Ob ein Trade erfolgreich ist, hängt nicht allein vom Einstieg ab. Genauso wichtig ist die Frage, wann eine Position wieder geschlossen wird. Wer Gewinne zu früh mitnimmt, verschenkt oft weiteres Potenzial. Wer dagegen zu lange wartet, riskiert, dass ein bereits erzielter Buchgewinn innerhalb kurzer Zeit wieder verloren geht. Der Trailing Stop Loss schafft hier Abhilfe.
Im Gegensatz zu einem klassischen Stop Loss bleibt der Stop-Kurs hier nicht unverändert. Entwickelt sich der Markt in die gewünschte Richtung, wird die Stop-Marke automatisch nachgezogen und sichert so einen Teil der bereits erzielten Gewinne ab.
Dreht der Kurs anschließend, kann die Position automatisch geschlossen werden. Wie gut dieses Prinzip funktioniert, entscheidet sich vor allem anhand der gewählten Einstellung. Ist der Abstand zum aktuellen Kurs zu eng oder zu weit gewählt, kann das den Verlauf eines Trades spürbar beeinflussen.
Trailing Stop – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Ein Trailing Stop Loss ist eine dynamische Stop Order, die den Stop-Kurs automatisch an eine positive Kursentwicklung anpasst, ihn bei einer Gegenbewegung jedoch nicht wieder zurücksetzt.
💡 Im Gegensatz zum klassischen Stop Loss dient er nicht nur der Verlustbegrenzung, sondern auch dazu, bereits erzielte Buchgewinne schrittweise abzusichern.
💡 Wie effektiv ein Trailing Stop arbeitet, hängt maßgeblich vom gewählten Abstand ab. Dieser sollte zur Volatilität, zum Handelsinstrument und zur jeweiligen Strategie passen.
💡 Besonders in trendstarken Märkten kann ein Trailing Stop gut dabei unterstützen, die Gewinne länger laufen zu lassen und gleichzeitig das Risiko systematisch zu begrenzen.
Ob ein Trade erfolgreich ist, hängt nicht allein vom Einstieg ab. Genauso wichtig ist die Frage, wann eine Position wieder geschlossen wird. Wer Gewinne zu früh mitnimmt, verschenkt oft weiteres Potenzial. Wer dagegen zu lange wartet, riskiert, dass ein bereits erzielter Buchgewinn innerhalb kurzer Zeit wieder verloren geht. Der Trailing Stop Loss schafft hier Abhilfe.
Im Gegensatz zu einem klassischen Stop Loss bleibt der Stop-Kurs hier nicht unverändert. Entwickelt sich der Markt in die gewünschte Richtung, wird die Stop-Marke automatisch nachgezogen und sichert so einen Teil der bereits erzielten Gewinne ab.
Dreht der Kurs anschließend, kann die Position automatisch geschlossen werden. Wie gut dieses Prinzip funktioniert, entscheidet sich vor allem anhand der gewählten Einstellung. Ist der Abstand zum aktuellen Kurs zu eng oder zu weit gewählt, kann das den Verlauf eines Trades spürbar beeinflussen.
Trailing Stop – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Ein Trailing Stop Loss ist eine dynamische Stop Order, die den Stop-Kurs automatisch an eine positive Kursentwicklung anpasst, ihn bei einer Gegenbewegung jedoch nicht wieder zurücksetzt.
💡 Im Gegensatz zum klassischen Stop Loss dient er nicht nur der Verlustbegrenzung, sondern auch dazu, bereits erzielte Buchgewinne schrittweise abzusichern.
💡 Wie effektiv ein Trailing Stop arbeitet, hängt maßgeblich vom gewählten Abstand ab. Dieser sollte zur Volatilität, zum Handelsinstrument und zur jeweiligen Strategie passen.
💡 Besonders in trendstarken Märkten kann ein Trailing Stop gut dabei unterstützen, die Gewinne länger laufen zu lassen und gleichzeitig das Risiko systematisch zu begrenzen.
Was ist ein Trailing Stop Loss und wie funktioniert er?
