenden US-Arbeitsmarktdaten sowie weitere Inflationszahlen. Für die Börse aktuell bleibt die Hoffnung bestehen, dass sich die wirtschaftliche Dynamik trotz hoher Zinsen fortsetzt.
Key Takeaways 📌
- DAX steigt um 1,4 % und profitiert von starken Konjunkturdaten.
- US-Börsen beenden das beste Quartal seit sechs Jahren.
- Öl und Bitcoin geraten weiter unter Druck.
Börse aktuell: Wall Street beendet Rekordquartal
An den US-Börsen setzte sich die positive Stimmung fort. Der S&P 500 gewann 0,8 %, während der technologielastige Nasdaq 100 sogar 1,8 % zulegte. Der Dow Jones schloss 0,3 % höher.
Das vergangene Quartal war das stärkste seit sechs Jahren. Allein der S&P 500 gewann rund 8 Billionen US-Dollar an Börsenwert hinzu. Besonders Technologie- und Halbleiterwerte sorgten für Rückenwind. Gleichzeitig zeigte sich erneut, dass Anleger Kursrückgänge konsequent zum Einstieg nutzten. Die bekannte "Buy the Dip"-Strategie blieb damit das dominierende Verhalten vieler Investoren.
Auch in Europa überwogen die positiven Vorzeichen. Der Stoxx Europe 600 gewann 0,9 %, während der DAX um 1,4 % zulegte. Der FTSE 100 stieg leicht um 0,1 %, der französische CAC 40 verlor dagegen 0,4 %.
Konjunkturdaten stützen die Märkte
Mehrere wichtige Wirtschaftsdaten sorgten heute für Unterstützung an den Aktienmärkten.
In den USA lag die Zahl der offenen Stellen laut JOLTS-Bericht mit 7,594 Millionen über den Erwartungen von 7,3 Millionen. Das signalisiert weiterhin einen robusten Arbeitsmarkt. Der Chicago PMI überraschte ebenfalls positiv und stieg auf 56,7 Punkte, während der Conference Board Consumer Confidence Index auf 91,2 Punkte zulegte.
Auch aus Deutschland kamen erfreuliche Nachrichten. Die vorläufige Inflationsrate sank auf 2,3 % gegenüber dem Vorjahr und fiel damit stärker als erwartet. Der harmonisierte HICP lag bei 2,4 %.
In China überraschten die Einkaufsmanagerindizes positiv. Der Manufacturing PMI stieg auf 50,3 Punkte, der Services PMI auf 50,2 Punkte. Beide Werte lagen über den Prognosen und deuten auf eine leichte Stabilisierung der chinesischen Wirtschaft hin.
Großbritannien meldete für das erste Quartal ein Wirtschaftswachstum von 0,6 %, allerdings zeigte der April mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um -0,1 % erste Bremsspuren.
Währungen: Yen bleibt unter Druck
Am Devisenmarkt bewegte sich der EUR/USD weiterhin oberhalb der Marke von 1,14, während GBP/USD über 1,3250 notierte.
Besonders schwach präsentierte sich erneut der japanische Yen. Die Währung verlor weitere 0,4 % und fiel auf 162,67 Yen je US-Dollar – den niedrigsten Stand seit rund vier Jahrzehnten.
Ölpreis fällt weiter – Gold stabilisiert sich
Der Ölmarkt setzte seine Korrektur fort. Brent-Rohöl verlor im zweiten Quartal rund 30 % und fiel zuletzt auf etwa 73 US-Dollar je Barrel. WTI notierte unterhalb von 70 US-Dollar.
Auslöser bleibt die Entspannung im Nahen Osten sowie die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus. Gleichzeitig rechnen mehrere Investmentbanken aufgrund einer steigenden Produktion und einer schwächeren Nachfrage aus China mit einem Überangebot am Ölmarkt.
Gold konnte sich nach den starken Verlusten zuletzt leicht stabilisieren. Der Goldpreis legte um 0,3 % auf rund 4.030 US-Dollar je Feinunze zu. Seit den Höchstständen zu Jahresbeginn beträgt das Minus jedoch weiterhin rund 30 %.
Bitcoin und Ethereum bleiben unter Druck
Auch am Kryptomarkt überwogen die Verkäufe. Bitcoin fiel um rund 3 % auf etwas über 58.000 US-Dollar. Ethereum verlor ebenfalls 3 % und notierte bei rund 1.568 US-Dollar.
Damit bleibt der Kryptomarkt trotz zwischenzeitlicher Erholungsversuche deutlich schwächer als viele Aktienmärkte.
Tops und Flops im DAX 40 📊
Zu den stärksten Werten im DAX gehörten heute:
- Siemens Energy: +5,34 %
- Bayer: +4,78 %
- Siemens: +4,29 %
Zu den größten Verlierern zählten:
- Deutsche Telekom: -3,87 %
- Qiagen: -2,47 %
- SAP: -2,06 %
Vor allem Industrie- und Energiewerte profitierten von den positiven Konjunkturdaten. Defensive Titel sowie einige Technologiewerte standen dagegen unter leichtem Verkaufsdruck.
Kurse vom 30.06.2026, Stand: 17:30
Experten Fazit – Das Fazit vom Experten Jeremy Krings 📈
Die Börse heute wurde vor allem von überraschend starken Konjunkturdaten und einer anhaltend robusten Stimmung an den internationalen Aktienmärkten geprägt. Während der DAX und die US-Indizes von positiven Wirtschaftsdaten profitierten, bleiben Rohstoffe und Kryptowährungen unter Druck.
Für die Börse aktuell richtet sich der Blick nun auf die kommenden US-Arbeitsmarktdaten sowie weitere Inflationszahlen. Sollten diese die robuste Wirtschaft bestätigen, könnten die Aktienmärkte ihre Aufwärtsbewegung fortsetzen. Gleichzeitig dürfte die Zinspolitik der Notenbanken weiterhin der entscheidende Faktor für die Entwicklung an den globalen Finanzmärkten bleiben.
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