Optionen gehören zu den vielseitigsten Instrumenten an den Finanzmärkten, werden aber oft missverstanden. Viele Anleger denken dabei zuerst an komplexe Strategien mit hohen Risiken. Tatsächlich lassen sich mit Optionen jedoch gezielt Erwartungen an die Kursentwicklung eines Basiswertes umsetzen, ohne diesen direkt kaufen zu müssen.
Gerade weil sie mehr Möglichkeiten bieten als der klassische Aktienkauf, ist das Interesse in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Du kannst auf steigende und fallende Kurse setzen, Positionen absichern oder zusätzliche Erträge generieren.
Damit der Einstieg nicht unübersichtlich wird, zeigt dir dieser Ratgeber verständlich die Funktionsweise von Optionen, erklärt wichtige Begriffe und hilft dir, den Optionshandel richtig einzuordnen.
Optionen handeln – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Eine Option ist ein Vertrag, der das Recht verbrieft, einen Basiswert zu einem festgelegten Preis innerhalb einer bestimmten Frist zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put) – gegen Zahlung einer Prämie.
💡 Anders als Aktien verbriefen Optionen kein Eigentum, sondern ein zeitlich begrenztes Recht. Der Kapitaleinsatz ist geringer, der Hebel jedoch deutlich höher.
💡 Mittels Optionen können Anleger auf steigende oder fallende Kurse spekulieren, bestehende Positionen absichern oder ein zusätzliches Einkommen generieren.
💡 Gleichzeitig bergen Optionen diverse Risiken wie den Zeitwertverlust, die hohe Volatilität oder den beim Verkauf theoretisch unbegrenzten Verlust.
Optionen gehören zu den vielseitigsten Instrumenten an den Finanzmärkten, werden aber oft missverstanden. Viele Anleger denken dabei zuerst an komplexe Strategien mit hohen Risiken. Tatsächlich lassen sich mit Optionen jedoch gezielt Erwartungen an die Kursentwicklung eines Basiswertes umsetzen, ohne diesen direkt kaufen zu müssen.
Gerade weil sie mehr Möglichkeiten bieten als der klassische Aktienkauf, ist das Interesse in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Du kannst auf steigende und fallende Kurse setzen, Positionen absichern oder zusätzliche Erträge generieren.
Damit der Einstieg nicht unübersichtlich wird, zeigt dir dieser Ratgeber verständlich die Funktionsweise von Optionen, erklärt wichtige Begriffe und hilft dir, den Optionshandel richtig einzuordnen.
Optionen handeln – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Eine Option ist ein Vertrag, der das Recht verbrieft, einen Basiswert zu einem festgelegten Preis innerhalb einer bestimmten Frist zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put) – gegen Zahlung einer Prämie.
💡 Anders als Aktien verbriefen Optionen kein Eigentum, sondern ein zeitlich begrenztes Recht. Der Kapitaleinsatz ist geringer, der Hebel jedoch deutlich höher.
💡 Mittels Optionen können Anleger auf steigende oder fallende Kurse spekulieren, bestehende Positionen absichern oder ein zusätzliches Einkommen generieren.
💡 Gleichzeitig bergen Optionen diverse Risiken wie den Zeitwertverlust, die hohe Volatilität oder den beim Verkauf theoretisch unbegrenzten Verlust.
Grundlagen: Was sind Optionen?
Mit Optionen sind Finanzderivate gemeint, die dir das Recht einräumen, einen bestimmten Basiswert – das kann etwa eine Aktie sein - zu einem vorher festgelegten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu kaufen oder zu verkaufen. Anders als beim direkten Aktienkauf gehst du dabei keine sofortige Verpflichtung ein, sondern erwirbst zunächst nur dieses Recht.
Was ist eine Option?
Im Kern ist eine Option ein Vertrag zwischen zwei Parteien. Als Käufer zahlst du eine sogenannte Prämie und erhältst im Gegenzug die Möglichkeit, eine Transaktion zu festgelegten Bedingungen durchzuführen. Ob du dieses Recht am Ende auch tatsächlich nutzt, bleibt dir überlassen. Für viele macht genau diese Flexibilität Optionen so interessant.
Was sind Calls und Puts?
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Optionen: Call und Put. Ein Call gibt dir das Recht, einen Basiswert zu erwerben. Du setzt damit auf steigende Kurse. Ein Put funktioniert genau umgekehrt. Er erlaubt dir, einen Basiswert zu verkaufen und wird typischerweise genutzt, um auf fallende Kurse zu setzen.