Wie du einleitend vermutlich bereits herauslesen konntest, verfolgt ein Trailing Stop Loss ein anderes Ziel als ein gewöhnlicher Stop Loss. Statt lediglich einen maximalen Verlust zu begrenzen, soll er bereits erzielte Kursgewinne möglichst lange absichern, ohne eine Position frühzeitig zu beenden.
Er reagiert dabei automatisch auf steigende oder fallende Kurse und passt den Stop-Kurs entsprechend an. Gerade in ausgeprägten Trends kann das ein entscheidender Vorteil sein.
Was ist ein Trailing Stop Loss?
Mit einem Trailing Stop Loss ist eine dynamische Stop Order gemeint, deren Auslöseschwelle dem Kurs in einem zuvor festgelegten Abstand folgt. Entwickelt sich eine Position in die gewünschte Richtung, wird der Stop-Kurs automatisch nachgezogen. Kehrt sich die Kursbewegung dagegen um, bleibt der Stop auf seinem zuletzt erreichten Niveau stehen.
Darin liegt der wesentliche Unterschied zu vielen anderen Ordertypen: Der Trailing Stop bewegt sich ausschließlich in Trendrichtung. Ein einmal angehobener Stop-Kurs wird bei einer Long-Position also nicht wieder nach unten gesetzt. Bei einer Short-Position gilt das Prinzip spiegelbildlich, das heißt, dort folgt der Stop fallenden Kursen, steigt jedoch nicht wieder an.
Auf diese Weise wächst der Abstand zwischen aktuellem Kurs und Einstieg nicht unbegrenzt. Vielmehr wird ein Teil der zwischenzeitlich erzielten Buchgewinne Schritt für Schritt abgesichert, während die Position weiterhin von einer günstigen Marktentwicklung profitieren kann.
Wie funktioniert ein Trailing Stop?
Anhand eines einfachen Ablaufs lässt sich die Funktionsweise gut nachzeichnen: Nach dem Einstieg in eine Position wird zunächst ein Abstand definiert, den der Stop-Kurs zum aktuellen Marktpreis einhalten soll. Dieser Abstand kann je nach Handelsplattform beispielsweise als fester Geldbetrag, in Punkten oder als prozentualer Wert festgelegt werden.
Steigt der Kurs einer Long-Position kontinuierlich an, verschiebt sich auch der Stop automatisch nach oben. Jede neue Höchstmarke führt dazu, dass der Stop entsprechend angepasst wird. Fällt der Kurs anschließend leicht zurück, verändert sich der Stop dagegen nicht mehr. Erst wenn der Markt die hinterlegte Stop-Marke erreicht oder unterschreitet, wird die Position geschlossen.
Dadurch entsteht ein Mechanismus, der Trends möglichst lange begleitet, gleichzeitig aber verhindert, dass größere Teile bereits erzielter Gewinne wieder verloren gehen. Der Anleger muss den Stop nicht fortlaufend manuell anpassen, da die Nachführung automatisch nach den zuvor festgelegten Regeln erfolgt.
Trailing Stop Loss vs. klassischer Stop Loss
Sowohl der klassische Stop Loss als auch der Trailing Stop dienen dem Risikomanagement. Ihre Arbeitsweise unterscheidet sich jedoch grundlegend.
Ein klassischer Stop Loss bleibt nach dem Platzieren unverändert, solange der Anleger ihn nicht selbst anpasst. Er eignet sich deshalb vor allem dazu, einen maximal akzeptierten Verlust festzulegen oder eine bestehende Position auf einem festen Kursniveau abzusichern.
Demgegenüber verfolgt der Trailing Stop einen wesentlich flexibleren Ansatz. Er passt sich einer positiven Kursentwicklung selbstständig an und sichert dadurch nach und nach einen größeren Teil der Buchgewinne. Andererseits bleibt das ursprüngliche Sicherheitsnetz erhalten: Dreht der Markt, wird die Position geschlossen, sobald der nachgezogene Stop erreicht ist.
Letztlich entscheidet deine Trading Strategie darüber, welche der beiden Varianten sinnvoller ist. Möchtest du einem bestehenden Trend möglichst viel Raum geben und Gewinne sukzessive absichern, so findest du im Trailing Stop Loss ein Werkzeug, das genau für diesen Zweck konstruirt wurde.
