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Elliott Wellen Analyse einfach erklärt: So liest du Marktbewegungen wie ein Profi

Die Elliott Wellen gehören zu den Klassikern der Technischen Analyse. Dennoch greifen viele Trader erst spät auf sie zurück. Dabei hilft das Modell zu verstehen, wie Märkte sich in charakteristischen Mustern bewegen und warum Trends nur selten zufällig entstehen. 


Einsteiger können mithilfe der Elliott Wellen besser einschätzen, wo der Markt sich im übergeordneten Trend aktuell befindet. Selbst fortgeschrittene Trader nutzen den Ansatz, um mögliche Trendfortsetzungen frühzeitig zu erkennen oder potenzielle Wendepunkte besser einzuordnen. 


Die Analyse ersetzt zwar keine eigene Marktbeobachtung, schafft aber einen zusätzlichen Rahmen, der genutzt werden kann, um Orders systematischer vorzubereiten.


Möchtest du verstehen, wie Elliott Wellen aufgebaut sind und wie du sie praktisch anwendest? Unser Ratgeber führt dich Schritt für Schritt durch die wichtigsten Grundlagen.

 

 

Elliott Wellen – Das Wichtigste in Kürze:

💡 Die Elliott Wellen Analyse ist eine Methode der Technischen Analyse, die Kursbewegungen in wiederkehrende Impuls- und Korrekturphasen unterteilt.


💡 Ein vollständiger Marktzyklus besteht typischerweise aus fünf Wellen in Trendrichtung und drei korrigierenden Gegenbewegungen.


💡 Fibonacci-Retracements und -Extensions helfen dir, typische Preiszonen innerhalb einzelner Wellen zu identifizieren und Szenarien zu prüfen.


💡 Mithilfe moderner Charttools, Multi-Timeframe-Analysen und diversen Zeichenwerkzeugen lässt sich die Elliott Wellen Analyse praxisnah umsetzen.

Die Elliott Wellen gehören zu den Klassikern der Technischen Analyse. Dennoch greifen viele Trader erst spät auf sie zurück. Dabei hilft das Modell zu verstehen, wie Märkte sich in charakteristischen Mustern bewegen und warum Trends nur selten zufällig entstehen. 


Einsteiger können mithilfe der Elliott Wellen besser einschätzen, wo der Markt sich im übergeordneten Trend aktuell befindet. Selbst fortgeschrittene Trader nutzen den Ansatz, um mögliche Trendfortsetzungen frühzeitig zu erkennen oder potenzielle Wendepunkte besser einzuordnen. 


Die Analyse ersetzt zwar keine eigene Marktbeobachtung, schafft aber einen zusätzlichen Rahmen, der genutzt werden kann, um Orders systematischer vorzubereiten.


Möchtest du verstehen, wie Elliott Wellen aufgebaut sind und wie du sie praktisch anwendest? Unser Ratgeber führt dich Schritt für Schritt durch die wichtigsten Grundlagen.

 

 

Elliott Wellen – Das Wichtigste in Kürze:

💡 Die Elliott Wellen Analyse ist eine Methode der Technischen Analyse, die Kursbewegungen in wiederkehrende Impuls- und Korrekturphasen unterteilt.


💡 Ein vollständiger Marktzyklus besteht typischerweise aus fünf Wellen in Trendrichtung und drei korrigierenden Gegenbewegungen.


💡 Fibonacci-Retracements und -Extensions helfen dir, typische Preiszonen innerhalb einzelner Wellen zu identifizieren und Szenarien zu prüfen.


💡 Mithilfe moderner Charttools, Multi-Timeframe-Analysen und diversen Zeichenwerkzeugen lässt sich die Elliott Wellen Analyse praxisnah umsetzen.

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Was sind Elliott Wellen und warum bewegen sich Märkte in Wellen?

Elliott Wellen basieren auf der Idee, dass Finanzmärkte nicht chaotisch verlaufen, sondern sich in wiederkehrenden Mustern bewegen. Diese Muster entstehen durch kollektives Verhalten. 

Demnach schlagen sich etwa Optimismus, Vorsicht, Zweifel oder Übertreibung in den Kursen nieder. Darauf aufbauend ist es das Ziel der Elliott Wellen Analyse, typische Abfolgen solcher Marktreaktionen sichtbar zu machen.

