Robert Kiyosaki ist vor allem als Autor von Rich Dad Poor Dad bekannt. Seit Jahren warnt er vor einem möglichen Börsencrash, steigender Inflation und einem seiner Ansicht nach instabilen Finanzsystem. Seine zentrale These: Fiat-Währungen verlieren langfristig an Kaufkraft – Sachwerte gewinnen.
In diesem Kontext positioniert sich Kiyosaki klar pro Bitcoin. Für ihn ist BTC kein kurzfristiger Trade, sondern ein strategischer Vermögenswert. Immer wieder betont er, dass Kapital im Zuge wirtschaftlicher Unsicherheit verstärkt in knappe Assets wie Gold, Silber und Bitcoin fließen könnte.
Doch wie begründet Robert Kiyosaki seine Bitcoin-Überzeugung? Und was steckt hinter seinen wiederkehrenden Crash-Prognosen? Dieser Artikel ordnet seine Aussagen zu Krypto, Bitcoin und möglichen Marktrisiken sachlich ein.
Robert Kiyosaki – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Wer ist Robert Kiyosaki? US-amerikanischer Unternehmer und Autor des Bestsellers Rich Dad Poor Dad (1997). Schwerpunkt: Finanzbildung, Cashflow, Vermögensaufbau.
💡 Robert Kiyosaki und Bitcoin: Er bezeichnet Bitcoin als „echtes Geld“ mit begrenztem Angebot und sieht darin einen Schutz vor Inflation.
💡 Crash-Warnungen: Kiyosaki spricht regelmäßig von einem bevorstehenden oder laufenden Börsencrash und warnt vor steigender Staatsverschuldung und Geldmengenausweitung.
💡 Bitcoin-Prognosen: Seine Kursziele für BTC fallen häufig sehr optimistisch aus und basieren auf der Annahme einer Kapitalflucht aus Fiat-Währungen.
💡 Langfristige Perspektive: Kiyosaki versteht Bitcoin nicht primär als Trading-Instrument, sondern als strategische Absicherung gegen systemische Risiken.
Robert Kiyosaki ist vor allem als Autor von Rich Dad Poor Dad bekannt. Seit Jahren warnt er vor einem möglichen Börsencrash, steigender Inflation und einem seiner Ansicht nach instabilen Finanzsystem. Seine zentrale These: Fiat-Währungen verlieren langfristig an Kaufkraft – Sachwerte gewinnen.
In diesem Kontext positioniert sich Kiyosaki klar pro Bitcoin. Für ihn ist BTC kein kurzfristiger Trade, sondern ein strategischer Vermögenswert. Immer wieder betont er, dass Kapital im Zuge wirtschaftlicher Unsicherheit verstärkt in knappe Assets wie Gold, Silber und Bitcoin fließen könnte.
Doch wie begründet Robert Kiyosaki seine Bitcoin-Überzeugung? Und was steckt hinter seinen wiederkehrenden Crash-Prognosen? Dieser Artikel ordnet seine Aussagen zu Krypto, Bitcoin und möglichen Marktrisiken sachlich ein.
Robert Kiyosaki – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Wer ist Robert Kiyosaki? US-amerikanischer Unternehmer und Autor des Bestsellers Rich Dad Poor Dad (1997). Schwerpunkt: Finanzbildung, Cashflow, Vermögensaufbau.
💡 Robert Kiyosaki und Bitcoin: Er bezeichnet Bitcoin als „echtes Geld“ mit begrenztem Angebot und sieht darin einen Schutz vor Inflation.
💡 Crash-Warnungen: Kiyosaki spricht regelmäßig von einem bevorstehenden oder laufenden Börsencrash und warnt vor steigender Staatsverschuldung und Geldmengenausweitung.
💡 Bitcoin-Prognosen: Seine Kursziele für BTC fallen häufig sehr optimistisch aus und basieren auf der Annahme einer Kapitalflucht aus Fiat-Währungen.
💡 Langfristige Perspektive: Kiyosaki versteht Bitcoin nicht primär als Trading-Instrument, sondern als strategische Absicherung gegen systemische Risiken.
Kiyosakis Weltbild: Warum misstraut er dem Finanzsystem?
