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Market Order: Was ist eine Market Order und wann solltest du sie nutzen?

Kaum eine Orderart kommt im Börsenhandel häufiger zum Einsatz als die Market Order. Mit ihr lassen sich Aktien, ETFs, CFDs und viele andere Instrumente ohne Umwege kaufen und verkaufen, zumindest so lange am Markt eine entsprechende Gegenpartei bereitsteht. Gerade wenn eine Position möglichst schnell eröffnet oder geschlossen werden soll, ist sie oft die erste Wahl. 


Ihre hohe Ausführungsgeschwindigkeit bedeutet allerdings nicht, dass auch der gewünschte Preis garantiert ist. Zwischen dem zuletzt angezeigten Kurs und der tatsächlichen Ausführung können Unterschiede entstehen, insbesondere in volatilen Marktphasen oder bei wenig gehandelten Wertpapieren.


Umso wichtiger ist es, die Stärken und Grenzen dieser Orderart zu kennen. Schließlich gibt es mit Limit und Stop Orders weitere Möglichkeiten, einen Auftrag an der Börse zu platzieren, auch wenn diese jeweils ein anderes Ziel verfolgen. 

 

 

Market Order – Das Wichtigste in Kürze:

💡 Eine Market Order wird zum nächstbesten verfügbaren Marktpreis ausgeführt und eignet sich vor allem, wenn eine schnelle Ausführung wichtiger ist als ein fester Preis. 


💡 Der endgültige Ausführungskurs kann vom zuletzt angezeigten Börsenkurs abweichen (Slippage), insbesondere in volatilen oder wenig liquiden Märkten. 


💡 Market Orders lassen sich für viele Anlageklassen nutzen, darunter Aktien, ETFs und CFDs. Bei Optionen werden aufgrund der oft geringeren Liquidität häufig Limit Orders bevorzugt. 


💡 Eine Stop-Market-Order wird erst aktiviert, wenn ein zuvor festgelegter Stop-Kurs erreicht wird. Anschließend wird sie wie eine normale Market Order zum nächstbesten verfügbaren Marktpreis ausgeführt. 


💡 Ob eine Market Order oder eine Limit Order die bessere Wahl ist, hängt von deinem Ziel ab: Geschwindigkeit spricht für die Market Order, Preiskontrolle für die Limit Order.

Kaum eine Orderart kommt im Börsenhandel häufiger zum Einsatz als die Market Order. Mit ihr lassen sich Aktien, ETFs, CFDs und viele andere Instrumente ohne Umwege kaufen und verkaufen, zumindest so lange am Markt eine entsprechende Gegenpartei bereitsteht. Gerade wenn eine Position möglichst schnell eröffnet oder geschlossen werden soll, ist sie oft die erste Wahl. 


Ihre hohe Ausführungsgeschwindigkeit bedeutet allerdings nicht, dass auch der gewünschte Preis garantiert ist. Zwischen dem zuletzt angezeigten Kurs und der tatsächlichen Ausführung können Unterschiede entstehen, insbesondere in volatilen Marktphasen oder bei wenig gehandelten Wertpapieren.


Umso wichtiger ist es, die Stärken und Grenzen dieser Orderart zu kennen. Schließlich gibt es mit Limit und Stop Orders weitere Möglichkeiten, einen Auftrag an der Börse zu platzieren, auch wenn diese jeweils ein anderes Ziel verfolgen. 

 

 

Market Order – Das Wichtigste in Kürze:

💡 Eine Market Order wird zum nächstbesten verfügbaren Marktpreis ausgeführt und eignet sich vor allem, wenn eine schnelle Ausführung wichtiger ist als ein fester Preis. 


💡 Der endgültige Ausführungskurs kann vom zuletzt angezeigten Börsenkurs abweichen (Slippage), insbesondere in volatilen oder wenig liquiden Märkten. 


💡 Market Orders lassen sich für viele Anlageklassen nutzen, darunter Aktien, ETFs und CFDs. Bei Optionen werden aufgrund der oft geringeren Liquidität häufig Limit Orders bevorzugt. 


💡 Eine Stop-Market-Order wird erst aktiviert, wenn ein zuvor festgelegter Stop-Kurs erreicht wird. Anschließend wird sie wie eine normale Market Order zum nächstbesten verfügbaren Marktpreis ausgeführt. 


