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13:58 · 8. Mai 2026

DAX 40: Der Abschwung kehrt nach Europa zurück💡

DAX Prognose: DAX Aktuell unter Druck wegen Trump-Zöllen und Ölpreisschock
Das Wichtigste in Kürze
Das Wichtigste in Kürze
  • Der DAX aktuell steht unter Druck, nachdem Donald Trump der EU mit neuen Strafzöllen gedroht hat 
  • Die Eskalation im Nahen Osten treibt die Ölpreise kräftig nach oben 
  • Unternehmenszahlen sorgen zusätzlich für Bewegung

Der europäische Aktienmarkt steht zum Wochenschluss deutlich unter Druck. Der Stoxx 600 verliert rund 0,65 %, während der DAX aktuell um 0,89 % nachgibt. Auch der französische CAC 40 fällt um 0,88 %. Belastet werden die Märkte vor allem durch die verschärfte Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump sowie neue geopolitische Risiken im Nahen Osten.

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DAX Aktuell: Neue Trump-Zolldrohungen sorgen für Verkaufsdruck

Im Fokus der Anleger stehen die jüngsten Aussagen von Donald Trump auf Truth Social. Der US-Präsident drohte der Europäischen Union mit „deutlich höheren“ Zöllen auf europäische Produkte, falls die EU die Bedingungen des im vergangenen Jahr vereinbarten Handelsabkommens nicht erfülle. Trump fordert insbesondere eine vollständige Abschaffung europäischer Zölle auf US-Waren.

Die Aussagen verschärfen die Unsicherheit an den Finanzmärkten und belasten insbesondere exportorientierte Unternehmen im DAX. Vor allem Industrie- und Finanzwerte geraten deutlich unter Druck.

Eine Tabelle mit den Aktien, die sich im heutigen europäischen Handel am besten bzw. am schlechtesten entwickelt haben. Quelle: Forschungsabteilung von XTB HQ

Branchenentwicklung Quelle: Forschungsabteilung von XTB HQ

Ölpreise steigen kräftig - DAX Prognose bleibt angespannt

Zusätzlich beobachten die Märkte die militärischen Spannungen zwischen den USA und Iran in der Straße von Hormus. Obwohl die Waffenruhe offiziell weiterhin Bestand hat, steigt die geopolitische Unsicherheit deutlich an.

Die Ölpreise reagieren mit starken Aufschlägen:

  • WTI steigt um rund 2 % auf 94,67 US-Dollar je Barrel
  • Brent klettert über die Marke von 100 US-Dollar

Steigende Energiepreise verschärfen die Inflationssorgen und könnten die Zinsperspektiven erneut beeinflussen. Für die DAX Prognose bleibt das Umfeld damit kurzfristig schwierig.

DAX Aktuell: Energiebranche stark, Finanz- und Industriewerte schwach

Innerhalb Europas zeigt sich ein klarer Branchenunterschied. Energiewerte profitieren von den steigenden Ölpreisen. Besonders gefragt ist Eni mit einem Kursplus von 2,28 %.

Deutlich schwächer entwickeln sich dagegen Finanz- und Industriewerte:

  • Allianz verliert 4,96 %
  • Rheinmetall fällt 4,77 %

Gerade diese Schwergewichte belasten den DAX aktuell erheblich.

Commerzbank erhöht Gewinnprognose trotz Stellenabbau

Die Commerzbank konnte mit starken Zahlen für das erste Quartal 2026 überzeugen. Der Nettogewinn stieg um 9,4 % auf 913 Millionen Euro und lag damit über den Markterwartungen von 868 Millionen Euro.

Zudem hob die Bank ihre Jahresprognose auf mindestens 3,4 Milliarden Euro Nettogewinn an. Langfristig plant die Commerzbank eine Verdopplung ihrer Gewinne bis 2030.

Gleichzeitig kündigte das Institut jedoch den Abbau von 3.000 Stellen an. Hintergrund ist die Abwehrstrategie gegen eine feindliche Übernahme durch UniCredit, die inzwischen fast 30 % an der Commerzbank hält. Bundeskanzler Friedrich Merz lehnt die Übernahmepläne offen ab.

IAG warnt vor steigenden Treibstoffkosten

Auch der Airline-Konzern IAG, Eigentümer von British Airways und Iberia, legte starke Quartalszahlen vor. Der operative Gewinn stieg im Jahresvergleich um 77 % auf 351 Millionen Euro.

Trotzdem gerät die Aktie unter Druck. Grund sind die stark steigenden Kerosinkosten. Die gesamten Treibstoffkosten könnten 2026 auf rund 9 Milliarden Euro steigen. Die Aktie verliert rund 1,5 %.

Rheinmetall enttäuscht trotz Rekordauftragsbestand

Rheinmetall ist aktuell der schwächste Wert im Euro Stoxx 50. Der Rüstungskonzern verfehlte mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen der Analysten deutlich.

  • Umsatz: 1,94 Milliarden Euro
  • Erwartet wurden über 2,1 Milliarden Euro
  • Operativer Gewinn: 224 Millionen Euro
  • Gewinn je Aktie: 2,42 Euro

Positiv bleibt jedoch der rekordhohe Auftragsbestand von 73 Milliarden Euro, was langfristig weiter auf eine starke Nachfrage hindeutet.

DAX Prognose: Hohe Volatilität dürfte anhalten

Die Kombination aus neuen Handelskonflikten, steigenden Ölpreisen und geopolitischen Risiken sorgt aktuell für hohe Unsicherheit an den Märkten. Für den DAX bleibt die kurzfristige Prognose damit angespannt.

Sollten die Spannungen zwischen den USA, der EU und Iran weiter eskalieren, könnte der Verkaufsdruck auf europäische Aktien zunächst anhalten. Anleger dürften daher die weitere Entwicklung bei den Ölpreisen sowie neue Aussagen aus Washington genau beobachten.

 

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