Um Robert Kiyosakis Überzeugung für Investitionen in Bitcoin zu verstehen, muss man sein grundlegendes Weltbild betrachten. Seit Jahren argumentiert er, dass das globale Finanzsystem zunehmend instabil sei. Seine Kritik richtet sich vor allem gegen:
- expansive Geldpolitik
- steigende Staatsverschuldung
- wiederkehrende Rettungspakete und Marktinterventionen
- schleichenden Kaufkraftverlust durch Inflation
Kiyosaki vertritt die Ansicht, dass Sparer langfristig an Wert verlieren, wenn sie ihr Vermögen überwiegend in Fiat-Währungen halten. In seinen öffentlichen Aussagen – unter anderem auf der Plattform X – warnt er regelmäßig vor einem größeren Börsencrash und strukturellen Problemen im Finanzsystem.
Vor diesem Hintergrund sieht er Bitcoin nicht als kurzfristigen Hype, sondern als Alternative zu staatlich kontrolliertem Geld.
Warum Robert Kiyosaki Fiat-Währungen kritisch sieht
Kiyosakis zentrale These lautet: Fiat-Geld kann unbegrenzt ausgeweitet werden. Zentralbanken haben die Möglichkeit, in Krisenzeiten Liquidität zu schaffen – was aus seiner Sicht langfristig zu Inflation und Kaufkraftverlust führt.
Seine Kritikpunkte im Überblick:
- Geldmenge kann politisch gesteuert werden
- Währungen verlieren über Jahrzehnte real an Wert
- Staatsverschuldung steigt kontinuierlich
- Sparer tragen das Inflationsrisiko
Das Ende des Goldstandards als Wendepunkt
Ein zentraler Bezugspunkt in Robert Kiyosakis Argumentation ist das Ende des Bretton-Woods-Systems im Jahr 1971. Mit der Aufhebung der Goldbindung wurde der US-Dollar nicht länger durch physische Reserven gedeckt, sondern zu einer reinen Fiat-Währung.
Seitdem kann die Geldmenge grundsätzlich durch politische und geldpolitische Entscheidungen ausgeweitet werden. Kiyosaki sieht darin einen strukturellen Systemwechsel: Geld sei nicht mehr an Knappheit gebunden, sondern an wirtschaftspolitische Maßnahmen und staatliche Steuerung.
Er verweist in diesem Zusammenhang regelmäßig auf den langfristigen Kaufkraftverlust des US-Dollars. Über mehrere Jahrzehnte betrachtet hat die reale Kaufkraft deutlich abgenommen — aus seiner Sicht ein Beleg dafür, dass Fiat-Währungen systembedingt an Wert verlieren können.
Bitcoin als knappes Gegengewicht
Im Gegensatz dazu betont Kiyosaki die feste Angebotsgrenze von Bitcoin. Maximal 21 Millionen BTC werden dank Bitcoin Halving jemals existieren. Diese programmierte Knappheit unterscheidet Bitcoin grundlegend von Fiat-Währungen.
Für Kiyosaki ergeben sich daraus drei zentrale Argumente:
- Begrenztes Angebot – keine politische Ausweitung möglich
- Dezentralität – keine zentrale Instanz kontrolliert das Netzwerk
- Globale Handelbarkeit – unabhängig von nationalen Währungen
Aus dieser Perspektive betrachtet er Bitcoin als Absicherung gegen Inflation, Währungsabwertung und mögliche systemische Krisen.
Robert Kiyosaki zum Thema Börsencrash: Warum er seit Jahren vor einem großen Einbruch warnt
Robert Kiyosaki warnt seit vielen Jahren vor einem möglichen massiven Börsencrash. In Interviews und auf Social Media spricht er regelmäßig von der „größten Krise der Geschichte“ oder einer bevorstehenden wirtschaftlichen Korrektur.
Seine Argumentation basiert dabei weniger auf kurzfristigen Marktindikatoren als auf langfristigen makroökonomischen Entwicklungen.
Hohe Staatsverschuldung und Geldmengenausweitung
Ein zentrales Argument Kiyosakis ist die stark gestiegene globale Verschuldung. Staaten, Unternehmen und private Haushalte hätten in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich mehr Schulden aufgebaut.
Gleichzeitig hätten Zentralbanken in mehreren Krisenphasen – etwa nach 2008 oder während der Pandemie – mit expansiver Geldpolitik reagiert:
- Zinssenkungen
- Anleihekaufprogramme
- massive Liquiditätsbereitstellung
Kiyosaki sieht darin eine strukturelle Schwäche des Systems. Seiner Ansicht nach verschieben solche Maßnahmen Probleme in die Zukunft, anstatt sie zu lösen.
Vertrauenskrise im Finanzsystem
Neben der Verschuldung warnt er vor einem möglichen Vertrauensverlust in staatliche Währungen und institutionelle Finanzmärkte. Wenn Anleger das Vertrauen in die Stabilität des Systems verlieren, könnten Kapitalströme sich seiner Meinung nach neu ausrichten.
