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Was ist eine Kryptowährung und wie genau funktionieren Kryptos?

Bitcoin, Ethereum oder Ripple: Aller Unkenrufe und Skandale zum Trotz sind Kryptowährungen nicht wieder von der Bildfläche verschwunden. Im Gegenteil – sie nehmen weiter an Bedeutung zu. Der Bitcoin-Kurs erreichte im August 2025 ein Allzeithoch von rund 126.000 US-Dollar, und die Blockchain-Technologie findet zunehmend Anwendung in Bereichen wie Smart Contracts, DeFi und NFTs.

Doch was genau sind Kryptowährungen, wie funktionieren sie, und welche Möglichkeiten bieten sie für Anleger? Dieser Artikel erklärt die Grundlagen der digitalen Währungen, stellt die wichtigsten Kryptowährungen vor und zeigt auf, welche Chancen und Risiken beim Krypto Trading bestehen. Ob direkter Kauf, ETFs oder CFD-Trading – wir beleuchten alle Wege, um am Kryptomarkt zu partizipieren.

 

Kryptowährungen – Das Wichtigste auf einen Blick:

💡 Kryptowährungen sind digitale Währungen auf Blockchain-Basis, dezentral und ohne staatliche Kontrolle 
💡 Weltweit gibt es derzeit etwa 10.000–11.000 handelbare Kryptowährungen. Die Größten sind: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Tether (USDT), BNB, Solana (SOL).
💡 Die besten Investitionsmöglichkeiten sind der direkte Kauf von Coins, Krypto Aktien, Krypto ETFs bzw. ETPs und Krypto CFDs.
💡 Chancen vs. Risiken: Chancen von Kryptowährungen sind unter anderem hohe Gewinnpotenziale, Dezentralität und der 24/7-Handel. Dem gegenüber stehen extreme Volatilität, regulatorische Unsicherheiten und Sicherheitsrisiken. 
💡 Nur beim direkten Besitz von Coins ist ein Wallet nötig – beim CFD-Trading ist dies nicht erforderlich.

Bitcoin, Ethereum oder Ripple: Aller Unkenrufe und Skandale zum Trotz sind Kryptowährungen nicht wieder von der Bildfläche verschwunden. Im Gegenteil – sie nehmen weiter an Bedeutung zu. Der Bitcoin-Kurs erreichte im August 2025 ein Allzeithoch von rund 126.000 US-Dollar, und die Blockchain-Technologie findet zunehmend Anwendung in Bereichen wie Smart Contracts, DeFi und NFTs.

Doch was genau sind Kryptowährungen, wie funktionieren sie, und welche Möglichkeiten bieten sie für Anleger? Dieser Artikel erklärt die Grundlagen der digitalen Währungen, stellt die wichtigsten Kryptowährungen vor und zeigt auf, welche Chancen und Risiken beim Krypto Trading bestehen. Ob direkter Kauf, ETFs oder CFD-Trading – wir beleuchten alle Wege, um am Kryptomarkt zu partizipieren.

 

Kryptowährungen – Das Wichtigste auf einen Blick:

💡 Kryptowährungen sind digitale Währungen auf Blockchain-Basis, dezentral und ohne staatliche Kontrolle 
💡 Weltweit gibt es derzeit etwa 10.000–11.000 handelbare Kryptowährungen. Die Größten sind: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Tether (USDT), BNB, Solana (SOL).
💡 Die besten Investitionsmöglichkeiten sind der direkte Kauf von Coins, Krypto Aktien, Krypto ETFs bzw. ETPs und Krypto CFDs.
💡 Chancen vs. Risiken: Chancen von Kryptowährungen sind unter anderem hohe Gewinnpotenziale, Dezentralität und der 24/7-Handel. Dem gegenüber stehen extreme Volatilität, regulatorische Unsicherheiten und Sicherheitsrisiken. 
💡 Nur beim direkten Besitz von Coins ist ein Wallet nötig – beim CFD-Trading ist dies nicht erforderlich.

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Was ist eine Kryptowährung?

Bei Kryptowährungen handelt es sich um digitale oder virtuelle Währungen, die Kryptografie nutzen, um sie sicher zu machen. Im Gegensatz zu traditionellen Währungen, die von Regierungen und Zentralbanken ausgegeben werden, arbeiten Kryptowährungen in dezentralen Netzwerken, die auf der Blockchain-Technologie basieren.

