Was passiert mit Unternehmensreserven, wenn die Kaufkraft von Bargeld über Jahre hinweg sinkt? Für Michael Saylor war diese Frage der Ausgangspunkt für eine der ungewöhnlichsten Treasury-Strategien der vergangenen Jahre.
Anstatt Liquidität klassisch in Anleihen oder breit diversifizierte Anlagen zu investieren, begann das von ihm gegründete US-Unternehmen MicroStrategy im Jahr 2020 massiv Bitcoin zu kaufen. Das Unternehmen, das inzwischen unter dem Namen Strategy firmiert, entwickelte sich dadurch zur größten börsennotierten Bitcoin-Holding weltweit.
Doch wie kam es zu dieser Entscheidung? Wie hoch ist der aktuelle MicroStrategy-Bitcoin-Bestand? Und welche Rolle spielt Michael Saylor persönlich in dieser Bitcoin-Strategie?
Dieser Artikel erklärt, wie sich MicroStrategy vom Softwareunternehmen zu einem der aggressivsten institutionellen Bitcoin-Käufer entwickelte, wie viele Bitcoin das Unternehmen heute hält und welche Chancen und Risiken sich aus dieser Strategie für Anleger ergeben.
MicroStrategy und Bitcoin – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Michael Saylor ist Gründer von MicroStrategy (heute Strategy) und einer der bekanntesten öffentlichen Befürworter von Bitcoin.
💡 MicroStrategy begann 2020 mit dem systematischen Kauf von Bitcoin als Teil seiner Unternehmensstrategie und hält heute einen der größten Bitcoin-Bestände weltweit.
💡 Die Bitcoin-Strategie von MicroStrategy basiert auf der Überzeugung, dass Bitcoin langfristig als Wertspeicher gegenüber Fiat-Währungen überlegen sein kann.
💡 Viele der Bitcoin-Käufe wurden über Kapitalmaßnahmen und Anleihen finanziert, was das Unternehmen stark vom Bitcoin-Preis abhängig macht.
💡 Anleger können über die MicroStrategy Aktie indirekt an der Bitcoin-Strategie partizipieren – tragen dabei jedoch sowohl Unternehmens- als auch Marktrisiken.
Was passiert mit Unternehmensreserven, wenn die Kaufkraft von Bargeld über Jahre hinweg sinkt? Für Michael Saylor war diese Frage der Ausgangspunkt für eine der ungewöhnlichsten Treasury-Strategien der vergangenen Jahre.
Anstatt Liquidität klassisch in Anleihen oder breit diversifizierte Anlagen zu investieren, begann das von ihm gegründete US-Unternehmen MicroStrategy im Jahr 2020 massiv Bitcoin zu kaufen. Das Unternehmen, das inzwischen unter dem Namen Strategy firmiert, entwickelte sich dadurch zur größten börsennotierten Bitcoin-Holding weltweit.
Doch wie kam es zu dieser Entscheidung? Wie hoch ist der aktuelle MicroStrategy-Bitcoin-Bestand? Und welche Rolle spielt Michael Saylor persönlich in dieser Bitcoin-Strategie?
Dieser Artikel erklärt, wie sich MicroStrategy vom Softwareunternehmen zu einem der aggressivsten institutionellen Bitcoin-Käufer entwickelte, wie viele Bitcoin das Unternehmen heute hält und welche Chancen und Risiken sich aus dieser Strategie für Anleger ergeben.
MicroStrategy und Bitcoin – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Michael Saylor ist Gründer von MicroStrategy (heute Strategy) und einer der bekanntesten öffentlichen Befürworter von Bitcoin.
💡 MicroStrategy begann 2020 mit dem systematischen Kauf von Bitcoin als Teil seiner Unternehmensstrategie und hält heute einen der größten Bitcoin-Bestände weltweit.
💡 Die Bitcoin-Strategie von MicroStrategy basiert auf der Überzeugung, dass Bitcoin langfristig als Wertspeicher gegenüber Fiat-Währungen überlegen sein kann.