Trailing Stop Loss einfach erklärt: Beispiele aus der Praxis
Am besten lässt sich die Funktionsweise eines Trailing Stop Loss anhand konkreter Kursverläufe nachvollziehen. Denn erst im praktischen Einsatz wird deutlich, weshalb sich diese Orderart von einem klassischen Stop Loss unterscheidet und wie sie auf unterschiedliche Marktbewegungen reagiert.
Trailing Stop Loss: Beispiel bei einer Long-Position
Nehmen wir an, du kaufst eine Aktie zu einem Kurs von 100 Euro und legst einen Trailing Stop mit einem Abstand von 5 Euro fest. Direkt nach dem Einstieg befindet sich der Stop somit bei 95 Euro.
Steigt der Aktienkurs anschließend auf 105 Euro, wird auch der Stop automatisch nachgezogen und liegt nun bei 100 Euro. Erreicht die Aktie später 112 Euro, verschiebt sich der Stop auf 107 Euro. Das verdeutlicht folgendes Prinzip: Solange der Kurs neue Höchststände markiert, folgt der Trailing Stop dieser Bewegung. Der Abstand von 5 Euro bleibt konstant.
Interessant wird es, sobald sich der Trend umkehrt. Fällt der Kurs beispielsweise von 112 auf 110 Euro, verharrt der Stop unverändert bei 107 Euro. Er wandert, und das ist wichtig, nicht wieder nach unten. Erst wenn der Kurs auf 107 Euro oder darunter zurückfällt, wird die Position automatisch geschlossen.
Auf diese Weise erfüllt der Trailing Stop zwei Aufgaben gleichzeitig: Er lässt einem laufenden Trend einerseits ausreichend Spielraum, schützt aber andererseits einen Teil deiner bereits erzielten Gewinne.
Wie funktioniert ein Trailing Stop bei fallenden Kursen?
Fälschlicherweise gehen viele davon aus, dass sich der Stop ständig an jede Kursbewegung anpasst. Tatsächlich reagiert ein Trailing Stop jedoch nur auf Bewegungen in die gewünschte Richtung.
Bleiben wir beim vorherigen Beispiel: Nachdem der Kurs auf 112 Euro gestiegen und der Stop auf 107 Euro nachgezogen wurde, setzt eine Korrektur ein. Solange die Aktie oberhalb von 107 Euro notiert, bleibt die Position bestehen. Der Stop verändert sich dabei nicht mehr.
Erreicht oder unterschreitet der Markt die Stop-Marke, kommt es zur Auslösung der Order und zum Verkauf der Position. Der Trailing Stop folgt einer Kurskorrektur also bewusst nicht. Dieses Verhalten erklärt schließlich, weshalb die schon abgesicherten Gewinne nicht wieder vollständig verloren gehen können.
Kann ein Trailing Stop auch für Short-Positionen verwendet werden?
Kurze Antwort: Ja. Das Prinzip funktioniert bei Short-Positionen fast spiegelbildlich. Statt steigenden Kursen folgt der Trailing Stop hier also einer fallenden Kursentwicklung.
Eröffnet ein Trader etwa eine Short-Position und der Markt entwickelt sich wie erwartet nach unten, wird der Stop automatisch ebenfalls nach unten angepasst. Klettert der Kurs anschließend wieder nach oben, bleibt der Stop auf seinem zuletzt erreichten Niveau. Erreicht die Gegenbewegung schließlich die Stop-Marke, wird die Position von selbst geschlossen.
Wie setzt du einen Trailing Stop Loss richtig?
Nur, wenn der gewählte Abstand zur jeweiligen Marktsituation passt, kann der Trailing Stop Loss seine Stärken ausspielen. Das ist allerdings auch die größte Herausforderung. Ist der Stop zu eng gesetzt, wird die Position häufig schon durch normale Kursschwankungen geschlossen. Liegt er dagegen zu weit entfernt, gibt der Trade einen größeren Teil der zwischenzeitlich erzielten Gewinne wieder ab.
Welcher Abstand für einen Trailing Stop Loss ist sinnvoll?
Zunächst einmal: Eine allgemeingültige Antwort darauf gibt es (leider) nicht. Das liegt daran, dass der optimale Abstand von mehreren Faktoren abhängt, die sich von Markt zu Markt und sogar von Trade zu Trade unterscheiden können.