Was ist die Elliott Wellen Theorie?

Die Grundlagen gehen auf Ralph Nelson Elliott zurück, der bereits in den 1930er-Jahren umfangreiche Marktstudien durchführte. Ihm fiel die Ähnlichkeit von Preisbewegungen auf, die auch unabhängig vom betrachteten Markt oder Zeitrahmen bestanden

Daraus schloss Elliott, dass Marktbewegungen psychologisch geprägt sein müssen und daher eine gewisse Struktur besitzen. Die Theorie beschreibt also kurz gesagt, wie sich Trends und Korrekturen in klar abgegrenzten Wellenmustern entfalten.

Im Kern geht es darum, Marktbewegungen nicht nur als zufälliges Auf und Ab zu sehen. Vielmehr steht hinter ihnen eine Abfolge emotionaler Reaktionen in Form von beispielsweise Euphorie, Unsicherheit, Hoffnung, Angst und erneutem Optimismus. Diese Dynamik prägt das Verhalten vieler Anleger und damit letztlich auch die Charts.

Wie entsteht die typische 5-3-Wellenstruktur?

Sehr bekannt ist die Darstellung der 5-3-Struktur

Ein vollständiger Trend besteht nach Elliott aus fünf Wellen in Trendrichtung, gefolgt von drei Wellen gegen den Trend. Die ersten fünf Wellen bilden den sogenannten Impuls, während die drei anschließenden Wellen die Korrektur repräsentieren.

Elliott Wellen: Wellenstruktur 5-3

Bemerkenswert ist die fraktale Natur dieser Muster. Das bedeutet, dass jede Welle selbst wieder aus kleineren Wellen bestehen kann, die der gleichen Logik folgen. Dadurch lässt sich die Struktur sowohl auf kurzen Zeiteinheiten als auch auf langfristigen Charts anwenden.

Welche Marktphasen lassen sich mit Elliott Wellen erkennen?

Vorrangig unterstützt die Methode dabei, typische Phasen des Markts besser zu verstehen. Steigt eine Aktie in mehreren klaren Schüben an, deutet das häufig auf zunehmenden Optimismus hin und kann als Impulsphase interpretiert werden. In Korrekturen dominieren eher Zweifel und Vorsicht, was sich in komplexeren Gegenbewegungen zeigt.

Mit Elliott Wellen kannst du dadurch leichter einordnen, wo sich ein Markt aktuell befindet: in einer frühen Trendphase, mitten im Impuls oder bereits in einer ausgereiften Korrektur. Besonders dann, wenn die Kurse unruhig werden, schafft das ein nicht zu unterschätzendes Stück Orientierung. 


Wie funktioniert eine Elliott Wellen Analyse konkret?

Eine Analyse nach Elliott Wellen lebt davon, die Kursbewegungen sauber zu strukturieren. Ziel ist es, zu erkennen, in welcher Phase sich ein Markt gerade befindet und wie sich ein Trend innerhalb verschiedener Zeiteinheiten entfalten könnte. Damit dir das bestmöglich gelingt, ist ein systematisches Vorgehen unerlässlich.

So zählt man Elliott Wellen richtig

Zunächst ist es erforderlich, die Impulswellen eines Trends zu identifizieren. Ein gültiger Impuls besteht aus fünf Wellen, genauer aus drei Bewegungswellen in Trendrichtung und zwei Zwischenkorrekturen. Welle 3 darf dabei nie die kürzeste der drei Bewegungswellen sein, und Welle 4 sollte nicht in den Preisbereich von Welle 1 hineinreichen. Viele Einsteiger stolpern genau an diesen Stellen, weil impulsive Bewegungen häufig unruhig verlaufen.

Bei Korrekturwellen sieht das Bild anders aus. Sie bestehen aus drei Teilwellen und sind oft weniger klar strukturiert. Ein häufiges Missverständnis besteht darin, seitwärts verlaufende Märkte fälschlich als impulsiv zu interpretieren. 

Hilfreich ist es deshalb, sowohl den Trend als auch die Korrektur in mehreren Timeframes zu prüfen. Die XTB App unterstützt dich dabei mit Multi-Timeframe-Charts und Zeichenwerkzeugen, mit denen du die Wellen sauber markieren kannst.