Gemeinsam bilden diese Grundformen die Basis für nahezu alle Strategien im Optionshandel. Ihre Logik ist dabei stets dieselbe: du definierst im Voraus, unter welchen Bedingungen du kaufen oder verkaufen möchtest.
Aktienoptionen vs. echte Aktien – Unterschiede & Gemeinsamkeiten
Auf den ersten Blick wirken Optionen und Aktien zwar recht ähnlich, da sich beide auf denselben Basiswert beziehen können.
Ihr entscheidender Unterschied offenbart sich dagegen erst im Charakter der Anlage: Mit einer Aktie wirst du direkt am Unternehmen beteiligt. Eine Option hingegen ist ein zeitlich begrenztes Recht, das sich auf diese Aktie bezieht.
Durch ein Beispiel wird dieser Zusammenhang klarer:
Stell dir vor, du erwartest bei einer Aktie in der Zukunft steigende Kurse. Allerdings bist du nicht bereit, den vollen Kaufpreis zu investieren. Alternativ könntest du nun eine Call-Option erwerben.
Klettert der Kurs dann wie von dir erhofft nach oben, kannst du die Option nutzen oder mit Gewinn verkaufen. Bleibt der Kursanstieg aus, verlierst du im schlimmsten Fall die gezahlte Prämie – nicht jedoch den gesamten Gegenwert der Aktie.
Was ist der Unterschied zwischen Optionen und CFDs?
Sowohl Optionen als auch CFDs gehören zur Gruppe der Derivate, weichen aber in ihrer Struktur deutlich voneinander ab. Beim CFD Handel spekulierst du direkt auf die Kursbewegung eines Basiswerts, ohne ein fest definiertes Recht oder eine Laufzeit zu haben. Gewinne und Verluste ergeben sich unmittelbar aus der Kursentwicklung.
Charakteristisch für Optionen ist wiederum ihre klar festgelegte Laufzeit sowie der definierte Basispreis. Zusätzlich spielt der Zeitwert eine Rolle, der den Preis der Option beeinflusst.
Anlegern eröffnen Optionen demnach mehr strategische Gestaltungsmöglichkeiten, sie erfordern aber auch ein tieferes Verständnis. CFDs sind etwas einfacher aufgebaut. Ihr „Nachteil“ besteht indes darin, dass sie in ihrer Anwendung weniger flexibel sind.
Wie funktioniert der Optionshandel?
Hinter jedem Geschäft im Optionshandel verbirgt sich ein klar festgelegter Ablauf, der sich – einmal verstanden – erstaunlich logisch erschließt. Dazu ist es allerdings zunächst von Bedeutung, die einzelnen Bausteine sauber einzuordnen.
Wie läuft ein Optionsgeschäft konkret ab?
Alles beginnt mit einer Erwartung über den Markt. Du gehst davon aus, dass sich der Kurs eines Basiswerts in eine bestimmte Richtung bewegt, also entweder nach oben oder nach unten. Statt die Aktie direkt zu kaufen, entscheidest du dich für die passende Option.
Mit dem Kauf erwirbst du das Recht, die zugrunde liegende Aktie zu einem festgelegten Preis zu handeln. Für dieses Recht zahlst du eine Prämie. Entwickelt sich der Kurs wie von dir angenommen, kannst du die Option entweder ausüben oder vorzeitig mit Gewinn verkaufen. Bleibt die Bewegung aus, verfällt die Option am Ende der Laufzeit wertlos.
Auf der Gegenseite steht immer der Verkäufer der Option. Er erhält die Prämie und verpflichtet sich im Gegenzug, die Bedingungen des Vertrags zu erfüllen, falls du dein Recht ausüben möchtest.
Was bedeutet Laufzeit, Basispreis und Prämie?
Diese drei Begriffe werden dir im Optionshandel immer wieder begegnen. Die Laufzeit gibt dabei an, bis wann die Option gültig ist. Nach diesem Zeitpunkt verliert sie ihren Wert, wenn sie zuvor nicht ausgeübt wurde.
Derweil definiert der Basispreis (häufig auch bekannt als Strike) den Preis, zu dem du den Basiswert kaufen oder verkaufen kannst. Er ist entscheidend dafür, ob eine Option am Ende einen inneren Wert besitzt oder nicht.
Schließlich ist die Prämie der Preis, den du für die Option zahlst. Sie setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, darunter etwa die verbleibende Laufzeit und die erwartete Schwankungsbreite des Basiswerts.