💡 Viele der Bitcoin-Käufe wurden über Kapitalmaßnahmen und Anleihen finanziert, was das Unternehmen stark vom Bitcoin-Preis abhängig macht.
💡 Anleger können über die MicroStrategy Aktie indirekt an der Bitcoin-Strategie partizipieren – tragen dabei jedoch sowohl Unternehmens- als auch Marktrisiken.
Wer ist Michael Saylor und was ist MicroStrategy?
Michael Saylor ist Mitgründer von MicroStrategy (heute Strategy) und zählt zu den bekanntesten öffentlichen Befürwortern von Bitcoin unter US-Unternehmenschefs. Das 1989 gegründete Unternehmen spezialisierte sich ursprünglich auf Business-Intelligence-Software und Datenanalyse-Lösungen für große Organisationen.
Über viele Jahre war MicroStrategy ein klassisches Technologieunternehmen mit stabilem, aber unspektakulärem Wachstum. Das änderte sich im Jahr 2020 grundlegend: Unter der Führung von Michael Saylor begann das Unternehmen, große Teile seiner Unternehmensreserven in Bitcoin umzuschichten.
Vom Softwareanbieter zur Bitcoin-Strategie
Im August 2020 kündigte MicroStrategy erstmals an, Bitcoin als primäres Reserve-Asset zu nutzen. Seitdem folgten zahlreiche weitere Bitcoin-Käufe.
Mit dieser Entscheidung wandelte sich MicroStrategy faktisch von einem reinen Softwareunternehmen zu einem Unternehmen mit starkem Bitcoin-Fokus. Heute wird die Aktie häufig als indirektes Bitcoin-Investment betrachtet, da der Unternehmenswert maßgeblich vom Bitcoin-Preis beeinflusst wird.
Das Unternehmen firmiert seit Anfang 2025 unter dem Namen Strategy, wird im Marktumfeld jedoch weiterhin überwiegend als MicroStrategy wahrgenommen und behält auch weiterhin den Kürzel MSTR.
Warum kaufte MicroStrategy Bitcoin?
Vor dem Hintergrund expansiver Geldpolitik und steigender Staatsverschuldung vertrat Michael Saylor zunehmend die Ansicht, dass Bargeld langfristig an Kaufkraft verliert. Anstatt Kapitalreserven traditionell zu halten, entschied sich MicroStrategy, Bitcoin als primäres Reserve-Asset zu nutzen.
Damit wurde MicroStrategy zu einem der ersten börsennotierten Unternehmen, das Bitcoin nicht nur als Experiment, sondern als zentralen Bestandteil der Unternehmensstrategie einsetzte.
Wie viel Bitcoin hat MicroStrategy?
MicroStrategy ist seit 2020 einer der aggressivsten institutionellen Bitcoin-Käufer überhaupt. Das Unternehmen hat über mehrere Jahre hinweg immer wieder große Bitcoin-Käufe angekündigt und seine Bestände kontinuierlich ausgebaut.
Nach den neuesten verfügbaren Daten hält MicroStrategy über 700.000 Bitcoin in seiner Firmenbilanz. Genauer beträgt der aktuelle Bitcoin-Bestand von MicroStrategy derzeit rund 717.131 BTC (Stand: 20. Februar 2026), die es seit dem Start der Strategie im Jahr 2020 über verschiedene Kapitalmarktaktivitäten erworben hat.
Diese Bestände wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten gekauft, meist über Aktien- und Anleihenemissionen, um größere Bargeldreserven in Bitcoin umzuschichten. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt hier bei mehreren zig tausend US-Dollar pro Bitcoin, was eine kumulierte Anschaffungskostenbasis im zweistelligen Milliardenbereich ergibt.
MicroStrategy hält damit deutlich mehr Bitcoin als jedes andere börsennotierte Unternehmen und einen merklichen Anteil am gesamten Bitcoin-Angebot.