Diese Dezentralität gewährleistet Transparenz sowie Fälschungssicherheit und ermöglicht Transaktionen direkt zwischen den Usern (Peer-to-Peer oder P2P) ohne Zwischenhändler. Beliebte Beispiele für Kryptowährungen sind Bitcoin, Ethereum und Ripple, die jeweils einzigartige Funktionen und Anwendungen in der digitalen Wirtschaft bieten.

Aber es gibt noch zahllose weitere Kryptos: Im Jahr 2025 konnte man laut Statista weltweit etwa 10.000 bis 11.000 verschiedene Kryptowährungen handeln.

Was ist der Unterschied zu Fiat-Währungen?

Fiat-Währungen wie Euro oder Dollar werden von Zentralbanken kontrolliert, die Geldmenge kann flexibel angepasst werden. Kryptowährungen folgen dagegen festen, dezentralen Regeln – bei Bitcoin ist die maximale Menge beispielsweise auf 21 Millionen Coins begrenzt. Außerdem sind regelmäßige Maßnahmen eingeplant, die dafür sorgen, dass die Herausgabe neuer Coins verlangsamt wird. Diese Maßnahme nennt man Bitcoin Halving.

Transaktionen mit Fiat-Geld laufen über Banken und Intermediäre, während Krypto-Transaktionen direkt zwischen den Nutzern stattfinden. Das ermöglicht internationale Zahlungen ohne Wechselkursgebühren, allerdings teils mit längeren Bestätigungszeiten.

Zudem sind Fiat-Währungen gesetzliche Zahlungsmittel, während Kryptowährungen je nach Land unterschiedlich reguliert sind.

Wozu wurden Kryptowährungen ursprünglich entwickelt?

Kryptowährungen entstanden als Reaktion auf die Finanzkrise 2008. Ziel war ein unabhängiges Zahlungssystem ohne Banken oder staatliche Kontrolle. Bitcoin sollte Peer-to-Peer-Zahlungen ermöglichen und durch eine begrenzte Geldmenge vor Inflation schützen.

Ein weiterer Fokus lag auf finanzieller Inklusion: Jeder mit Internetzugang kann am globalen Finanzsystem teilnehmen. Heute gehen die Einsatzmöglichkeiten weit darüber hinaus – etwa durch Smart Contracts, DeFi oder NFTs.

Was ist der Unterschied zwischen Coins und Token?

Im Krypto-Bereich werden die Begriffe "Coin" und "Token" oft synonym verwendet, technisch gesehen gibt es jedoch wichtige Unterschiede.

Was ist ein Coin?
Kryptowährungs-Coins (englisch für "Münzen") sind digitale Zahlungsmittel, die auf einer eigenen Blockchain basieren.

Zum Beispiel ist Bitcoin der native Coin der Bitcoin-Blockchain, während Ether der native Coin der Ethereum-Blockchain ist.

Was ist ein Token?
Tokens sind digitale Vermögenswerte oder Wirtschaftsgüter, die auf bereits existierenden Blockchains basieren. Im Gegensatz zu Coins wie Bitcoin haben Tokens keine eigene Blockchain. Es gibt verschiedene Arten, darunter:

  • Utility Tokens: Bieten Zugang zu Produkten oder Dienstleistungen
  • Payment oder Currency Tokens: Dienen als Zahlungsmittel
  • Security Tokens: Repräsentieren Wertpapiere oder Anteile
  • Governance Tokens: Gewähren Mitbestimmungsrechte in einem Netzwerk

Ein praktisches Beispiel: Ether (ETH) ist ein Coin, weil es die native Währung der Ethereum-Blockchain ist. Chainlink (LINK) oder Uniswap (UNI) sind Token, die auf der Ethereum-Blockchain laufen, aber eigene, spezifische Anwendungsfälle haben.

Diese Unterscheidung ist besonders relevant beim Versenden von Kryptowährungen, da Token die Blockchain-Infrastruktur ihres Host-Netzwerks nutzen und deren Transaktionsgebühren zahlen müssen.

💡

Tipp: Bei XTB kannst du über 40 Kryptowährungs-CFDs handeln – sowohl auf etablierte Coins wie Bitcoin und Ethereum als auch auf Token verschiedener Blockchain-Plattformen. 

