Der Kryptomarkt ist geprägt von starken Kursbewegungen, schnellen Trendwechseln und wiederkehrenden Marktphasen. Auf Phasen dynamischer Kursanstiege folgen oft deutliche Korrekturen oder längere Seitwärtsbewegungen. Diese Schwankungen sind kein Ausnahmefall, sondern ein struktureller Bestandteil des Marktes.
Erfahrene Marktteilnehmer wissen: Es geht nicht darum, jede Bewegung korrekt vorherzusagen. Entscheidend ist, einzuordnen, in welcher Phase sich der Kryptomarkt aktuell befindet. Oder wie es der bekannte Investor Howard Marks formulierte:
„You don’t have to know where you’re going next, but you should know where you are.“
Übertragen auf den Krypto Markt bedeutet das: Wer die Struktur hinter den Bewegungen erkennt, reagiert weniger panisch auf Volatilität – und beginnt strategisch zu handeln, statt impulsiv zu reagieren. Denn Angst und Euphorie treiben Kurse oft stärker als fundamentale Daten.
Doch wie funktioniert der Kryptomarkt eigentlich genau? Warum fällt der Kryptomarkt teils abrupt? Und welche Faktoren beeinflussen Angebot, Nachfrage und Liquidität?
Ein strukturierter Blick auf Marktzyklen und Psychologie hilft, Bewegungen besser einzuordnen und fundiertere Entscheidungen zu treffen.
Kryptomarkt – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Der Kryptomarkt ist ein globaler, dezentraler 24/7-Markt für digitale Vermögenswerte. Kryptowährungen werden rund um die Uhr über Online-Handelsplattformen gehandelt – ohne zentrale Börsenzeiten.
💡 Preise entstehen durch Angebot und Nachfrage. Der Kryptomarkt funktioniert über Orderbücher: Kauf- und Verkaufsaufträge bestimmen in Echtzeit den aktuellen Kurs.
💡 Die Marktkapitalisierung misst die Größe des Marktes. Sie berechnet sich aus Preis × umlaufender Menge einer Kryptowährung und dient als wichtiger Vergleichs- und Stimmungsindikator.
💡 Starke Schwankungen sind strukturell bedingt. Geringere Regulierung, hohe Spekulation und schnelle Kapitalbewegungen erklären, warum der Kryptomarkt häufig stark steigt oder fällt.
💡 Psychologie beeinflusst deine Ergebnisse stärker als jeder Indikator. Emotionale Entscheidungen entscheiden im Kryptomarkt oft mehr über Gewinn oder Verlust als technische Analyse oder Strategie.
Der Kryptomarkt ist geprägt von starken Kursbewegungen, schnellen Trendwechseln und wiederkehrenden Marktphasen. Auf Phasen dynamischer Kursanstiege folgen oft deutliche Korrekturen oder längere Seitwärtsbewegungen. Diese Schwankungen sind kein Ausnahmefall, sondern ein struktureller Bestandteil des Marktes.
Erfahrene Marktteilnehmer wissen: Es geht nicht darum, jede Bewegung korrekt vorherzusagen. Entscheidend ist, einzuordnen, in welcher Phase sich der Kryptomarkt aktuell befindet. Oder wie es der bekannte Investor Howard Marks formulierte:
„You don’t have to know where you’re going next, but you should know where you are.“
Übertragen auf den Krypto Markt bedeutet das: Wer die Struktur hinter den Bewegungen erkennt, reagiert weniger panisch auf Volatilität – und beginnt strategisch zu handeln, statt impulsiv zu reagieren. Denn Angst und Euphorie treiben Kurse oft stärker als fundamentale Daten.
Doch wie funktioniert der Kryptomarkt eigentlich genau? Warum fällt der Kryptomarkt teils abrupt? Und welche Faktoren beeinflussen Angebot, Nachfrage und Liquidität?
Ein strukturierter Blick auf Marktzyklen und Psychologie hilft, Bewegungen besser einzuordnen und fundiertere Entscheidungen zu treffen.
Kryptomarkt – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Der Kryptomarkt ist ein globaler, dezentraler 24/7-Markt für digitale Vermögenswerte. Kryptowährungen werden rund um die Uhr über Online-Handelsplattformen gehandelt – ohne zentrale Börsenzeiten.
💡 Preise entstehen durch Angebot und Nachfrage. Der Kryptomarkt funktioniert über Orderbücher: Kauf- und Verkaufsaufträge bestimmen in Echtzeit den aktuellen Kurs.
💡 Die Marktkapitalisierung misst die Größe des Marktes. Sie berechnet sich aus Preis × umlaufender Menge einer Kryptowährung und dient als wichtiger Vergleichs- und Stimmungsindikator.