💡 Ob eine Market Order oder eine Limit Order die bessere Wahl ist, hängt von deinem Ziel ab: Geschwindigkeit spricht für die Market Order, Preiskontrolle für die Limit Order.

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Was ist eine Market Order?

Ob ein Börsenauftrag innerhalb von Sekunden ausgeführt wird oder zunächst im Orderbuch hängen bleibt, hängt von der gewählten Orderart ab. Die Market Order hat zur Aufgabe, schnelle Ausführungen von Transaktionen zu priorisieren. Im modernen Wertpapierhandel ist sie deshalb nicht wegzudenken. 

Was ist eine Market Order einfach erklärt?

Unter einer Market Order ist ein Auftrag zu verstehen, wonach ein Wertpapier unverzüglich zum aktuell verfügbaren Preis ge- oder verkauft werden soll. Im Gegensatz zu anderen Orderarten legt der Anleger dabei keinen konkreten Wunschpreis fest. Es kommt nur darauf an, dass die Order so schnell wie möglich ausgeführt wird.

Sobald der Auftrag an die Börse oder den jeweiligen Handelsplatz weitergeleitet wurde, sucht das Handelssystem automatisch nach dem besten verfügbaren Gegenangebot. Kommt ein passender Käufer oder Verkäufer infrage, erfolgt die Ausführung. In liquiden Märkten geschieht das meist innerhalb von Sekunden oder sogar in Sekundenbruchteilen.

Was bedeutet „zum Marktpreis“?

Manchmal führt der Begriff „Marktpreis“ zu Missverständnissen. Gemeint ist damit nämlich nicht zwangsläufig der Kurs, den du wenige Augenblicke zuvor noch im Chart oder in der Kursübersicht gesehen hast. Maßgeblich ist vielmehr der beste Preis, der im Moment der Ausführung tatsächlich am Markt verfügbar ist.

Da sich Kauf- und Verkaufsaufträge fortlaufend verändern, kann sich auch der handelbare Preis innerhalb kürzester Zeit verschieben. An liquiden Börsen mit hohem Handelsvolumen fällt diese Abweichung zwar gering aus. In volatilen Marktphasen oder bei illiquiden Wertpapieren kann der tatsächliche Ausführungskurs jedoch spürbar vom zuletzt angezeigten Kurs abweichen. Dieses Phänomen wird als Slippage bezeichnet und gehört zu den Eigenschaften einer Market Order.

Für welche Finanzinstrumente eignet sich eine Market Order?

Grundsätzlich ist das Prinzip einer Market Order nicht auf einen speziellen Markt beschränkt. Sie kann unter anderem für Aktien, ETFs und CFDs genutzt werden und funktioniert unabhängig vom jeweiligen Basiswert (Underlying) nach derselben Maxime: Der Auftrag wird zum bestmöglichen aktuell verfügbaren Marktpreis ausgeführt.

Beim Handel mit Optionen gehen viele Anleger dagegen vorsichtiger vor. Weil einzelne Optionskontrakte teilweise deutlich geringere Handelsvolumina aufweisen als Aktien oder ETFs, sind hier Limit Orders häufiger vertreten. Sie ermöglichen insbesondere eine bessere Kontrolle über den Ausführungspreis.

Auf der Investment Plattform von XTB stehen dir Market Orders für zahlreiche Anlageklassen zur Verfügung. Dadurch ist es dir möglich, je nach Markt und Handelsstrategie flexibel zu entscheiden, welche Orderart deine individuellen Anforderungen am besten erfüllt.


Wie funktioniert eine Market Order und wann wird sie ausgeführt?

Zu verstehen, wie eine Order an die Börse gelangt und wodurch sich der endgültige Ausführungspreis bestimmt, hilft jedem Anleger bei der präziseren Einordnung von Handelsentscheidungen. 

Wie läuft die Ausführung einer Market Order ab?

Zunächst beginnt der Ablauf mit der Orderaufgabe. Nachdem du das gewünschte Finanzinstrument ausgewählt und die Stückzahl oder Positionsgröße festgelegt hast, wird dein Auftrag an den jeweiligen Handelsplatz weitergeleitet.

Dort trifft die Order auf das Orderbuch, welches alle aktuell offenen Kauf- und Verkaufsaufträge anderer Marktteilnehmer enthält. Das Handelssystem sucht nun automatisch nach dem besten verfügbaren Gegenangebot. Ist eine passende Order gefunden worden, erfolgt die Ausführung.