Der Vorteil: Du benötigst kein eigenes Wallet und kannst sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen.


Wie funktionieren Kryptowährungen?

Eine Kryptowährung ist also ein Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel, das nicht der Kontrolle eines Staates unterliegt. Kryptos funktionieren komplett digital. Aber wie genau geht das? Dieses Kapitel erklärt die zentralen Bausteine von Kryptowährungen.

Blockchain-Technologie

Das Herzstück der meisten Kryptowährungen ist die Blockchain – ein dezentrales, digitales Hauptbuch. Es speichert alle Transaktionen transparent und unveränderlich auf vielen verteilten Computern gleichzeitig. Dadurch sind Manipulationen praktisch ausgeschlossen.

Dezentralisierung und Blöcke

Statt einer zentralen Instanz wird die Blockchain von einem Netzwerk aus sogenannten Knoten betrieben, die jeweils eine Kopie der Daten halten.
Transaktionen werden in Blöcken zusammengefasst. Jeder Block enthält einen Zeitstempel und einen kryptografischen Verweis auf den vorherigen Block – so entsteht eine fälschungssichere Kette.

Kryptografisches Hashing

Jeder Block ist durch einen eindeutigen Hash gesichert. Bereits kleinste Änderungen an den Daten würden den Hash verändern und sofort auffallen.

Konsensmechanismen

Damit neue Blöcke zur Blockchain hinzugefügt werden können, muss sich das Netzwerk auf deren Gültigkeit einigen. Dies geschieht über Konsensmechanismen:

  • Proof of Work (PoW), etwa bei Bitcoin, setzt auf Rechenleistung und Mining, ist aber energieintensiv.

  • Proof of Stake (PoS), genutzt z. B. von Ethereum oder Cardano, ist effizienter und wählt Validatoren anhand ihres eingesetzten Kapitals aus.
    Weitere Varianten wie DPoS oder Proof of Authority existieren ebenfalls.

Mining und Validierung

Je nach Kryptowährung werden neue Coins entweder durch Mining oder durch das Validieren von Transaktionen erzeugt. Gleichzeitig wird so die Sicherheit des Netzwerks gewährleistet.

Wallets und Transaktionen

Kryptowährungen werden in digitalen Wallets verwaltet. Jede Wallet besteht aus einer öffentlichen Adresse und einem privaten Schlüssel.
Beim Versenden einer Kryptowährung wird eine signierte Transaktion ins Netzwerk geschickt, dort geprüft und anschließend in die Blockchain aufgenommen.

Smart Contracts

Smart Contracts sind selbstausführende Programme auf der Blockchain, die automatisch handeln, sobald bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Sie erweitern Kryptowährungen über reine Geldtransfers hinaus und ermöglichen Anwendungen wie DeFi, NFTs und automatisierte Geschäftsprozesse.


Welche Kryptowährungen gibt es – und worin unterscheiden sie sich?

Die folgende Aufzählung basiert in erster Linie auf der Marktkapitalisierung und dem Bekanntheitsgrad der jeweiligen Kryptowährung. Man sollte dabei beachten, dass sich der Kryptomarkt schnell entwickelt und sich die Rangfolge jederzeit ändern kann.

Die folgenden genannten Titel dienen lediglich als beispielhafte Aufzählung und sind nicht als Anlageberatung zu verstehen.

Die wichtigsten Kryptowährungen

Bitcoin (BTC): Bitcoin wurde 2009 von einer unbekannten Person oder Gruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto geschaffen und ist die erste und erfolgreichste Kryptowährung der Welt. Mit ihr wurde die Blockchain-Technologie eingeführt – eine öffentliche Datenbank, die alle Transaktionen aufzeichnet. Bitcoin wird aufgrund seiner begrenzten Menge von 21 Millionen Coins oft als digitales Gold bezeichnet.

Ethereum (ETH): Ethereum wurde 2015 ins Leben gerufen und ermöglicht Entwicklern, intelligente Verträge und dezentrale Anwendungen (dApps) zu erstellen. Ether (ETH) ist die native Kryptowährung der Plattform und wird zur Bezahlung von Transaktionsgebühren und Rechenleistungen verwendet.