Welche Wellenmuster gibt es außer Impuls und Korrektur?

Neben den klassischen Mustern treten zahlreiche weitere Varianten auf:

  • Zigzags sind vergleichsweise dynamische Korrekturen, die häufig nach starken Bewegungen auftreten. 
  • Flats verlaufen breiter und wirken eher seitwärtsgerichtet. 
  • Triangles entstehen oft in späteren Trendphasen, wenn der Markt zunehmend unentschlossen wird. 
  • Diagonals können in frühen oder späten Impulsphasen auftreten.

Demgegenüber entstehen komplexe Korrekturen, wenn sich mehrere dieser Grundmuster miteinander verbinden. Für die Analyse ist es sinnvoll, nicht vorschnell ein Muster zu erzwingen. 

Nutze besser Hilfsmittel wie Fibonacci-Retracements, um die Proportionen einzelner Bewegungen zu kontrollieren. Dieses Werkzeug ist in der XTB App direkt im Chart verfügbar.

Warum ist die fraktale Struktur so wichtig?

Sieh die fraktale Natur als Basis der Funktionsweise von Elliott Wellen an. Jede Welle besteht aus kleineren Wellen und ist gleichzeitig Teil einer größeren Struktur. Diese Ebenen nennt man Wave Degrees. Ein Impuls im 1-Stunden-Chart kann beispielsweise nur eine Teilwelle eines größeren Trends im Tageschart sein.

Damit dir die Analyse so gut wie möglich gelingt, solltest du verschiedene Zeithorizonte übereinanderlegen und nach wiederkehrenden Mustern suchen. Die App von XTB bietet dir dafür flexible Chartwechsel, Marktüberblicke und Tools, um mehrere Zeiteinheiten parallel zu betrachten. So erkennst du, welcher Trend wirklich dominiert und ob eine Bewegung eher Teil eines Impulses oder einer übergeordneten Korrektur sein könnte.


Wie wendet man die Elliott Wellen Analyse im Trading an?

Ihren Nutzen entfalten können die Elliott Wellen erst dann, wenn du sie in konkrete Trading-Entscheidungen überführst. Dennoch sind sie kein Selbstläufer. In jedem Fall brauchst du einen strukturierten Ansatz und gut gewählte Werkzeuge, damit dir die Elliott Wellen tatsächlich einen Vorteil verschaffen.

Auf welchen Märkten und in welchen Timeframes funktioniert die Wellenanalyse am besten?

Grundsätzlich funktionieren Elliott Wellen in allen Märkten, die eine ausreichende Liquidität und gut erkennbare Trendphasen aufweisen. Besonders beliebt sind Indizes wie der US100 oder der DAX, da sie häufig klarere Bewegungsmuster zeigen als einzelne Aktien. Aber auch Forex-Paare bieten stabile und flüssige Trends, weshalb viele Analysten die Methode im Währungsmarkt einsetzen.

Rohstoffe und Kryptomärkte lassen sich ebenfalls analysieren, dort verlaufen die Wellen jedoch oft volatiler und weniger „sauber“. Daher sind Märkte mit stabilen Trendbewegungen für Einsteiger meist am geeignetsten. In der XTB App findest du eine breite Auswahl an Indizes, Forex-Paaren und Rohstoffen, wodurch du schnell vergleichen kannst, in welchem Markt die Wellen aktuell am klarsten sichtbar sind.

Mit Blick auf die Timeframes gilt: Je höher die Zeiteinheit, desto zuverlässiger im Allgemeinen die Struktur. Auf Tages- und Vier-Stunden-Charts lassen sich Wellen meist deutlicher erkennen. Kleinere Timeframes eignen sich gut für Feineinstellungen, sie sind allerdings anfälliger für Fehlinterpretationen. 

Eine Kombination aus übergeordnetem Trend und detaillierter Analyse in niedrigeren Charts hat sich bewährt.

Schritt-für-Schritt: So erstellst du eine vollständige Elliott Wellen Analyse

Jede gute Analyse folgt einem festen Ablauf. Die folgenden Steps führen dich sukzessive durch den Prozess.

1.  Markt auswählen

Beginne mit einem Markt, der klare Trendbewegungen zeigt. Nutze dazu auch die Marktüberblicke der App von XTB, um viel gehandelte Werte mit starken Impulsen zu finden.