Von Bedeutung ist jedoch die Volatilität. Märkte, die sich innerhalb kurzer Zeit stark bewegen, benötigen in der Regel mehr Spielraum als Titel mit ruhigerem Kursverlauf. Ein Trailing Stop, der bei einer defensiven Aktie Sinn machen kann, würde bei einer volatilen Tech Aktie möglicherweise schon nach kurzer Zeit ausgelöst werden, obwohl der übergeordnete Trend weiterhin intakt ist.
Unterschätze aber auch nicht deinen Anlagehorizont. Investoren, die kurzfristige Bewegungen handeln wollen, arbeiten häufig mit engeren Stop-Abständen als beispielsweise Swing Trader, die eine Position mehrere Tage oder Wochen halten. Ferner spielt das gehandelte Finanzinstrument eine Rolle. Aktien, Indizes, Währungspaare oder Rohstoffe unterscheiden sich deutlich in ihrem typischen Schwankungsverhalten.
Einige Trader orientieren sich daher nicht an einem festen Wert, sondern an der aktuellen Marktvolatilität. Auf der Investment Plattform von XTB lassen sich dafür unter anderem technische Indikatoren wie der Average True Range (ATR) nutzen. Er misst die durchschnittliche Schwankungsbreite eines Marktes und kann so dabei helfen, den Trailing Stop an die jeweiligen Marktbedingungen anzupassen.
Prozent oder fester Kursabstand – welche Einstellung eignet sich wann?
Grundsätzlich gibt es zwei gängige Möglichkeiten, einen Trailing Stop zu definieren: entweder als prozentualen Abstand oder als festen Kursabstand.
Ein prozentualer Trailing Stop passt sich automatisch an das jeweilige Kursniveau an. Steigt der Wert einer Position, vergrößert sich auch der absolute Abstand. Diese Variante eignet sich meist für längerfristige Strategien oder für Märkte, deren Preisniveau sich im Zeitverlauf merklich verändern kann.
Ein fester Kursabstand bleibt dagegen unverändert. Der Stop folgt dem Kurs beispielsweise stets mit einem Abstand von zwei Euro oder einer bestimmten Punktzahl. Das sorgt für eine konstante Risikostruktur und wird gerade von kurzfristig orientierten Tradern genutzt, die ihre Positionen eng begleiten.
Welche Fehler solltest du beim Trailing Stop vermeiden?
- Trailing Stop zu eng setzen: Zu geringe Abstände führen dazu, dass normale Kursschwankungen oder kleine Rücksetzer die Position vorzeitig schließen – obwohl der übergeordnete Trend weiterhin intakt ist.
- Volatilität nicht berücksichtigen: Verwende nicht dieselbe Einstellung für alle Märkte. Der Abstand des Trailing Stops sollte an die Schwankungsbreite des jeweiligen Basiswerts angepasst werden.
- Den falschen Zeitpunkt wählen: Wird der Trailing Stop direkt nach dem Einstieg aktiviert, kann bereits eine gewöhnliche Gegenbewegung den Trade beenden. Viele erfahrene Trader setzen ihn daher erst ein, wenn die Position bereits im Gewinn liegt.
- Trailing Stop als Ersatz für Risikomanagement sehen: Ein Trailing Stop unterstützt die Gewinnsicherung, ersetzt aber weder eine fundierte Marktanalyse noch ein durchdachtes Risikomanagement.
Wann ist ein Trailing Stop sinnvoll – und wann eher nicht?
Natürlich ist der Trailing Stop nichts, das in jeder Marktsituation stets denselben Nutzen stiftet. Ob er eine Position sinnvoll absichert oder sie unnötig früh beendet, hängt maßgeblich vom Marktumfeld und der gewählten Handelsstrategie ab. Du solltest daher seine Stärken wie auch seine Grenzen kennen, um besser entscheiden zu können, wann sich sein Einsatz tatsächlich lohnt.
Für welche Trading Strategien eignet sich ein Trailing Stop?
- Trendfolgestrategien: Ein Trailing Stop entfaltet seine Stärken in klaren Aufwärts- oder Abwärtstrends. Er folgt der Kursentwicklung automatisch und sichert erzielte Buchgewinne, während der Position gleichzeitig genügend Spielraum für weitere Kursbewegungen bleibt.