Tether (USDT): Dieser Stablecoin wurde 2014 eingeführt und ist im Verhältnis 1:1 an den US-Dollar gekoppelt. Für jeden USDT-Token wird eine entsprechende Menge an Fiat-Geld in Reserve gehalten. Diese Stabilität macht Tether zur beliebten Wahl für Händler als Absicherung gegen die Volatilität anderer Kryptowährungen.

Binance-Coin (BNB): BNB ist die native Kryptowährung der Binance Exchange, einer der weltweit größten Kryptowährungsbörsen. BNB wird verwendet, um Transaktionsgebühren zu bezahlen, an Token-Verkäufen teilzunehmen und innerhalb des Binance-Smart-Chain-Ökosystems für dezentrale Finanzanwendungen (DeFi).

Solana (SOL): Diese 2020 eingeführte Blockchain-Plattform nutzt eine einzigartige Kombination aus Proof of History (PoH) und Proof of Stake (PoS), um Tausende Transaktionen pro Sekunde mit niedrigen Gebühren zu verarbeiten. Solana ist im dezentralen Finanzwesen (DeFi) und bei Non-Fungible Tokens (NFTs) zu einem wichtigen Akteur geworden.

Ripple (XRP): Ripple wurde 2012 eingeführt und soll grenzüberschreitende Zahlungen in Echtzeit für Banken und Finanzinstitute erleichtern. XRP wird als Brückenwährung bei Transaktionen mit verschiedenen Fiat-Währungen verwendet und ermöglicht schnellere und kostengünstigere Überweisungen.

Cardano (ADA): Cardano wurde 2017 vom Ethereum-Mitbegründer Charles Hoskinson ins Leben gerufen und konzentriert sich auf Sicherheit, Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit. Es verwendet den Proof-of-Stake-Konsensalgorithmus Ouroboros, der energieeffizienter ist als das Proof-of-Work-System von Bitcoin.

USD Coin (USDC): Ein weiterer Stablecoin, der im Verhältnis 1:1 an den US-Dollar gekoppelt ist. Jeder USDC-Token ist durch einen US-Dollar in Reserve gedeckt.

Dodgecoin (DOGE): Diese 2013 als Scherz begonnene Kryptowährung, inspiriert vom "Doge"-Meme, hat trotz seiner Ursprünge eine starke Community entwickelt. Dogecoin ist bekannt für niedrige Gebühren und schnelle Transaktionszeiten und wird häufig für Trinkgelder und Spenden verwendet.

Avalanche (AVAX): Diese 2020 eingeführte Blockchain-Plattform ist auf Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit ausgelegt. Avalanche verwendet einen einzigartigen Konsens-Mechanismus, der einen hohen Transaktionsdurchsatz innerhalb von Sekunden ermöglicht und mehrere Blockchains mit jeweils eigenen Regeln unterstützt.

Fast alle hier vorgestellten Kryptowährungen kannst du bei XTB als CFDs handeln. Mit über 40 verfügbaren Krypto CFDs auf der preisgekrönten Handelsplattform hast du eine breite Auswahl für deine Trading Strategie.

Was sind Altcoins und warum gibt es so viele?

Als Altcoins bezeichnet man alle Kryptowährungen außer Bitcoin. Der Begriff setzt sich aus „alternative“ und „coin“ zusammen und umfasst sowohl große Projekte wie Ethereum oder Ripple als auch kleinere Nischen-Token.

Die große Anzahl an Altcoins hat mehrere Gründe:

  1. Technische Verbesserungen
    Viele Projekte wollen Schwächen von Bitcoin ausgleichen – etwa langsamere Transaktionen oder eingeschränkte Funktionalität.
  2. Spezialisierung auf bestimmte Anwendungsfälle
    Einige Altcoins konzentrieren sich auf Smart Contracts, andere auf Datenschutz, schnelle Banküberweisungen oder die Verknüpfung von Blockchains mit externen Daten.
  3. Einfache Entwicklung neuer Token
    Durch Open-Source-Code und bestehende Blockchain-Standards lassen sich neue Kryptowährungen vergleichsweise leicht erstellen. Das fördert Innovation, führt aber auch zu spekulativen oder unseriösen Projekten.

Zusätzlich spielen wirtschaftliche Anreize eine Rolle: Die Aussicht auf hohe Gewinne hat die Entstehung tausender neuer Coins beschleunigt.