Deine Rechte und Pflichten als Käufer bzw. Verkäufer
Als Käufer bist du in einer vergleichsweise komfortablen Position. Du hast nämlich das Recht, die Option auszuüben – bist dazu aber nicht verpflichtet. Dein maximales Risiko beschränkt sich auf die gezahlte Prämie.
Anders sieht es für den Verkäufer aus. Er ist verpflichtet, die vereinbarte Transaktion durchzuführen, wenn der Käufer sein Recht wahrnimmt. Im Gegenzug erhält er die Prämie als Entschädigung für dieses Risiko.
Warum handeln Anleger mit Optionen? Chancen & Nutzungsmöglichkeiten
Optionen sind kein Selbstzweck. Sie werden eingesetzt, weil sie Probleme lösen, die sich mit klassischen Anlagen nur unzureichend abbilden lassen. Bei Optionen geht es nicht darum, sich „mehr Risiko“ ins Portfolio zu packen. Vielmehr steht die gezielte Steuerung von Chancen und die Absicherung im Vordergrund.
Wofür werden Optionen genutzt?
In der praktischen Anwendung lassen sich diesbezüglich vor allem drei Anwendungsfelder unterscheiden:
- Spekulation: Das bedeutet, konkrete Markterwartungen möglichst effizient umzusetzen. Gehst du bei einem bestimmten Basiswert von einem kurzfristigen Kursanstieg aus, so kann ein Call-Optionskauf denselben Effekt erzielen wie ein gewöhnliches Aktieninvestment – allerdings ist dein Kapitaleinsatz bei der ersten Variante geringer.
- Hedging: Diese Vorgehensweise, auch bekannt als Absicherung, spielt insbesondere bei bestehenden Positionen eine Rolle. Hältst du eine Aktie bereits in deinem Depot, kannst du beispielsweise über eine Put-Option einen Mindestverkaufspreis „fixieren“. Fällt der Kurs, begrenzt die Option deinen Verlust.
- Einkommen: Damit ist gemeint, Prämien zu vereinnahmen. Indem du Optionen verkaufst, trittst du als Stillhalter auf und erhältst eine Zahlung, für die du im Gegenzug aber bestimmte Verpflichtungen eingehst. Ein solcher Ansatz wird häufig genutzt, um zusätzliche Erträge aus bestehenden Positionen zu generieren.
Welche Arten von Optionen gibt es und wie unterscheiden sie sich?
Sobald du in den Handel mit Optionen einsteigst, wirst du merken, dass du es mit zahlreichen verschiedenen Arten zu tun hast. Abgrenzen kannst du sie etwa anhand ihrer Ausübungslogik:
- Europäische Optionen zum Beispiel lassen sich ausschließlich am Ende der Laufzeit ausüben.
- Amerikanische Optionen bieten mehr Flexibilität, da sie jederzeit bis zum Verfall genutzt werden können.
Zusätzlich bietet dir die Handelsform einen Hinweis auf die Optionsart:
- Börsengehandelte Optionen sind standardisiert, transparent und für Privatanleger leicht zugänglich.
- OTC-Optionen werden individuell zwischen Parteien vereinbart und spielen gerade im institutionellen Bereich eine große Rolle.
Strategien im Optionshandel
Schon einfache Vorgehensweisen erlauben dir die präzise Umsetzung von Markterwartungen. Ein sogenannter Long Call ist zum Beispiel dann ratsam, wenn du höhere Kurse prognostizierst. Du sicherst dir das Kaufrecht und profitierst, sobald der Markt über den Basispreis hinaus steigt.
Das Gegenstück dazu bildet der Long Put. Mit ihm setzt du gezielt auf niedrigere Kurse oder nutzt die Option zur Absicherung.
Auch die Kombination von Optionen ist denkbar. Strategien wie Spread-Trading oder Covered Calls ermöglichen es dir, Chancen gezielt einzugrenzen und Risiken bewusster zu steuern.
Welche Chancen bietet der Optionshandel?
Wie einleitend bereits angemerkt, kannst du mit Optionen deine Meinungen respektive Erwartungen über den Markt wesentlich präziser umsetzen als klassische Anlagen dies zulassen. Du bist nämlich nicht nur in der Lage, auf eine Richtung zu setzen, sondern auch auf Zeiträume und die Intensität der Bewegung.