Kurz gesagt:
MicroStrategy besitzt Stand Anfang 2026 mehr als 700.000 Bitcoin – der größte Bitcoin-Bestand eines öffentlichen Unternehmens weltweit.
Wie finanziert MicroStrategy seine Bitcoin-Käufe?
Der massive MicroStrategy-Bitcoin-Bestand entstand nicht allein aus operativen Gewinnen des ursprünglichen Softwaregeschäfts. Stattdessen nutzte das Unternehmen verschiedene Kapitalmarktinstrumente, um zusätzliche Mittel für weitere Bitcoin-Käufe zu beschaffen.
Im Wesentlichen basiert diese Strategie auf drei Finanzierungsquellen:
- Einsatz vorhandener Liquidität
Zu Beginn der Strategie im Jahr 2020 investierte MicroStrategy zunächst freie Unternehmensreserven in Bitcoin. Dies markierte den Startpunkt der langfristigen Bitcoin-Akkumulation. - Ausgabe neuer Aktien
In mehreren Phasen nahm MicroStrategy frisches Eigenkapital über Aktienemissionen auf. Die Erlöse wurden teilweise direkt in zusätzliche Bitcoin-Käufe investiert.
Für bestehende Aktionäre bedeutet das: mögliche Verwässerung, aber gleichzeitig mehr Bitcoin pro Unternehmensbilanz. - Wandelanleihen und Fremdkapital
Ein zentraler Bestandteil der Strategie von MicroStrategy ist der Einsatz von Wandelanleihen. Dabei leiht sich das Unternehmen Kapital am Markt, das später in Aktien umgewandelt werden kann.
Diese Konstruktion erzeugt einen Hebeleffekt:
- Steigt der Bitcoin-Preis, wächst der Wert des Bestands überproportional.
- Fällt der Bitcoin-Preis stark, erhöht sich das Risiko durch die bestehende Verschuldung.
Warum ist das für Anleger wichtig?
Durch diese Finanzierungsstruktur ist MicroStrategy heute stark vom Bitcoin-Preis abhängig. Der Unternehmenswert wird nicht nur vom operativen Softwaregeschäft beeinflusst, sondern in erheblichem Maße vom Marktwert der gehaltenen Bitcoin.
Das bedeutet:
- Die Aktie kann sich volatiler entwickeln als Bitcoin selbst.
- Kapitalmaßnahmen können zu Verwässerung führen.
- Gleichzeitig entsteht ein indirekter Hebel auf steigende Bitcoin-Preise.
Für Anleger ist MicroStrategy daher weniger ein klassisches Softwareunternehmen – sondern vielmehr ein börsennotiertes Vehikel mit hoher Bitcoin-Exposure und zusätzlichem Bilanzhebel.
Die Bitcoin-Strategie von MicroStrategy und Michael Saylor
Die Bitcoin-Strategie von MicroStrategy basiert auf der Entscheidung, Bitcoin als primäres Reserve-Asset in die Unternehmensbilanz aufzunehmen. Statt überschüssige Liquidität in kurzfristige Anleihen oder Bargeldbestände zu halten, setzt das Unternehmen auf eine langfristige Akkumulation von Bitcoin.
Michael Saylor argumentiert, dass Fiat-Währungen durch Inflation strukturell an Kaufkraft verlieren können. Bitcoin hingegen sei durch sein begrenztes Angebot von 21 Millionen Einheiten ein knappes digitales Gut mit langfristigem Wertpotenzial.
Kernelemente der Strategie
- Langfristige Akkumulation
MicroStrategy kauft Bitcoin regelmäßig und verfolgt keinen kurzfristigen Handelsansatz. Die Strategie ist ausdrücklich langfristig angelegt. - Nutzung von Kapitalmärkten
Das Unternehmen beschafft zusätzliches Kapital – etwa durch Aktienausgaben oder Anleihen – um weitere Bitcoin-Käufe zu ermöglichen. - Bilanzielle Integration
Bitcoin ist kein Nebeninvestment, sondern ein zentraler Bestandteil der Unternehmensbilanz. Die Entwicklung des Unternehmenswertes ist dadurch stark an den Bitcoin-Preis gekoppelt. - Keine aktive Handelsstrategie
MicroStrategy verfolgt keine kurzfristige Trading-Strategie. Verkäufe sind nicht Bestandteil des Kerngedankens, vielmehr steht die langfristige Anlagestrategie im Fokus.