Genau hier setzt seine Bitcoin-These an: In einem Szenario wirtschaftlicher Unsicherheit könnten knappe Vermögenswerte wie Gold, Silber oder Bitcoin profitieren.
Wie treffsicher waren seine Prognosen?
Kritiker weisen darauf hin, dass Kiyosaki seit vielen Jahren wiederholt vor einem Crash warnt. Märkte haben sich in dieser Zeit trotz mehrerer Krisen langfristig weiterentwickelt.
Das zeigt: Makroökonomische Risiken existieren, doch der genaue Zeitpunkt eines großen Markteinbruchs ist schwer vorherzusagen. Dauerhafte Crash-Prognosen bergen daher das Risiko, Chancen in Wachstumsphasen zu verpassen.
Investiert Kiyosaki selbst in Bitcoin?
Wenn Robert Kiyosaki Bitcoin öffentlich lobt, stellt sich eine naheliegende Frage: Investiert er selbst – oder bleibt es bei Meinungsäußerungen?
Nach seinen eigenen Aussagen hält er seit mehreren Jahren Bitcoin. Konkrete Wallet-Adressen oder exakte Bestände hat er jedoch nie veröffentlicht. Das ist bei vermögenden Privatpersonen nicht ungewöhnlich, insbesondere aus Sicherheits- und Datenschutzgründen.
Wie hoch ist das Vermögen von Robert Kiyosaki?
Das geschätzte Nettovermögen von Robert Kiyosaki wird je nach Quelle auf etwa 100 bis 150 Millionen US-Dollar beziffert. Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht.
Sein Vermögen basiert vor allem auf:
- Immobilieninvestments
- Buchverkäufen (Rich Dad Poor Dad und Folgetitel)
- Unternehmensbeteiligungen
- Finanzbildungsprodukten
Kiyosaki betont regelmäßig, dass für ihn nicht das Nettovermögen entscheidend sei, sondern der Cashflow aus Vermögenswerten.
Seit wann investiert er in Bitcoin?
Kiyosaki hat mehrfach öffentlich erklärt, dass er Bitcoin bereits seit mehreren Jahren kauft. Dabei beschreibt er sein Vorgehen nicht als kurzfristiges Trading, sondern als strategische Akkumulation.
Typisch für seine Aussagen ist folgende Logik:
- Er kauft Bitcoin in Phasen geldpolitischer Expansion.
- Er betrachtet BTC als Ergänzung zu Gold und Silber.
- Er versteht Bitcoin als langfristige Absicherung, nicht als spekulativen Trade.
Konkrete Positionsgrößen oder Portfolio-Gewichtungen sind nicht bekannt.
Immobilien bleiben laut seinen Aussagen weiterhin ein zentraler Bestandteil seiner Vermögensstruktur. Bitcoin ergänzt diese Strategie als digitales, begrenztes Asset.
Robert Kiyosaki und andere Kryptowährungen
Obwohl Robert Kiyosaki vor allem mit klaren Aussagen zu Bitcoin auffällt, äußert er sich gelegentlich auch allgemeiner zum Kryptomarkt. Dabei bleibt jedoch ein Muster erkennbar: Bitcoin steht im Zentrum seiner Argumentation.
Allerdings hat er sich wiederholt positiv zu weiteren großen Kryptowährungen geäußert. Dazu zählen insbesondere: Ethereum (ETH) und XRP.
Ethereum in Kiyosakis Argumentation
Ethereum erwähnt Kiyosaki als Teil des breiteren Kryptomarktes, den er als Alternative zum traditionellen Finanzsystem versteht. Während Bitcoin für ihn primär die Rolle eines knappen, digitalen Wertspeichers einnimmt, steht bei Ethereum stärker die technologische Infrastruktur im Vordergrund.
Allerdings positioniert er Ethereum nicht mit derselben geldpolitischen Klarheit wie Bitcoin. BTC bleibt aus seiner Sicht das stärkste monetäre Signal.
XRP und die Rolle im Finanzsystem
Kiyosaki hat sich mehrfach positiv zu XRP geäußert und es neben Bitcoin und Ethereum genannt. XRP wird häufig im Kontext internationaler Zahlungsinfrastruktur diskutiert, was grundsätzlich zu seinem Interesse an Systemalternativen passt.
Auch hier gilt jedoch: Seine Argumentation ist weniger technisch geprägt, sondern makroökonomisch. Er sieht in großen Kryptowährungen potenzielle Profiteure eines Vertrauensverlustes in Fiat-Währungen.
