Risikomanagement und Psychologie: Trading-Psychologie

FORTGESCHRITTEN - Übung 15
Lesedauer dieser Übung: ca. 10 Minuten

Risikomanagement und Psychologie: Trading-Psychologie
 

In dieser Lektion lernen Sie:
 

  • Welche Emotionen Sie während des Tradens empfinden können

  • Warum die Kontrolle seiner Emotionen entscheidend für Ihren Erfolg ist

  • Wie SIe Ihre Emotions kontrollieren können

 

Ein gängiger Fehler den Anfänger als auch erfahrene Trader machen ist es den Einfluss ihrer Emotionen auf ihr Tradingverhalten zu unterschätzen. Es ist ein sehr schmaler Grad zwischen Aufregung und Enttäuschung, Gier und Erfüllung. Ein wesentliches Ziel jedes Händlers ist es seine eigenen Emotionen unter Kontrolle zu haben und sich strikt an seinen Trading-Plan zu halten, welcher dabei helfen soll mögliche Auswirkungen zu reduzieren.

 

 

Die mentale Stärke:

Erfolgreiche Trader sind sich dessen bewusst, dass das eigene Ich der größte Feind ist. Emotionen wie Angst und Gier sind mächtiger als die Marktkräfte die Verluste verursachen. Unbewältigte Probleme aus der Vergangenheit eines Händlers können insbesondere wiederkehren wenn ein Trader gelangweilt, ängstlich oder besorgt ist. Aus diesem Grund setzen sich Händler mit ihrer Psychologie und ihren eigenen Emotionen auseinander und arbeiten vor allem an der Selbstdisziplin um langfristig erfolgreich zu sein. Diese Arbeit ist ebenso anspruchsvoll und fordernd wie die Recherche und Entwicklungsphase einer Handelskarriere.

 

 

Im folgenden werden einige typischen Emotionen die beim Trading auftauchen erläutert und erklärt wie mit diesen umzugehen ist:

 

  • Hoffnung
     

Jeder Händler hofft, dass seine Trades erfolgreich sein werden und dass Sie auf den richtigen Markt gesetzt haben. Allerdings kann Hoffnung irreführend sein. Insbesondere wenn die Preise anfangen in die entgegengesetzte Richtung zu laufen. Wenn Sie jedoch bemerken, dass es nicht rational war diese Position zu eröffnen, sollten Sie diese zum bestmöglichen Preis wieder schließen. Es besteht zwar immer die Chance, dass ein Trade sich auch wieder in die Gewinnzone bewegt. Meist ist dies aber nicht Fall, daher ist es das Beste Verluste so früh wie möglich zu begrenzen. Sie können immer noch in den Markt einsteigen wenn es neue Signale gibt die Ihre ursprüngliche Handelsidee unterstützten.


 

  • Angst
     

Gerade für Anfänger ist es ganz normal, dass man bei der Eröffnung einer Position Angst verspürt. Die meisten Ängste beim Trading beziehen sich auf das Erleiden eines Verlustes. Allerdings müssen Sie auch in der Lage sein Verluste zu akzeptieren. Sie sind beim Trading unumgänglich, daher sollte Angst Sie nicht davon abhalten eine solide Handelschance wahrzunehmen. Wenn Sie weiterhin ängstlich beim traden sind versuchen Sie in größeren Zeiträumen zu denken. Und vergessen Sie nicht, dass das Handeln sich um Wahrscheinlichkeiten dreht - wenn Sie den Markt analysieren, suchen Sie nach potenziellen Trades die eine große Erfolgschance haben, Warum sollten Sie also auf Ihre Angst hören, wenn Sie solch eine Chance gefunden haben? Managen Sie Ihre Risikolage, arbeiten Sie mit Stop-Loss Levels und grenzen Sie Ihre Verluste ein wenn diese gegen Sie laufen.


 

  • Gier

 

Dies ist wahrscheinlich die schlechteste Eigenschaft eines Händlers. Gier kann dazu führen, dass Sie einem Markt hinterherlaufen, Verluste nicht rechtzeitig begrenzen, zu viel handeln und sich auf einmal nicht mehr an die eigenen Regeln halten. Entwerfen Sie einen Trading-Plan und halten Sie sich an diesen. Viele Trader sind der Ansicht, dass man seine eigenen Regeln erst befolgt wenn man diese niederschreibt. Auf diese Weise haben Sie jedes Mal eine visuelle Erinnerung wenn Sie ein Position öffnen möchten.

 

 

Höhen und Tiefen:

Märkte bewegen sich nicht immer gleichmäßig or nach gleichen Mustern - daher erreichen Händler niemals das Ende ihrer Lernkurve. Es wird Zeiten geben, in denen Marktzyklen sich verändern und sich somit neue Muster bilden und erkennen lassen. Um diese Phasen bestmöglich zu überwinden ist folgendes notwendig: proaktives Risikomanagement, sorgfältige Kosteneinsparungen und der Wille nicht aufzugeben und dass man niemals ausgelernt hat. Eine gute Vorhersage für einen langfristigen Handelserfolg ist die Fähigkeit sich auf unvermeidliche Zeiten vorzubereiten, gerade dann wenn die Gewinne hoch sind.

 

 

Ein Handelsplan könnte eine Antwort bieten:

Das Handeln kann bei jedem starken Emotionen auslösen, insbesondere wenn die Kursbewegungen sehr schnell sind und Sie erleben, dass Ihre Gewinne und Verluste stark schwanken. Der Einfluss auf Ihre Emotionen kann zu impulsiven Handlungen führen, sodass Emotionen Ihre Logik und Rationalität einfach überkommen. Das ist der Grund warum es so wichtig ist einen Handelsplan zu erstellen, der Ihnen dabei hilft sich auf Ihre Strategie zu konzentrieren. Warum das so ist? Stellen Sie sich vor, dass Sie Ihre Handelsentscheidungen aufgrund einer spezifischen Strategie treffen. In solch einer Situation öffnen oder schließen Sie eine Position nur wenn es einen bestimmten Signal ausgelöst wird. Wer sich strikt an einen Handelsplan hält, lässt somit automatisch weniger Emotionen zu.

 

 

Lassen Sie Emotionen außen vor

Der beste Weg sich selbst vor Emotionen, die Ihre Entscheidungsfindung negativ beeinflussen, zu schützen, ist es das Trading wie ein Geschäft zu behandeln. Sie müssen ein detaillierten Handelsplan erstellen sowie eine Strategie (für jeden einzelnen Trade) und dafür sorgen, dass Sie sich an Ihr eigens aufgestelltes Regelwerk halten. Am wichtigsten ist es nicht unter einem Verlust zu leiden, sondern von ihm zu lernen. Wiederholen Sie nicht die gleichen Fehler und halten Sie Ausschau nach neuen Handelsmöglichkeit.


 

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Veröffentlicht von: X-Trade Brokers Dom Maklerski S.A

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