💡 Starke Schwankungen sind strukturell bedingt. Geringere Regulierung, hohe Spekulation und schnelle Kapitalbewegungen erklären, warum der Kryptomarkt häufig stark steigt oder fällt.
💡 Psychologie beeinflusst deine Ergebnisse stärker als jeder Indikator. Emotionale Entscheidungen entscheiden im Kryptomarkt oft mehr über Gewinn oder Verlust als technische Analyse oder Strategie.
Was ist der Kryptomarkt?
Der Kryptomarkt bezeichnet den globalen Handelsplatz für digitale Vermögenswerte wie Bitcoin, Ethereum und tausende weitere Kryptowährungen. Er umfasst alle Handelsaktivitäten, die auf spezialisierten Krypto-Börsen und Plattformen stattfinden.
Im Kern ist der Kryptomarkt ein digitaler Marktplatz, auf dem Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Anders als an klassischen Börsen gibt es keine zentrale Instanz oder feste Handelszeiten – der Markt ist dezentral organisiert und rund um die Uhr geöffnet.
Teilnehmer am Krypto Markt sind unter anderem:
- Privatanleger
- Institutionelle Investoren
- Trader und Spekulanten
- Unternehmen und Projektentwickler
Die Preise entstehen über sogenannte Orderbücher: Kauf- und Verkaufsaufträge treffen aufeinander und bilden den aktuellen Marktpreis.
Ein wichtiger Indikator zur Einordnung des Gesamtmarktes ist die Kryptomarkt-Marktkapitalisierung. Sie ergibt sich aus dem Preis einer Kryptowährung multipliziert mit der umlaufenden Menge. Die gesamte Marktkapitalisierung aller Coins zeigt, wie viel Kapital aktuell im Kryptomarkt gebunden ist.
Durch seine vergleichsweise junge Struktur, hohe Spekulation und schnelle Kapitalbewegungen ist der Kryptomarkt deutlich volatiler als viele traditionelle Anlageklassen. Genau hier entstehen sowohl Chancen als auch Risiken.
Wie funktioniert der Kryptomarkt?
Der Kryptomarkt funktioniert nach dem klassischen Prinzip von Angebot und Nachfrage. Der Preis einer Kryptowährung entsteht dort, wo Kauf- und Verkaufsaufträge aufeinandertreffen.
Handel über Krypto-Börsen
Der Großteil des Handels findet auf digitalen Handelsplattformen (Krypto-Börsen) statt. Dort stellen Marktteilnehmer:
- Kaufaufträge (Bid) – zu welchem Preis sie kaufen möchten,
- Verkaufsaufträge (Ask) – zu welchem Preis sie verkaufen möchten.
Treffen sich beide Seiten preislich, wird ein Handel ausgeführt. Der zuletzt gehandelte Preis gilt als aktueller Marktpreis.
Orderbuch und Liquidität
Jede Börse verfügt über ein sogenanntes Orderbuch, das alle offenen Kauf- und Verkaufsaufträge enthält.
- Hohe Liquidität bedeutet: Viele Marktteilnehmer, enge Spreads, stabilere Preisbildung.
- Niedrige Liquidität bedeutet: Wenige Orders, stärkere Kursschwankungen bei größeren Trades.
Gerade bei kleineren Coins kann schon ein einzelner größerer Verkaufsauftrag deutliche Kursbewegungen auslösen.
Welche Faktoren beeinflussen den Kryptomarkt?
Mehrere Faktoren beeinflussen die Entwicklung des gesamten Kryptomarktes:
- Makroökonomische Entwicklungen
Zinsentscheidungen, Inflation, Geldpolitik und globale Liquidität wirken sich direkt auf risikobehaftete Anlageklassen aus. Steigende Zinsen entziehen dem Markt häufig Kapital, während expansive Geldpolitik risikoreiche Investments begünstigen kann. - Regulatorische Entscheidungen
Gesetzliche Vorgaben, Verbote oder neue Zulassungen für Krypto-Produkte können die Marktstimmung spürbar verändern. Klare Regulierung schafft Vertrauen – Unsicherheit erzeugt Volatilität. - Technologische Fortschritte
Netzwerk-Upgrades, neue Anwendungsfälle oder Innovationen im Bereich DeFi, Tokenisierung oder Layer-2-Lösungen beeinflussen einzelne Projekte und teilweise den Gesamtmarkt. - Marktstruktur und Kapitalflüsse
Große Positionen institutioneller Investoren, gehebelte Derivate oder Liquidationen können kurzfristig starke Kursbewegungen auslösen. Auch die Rotation von Kapital zwischen Bitcoin und Altcoins spielt eine wichtige Rolle. - Marktstimmung und Medienwirkung
Der Kryptomarkt reagiert sensibel auf Narrative, Social-Media-Dynamiken und öffentliche Wahrnehmung. Euphorie und Angst verstärken bestehende Trends häufig zusätzlich.