Zudem wirkt der Kapitaleinsatz oft effizienter. Bereits kleine Kursbewegungen haben mitunter spürbare Effekte auf die Rendite. Für Anleger, die über viel Erfahrung verfügen, sind Optionen ein Instrument, das sich flexibel in unterschiedliche Marktphasen integrieren lässt.
Welche Risiken sollten Anleger kennen?
So vielseitig Optionen einsetzbar sind, so anspruchsvoll ist ihr Risikoprofil. Ihre Wertentwicklung hängt nicht nur vom Kurs des Basiswerts ab, sondern vom Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Zu den wichtigsten Risiken zählen:
- Zeitwertverlust (Theta)
Optionen haben eine begrenzte Laufzeit. Mit jedem Tag sinkt ihr Zeitwert – selbst dann, wenn sich der Kurs des Basiswerts kaum bewegt. Je näher das Verfallsdatum rückt, desto stärker fällt dieser Effekt aus. - Einfluss der impliziten Volatilität
Die erwartete Schwankungsintensität beeinflusst den Optionspreis maßgeblich. Sinkt die Volatilität, kann eine Option trotz richtiger Markteinschätzung an Wert verlieren – ein Effekt, der viele Anleger überrascht. - Risiken beim Optionsverkauf
Während Käufer maximal die gezahlte Prämie verlieren, tragen Verkäufer potenziell deutlich höhere Risiken. Sie sind zur Vertragserfüllung verpflichtet, was ohne klare Strategie schnell problematisch werden kann. - Totalverlust der Prämie
Entwickelt sich der Markt anders als erwartet, kann die Option wertlos verfallen. Der eingesetzte Betrag ist dann vollständig verloren.
Optionen erfordern daher eine präzise Einschätzung mehrerer Faktoren wie Kursrichtung, Zeit und Volatilität – nicht nur des reinen Markttrends.
Wie kann man Optionen handeln?
Heute ist der Zugang zu Optionen deutlich einfacher als noch vor wenigen Jahren. Was früher vor allem institutionellen Marktteilnehmern vorbehalten war, ist mittlerweile also auch für Privatanleger erreichbar geworden. Dennoch solltest du bestimmte Aspekte beachten.
Wo kann man Optionen handeln?
Optionen werden an spezialisierten Terminbörsen gehandelt. Die bekannteste und weltweit größte davon ist die CBOE (Chicago Board Options Exchange) in den USA. In Europa sind vor allem die Eurex in Frankfurt sowie die paneuropäische Euronext relevante Handelsplätze für standardisierte Optionskontrakte.
Daneben existiert der sogenannte OTC-Markt (Over the Counter), auf dem Optionen direkt zwischen zwei Parteien, also ohne Börsenbeteiligung, vereinbart werden. Dieser Bereich ist allerdings weniger transparent und in der Regel für die institutionellen Marktteilnehmer reserviert.
Als Privatanleger hast du keinen unmittelbaren Zugang zu diesen Börsen. Du brauchst stattdessen einen Broker, der als Vermittler auftritt und der den Handel technisch sowie regulatorisch abwickelt.
Bei XTB kannst du jetzt ebenfalls Optionen handeln. Du erhältst damit Zugang zu einer Vielzahl an Optionskontrakten und hast die Möglichkeit, Aktien, ETFs, CFDs und Optionen bequem über eine einzige Plattform zu traden.
So kannst du unterschiedliche Strategien flexibel umsetzen, ohne zwischen verschiedenen Plattformen wechseln zu müssen.
Was ist wichtig bei der Wahl eines Brokers für den Handel mit Optionen?
Bei der Suche nach einem geeigneten Broker solltest du auf die folgenden drei Kriterien achten:
- Sicherheit: Ein seriöser Broker ist durch eine anerkannte Aufsichtsbehörde reguliert, hierzulande demnach zum Beispiel durch die BaFin, in anderen EU-Ländern wiederum durch die dort zuständigen nationalen Behörden im Rahmen der MiFID-II-Richtlinie.
Regulierungen dienen vorrangig dazu, dich als Anleger vor unprofessionellen Akteuren zu schützen, indem sie unter anderem sicherstellen, dass Kundengelder getrennt vom Betriebsvermögen verwahrt werden. - Gebührenstruktur: Für den Optionshandel fallen typischerweise Orderkommissionen pro Kontrakt an, die teilweise durch Mindestgebühren je Trade ergänzt werden. Diese Kosten können sich schnell summieren, weshalb sich ein direkter Vergleich immer lohnt.