2.  Trendrichtung bestimmen

Bevor du Wellen zählst, prüfst du, ob sich der Markt in einem übergeordneten Aufwärts- oder Abwärtstrend befindet. Dafür eignen sich Tools wie Trendlinien, Moving Averages oder einfach der Blick auf höhere Timeframes.

3.  Wellen zählen

Erst jetzt startest du mit der eigentlichen Zählung. Markiere die Hauptschübe eines Trends als potenzielle Impuls- und Korrekturwellen. Die Zeichenwerkzeuge der App von XTB helfen dir dabei, Abschnitte sauber zu trennen.

4.  Fibonacci-Levels anlegen

Fibonacci-Werkzeuge sind ein zentraler Bestandteil der Wellenanalyse. Viele Impuls- und Korrekturbewegungen orientieren sich an bekannten Retracement- und Extension-Bereichen. Mit den integrierten Fibonacci-Tools in der App von XTB kannst du prüfen, ob die Proportionen stimmig sind.

5.  Entry-/Exit-Zonen bestimmen

Sobald die Struktur klarer wird, lassen sich mögliche Einstiegs- und Ausstiegszonen ableiten. Häufig liegen interessante Bereiche an Retracements wie 38,2 %, 50 % oder 61,8 %. Bei Impulsbewegungen können Extensions Ziele markieren. Wichtig ist, dass du Entry-Zonen nicht erzwingst. Warte lieber, bis das Muster wirklich harmoniert.

6.  Risiko managen

Unverzichtbar ist definitiv ein sauberer Risikoplan. Setze Stop-Loss-Level unterhalb beziehungsweise oberhalb des Musters, je nach Trendrichtung. Die App erlaubt es, Stop Loss und Take Profit direkt im Chart zu setzen, was die Risikosteuerung erheblich erleichtert.

7.  Trade überwachen

Nach der Eröffnung beobachtest du, ob sich der Markt im erwarteten Muster weiterentwickelt. Bricht eine Welle aus ihrer Struktur aus, passt du deinen Plan entweder an oder beendest alternativ die Position. Auch hier helfen Multi-Timeframe-Charts dabei, kurzfristige Ungenauigkeiten von strukturellen Veränderungen zu unterscheiden.

Elliott Wellen mit Indikatoren wie RSI oder MACD kombinieren

Kein Trader sollte sich ausschließlich auf die Wellenanalyse verlassen. Eine Kombination mit klassischen Indikatoren erhöht die Trefferquote und hilft, Muster zu bestätigen.

Besonders geeignet ist hierfür etwa der RSI. Dank ihm lassen sich überkaufte oder überverkaufte Zonen innerhalb einer Welle erkennen. Ein Impuls, der sich dem Ende nähert, geht häufig mit einem starken RSI-Wert einher. 

Eingesetzt werden kann auch der MACD, der wiederum hilft, Trendwechsel frühzeitig zu identifizieren und Impulse von Korrekturen zu unterscheiden.

Durch das Zusammenspiel aus Wellen, Fibonacci-Leveln und Indikatoren entsteht ein eindeutigeres Gesamtbild. In der XTB App kannst du diese Werkzeuge direkt übereinanderlegen, was eine strukturierte Analyse erleichtert.


Vorteile & Grenzen der Elliott Wellen Theorie

Wer versteht, wie Impulse und Korrekturen zusammenhängen, erleichtert sich die Einordnung von Marktentwicklungen mithilfe der Elliott Wellen Theorie. Gleichzeitig erfordert die Methode Erfahrung und Disziplin.

Welche Vorteile bietet die Analyse?

Ein großer Vorteil liegt im besseren Verständnis von Marktstrukturen. Statt Kurse lediglich als zufälliges Auf und Ab zu betrachten, lernst du:

  • übergeordnete Bewegungen zu erkennen
  • Marktphasen voneinander zu unterscheiden
  • Trends und Korrekturen strukturiert einzuordnen

Dadurch fällt es leichter, typische Marktphasen zu erkennen, etwa:

  • Trendbewegungen
  • kurzfristige Rücksetzer
  • mögliche Trendwendepunkte

Auch für die Szenario-Planung bietet die Elliott Wellen Analyse interessante Möglichkeiten.