Heute existieren weltweit über 10.000 handelbare Kryptowährungen – doch nur ein Bruchteil davon verfügt über langfristige Relevanz.

Worauf sollte man achten, wenn man Kryptowährungen vergleicht?

Beim Vergleich von Kryptowährungen sind vor allem folgende Kriterien entscheidend:

  • Marktkapitalisierung & Handelsvolumen: Hohe Werte sprechen für Liquidität und Marktakzeptanz.

  • Anwendungsfall & Technologie: Löst das Projekt ein reales Problem und bietet es einen technologischen Mehrwert?

  • Team & Community: Ein transparentes Team und aktive Entwickler erhöhen die Zukunftsfähigkeit.

  • Tokenomics: Gibt es ein Angebotslimit oder Mechanismen, die den Coin verknappen?

  • Sicherheit & Dezentralisierung: Wie stabil und verteilt ist das Netzwerk?

  • Regulierung & Börsenverfügbarkeit: Ist der Coin rechtlich unproblematisch und auf großen Plattformen handelbar?

    Größere, etablierte Coins wie Bitcoin und Ethereum findet man überall, während kleinere Altcoins möglicherweise nur auf spezialisierten Plattformen handelbar sind.

    Bei XTB sind beispielsweise derzeit über 40 Kryptowährungen zum Handel verfügbar, darunter etablierte und Altcoins.

Welche Faktoren am wichtigsten sind, hängt von deinen persönlichen Anlagezielen ab.


Wofür kann man Kryptowährungen nutzen?

Kryptowährungen haben sich von einem reinen Experiment zu einem vielseitigen Anwendungsfeld entwickelt. Sie dienen nicht nur als Anlageobjekt, sondern kommen in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz – von Zahlungen bis hin zu digitalen Eigentumsrechten.

1. Zahlungsmittel und internationale Überweisungen

Kryptowährungen ermöglichen direkte Transaktionen zwischen zwei Parteien – ohne Bank als Zwischeninstanz. Besonders bei grenzüberschreitenden Zahlungen können sie Vorteile bieten, da Überweisungen schneller und teils günstiger abgewickelt werden als im klassischen Bankensystem.

In Ländern mit hoher Inflation oder instabilen Währungen nutzen Menschen Kryptowährungen zudem als Wertspeicher. Stablecoins wie USDT oder USDC reduzieren dabei das Problem der Kursschwankungen, da ihr Wert an den US-Dollar gekoppelt ist.

Für den alltäglichen Einkauf sind Kryptowährungen jedoch noch nicht flächendeckend etabliert. Volatilität, Transaktionsgebühren und regulatorische Fragen bremsen die breite Akzeptanz.

2. Dezentrale Finanzdienstleistungen (DeFi)

Über DeFi-Plattformen lassen sich klassische Finanzdienstleistungen ohne zentrale Institution abbilden. Nutzer können Kryptowährungen verleihen, Zinsen verdienen, Kredite aufnehmen oder Token handeln – gesteuert durch Smart Contracts.

Der Vorteil liegt in der globalen Zugänglichkeit und Transparenz. Gleichzeitig bestehen Risiken, etwa durch Programmierfehler oder starke Kursschwankungen.

3. NFTs und digitale Eigentumsrechte

Non-Fungible Tokens (NFTs) repräsentieren einzigartige digitale Vermögenswerte. Sie werden häufig für digitale Kunst, Sammlerstücke oder virtuelle Güter genutzt.

Darüber hinaus ermöglicht die Blockchain die Tokenisierung realer Vermögenswerte wie Immobilien oder Unternehmensanteile. Dadurch können Investitionen in kleinere Einheiten aufgeteilt und breiter zugänglich gemacht werden.

4. Weitere Anwendungsfelder

Blockchain-Technologie findet auch Anwendung in Bereichen wie Lieferkettenmanagement, digitaler Identität oder dem Nachweis von Eigentumsrechten. Ziel ist es, Prozesse transparenter, effizienter und manipulationssicher zu gestalten.

Kryptowährungen sind damit weit mehr als nur digitales Geld. Sie bilden die technologische Grundlage für neue Finanzmodelle und digitale Anwendungen – auch wenn viele dieser Einsatzbereiche noch in der Weiterentwicklung sind.