Was unterscheidet diese Strategie von anderen Unternehmen?
Während viele Unternehmen Bitcoin nur in begrenztem Umfang halten oder testweise einsetzen, hat MicroStrategy Bitcoin zum Kern seiner Finanzstrategie gemacht.
Damit unterscheidet sich seine Bitcoin-Strategie deutlich von klassischen Treasury-Ansätzen, die primär auf Stabilität und Liquidität ausgerichtet sind.
Vor diesem Hintergrund stellt sich für Anleger die Frage, wie sich diese Bitcoin-Strategie konkret umsetzen oder abbilden lässt.
Wie kann man die Bitcoin-Strategie von MicroStrategy beim Investieren umsetzen?
Wer die Investment-These hinter Michael Saylors Bitcoin-Strategie nachvollziehen kann, stellt sich häufig die Frage: Wie lässt sich daran nun partizipieren?
Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Ansätze – mit jeweils eigenen Chancen und Risiken.
1. Kauf der MicroStrategy Aktie (MSTR)
Die naheliegendste Möglichkeit ist der Kauf der MicroStrategy Aktie (MSTR.US). Anleger investieren dabei nicht direkt in Bitcoin, sondern in ein börsennotiertes Unternehmen mit erheblichem Bitcoin-Bestand.
Ein Investment in MicroStrategy bedeutet faktisch:
- indirektes Bitcoin-Exposure,
- Beteiligung am operativen Softwaregeschäft,
- Abhängigkeit von der Kapital- und Finanzierungsstrategie des Unternehmens.
Die Aktie entwickelt sich häufig ähnlich wie Bitcoin – allerdings oft mit stärkeren Ausschlägen nach oben und unten. Durch die Kombination aus Unternehmensstruktur und Fremdfinanzierung kann die Volatilität höher ausfallen als beim direkten Bitcoin-Kauf.
2. Direkter Kauf von Bitcoin
Alternativ können Anleger direkt in Bitcoin investieren und selbst verwahren.
Dieser Ansatz vermeidet:
- unternehmensspezifische Risiken,
- Bilanz- und Verschuldungsrisiken von MicroStrategy,
- mögliche Verwässerung durch Kapitalmaßnahmen.
Allerdings übernehmen Anleger hier selbst die Verantwortung für sichere Verwahrung, Wallet-Lösungen und langfristige Aufbewahrung.
3. Kurzfristige Positionierung über Derivate oder CFDs
Einige Marktteilnehmer nutzen Derivate oder CFDs, um auf kurzfristige Kursbewegungen von Bitcoin oder der MicroStrategy Aktie zu spekulieren.
Dabei handelt es sich um gehebelte Instrumente mit erhöhtem Risiko. Aufgrund der hohen Volatilität sowohl von Bitcoin als auch von MSTR können starke Kursschwankungen zu schnellen und erheblichen Verlusten führen.
Diese Instrumente eignen sich daher in der Regel eher für erfahrene und risikobewusste Marktteilnehmer – nicht unbedingt für langfristige Anleger, die auf eine strategische Bitcoin-Position setzen.
Übrigens: Die MicroStrategy Aktie, sowie der passende CFD, können über regulierte Broker wie XTB gehandelt werden. Bei XTB ist der Handel mit Aktien & ETFs bis zu einem monatlichen Volumen von 100.000 € kommissionsfrei möglich (danach entstehen Kosten, Details: xtb.com/de/aktien).
Darüber hinaus kann bei XTB auch direkt über einen CFD in Bitcoin (BITCOIN) investiert werden, wodurch Anleger zusätzlich von kurzfristigen Kursbewegungen profitieren können.