Viele Trader arbeiten bewusst mit mehreren möglichen Entwicklungen, die aus der Wellenstruktur abgeleitet werden. So entsteht ein strukturierter Plan für unterschiedliche Marktverläufe, inklusive möglicher Entry- und Exit-Bereiche.

Ein weiterer Vorteil ist das klare Regelwerk der Methode. Die Theorie hilft dir dabei:

  • impulsive Bewegungen zu erkennen
  • komplexe Korrekturen voneinander zu unterscheiden
  • Marktbewegungen objektiver zu analysieren

Gerade für viele Trader ist das hilfreich, weil sich dadurch langfristig eine strukturierte und disziplinierte Analyse entwickeln lässt.

Welche Grenzen hat das Modell?

So hilfreich die Elliott Wellen Theorie sein kann, sie hat auch ihre Schwächen. Ein zentraler Punkt: Die Methode ist interpretationsabhängig.

Zwei Analysten können denselben Chart betrachten und dennoch zu unterschiedlichen Wellenzählungen kommen. Deshalb ist es wichtig, flexibel zu bleiben und Muster nicht zwanghaft zu erkennen.

Hinzu kommt, dass sich Märkte nicht immer „lehrbuchmäßig“ entwickeln. Gerade in volatilen Marktphasen entstehen häufig überlappende Bewegungen, wodurch die Wellenstruktur schwerer erkennbar wird. In solchen Situationen kann es passieren, dass eine zuvor klare Zählung später angepasst werden muss.

Auch die große Anzahl möglicher Korrekturmuster macht die Analyse anspruchsvoll. Einsteiger überschätzen daher häufig die Genauigkeit der Methode, obwohl sie in der Praxis oft mit Anpassungen verbunden ist.

Welche Anfängerfehler treten häufig auf?

Gerade zu Beginn treten einige typische Fehler auf. Dazu gehört zum Beispiel das zu frühe Zählen kleiner Kursbewegungen, obwohl sich noch gar kein klarer Trend etabliert hat. Dadurch entstehen Wellenstrukturen, die nur wenig Aussagekraft besitzen.

Weitere häufige Fehler sind:

  • Impulswellen werden mit Korrekturen verwechselt
  • kurzfristige Ausschläge werden überinterpretiert
  • es wird nur ein einziges Szenario betrachtet

Erfahrene Trader arbeiten dagegen meist mit mehreren möglichen Wellenzählungen, die je nach Marktentwicklung angepasst werden.

In diesem Zusammenhang kommt es auf einen regulierten und transparenten Broker an. Wenn du mit komplexen Analysen arbeitest, brauchst du neben einer zuverlässigen Kursstellung auch nachvollziehbare Handelsbedingungen und stabile Chartdarstellungen. 

Die XTB App bietet hier einen sauberen, klar strukturierten Rahmen, der dir ermöglicht, Wellenzählungen präzise durchzuführen, ohne dich mit technischen Einschränkungen herumzuschlagen.


Elliott Wellen Analyse im Trading-Alltag anwenden mit XTB

Für den größtmöglichen Nutzen solltest du die Elliott Wellen konsequent in deinen Analyseprozess integrieren. In der XTB App findest du ein ganzes Set an Funktionen, das sich gut für die praktische Umsetzung eignet, ohne dass du an ein bestimmtes Endgerät gebunden bist.

Wie setzt man eine komplette Elliott Wellen Analyse bei XTB um?

Typische Analysen beginnen mit dem Blick auf höhere Timeframes. In der App kannst du problemlos zwischen Tages-, Vier-Stunden- und Stundencharts wechseln, um den übergeordneten Trend einzuordnen. Sobald du erkennst, in welcher Phase sich der Markt befindet, markierst du die Hauptbewegungen mit den integrierten Zeichenwerkzeugen.

Elliott Wellen: XTB App
Elliott Wellen und Fibonacci-Werkzeuge in der XTB App


Für die Feinstruktur wechselst du in kleinere Zeithorizonte und prüfst, wie sich die internen Wellen entwickeln. Gleichzeitig hilft es, mehrere Märkte wie den US100 oder Forex-Paare miteinander zu vergleichen. Die App stellt dir dafür eine breite Auswahl zur Verfügung, sodass du schnell siehst, wo sich saubere Impulse oder klare Korrekturphasen abzeichnen.