Meist geschieht dieser Prozess innerhalb weniger Augenblicke. Besonders an großen Börsen mit hohem Handelsvolumen wechseln Wertpapiere in Sekundenbruchteilen ihren Besitzer. Für den Anleger läuft dieser Vorgang stets im Hintergrund ab, sodass in der Regel nur sichtbar ist, dass die Position kurze Zeit nach dem Absenden der Order im Depot erscheint oder geschlossen wurde.

Allerdings hängt die Ausführungsgeschwindigkeit einer Market Order nicht allein von der technischen Infrastruktur ab. Eine Rolle spielt auch, wie liquide der jeweilige Markt ist. Je mehr Kauf- und Verkaufsaufträge gleichzeitig vorliegen, desto einfacher lässt sich ein passender Handelspartner finden.

Warum kann der Ausführungspreis vom angezeigten Kurs abweichen?

Zahlreiche Anleger verfallen dem Irrglauben, dass ihre Order immer genau zu dem Kurs ausgeführt wird, den sie unmittelbar vor dem Kauf oder Verkauf auf dem Bildschirm gesehen haben. In der Praxis muss das jedoch nicht der Fall sein.

Zwischen dem Moment, in dem eine Order abgeschickt wird, und ihrer tatsächlichen Ausführung vergeht heutzutage zwar meist nur verschwindend wenig Zeit. Dennoch können sich in dieser kurzen Phase bereits wieder neue Kauf- oder Verkaufsaufträge im Orderbuch befinden. Der Marktpreis verändert sich schließlich fortlaufend, auch wenn das manchmal kaum wahrnehmbar ist.

Weicht der tatsächliche Ausführungspreis vom zuletzt angezeigten Kurs ab, spricht man im Fachjargon von Slippage. Ein solcher Effekt tritt vor allem dann auf, wenn Märkte besonders volatil sind oder nur wenige Kauf- und Verkaufsaufträge im Orderbuch stehen. Das ist beispielsweise bei kleineren Aktien, außerhalb der Haupthandelszeiten oder während wichtiger Unternehmens- und Konjunkturmeldungen häufiger zu beobachten. 

Tatsächlich muss eine Slippage aber nicht zwangsläufig zum Nachteil des Anlegers sein. So ist nämlich auch eine Ausführung zu einem günstigeren Preis als erwartet möglich. 

Wie lange ist eine Market Order gültig?

Üblicherweise ist eine Market Order dafür konzipiert, sofort ausgeführt zu werden. Voraussetzung dafür ist, dass der betreffende Markt geöffnet hat und ein handelbarer Preis vorliegt. Anders als viele Limit Orders verbleibt sie daher in der Regel nicht über einen längeren Zeitraum im Orderbuch.

Ist die Börse geschlossen, erfolgt die Ausführung erst mit Beginn des nächsten Handels, sofern der Auftrag bis dahin gültig bleibt und vom jeweiligen Handelsplatz angenommen wird. Auch außergewöhnliche Marktbedingungen wie etwa Handelsunterbrechungen oder eine vorübergehend ausgesetzte Kursfeststellung können dazu führen, dass sich die Ausführung verzögert.

Market Orders lassen sich auf der Investment Plattform von XTB schnell über das Orderfenster oder alternativ direkt aus dem Chart platzieren. Zudem unterstützen dich Echtzeitkurse dabei, die aktuelle Marktsituation besser einzuschätzen und den Auftrag in einem möglichst informierten Marktumfeld zu erteilen. 

Unabhängig davon gilt jedoch: Eine Market Order garantiert eine schnelle Ausführung, nicht einen bestimmten Preis. Behalte das immer im Hinterkopf.


Was ist eine Stop-Market-Order?

Häufig möchten Anleger eine Order nicht sofort ausführen, sondern abwarten, bis ein bestimmtes Kursniveau erreicht ist. Für solche Situationen wurde die Stop-Market-Order entwickelt. Sie verbindet zwei Funktionen miteinander: Zunächst beobachtet sie den Markt und erst anschließend wird aus ihr ein klassischer Kauf- oder Verkaufsauftrag.

Wie funktioniert eine Stop-Market-Order?

Bei einer Stop-Market-Order legt der Anleger anfänglich einen sogenannten Stop-Kurs fest. Solange dieser Kurs nicht erreicht wird, bleibt die Order inaktiv und wird nicht an den Markt ausgeführt.