Wie funktioniert der Handel mit Kryptowährungen?

Für den Handel mit Kryptowährungen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die jeweils ein unterschiedliches Maß an Risiko und Komplexität bieten.

Methoden für den Handel mit Kryptowährungen

Im Folgenden findest du einen Überblick, wie du dich im Kryptomarkt engagieren kannst. Bitte beachte dabei, dass es sich auch hier nicht um eine Anlageberatung handelt.

Direkter Handel mit Kryptowährungen

Die unmittelbarste Art, in Kryptowährungen zu investieren, ist, Coins zu kaufen. Dazu wählt man eine seriöse Kryptowährungsbörse wie Coinbase, Binance oder Kraken, erstellt ein Konto, kauft mit „echtem“ Fiat-Geld Krypto-Coins und lagert sie in einem Wallet.

Wem das noch nicht exotisch genug ist, der kann auch versuchen, mit seinen Coins passives Einkommen zu erzielen. Zwei Wege dazu gibt es:

Staking bezieht sich auf das Halten und "Einsetzen" von Kryptowährungen, um das Netzwerk einer Blockchain zu unterstützen und dafür Belohnungen zu erhalten.

Yield Farming ist eine Strategie im DeFi-Bereich, bei der Nutzer ihre Kryptowährungen in Liquiditätspools einsetzen, um Zinsen oder zusätzliche Token zu verdienen.

Wie das Halten von Coins selbst, sind beide Methoden beachtlichen Risiken ausgesetzt, nicht zuletzt der Gefahr krimineller Handlungen wie Hacking.

Handel mit Krypto Aktien

Die Investition in Krypto Aktien, also in Aktien von Unternehmen, die in der Kryptowährungsbranche tätig sind, ist eine weitere Möglichkeit, sich zu engagieren, ohne direkt Kryptowährungen halten zu müssen. Beispiele solcher Unternehmen sind:

  • Miner: Unternehmen wie Marathon Digital Holdings (MARA.US) und Riot Blockchain (RIOT.US) sind am Mining von Kryptowährungen beteiligt.
  • Krypto-Börsen: Investitionen in börsennotierte Unternehmen wie Coinbase (COIN.US).
  • Blockchain-Technologieunternehmen: Unternehmen wie IBM (IBM.US) und NVIDIA (NVD.DE) sind auch an der Entwicklung von Blockchain-Technologie und -Hardware beteiligt, die bei Kryptowährungsoperationen verwendet werden.

Übrigens: Bei XTB können fast alle der hier genannten Aktien auch als CFDs getradet werden.

ETPs mit Kryptowährungsbezug

Exchange Traded Products (ETPs) sind Finanzinstrumente, die wie Blockchain ETFs (Exchange Traded Funds) an Börsen gehandelt werden und sich zum Beispiel auf Vermögenswerte wie Rohstoffe oder Kryptowährungen beziehen können.

Zwei Beispiele:

  • VanEck Bitcoin ETN (VBTC.DE): Diese Exchange Traded Note (Inhaberschuldverschreibung) ist zu 100 % mit Bitcoin besichert.
  • Bitwise Physical Bitcoin ETC (BTCE.DE) ist eine Exchange Traded Cryptocurrency, die ebenfalls zu 100 % physisch mit Bitcoin hinterlegt ist.

Trading mit Kryptowährungs-CFDs (Contracts for Difference)

Contracts for Difference (CFDs) sind Finanzderivate, mit denen du auf die Kursbewegungen von Kryptowährungen spekulieren kannst, ohne die Coins selbst (genannt Basiswert oder Underlying) zu besitzen.

So funktioniert der CFD Handel mit Kryptowährung:

  1. Wähle einen seriösen, in der Europäischen Union regulierten CFD-Broker aus.

  2. Eröffne ein Handelskonto und zahle Geld darauf ein.

  3. Wähle deine gewünschte Kryptowährung: Such dir einen Krypto-CFD aus, mit dem du handeln möchtest, wie Bitcoin, Ethereum oder Litecoin.

  4. Eröffne eine Position: Entscheide, ob du einen Kursanstieg (Long-Position) oder einen Kursrückgang (Short-Position) erwartest. Mit CFDs kannst du sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen.

  5. Manage deine Trades: Verwende Tools wie Stop Loss und Take Profit, um dein Risiko und deine potenziellen Erträge zu steuern.