Schwerpunkt bleibt Bitcoin
Trotz einzelner positiver Aussagen zu Ethereum und XRP bleibt Bitcoin das zentrale Element seiner Strategie.
Während Ethereum und XRP Teil seiner öffentlichen Krypto-Kommentare sind, nimmt Bitcoin die Rolle des Kernassets ein.
Die Kiyosaki-Strategie: Chancen vs. Risiken
Robert Kiyosakis Investmentansatz folgt einem klaren Grundprinzip: Vermögenswerte besitzen, die nicht beliebig vermehrbar sind.
Seine Strategie ist stark makroökonomisch geprägt. Er investiert nicht primär auf Basis kurzfristiger Marktbewegungen, sondern aus Überzeugung, dass das bestehende Geldsystem strukturelle Schwächen aufweist.
Welche Chancen sieht Kiyosaki?
Aus seiner Perspektive ergeben sich mehrere potenzielle Vorteile:
- Inflationsschutz
Begrenzte Assets könnten bei steigender Geldmenge relativ an Wert gewinnen. - Absicherung gegen Währungsabwertung
Sollte Vertrauen in Fiat-Währungen sinken, könnten Kapitalströme in knappe Vermögenswerte fließen. - Langfristige Wertentwicklung
Bitcoin hat historisch über längere Zeiträume starke Wachstumsphasen erlebt – allerdings mit hoher Volatilität. - Diversifikation außerhalb des klassischen Finanzsystems
Dezentrale Vermögenswerte sind nicht direkt an staatliche Geldpolitik gebunden.
Welche Risiken werden häufig unterschätzt?
So klar seine Argumentation ist, so deutlich sind auch die Risiken:
- Timing-Risiko
Crash-Prognosen können sich über Jahre hinweg nicht materialisieren. Wer dauerhaft auf den großen Einbruch wartet, verpasst möglicherweise Marktphasen mit positiver Entwicklung. - Hohe Volatilität
Bitcoin und andere Kryptowährungen unterliegen starken Kursschwankungen. Zwischenzeitliche Rückgänge von 50 % oder mehr sind historisch keine Seltenheit. - Konzentrationsrisiko
Eine starke Fokussierung auf wenige „harte Assets“ kann zu mangelnder Diversifikation führen. - Narrative Abhängigkeit
Der Investmentcase basiert stark auf der Annahme einer strukturellen Krise des Geldsystems. Bleibt diese aus oder entwickelt sich langsamer als erwartet, kann sich die Strategie anders entwickeln als prognostiziert.
Für wen könnte dieser Ansatz geeignet sein?
Der Kiyosaki-Ansatz richtet sich eher an Anleger, die:
- langfristig denken
- hohe Schwankungen aushalten können
- makroökonomische Entwicklungen aktiv beobachten
- bewusst außerhalb klassischer Sparprodukte investieren möchten
Weniger geeignet ist die Strategie für Investoren mit:
- geringem Risikobudget
- kurzer Anlageperspektive
- starkem Sicherheitsfokus
- hoher Abhängigkeit von kurzfristiger Liquidität
Wie lässt sich solch eine Bitcoin-Strategie praktisch umsetzen?
Wer sich mit den Thesen von Robert Kiyosaki beschäftigt, steht am Ende vor einer praktischen Frage: Wie kann eine solche Strategie konkret umgesetzt werden?
Wer sich mit Bitcoin oder anderen Kryptowährungen beschäftigt, kann zwischen direktem Kauf, börsengehandelten Produkten oder Derivaten unterscheiden.
Direkter Kauf von Kryptowährungen
Der direkte Erwerb von Bitcoin erfolgt über Kryptobörsen oder Broker mit Wallet-Funktion. Dabei besitzt du die Coins unmittelbar und trägst selbst Verantwortung für Verwahrung und Sicherheit.
ETPs und Aktien mit Krypto-Bezug
Alternativ können Anleger über regulierte Handelsplattformen auch indirekt investieren, etwa über:
- Aktien von Unternehmen mit starkem Krypto-Bezug
- ETPs bzw. ETFs auf digitale Assets
Über XTB lassen sich beispielsweise ausgewählte Aktien und ETFs bis zu einem monatlichen Handelsvolumen von 100.000 Euro ohne Orderkommission handeln (danach entstehen Kosten, Details: xtb.com/de/aktien).