Erst wenn der Markt den definierten Stop-Kurs erreicht oder überschreitet, erfolgt die automatische Aktivierung der Order. Ab diesem Zeitpunkt verhält sie sich wie eine gewöhnliche Market Order, das heißt, sie wird zum nächstbesten verfügbaren Marktpreis ausgeführt. Ein konkreter Ausführungspreis wird nicht garantiert.

Stop-Market-Orders kommen in der Praxis vor allem in zwei Situationen zum Einsatz: 

  1. Zum einen dienen sie dazu, bestehende Positionen gegen größere Verluste abzusichern. Fällt der Kurs einer Aktie unter einen vorher festgelegten Wert, wird automatisch ein Verkaufsauftrag ausgelöst. 
  2. Zum anderen nutzen Trader sie, um erst dann in einen Markt einzusteigen, wenn ein bestimmtes Kursniveau überschritten wurde und sich ein neuer Trend bestätigen könnte.

Stop-Market-Order Beispiel

Zur besseren Verständlichkeit kannst du dir einmal vorstellen, dass eine Aktie gegenwärtig bei 95 Euro notiert. Ein Trader möchte sie jedoch erst kaufen, wenn der Kurs die Marke von 100 Euro überschreitet. Dahinter steckt die Annahme, dass ein Ausbruch über diesen Widerstand weiteres Aufwärtspotenzial eröffnen könnte.

Anstatt den Markt permanent zu beobachten, platziert er eine Stop-Market-Order mit einem Stop-Kurs von 100 Euro. Klettert die Aktie auf dieses Niveau, wird die Order automatisch aktiviert und anschließend als Market Order ausgeführt. Der tatsächliche Kaufpreis kann dabei leicht über oder unter 100 Euro liegen, je nachdem, welche Angebote in diesem Moment am Markt vorhanden sind.

An diesem Beispiel erkennst du den Charakter dieser Orderart: Der Stop-Kurs entscheidet darüber, wann eine Order ausgelöst wird, aber nicht, zu welchem exakten Preis dies letztlich geschieht. 

Worin unterscheidet sich eine Stop-Market-Order von einer Stop-Limit-Order?

Zwar wirken beide Orderarten auf den ersten Blick sehr ähnlich, da sie jeweils einen Stop-Kurs voraussetzen. Ihr entscheidender Unterschied zeigt sich jedoch nach dessen Erreichen.

So wird eine Stop-Market-Order unmittelbar zur Market Order und sucht den bestmöglichen verfügbaren Marktpreis. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit einer Ausführung in einem liquiden Markt hoch. Der endgültige Preis kann allerdings vom Stop-Kurs abweichen, insbesondere bei starken Kursbewegungen oder Kurslücken.

Dagegen ergänzt eine Stop-Limit-Order den Stop-Kurs um ein zusätzliches Limit. Nach der Aktivierung wird die Order deshalb nicht zum nächstbesten Marktpreis ausgeführt, sondern nur dann, wenn sich ein Handel innerhalb des vorgegebenen Preislimits realisieren lässt. Das bietet mehr Kontrolle über den Ausführungspreis, erhöht jedoch gleichzeitig das Risiko, dass die Order gar nicht ausgeführt wird.

Falls du flexibel zwischen Market, Limit und Stop Orders wählen willst, bist du auf der Investment Plattform von XTB genau richtig! Hier entscheidest du, welche Orderart zu deiner Situation am besten passt.


Welche Vorteile und Risiken hat eine Market Order?

Keine Orderart ist grundsätzlich besser als eine andere. Du solltest dir vielmehr die Frage stellen, ob sie zur Marktsituation und zu deiner Trading Strategie passt. Die Market Order spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn ein Auftrag ohne Verzögerung ausgeführt werden soll. Gleichzeitig bringt genau diese Geschwindigkeit Besonderheiten mit sich, die Anleger kennen müssen. 

Welche Vorteile bietet eine Market Order?