- Swing Trading: Swing Trader, die größere Kursbewegungen über mehrere Tage oder Wochen nutzen möchten, können mit einem Trailing Stop Gewinne absichern, ohne ihre Positionen zu früh zu schließen.
- Daytrading: Auch im kurzfristigen Handel kommt der Trailing Stop zum Einsatz. Er hilft dabei, dynamische Intraday-Bewegungen zu begleiten und Gewinne konsequent zu sichern. Aufgrund der höheren Volatilität ist jedoch ein ausreichend großer Abstand besonders wichtig.
Je nach Handelsinstrument kann sich die praktische Umsetzung unterscheiden. Auf der Investment Plattform von XTB lassen sich Trailing Stops beispielsweise beim Trading mit CFDs sowie beim Handel mit US-Aktienoptionen einsetzen. Dadurch können Trader die Orderart an unterschiedliche Märkte und Strategien anpassen.
Wann kann ein Trailing Stop ungeeignet sein?
Nicht jeder Markt entwickelt sich in eine eindeutige Richtung. In Seitwärtsphasen wechseln sich kleinere Auf- und Abwärtsbewegungen ab, ohne dass sich ein klarer Trend erkennen lässt. Ein Trailing Stop wird unter solchen Bedingungen vergleichsweise oft ausgelöst, auch dann, wenn sich am übergeordneten Marktbild kaum etwas verändert hat.
Ähnliches gilt für Phasen mit außergewöhnlich hoher Volatilität. Unternehmenszahlen, Zinsentscheidungen oder andere wichtige Nachrichten können kurzfristig starke Kursausschläge verursachen. Solche Bewegungen reichen mitunter aus, um den Stop auszulösen, wenngleich sich der Markt kurz darauf wieder in die ursprüngliche Richtung bewegt.
Gerade rund um solche Ereignisse prüfen viele Trader bewusst, ob ein Trailing Stop in dieser Situation tatsächlich die passende Wahl ist oder ob eine andere Form des Risikomanagements sinnvoller erscheint.
Die Vor- und Nachteile eines Trailing Stop Loss im Überblick
Damit lässt sich bezüglich der Stärken und Grenzen folgendes festhalten:
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Vorteile |
Nachteile |
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Automatische Anpassung des Stop-Kurses bei positiver Kursentwicklung |
Kann bei hoher Volatilität oder einem zu engen Abstand die Position vorzeitig schließen |
|
Sichert erzielte Buchgewinne, ohne das Gewinnpotenzial unnötig zu begrenzen |
Erfordert einen passend gewählten Abstand zum aktuellen Kurs |
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Reduziert emotionale Entscheidungen während eines laufenden Trades |
Funktioniert in trendlosen oder stark schwankenden Märkten oft weniger effektiv |
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Spart Zeit, da der Stop nicht manuell nachgezogen werden muss |
Ersetzt keine fundierte Marktanalyse und kein durchdachtes Risikomanagement |
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Besonders geeignet für Trend und Swing Trading |
Sollte immer im Rahmen einer passenden Handelsstrategie eingesetzt werden |
Wie nutzt du einen Trailing Stop auf der Investment Plattform von XTB?
Theorie ist gut, Praxis ist besser. Damit dir der Trailing Stop beim Handel auch tatsächlich etwas bringt, solltest du wissen, wie genau er anzuwenden ist.
Wie richtest du einen Trailing Stop auf der Investment Plattform von XTB ein?
Dazu haben wir dir ein kurzes Video erstellt, das direkt aus der App von XTB stammt und somit genau die Umgebung widerspiegelt, die du selbst vorfinden wirst:
Exemplarisch wurde hier ein CFD auf den DAX ausgewählt. Das Wertpapier an sich spielt an dieser Stelle aber keine wichtige Rolle. Hast du den von dir präferierten Titel ausgewählt, kannst du – falls du willst – sowohl den Take Profit als auch einen Stop Loss aktivieren, indem du den Regler jeweils nach rechts verschiebst. Durch das Betätigen des „Plus-“oder „Minus“-Zeichens stellst du die Werte einfach so ein, wie du sie brauchst. Eine Vorschau zeigt dir außerdem die dazugehörigen Eurobeträge.