  6. Schließe deine Position: Schließe deinen Trade, wenn du dein Gewinnziel erreicht hast oder wenn sich der Markt gegen dich entwickelt.

Handelszeiten von Kryptowährungen

Kryptowährungsmärkte sind 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche geöffnet. Im Gegensatz zu traditionellen Finanzmärkten wie Börsen, die bestimmte Handelszeiten haben und an Wochenenden und Feiertagen geschlossen sind, sind die Kryptowährungsmärkte immer geöffnet.

Dieser kontinuierliche Betrieb sorgt dafür, dass der Markt immer aktiv ist und bietet einzigartige Chancen und Herausforderungen für alle, die mit Kryptowährung handeln möchten.

Allerdings kann die Handelsintensität im Laufe des Tages je nach Zeitzone variieren. Zum Beispiel kann das Handelsvolumen während der Geschäftszeiten in großen Finanzzentren wie New York, London und Tokio am höchsten sein. Umgekehrt können Zeiten mit geringer Liquidität, etwa spät in der Nacht, zu Volatilität führen.

Bei XTB kannst du Krypto CFDs von Montag bis Sonntag rund um die Uhr handeln – perfekt für alle, die flexibel bleiben möchten und auch am Wochenende auf Marktbewegungen reagieren wollen.


Sind Kryptowährungen sicher? Risiken und Herausforderungen

Für viele Menschen sind Kryptowährungen in erster Linie eine Investmentmöglichkeit. Die Chancen sind beträchtlich: Bitcoin hat seit seiner Entstehung 2009 eine beispiellose Wertsteigerung erfahren. Frühe Investoren, die Bitcoin für wenige Cent kauften, sahen ihre Investitionen auf Zehntausende Euro pro Coin steigen.

Kryptowährungen bieten also hohe Renditechancen, sind jedoch auch mit erheblichen Risiken verbunden. Besonders als Investment gelten sie als spekulativ und stark schwankungsanfällig.

Zu den wichtigsten Risiken zählen:

  • Hohe Volatilität:
    Kursschwankungen von zweistelligen Prozentwerten innerhalb kurzer Zeit sind keine Seltenheit. Wer zum falschen Zeitpunkt einsteigt, kann schnell deutliche Verluste erleiden. So zeigt es laut Kryptovergleich auch die erste Jahreshälfte 2026 – mit Wertschwankungen von 10-20 Prozent innerhalb weniger Tage.

  • Regulatorisches Risiko:
    Die gesetzliche Einordnung von Kryptowährungen unterscheidet sich weltweit. Restriktive Maßnahmen, wie Chinas Verbot von Krypto-Mining und Krypto Trading, können erhebliche Kursverluste auslösen.

  • Technologische Risiken:
    Zwar gilt die Blockchain als sicher, doch Börsen, Wallets oder Smart Contracts können Ziel von Hackerangriffen werden.

  • Betrugsrisiko:
    Unseriöse Projekte, sogenannte „Rug Pulls“, bei denen Projektgründer mit dem Geld der Investoren verschwinden, oder Schneeballsysteme haben in der Vergangenheit immer wieder zu Verlusten geführt.

  • Marktreife und Unsicherheit:
    Viele Projekte befinden sich noch in einer frühen Entwicklungsphase und haben kein langfristig tragfähiges Geschäftsmodell.

Für Anleger gilt daher: Investiere nur Kapital, dessen Verlust du verkraften kannst, informiere dich gründlich und setze auf Diversifikation – sowohl innerhalb des Kryptomarktes als auch über verschiedene Anlageklassen hinweg.


So funktionieren Kryptowährungen mit XTB

Wenn du wissen willst, wie der Handel mit Kryptos funktioniert, bieten sich zunächst die CFDs auf Kryptowährungen von XTB an. Du hast die Wahl aus über 40 davon - auch die in diesem Artikel besprochenen Avalanche, Cardano, Dogecoin, Ethereum und natürlich Bitcoin, kannst du zu günstigen Konditionen auf unserer preisgekrönten Handelsplattform finden.

  • Da du mit CFDs lediglich einen Vertrag über die weitere Kursentwicklung des dem Kontrakt zugrunde liegenden Vermögenswertes abschließt, aber keine Kryptowährungen direkt besitzt, bist du auch vor Hackerangriffen auf dein Wallet abgesichert.