Chancen und Risiken der MicroStrategy-Bitcoin-Strategie
Die MicroStrategy-Strategie ist ungewöhnlich – und genau deshalb sowohl chancenreich als auch risikobehaftet. Für Anleger hängt die Bewertung stark davon ab, wie sie die langfristige Entwicklung von Bitcoin einschätzen.
Was sind potenzielle Chancen?
- Überproportionale Partizipation an steigenden Bitcoin-Preisen
Da MicroStrategy einen sehr großen Bitcoin-Bestand hält, steigt der Unternehmenswert tendenziell mit dem Bitcoin-Preis. Durch die teilweise fremdfinanzierte Struktur kann dieser Effekt verstärkt werden.
In Phasen stark steigender Kurse entwickelte sich die Aktie daher teilweise dynamischer als Bitcoin selbst.
- Institutionelles Exposure ohne eigene Verwahrung
Anleger erhalten über die Aktie indirekten Zugang zu Bitcoin, ohne sich selbst um Wallets oder Verwahrung kümmern zu müssen.
Für manche Investoren ist dies eine einfachere Möglichkeit, an der Bitcoin-These zu partizipieren.
- Strategische Langfristorientierung
Die MicroStrategy-Bitcoin-Strategie ist nicht als kurzfristiger Trade angelegt. Das Unternehmen verfolgt einen langfristigen Ansatz mit wiederholten Bitcoin-Käufen – unabhängig von kurzfristigen Marktbewegungen.
Für Investoren, die Bitcoin ebenfalls als langfristiges Asset betrachten, kann diese Konsistenz ein positives Signal sein.
Welche zentralen Risiken bestehen?
- Hohe Abhängigkeit vom Bitcoin-Preis
Der Unternehmenswert von MicroStrategy ist heute stark mit dem Bitcoin-Markt verknüpft. Fällt der Bitcoin-Preis deutlich, wirkt sich das unmittelbar auf die Bilanz und häufig auch auf die Aktienentwicklung aus.
- Verschuldung und Hebelwirkung
Ein Teil der Bitcoin-Käufe wurde über Anleihen finanziert. Diese Struktur kann in steigenden Märkten vorteilhaft wirken – erhöht jedoch das Risiko bei längeren oder starken Kursrückgängen.
Sinkt der Bitcoin-Preis erheblich, kann die Schuldenstruktur zusätzlichen Druck erzeugen.
- Verwässerung durch Kapitalmaßnahmen
Zur Finanzierung weiterer Bitcoin-Käufe hat MicroStrategy wiederholt neue Aktien ausgegeben. Für bestehende Aktionäre bedeutet das potenzielle Verwässerung ihres Anteils.
- Volatilität
Sowohl Bitcoin als auch die MicroStrategy-Aktie unterliegen starken Kursschwankungen. Die Kombination aus großem Bitcoin-Bestand und Unternehmensstruktur kann diese Volatilität zusätzlich verstärken.
Fazit: MicroStrategy ist kein defensives Investment. Die Aktie spiegelt im Kern die langfristige Bitcoin-Überzeugung von Michael Saylor wider und ist eng mit seiner strategischen Ausrichtung verbunden – ergänzt um unternehmensspezifische Risiken und eine aktive Kapitalmarktstrategie.
Für wen kann die Strategie geeignet sein?
Die Bitcoin-Strategie von MicroStrategy ist kein klassisches Investment mit defensivem Profil. Ob sie ins eigene Portfolio passt, hängt maßgeblich von Risikobereitschaft, Anlagehorizont und Überzeugung hinsichtlich Bitcoin ab.