Um den Trailing Stop einzusetzen, brauchst du nichts weiter machen, als das grüne Häkchen an der entsprechenden Stelle zu setzen. XTB wird dir dann ein kurzes Infofenster anzeigen, das du mit dem Klick auf „Verstanden“ oder das Kreuz oben rechts schließen kannst. Drückst du den Button „Kaufen“ gelangst du zu einer Übersicht, die dir alle relevanten Daten nochmals übersichtlich auflistet. Auf „Marktausführung bestätigen“ und der Trade ist ausgeführt (siehe Push-Nachricht).
Den Trailing Stop zunächst im kostenlosen Demokonto testen
Bevor du einen Trailing Stop im Echtgeldhandel nutzt, empfiehlt sich ein Test im kostenlosen Demokonto von XTB. Dort kannst du unterschiedliche Abstände ausprobieren und beobachten, wie sich die Order in verschiedenen Marktphasen verhält, etwa in stabilen Trends oder bei erhöhter Volatilität. So entwickelst du ein besseres Gefühl dafür, welche Einstellungen zu deiner Strategie passen, ohne dabei eigenes Kapital zu riskieren.
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Market Order: Was ist eine Market Order und wann solltest du sie nutzen?
FAQ
Unter einem Trailing Stop Loss ist eine dynamische Stop Order zu verstehen. Anders als ein klassischer Stop Loss passt sich der Stop-Kurs automatisch an, wenn sich der Markt in die gewünschte Richtung entwickelt. Dreht der Kurs, bleibt der Stop auf seinem zuletzt erreichten Niveau und kann die Position selbstständig schließen.
Zunächst definiert der Anleger einen festen oder prozentualen Abstand zum aktuellen Kurs. Erreicht der Markt neue Hochs (bei Long-Positionen) oder neue Tiefs (bei Short-Positionen), wird der Stop entsprechend nachgezogen. Gegenläufige Kursbewegungen verändern den Stop dagegen nicht mehr.
Ein klassischer Stop Loss bleibt nach dem Platzieren unverändert, bis er manuell angepasst wird. Ein Trailing Stop Loss folgt dagegen automatisch einer positiven Kursentwicklung und kann so bereits erzielte Buchgewinne sukzessive absichern.
Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Das liegt daran, dass der passende Abstand abhängig ist von Faktoren wie der Volatilität des Marktes, dem gehandelten Instrument, aber auch dem individuellen Anlagehorizont.
Beide Varianten haben definitiv ihre Berechtigung. Prozentuale Abstände passen sich dem Kursniveau an und eignen sich dadurch meist für längerfristige Strategien. Feste Kursabstände werden dagegen häufig im kurzfristigen Trading genutzt, wenn das Risiko möglichst konstant gehalten werden soll.
Ja. Bei Short-Positionen funktioniert das Prinzip spiegelbildlich. Der Stop folgt fallenden Kursen automatisch nach unten, bewegt sich bei einer anschließenden Gegenbewegung jedoch nicht wieder nach oben.
Trailing Stops können unter anderem beim Handel mit Aktien, CFDs, Devisen oder Optionen eingesetzt werden. Entscheidend ist allerdings weniger der Markt als eine Handelsstrategie, die von anhaltenden Kursbewegungen profitieren soll.
Ja. Ist der Abstand beispielsweise zu eng gewählt oder schwankt der Markt stark, können bereits normale Kursbewegungen den Stop erreichen. Deshalb sollte die Einstellung immer zur aktuellen Marktdynamik passen.
Grundsätzlich ja. Ein Trailing Stop kann nämlich dabei helfen, Gewinne systematisch abzusichern und insbesondere emotionale Entscheidungen zu reduzieren. Trotzdem ersetzt er weder eine Marktanalyse noch ein durchdachtes Risikomanagement.
Ja. Auf der Investment Plattform von XTB kannst du Trailing Stops für unterstützte Handelsinstrumente verwenden. Im kostenlosen Demokonto ist es zudem möglich, die Orderfunktion risikofrei zu testen, bevor sie im Echtgeldhandel eingesetzt wird.
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