  • Ein weiterer Vorteil von CFDs: Durch das Eröffnen von Short-Positionen profitierst du nicht nur bei steigenden, sondern auch bei fallenden Kursen von Kryptowährungen.

  • Du bist nicht an Börsenöffnungszeiten gebunden, sondern kannst CFDs auf Kryptowährungen an sieben Tagen die Woche handeln, also auch am Wochenende.

Du willst den Handel mit Kryptowährung gerne erst einmal ausprobieren, bevor du echtes Geld einsetzt? Auch das ist bei XTB möglich. Und zwar mit dem völlig kostenfreien Demokonto von XTB, mit dem du Kryptowährungen virtuell, aber unter realistischen Bedingungen traden kannst - ohne jedes Risiko.

 

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FAQ

Eine Kryptowährung ist digitales Geld, das durch Verschlüsselungstechniken (Kryptografie) gesichert wird und auf einer dezentralen Blockchain-Technologie basiert. Anders als herkömmliches Geld wird sie nicht von Banken oder Regierungen kontrolliert, sondern von einem Netzwerk von Computern weltweit verwaltet.

 

Der Hauptunterschied liegt in der Kontrolle und Form: Fiat-Geld wie Euro oder Dollar wird von Zentralbanken ausgegeben und reguliert, existiert physisch als Bargeld und ist gesetzliches Zahlungsmittel. 

Kryptowährungen sind rein digital, dezentral organisiert und haben in den meisten Ländern keinen Status als offizielles Zahlungsmittel. Zudem sind sie deutlich volatiler als traditionelle Währungen.

Kryptowährungen basieren auf der Blockchain-Technologie – einer dezentralen Datenbank, die alle Transaktionen in chronologisch verketteten Blöcken speichert. Jede Transaktion wird durch kryptografische Verfahren gesichert und von einem Netzwerk von Computern (Nodes) validiert. 

Konsensmechanismen wie Proof of Work oder Proof of Stake stellen sicher, dass nur gültige Transaktionen der Blockchain hinzugefügt werden.

Kryptowährungen können auf spezialisierten Börsen (wie Binance, Coinbase oder Kraken) oder bei Brokern gekauft werden. Der typische Ablauf: Registrierung mit Identitätsnachweis, Einzahlung von Fiat-Geld per Banküberweisung oder Kreditkarte, dann Kauf der gewünschten Kryptowährung. 

Alternativ kannst du über CFD-Broker auf Kryptowährungskurse spekulieren, ohne die Coins tatsächlich zu besitzen.

Die bekanntesten Kryptowährungen sind Bitcoin (BTC) als erste und größte Kryptowährung, Ethereum (ETH) mit seiner Smart-Contract-Funktionalität, sowie Tether (USDT) und USD Coin (USDC) als führende Stablecoins. Weitere prominente Namen sind BNB (Binance Coin), Solana (SOL), Ripple (XRP) und Cardano (ADA).

Die Blockchain-Technologie selbst gilt als sehr sicher durch ihre Verschlüsselung und dezentrale Struktur. Risiken bestehen jedoch bei der Aufbewahrung: Krypto-Börsen können gehackt werden, private Schlüssel können verloren gehen oder gestohlen werden. Die Sicherheit hängt stark davon ab, wie sorgfältig du deine Zugangsdaten schützt und wo du die Kryptowährungen aufbewahrst.

CFDs (Contracts for Difference) auf Kryptowährungen ermöglichen das Spekulieren auf Kursveränderungen, ohne die Kryptowährung tatsächlich zu besitzen. Vorteile sind: keine Wallets nötig, Möglichkeit auf fallende Kurse zu setzen (Short-Selling), Hebelwirkung für größere Positionen mit kleinerem Kapitaleinsatz, und oft einfachere steuerliche Handhabung. Nachteile: Du besitzt die Kryptowährung nicht wirklich und kannst sie nicht für andere Zwecke nutzen, zudem bergen Hebel erhebliche Verlustrisiken.

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Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.
Wertentwicklungen von Handelswerten aus der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für Wertentwicklungen in der Zukunft!


Risikohinweis

CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 75% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Anlageberatung dar. Die Mitteilungen sind als Werbemitteilung zu verstehen.

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