Relevant ist dabei neben der Kommission selbst auch der Spread, also die Differenz zwischen dem Kauf- und dem Verkaufspreis. - Bedienbarkeit: Optionen erfordern weitaus mehr technisches Verständnis als der Aktienkauf. Deshalb erweist sich gerade für Einsteiger eine intuitive und übersichtlich gestaltete Handelsplattform häufig als „Gamechanger“.
Echten Mehrwert liefern dir etwa die klare Darstellung der Optionskette sowie die Verfügbarkeit von Echtzeitkursen. Idealerweise stellt dir der Broker darüber hinaus ein kostenfreies Demokonto zum risikofreien Üben zur Verfügung.
Alternativen zu klassischen Optionen
Wer sich noch nicht sicher genug fühlt, um direkt mit Optionen zu starten, oder wer flexiblere Produkte bevorzugt, findet am Markt durchaus Alternativen.
Am gebräuchlichsten sind dabei Optionsscheine – sie funktionieren zwar recht ähnlich wie Optionen, sind jedoch keine standardisierten Börsenprodukte. Vielmehr werden sie von Banken emittiert und sind damit mit einem Emittentenrisiko verbunden.
Auch CFDs tauchen in diesem Zusammenhang häufig auf. Sie ermöglichen es, mit Hebel und ohne feste Laufzeit auf Kursbewegungen eines Basiswerts zu spekulieren, ohne diesen zu besitzen.
CFDs und Optionen schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern können sich ergänzen. So sind Optionen mit ihrer Prämienstruktur besonders für gezielte Strategien oder zur Absicherung geeignet, CFDs dagegen eher für mehr Flexibilität im kurzfristigen Trading.
Bei XTB kannst du beide Produktarten über ein einziges Konto handeln und hast damit einen praktischen Vorteil, der den Wechsel zwischen verschiedenen Ansätzen ohne zusätzlichen Kontoeröffnungsaufwand zulässt.
Optionen handeln lernen: Tipps für Anfänger
Vielleicht kannst du es kaum erwarten, endlich deine ersten Erfahrungen im Optionshandel zu sammeln. Trotzdem empfiehlt es sich, auf einige Dinge Acht zu geben, damit das Erlebnis von Anfang an zum Erfolg wird.
Grundlagen vor dem Einstieg
Optionen sind kein Produkt, bei dem man einfach loslegt. Ohne jedes Vorwissen riskierst du nicht nur finanzielle Verluste, sondern auch, nicht zu verstehen, wie sie überhaupt zustande kommen.
Bevor du den ersten Trade setzt, solltest du daher zumindest folgende Konzepte wirklich verinnerlicht haben:
- Was ist ein Call, was ein Put?
- Wie beeinflusst die Restlaufzeit den Wert einer Option?
- Was bedeutet der Basispreis in Relation zum aktuellen Kurs des Underlyings?
Darüber hinaus hilft dir ein grundlegendes Verständnis der Volatilität, denn sie ist einer der entscheidenden Faktoren für die Optionsprämie. Weißt du beispielsweise nicht, warum eine Option bei steigender Volatilität teurer wird, handelst du im Grunde blind.
Welche Fehler machen Anfänger häufig?
Anfänger unterschätzen regelmäßig, wie stark der Faktor Zeit den Optionswert beeinflusst: Eine Option wird gekauft, der Kurs bewegt sich aber nicht schnell genug, sodass der Zeitwertverlust die Position aufzehrt, noch bevor die erwartete Bewegung überhaupt eintreten kann.
Nicht selten handeln gerade Anfänger zudem mit übermäßig hohen Kontraktanzahlen. Weil Optionen vergleichsweise günstig erscheinen, werden schnell mehrere Kontrakte gleichzeitig eröffnet, mit dem Ergebnis, dass ein einzelner Fehler unverhältnismäßig hohe Verluste nach sich zieht.
Vielen Einsteigern fehlt es aber schlichtweg auch an einem sauber ausgearbeiteten Plan. Sie haben keine definierten Ziele, wissen nicht, wann Ausstiegszeitpunkte sinnvoll wären, und machen sich zu wenige Gedanken darüber, welche Verluste sie maximal dulden wollen.
Die Rolle von Strategie und Risikomanagement
Beim Optionshandel stellt sich nicht die Frage, ob man gelegentlich falsch liegt. Wichtiger ist der Umgang mit den Verlusten. Eine verloren gegangene Option kann wertlos verfallen, was aber gut einkalkulierbar ist. Problematisch wird es, wenn kein Limit gesetzt ist und aus einem überschaubaren Verlust eine deutlich größere Schadenssumme wird.