Krypto CFDs für flexible Strategien
Für kurzfristigere Strategien stehen zudem verschiedene Derivate wie Krypto CFDs zur Verfügung. Diese ermöglichen es, sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse zu setzen.
Bei XTB sind mehrere Krypto CFDs mit wettbewerbsfähigen Spreads und schneller Orderausführung verfügbar. Aufgrund des Hebeleffekts sind CFDs jedoch mit einem erhöhten Risiko verbunden und eignen sich nicht für jeden Anleger.
Anleger können hier also – je nach Instrument – flexibel zwischen langfristigem Investment und kurzfristigem Trading unterscheiden.
Das könnte dich auch interessieren:
Krypto Trading leicht gemacht: ein Leitfaden für Einsteiger
Blockchain trifft Börse: Alles, was du über Krypto Aktien wissen musst
Wie funktioniert KI Trading? So nutzt du ChatGPT, Gemini & Co. beim Trading
FAQ
Robert Kiyosaki ist Unternehmer und Autor des Bestsellers Rich Dad Poor Dad. Seit Jahren kritisiert er das bestehende Geldsystem und warnt vor Inflation sowie einem möglichen Börsencrash. Bitcoin sieht er als begrenztes, dezentrales Asset, das seiner Ansicht nach langfristig vor Kaufkraftverlust schützen kann.
Kiyosaki argumentiert, dass Fiat-Währungen durch Geldmengenausweitung an Wert verlieren können. Bitcoin hingegen besitzt eine feste Obergrenze von 21 Millionen Einheiten. Diese programmierte Knappheit betrachtet er als zentralen Vorteil gegenüber staatlich gesteuertem Geld.
Er äußert sich regelmäßig kritisch zum US-Dollar und verweist auf den langfristigen Kaufkraftverlust seit dem Ende des Goldstandards. Seiner Ansicht nach könnten hohe Staatsverschuldung und expansive Geldpolitik diesen Trend fortsetzen. Kritiker halten dagegen, dass Inflation komplexe Ursachen hat und das Finanzsystem bislang anpassungsfähig geblieben ist.
Kiyosaki nennt teilweise sehr hohe Kursziele für Bitcoin. Diese basieren auf seiner makroökonomischen Annahme, dass Kapital bei Vertrauensverlust in Fiat-Währungen verstärkt in knappe Vermögenswerte fließen könnte. Solche Prognosen sind jedoch spekulativ und von vielen externen Faktoren abhängig.
Gold und Silber sind seit Jahrzehnten Teil seiner Investmentstrategie. Bitcoin ergänzt diese aus seiner Sicht als digitales, begrenztes Asset. Er betrachtet alle drei als potenzielle Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertung.
Mögliche Vorteile können sein:
- Diversifikation außerhalb klassischer Sparprodukte
- Beteiligung an einem begrenzten digitalen Asset
- Schutz vor langfristiger Geldentwertung
Ob diese Chancen eintreten, hängt jedoch stark von Markt- und Wirtschaftsentwicklungen ab.
Bitcoin ist volatil und unterliegt starken Kursschwankungen. Zudem können regulatorische Änderungen, steuerliche Aspekte und Marktzyklen die Entwicklung beeinflussen. Eine einseitige Ausrichtung auf einzelne Assets erhöht das Risiko.
Nein. Auch bekannte Investoren können Marktbewegungen nicht sicher vorhersagen. Seine Aussagen können Impulse liefern, sollten aber immer durch eigene Recherche und eine individuelle Risikobewertung ergänzt werden.
Falls du dich mit seiner Strategie beschäftigst, kann eine schrittweise Investition (z. B. über regelmäßige Käufe) und eine breite Diversifikation sinnvoll sein. Entscheidend ist, dass dein Investment zu deinem Risikoprofil und Anlagehorizont passt.
Kiyosaki veröffentlicht regelmäßig Beiträge auf X (ehemals Twitter) und tritt in Interviews, Podcasts sowie im Rahmen seiner „Rich Dad“-Formate auf. Dort äußert er sich häufig zu Bitcoin, Krypto und möglichen wirtschaftlichen Risiken.
So können Sie in Bitcoin investieren: ein umfassender Leitfaden
ETH statt BTC? So kannst du Ethereum kaufen
Wie kann man NFTs kaufen? Die wichtigsten Grundlagen auf einen Blick
Offenlegung gemäß § 80 WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte
Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.
Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.
Wertentwicklungen von Handelswerten aus der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für Wertentwicklungen in der Zukunft!
Risikohinweis
CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 75% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Anlageberatung dar. Die Mitteilungen sind als Werbemitteilung zu verstehen.