Außerdem lassen sich Fibonacci-Werkzeuge direkt über die Charts legen und unterstützen dich dabei, potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsbereiche einer Welle besser zu bestimmen. Dieser Ablauf bildet den Kern einer vollständigen Elliott Wellen Analyse und kann sogar vollständig mobil durchgeführt werden.

Demokonto zum Üben der Analyse nutzen

Gerade Einsteigern ist zu empfehlen, die Wellenzählung zuerst in einem Demokonto zu trainieren. Dort lassen sich die verschiedensten Szenarien durchspielen, ohne echtes Kapital riskieren zu müssen. 

Das Testen unterschiedlicher Zählweisen oder die Anpassung einer Analyse bei unerwarteten Kursbewegungen fallen wesentlich leichter, wenn keine Verluste zu befürchten sind. Die unbegrenzte Laufzeit des XTB Demokontos macht es möglich, die Methode in Ruhe in deinen Trading-Alltag einzubauen.

Probiere es doch direkt aus: Demokonto eröffnen.

Welche Vorteile bietet die XTB App für mobile Chartanalyse und fürs Trading?

Trader, die großen Wert auf die flexible Gestaltung ihrer Analyse legen, profitieren in besonderem Maße von einer mobilen Anwendung. So kannst du zum Beispiel Marktentwicklungen unterwegs überwachen und Wellenzählungen nahtlos fortführen, weil die Zeichenwerkzeuge auch auf dem Smartphone verfügbar sind.

Preisalarme und Push-Nachrichten informieren dich, wenn ein Markt Schlüsselbereiche erreicht, die für deine Analyse relevant sein könnten. Auf diese Weise behältst du wichtige Wellenabschnitte im Blick, musst dafür aber trotzdem nicht permanent am Bildschirm sitzen.

Zusätzlich hast du Zugriff auf eine breite Auswahl an Märkten, ganz unabhängig vom Gerät. Das vereinfacht es, neue Muster zu entdecken oder bestehende Analysen zu aktualisieren und ist ideal für alle, die die Wellenanalyse in einen aktiven Alltag integrieren möchten.


 

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FAQ

Elliott Wellen beschreiben typische Kursmuster, die aus Impulsbewegungen und anschließenden Korrekturen bestehen. Sie basieren auf der Idee, dass Märkte von wiederkehrender Psychologie geprägt sind.

Du ordnest Kursbewegungen bestimmten Wellenstrukturen zu, prüfst deren Verhältnis zueinander und leitest daraus mögliche Szenarien für Trendfortsetzungen oder Korrekturen ab.

Neben klassischen Impuls- und ABC-Korrekturen existieren auch komplexere Formen wie Zigzags, Flats, Triangles und Diagonals. Sie unterscheiden sich vor allem in Dynamik und Struktur.

Fibonacci-Retracements helfen, typische Rücklaufzonen innerhalb einer Welle zu bestimmen. Extensions markieren mögliche Kursziele für Impulse. Beides dient der Strukturprüfung einer Zählung.

Welle 3 ist meist die stärkste Impulswelle. Welle 5 endet häufig in überdehnten Marktphasen. ABC-Korrekturen zeigen ein klar erkennbares Dreiteilmuster. Proportionen und Trendrichtung helfen dir bei der Einordnung.

Am besten funktioniert sie in liquiden Märkten mit klaren Trends, das heißt bei Indizes, verschiedenen Forex-Paaren, Rohstoffen und Kryptowährungen.

Das funktioniert am effektivsten durch regelmäßige Chartarbeit. Ein Demokonto bietet zudem die Möglichkeit, verschiedene Zählweisen auszuprobieren und Szenarien risikofrei zu testen.

Du nutzt dazu Multi-Timeframe-Charts, Zeichenwerkzeuge und Fibonacci-Tools direkt in der App. So lässt sich eine vollständige Wellenanalyse sowohl bequem mobil als auch am Desktop durchführen.

Sie bietet dir Orientierung, exakte Vorhersagen kann sie aber nicht leisten. In erster Linie lebt die Methode von der Erfahrung ihrer Anwender und einer sauberen Szenarioarbeit.

Zu den typischen Stolperfallen zählen zu frühes Zählen, erzwungene Muster, fehlende Vergleichszeitrahmen und das Ignorieren alternativer Szenarien.

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