Was heißt das für dich? Riskiere niemals mehr, als du zu verlieren bereit bist. Halte deine Positionen bewusst klein, solange du noch nicht über ausreichend Erfahrung verfügst, um den Optionshandel vollständig zu durchblicken. Und ganz wichtig: Nutze bestimmte Strategien erst dann, wenn du sie auch wirklich verstanden hast.
Optionen handeln – welche Möglichkeiten bietet dir XTB?
Möchtest du Optionen handeln, benötigst du einen Broker, der dir dieses Instrument zugänglich macht. XTB hat sein Angebot in diesem Bereich zuletzt deutlich erweitert und wartet mit einem besonders für Anfänger interessanten Ansatz auf.
Hier kannst du Optionen auf US-Aktien handeln, also auf einige der meistbeachteten Titel an den amerikanischen Märkten. Dabei fällt für dich keine Orderkommission an. Etwaige Kosten entstehen ausschließlich über den Spread. Das macht einerseits die Kalkulation einfacher, andererseits wird aber auch der Einstieg mit kleineren Beträgen realistischer.
Bereits ab 0,1 Kontrakten sind Optionen bei XTB für dich handelbar, was dir einen unmittelbaren Vorteil liefert: die Position lässt sich dadurch nämlich exakt auf deine eigene Aktienmenge abstimmen, etwa wenn Optionen zur Absicherung eines bestehenden Depots eingesetzt werden sollen.
Dank der intuitiven und auf Übersichtlichkeit ausgelegten App von XTB läuft auch die Abwicklung des Optionshandels vollkommen unkompliziert ab. Du bist also nicht auf komplexe Profi-Terminals angewiesen, hast gleichzeitig allerdings die Flexibilität, innerhalb desselben Kontos auch mit CFDs, Aktien, ETFs und anderen Instrumenten zu handeln.
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FAQ
Eine Option ist ein Vertrag, der dem Käufer das Recht einräumt, einen Basiswert – beispielsweise eine Aktie – zu einem vorab festgelegten Preis innerhalb einer bestimmten Frist zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Dieses Recht hat seinen Preis: die Optionsprämie.
Zunächst einigen sich Käufer und Verkäufer auf Basispreis, Laufzeit und Prämie. Der Käufer erwirbt ein Recht, der Verkäufer geht eine Pflicht ein. Entwickelt sich der Kurs des Basiswerts wie erwartet, kann der Käufer die Option ausüben oder gewinnbringend weiterverkaufen. Tut er es nicht, verfällt sie. Der maximale Verlust ist auf die gezahlte Prämie begrenzt.
Das funktioniert über einen Broker, der den Handel mit echten Optionen anbietet. Nach Kontoeröffnung und Einzahlung können Optionen direkt über die Handelsplattform gekauft oder verkauft werden.
Optionen werden an Terminbörsen gehandelt, etwa der CBOE in den USA oder der Eurex in Europa. Privatanleger erhalten den Zugang ausschließlich über einen Broker.
Geeignete Broker zeichnen sich durch eine klare Regulierung, transparente Kostenstruktur und eine bedienbare Plattform aus.
Ja. Der Handel mit Optionen ist für Privatanleger in Deutschland grundsätzlich möglich, sofern der Broker entsprechend reguliert ist und die nötigen Kenntnisse nachgewiesen werden können.
Das hängt vom Broker ab. Üblich sind Kommissionen pro Kontrakt oder – wie bei XTB – ein Spread ohne zusätzliche Ordergebühr.
Optionen sind standardisierte Börsenprodukte. Optionsscheine hingegen werden von Banken emittiert und unterliegen damit einem Emittentenrisiko. Zudem unterscheiden sich Preisbildung und Handelbarkeit teils erheblich.
Käufer riskieren maximal ihre gezahlte Prämie. Verkäufer hingegen können einem theoretisch unbegrenzten Verlustrisiko ausgesetzt sein. Hinzu kommen Zeitwertverlust und Volatilitätsschwankungen als preisbeeinflussende Faktoren.
Ja, wenngleich dies aber nur mit Vorbereitung geschehen sollte. Wer die Grundbegriffe versteht, mit kleinen Positionen startet und zunächst ein Demokonto nutzt, legt eine solide Basis für den Einstieg.
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Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.
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Risikohinweis
CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 75% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Anlageberatung dar. Die Mitteilungen sind als Werbemitteilung zu verstehen.