  • Schnelle Ausführung: Die Order wird zum nächstbesten verfügbaren Marktpreis ausgeführt und eignet sich daher besonders für zeitkritische Kauf- oder Verkaufsentscheidungen. 
  • Einfache Handhabung: Da weder ein Limit- noch ein Stop-Kurs festgelegt werden muss, lässt sich eine Market Order mit wenigen Eingaben platzieren – ideal auch für Einsteiger.
  • Hohe Ausführungswahrscheinlichkeit: Bei liquiden Märkten wie vielen Aktien, ETFs oder CFDs stehen meist ausreichend Kauf- und Verkaufsaufträge zur Verfügung, sodass die Order in der Regel schnell ausgeführt wird.

Welche Risiken solltest du kennen?

  • Keine Preisgarantie: Der endgültige Ausführungspreis steht erst im Moment der Ausführung fest und kann vom zuletzt angezeigten Kurs abweichen (Slippage). 
  • Größere Preisabweichungen bei geringer Liquidität: Bei wenig gehandelten Wertpapieren oder in volatilen Marktphasen können einzelne Orders den Kurs stärker beeinflussen. 
  • Kurssprünge nach wichtigen Ereignissen: Unternehmensnachrichten oder Konjunkturdaten können zu schnellen Kursbewegungen führen, sodass die Order zu einem deutlich anderen Preis als erwartet ausgeführt werden kann.

Welche Fehler machen Einsteiger häufig?

Einige Anfänger setzen eine Market Order ein, ohne die aktuelle Marktsituation ausreichend zu berücksichtigen. Besonders außerhalb der Haupthandelszeiten kann das problematisch sein. In den Randzeiten des Börsenhandels ist die Liquidität oft geringer, wodurch sich Spreads ausweiten und Preisabweichungen häufiger auftreten.

Ähnliches gilt für kleine oder selten gehandelte Wertpapiere. Ist das Orderbuch nur dünn besetzt, können bereits geringe Kauf- oder Verkaufsaufträge den Ausführungspreis merklich beeinflussen. Wer ausschließlich auf den zuletzt angezeigten Kurs blickt, unterschätzt dieses Risiko.

Vor jeder Order lohnt sich daher ein kurzer Blick auf den Spread und die aktuelle Markttiefe. Moderne Handelsplattformen wie die von XTB unterstützen Anleger dabei mit Echtzeitkursen, integrierte TradingView-Charts, Watchlists und Kursalarmen, die helfen können, die aktuelle Marktsituation besser einzuschätzen. 

Möchtest du verschiedene Orderarten zunächst ohne finanzielles Risiko kennenlernen, kannst du diese im kostenlosen Demokonto ausprobieren. Das erleichtert den Vergleich zwischen Market, Limit und Stop Orders, bevor echtes Kapital eingesetzt wird.


So wählst du die passende Orderart für deine Handelsstrategie

Im Trading kommt es vor allem darauf an, welche Orderart sich am besten für eine spezifische Situation eignet. Anleger beispielsweise, die möglichst schnell in den Markt ein- oder aussteigen wollen, verfolgen ein anderes Ziel als solche, die nur zu einem ganz bestimmten Preis handeln möchten. Entsprechend unterscheiden sich auch die Anforderungen an die Order.

Market Order vs. Limit Order: Welche Orderart ist wann die richtige?

Die Market Order und die Limit Order verfolgen zwei voneinander abweichende Ansätze. Während die eine auf eine schnelle Ausführung abzielt, legt die andere den Fokus auf den Preis.

Market Order

Limit Order

Ausführung zum nächstbesten verfügbaren Marktpreis

Ausführung nur zum festgelegten Limitpreis oder besser

Hohe Wahrscheinlichkeit einer sofortigen Ausführung

Preis steht im Vordergrund, die Ausführung ist nicht garantiert

Geeignet für liquide Märkte und zeitkritische Entscheidungen

Sinnvoll, wenn ein bestimmter Kauf- oder Verkaufspreis nicht überschritten bzw. unterschritten werden soll

Der tatsächliche Ausführungspreis kann vom zuletzt angezeigten Kurs abweichen

Die Order bleibt offen, bis das Limit erreicht wird oder ihre Gültigkeit endet

 

Welche Variante die bessere Wahl ist, hängt deshalb von deiner Priorität ab. Soll eine Position möglichst schnell eröffnet oder geschlossen werden, bietet sich häufig eine Market Order an. Ist dagegen der Preis entscheidend, kann eine Limit Order die passendere Lösung sein, auch wenn das bedeutet, dass der Auftrag möglicherweise gar nicht ausgeführt wird.