Potentiell geeignet für:
- langfristig orientierte Anleger mit hoher Risikotoleranz
- Investoren, die die makroökonomische Bitcoin-These nachvollziehen können
- Anleger, die über eine Aktie indirektes Bitcoin-Exposure suchen
Weniger geeignet für:
- Anleger mit geringem Risikoprofil
- Investoren, die stabile Kursverläufe oder regelmäßige Dividenden erwarten
- kurzfristig orientierte Marktteilnehmer mit niedriger Verlusttoleranz
MicroStrategy ist heute weniger ein klassisches Softwareunternehmen als ein stark Bitcoin-getriebenes Investmentvehikel. Wer investiert, sollte sich der engen Kopplung an den Bitcoin-Preis und der zusätzlichen Unternehmensrisiken bewusst sein.
Gerade bei einer so volatilen Strategie spielt also konsequentes Risikomanagement eine zentrale Rolle – etwa durch klare Positionsgrößen, Diversifikation und den Einsatz geeigneter Tools wie Stop Loss und Take Profit.
Ein regulierter Broker wie XTB, mit professionellen Risikomanagement-Tools, transparenten Konditionen, einem umfangreichem Wissensbereich und zuverlässigem Kundenservice kann Anleger dabei unterstützen, fundierte Entscheidungen zu treffen und Risiken strukturiert zu steuern.
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FAQ
MicroStrategy ist ein US-Softwareunternehmen, das seit 2020 große Teile seiner Unternehmensreserven in Bitcoin investiert. Unter der Führung von Michael Saylor wurde Bitcoin zum zentralen Treasury-Asset des Unternehmens. Dadurch ist MicroStrategy heute vor allem für seinen umfangreichen Bitcoin-Bestand bekannt.
Die Bitcoin-Strategie von Michael-Saylor besteht darin, Unternehmensliquidität sowie teilweise über Kapitalmärkte aufgenommenes Kapital systematisch in Bitcoin zu investieren. Ziel ist keine kurzfristige Spekulation, sondern eine langfristige Haltestrategie, bei der Bitcoin als potenzieller Wertspeicher betrachtet wird.
MicroStrategy hält mit Stand Anfang 2026 über 700.000 Bitcoin und ist damit das börsennotierte Unternehmen mit dem größten Bitcoin-Bestand weltweit. Die genaue Anzahl verändert sich durch weitere Käufe, weshalb aktuelle Unternehmensmeldungen für präzise Zahlen maßgeblich sind.
Neben dem Unternehmensbestand besitzt auch Michael Saylor persönlich Bitcoin. Sein privater Bitcoin-Bestand ist jedoch deutlich geringer als der von MicroStrategy und getrennt von der Unternehmensbilanz zu betrachten.
Die Unternehmensstrategie von MicroStrategy ist langfristig ausgerichtet. Verkäufe gehören nicht zum Kern der Strategie. Einzelne Transaktionen können aus bilanziellen oder steuerlichen Gründen erfolgen, sind jedoch nicht Teil eines aktiven Handelsansatzes.
Ja. Die Aktie reagiert stark auf Bewegungen des Bitcoin-Preises und kann hohe Kursschwankungen aufweisen. Zusätzlich bestehen unternehmensspezifische Risiken wie Verschuldung und mögliche Verwässerung durch Kapitalmaßnahmen. MicroStrategy eignet sich daher eher für risikobewusste Anleger.
Ein Bitcoin-ETF bildet in der Regel direkt den Bitcoin-Preis ab. MicroStrategy hingegen ist ein operatives Unternehmen mit eigenem Management, eigener Kapitalstruktur und zusätzlicher Verschuldung. Dadurch kann die Aktie stärker schwanken als ein ETF – sowohl nach oben als auch nach unten.
Weil das Unternehmen einen sehr großen Bitcoin-Bestand hält und teilweise Fremdkapital nutzt, kann sich die Aktienentwicklung überproportional zum Bitcoin-Preis bewegen. Diese Hebelwirkung erhöht sowohl das Gewinn- als auch das Verlustrisiko.
Für Anleger, die langfristig an Bitcoin glauben und bereit sind, hohe Volatilität zu akzeptieren. Wer stabile Erträge oder geringe Kursschwankungen bevorzugt, sollte das Risikoprofil sorgfältig prüfen.
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