So hilft dir XTB bei der Wahl der passenden Orderart

Oftmals wirst du erst im Kontext der gegenwärtigen Marktsituation herausfinden, welche Orderart sinnvoll ist. Deshalb ist es von Vorteil, wenn sich die verschiedene Ordertypen schnell auswählen und direkt in die eigene Analyse einbinden lassen.

Bei XTB ist genau das möglich, indem du flexibel zwischen Market, Limit und Stop Orders wählst. TradingView-Charts erleichtern dir zusätzlich die Analyse von Kursverläufen und wichtigen Preiszonen, während Watchlists und Kursalarme dich dabei unterstützen, interessante Märkte kontinuierlich im Blick zu behalten. 

Ergänzend liefert dir der integrierte Wirtschaftskalender einen Überblick über wichtige anstehende Ereignisse, die kurzfristig Einfluss auf die Kursentwicklung nehmen können. Übrigens – startest du erst mit dem Trading, teste am besten das kostenfreie Demokonto. Dort kannst du in einer realitätsnahen Umgebung üben, ohne etwas zu riskieren.

 

 

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FAQ

Eine Market Order ist ein Kauf- oder Verkaufsauftrag, der zum aktuell besten verfügbaren Marktpreis ausgeführt wird. Im Mittelpunkt steht die schnelle Ausführung und nicht ein zuvor festgelegter Preis.

Der Begriff beschreibt eine Order, die ohne Preislimit an den Markt übermittelt wird. Das Handelssystem führt sie zum besten verfügbaren Kurs aus, sobald ein passendes Gegenangebot vorhanden ist.

Bei einer Market Order hat die schnelle Ausführung Vorrang. Eine Limit Order wird dagegen nur zu einem vorher festgelegten Preis oder besser ausgeführt. Dafür besteht das Risiko, dass sie gar nicht ausgeführt wird.

Eine Market Order eignet sich vor allem dann, wenn du eine Position möglichst schnell eröffnen oder schließen möchtest und kleinere Preisabweichungen für deine Handelsentscheidung keine entscheidende Rolle spielen.

Eine Market Order ist grundsätzlich auf die sofortige Ausführung ausgelegt. Ist der betreffende Markt geöffnet und handelbar, wird sie in der Regel unmittelbar ausgeführt. Verzögerungen können beispielsweise außerhalb der Börsenzeiten oder bei Handelsunterbrechungen auftreten.

Eine Stop-Market-Order wird erst aktiviert, wenn ein zuvor definierter Stop-Kurs erreicht wird. Anschließend wird sie automatisch als Market Order ausgeführt und zum nächstbesten verfügbaren Marktpreis gehandelt.

Nach Erreichen des Stop-Kurses wird eine Stop-Market-Order unmittelbar zum Marktpreis ausgeführt. Eine Stop-Limit-Order wird dagegen nur innerhalb eines zusätzlich festgelegten Preislimits ausgeführt. Dadurch bietet sie mehr Preiskontrolle, jedoch keine Garantie für eine Ausführung.

Ja. Zwischen Auftragserteilung und Ausführung können sich die Marktpreise verändern. Diese Preisabweichung wird als Slippage bezeichnet und tritt insbesondere in volatilen oder wenig liquiden Märkten auf.

Ja. Market Orders stehen für zahlreiche Anlageklassen zur Verfügung, darunter Aktien, ETFs und CFDs. Das Grundprinzip bleibt dabei stets identisch, das heißt, der Auftrag wird zum aktuell besten verfügbaren Marktpreis ausgeführt.

Eine OCO-Order (One Cancels the Other) kombiniert zwei miteinander verknüpfte Aufträge. Wird eine der beiden Orders ausgeführt, wird die andere automatisch gelöscht. Eine Market Order verfolgt dagegen ein anderes Ziel. Sie löst unmittelbar einen Kauf oder Verkauf zum aktuell verfügbaren Marktpreis aus und enthält keine zweite, gekoppelte Order.

Jens Chrzanowski

Deutschland Chef von XTB

Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Finanzwelt gehört Jens Chrzanowski zu den anerkannten Experten im Bereich Wertpapiere, Börse, Kapitalmarkt, CFD und Investment. 

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Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.
Wertentwicklungen von Handelswerten aus der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für Wertentwicklungen in der Zukunft!


Risikohinweis

CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Anlageberatung dar. Die Mitteilungen sind als Werbemitteilung zu verstehen.