Deshalb lässt sich die Frage „Warum fällt der Kryptomarkt?“ meist nicht auf einen einzigen Auslöser reduzieren. Oft wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.
24/7-Handel ohne Öffnungszeiten
Ein zentraler Unterschied zu Aktienmärkten: Der Kryptomarkt ist rund um die Uhr geöffnet – auch am Wochenende.
Es gibt also keine Antwort auf Fragen wie „Wann öffnet der Kryptomarkt?“ oder „Wann schließt der Kryptomarkt?“ im klassischen Sinne. Handel ist jederzeit möglich. Das erhöht Flexibilität, führt aber auch dazu, dass starke Kursbewegungen zu jeder Tageszeit auftreten können.
Die vier Phasen des Kryptomarktes
Kryptomarkt-Zyklen beschreiben die wiederkehrenden Auf- und Abwärtsbewegungen im gesamten Kryptomarkt. Sie entstehen durch das Zusammenspiel von Liquidität, Marktpsychologie und Kapitalflüssen.
Typischerweise verlaufen diese Zyklen in vier Phasen:
- Akkumulation
- Bullenmarkt (Aufwärtstrend)
- Distribution
- Bärenmarkt (Abwärtstrend)
Diese Struktur wiederholt sich über Jahre hinweg in ähnlicher Form – wenn auch mit unterschiedlicher Intensität.
1. Akkumulationsphase
Nach einem starken Rückgang stabilisieren sich die Kurse auf niedrigem Niveau. Die Volatilität nimmt ab, das öffentliche Interesse ist gering.
Typische Merkmale:
- Seitwärtsbewegung
- Geringe mediale Aufmerksamkeit
- Niedriges Suchvolumen („Bitcoin“ wird kaum gegoogelt)
- Langfristige Investoren und institutionelle Akteure bauen Positionen auf
Diese Phase wirkt unspektakulär, bildet aber häufig die Grundlage für den nächsten Aufwärtstrend.
2. Bullenmarkt (Aufwärtstrend)
Die Preise beginnen nachhaltig zu steigen. Widerstände werden durchbrochen, neue Höchststände entstehen, das öffentliche Interesse nimmt deutlich zu.
Kennzeichen eines Bullenmarktes:
- Dynamische Kursanstiege
- Zunehmende Handelsvolumina
- Positive Medienberichterstattung
- Stark steigende Kryptomarkt-Marktkapitalisierung
- Zunehmende Beteiligung privater Anleger
In dieser Phase entstehen große Gewinne, aber auch viele emotionale Fehlentscheidungen.
3. Distributionsphase
Nach starken Kursanstiegen verlangsamt sich das Momentum. Große Marktteilnehmer beginnen, Positionen schrittweise zu verkaufen, während viele Privatanleger noch optimistisch bleiben.
Typische Anzeichen:
- Hohe Volatilität nahe Höchstständen
- Erste stärkere Rücksetzer
- Überhitzte Marktstimmung
- Stark spekulative Projekte gewinnen Aufmerksamkeit
Die Distributionsphase ist häufig schwer zu erkennen, da sie äußerlich noch wie ein Bullenmarkt wirkt.
4. Bärenmarkt (Abwärtstrend)
Sinkende Kurse dominieren über längere Zeiträume. Tiefere Hochs und tiefere Tiefs prägen das Chartbild.
Merkmale eines Bärenmarktes:
- Anhaltender Kursrückgang
- Abnehmendes Handelsvolumen
- Negative Schlagzeilen („Krypto ist tot“)
- Kapitulationsphasen mit starken Abverkäufen
Hier stellen sich viele Anleger die Frage: “Warum fällt der Kryptomarkt so stark?”
Oft kommen mehrere Faktoren zusammen: Liquiditätsrückgang, makroökonomische Belastungen, regulatorische Unsicherheiten oder das Platzen spekulativer Übertreibungen.
Gleichzeitig entstehen in dieser Phase häufig die Grundlagen für den nächsten Zyklus.
Wie kann man am Kryptomarkt investieren oder handeln?
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, am Kryptomarkt teilzunehmen. Je nach Risikobereitschaft, Zeithorizont und Strategie unterscheiden sich die verfügbaren Instrumente deutlich.
Grundsätzlich lassen sich drei Wege unterscheiden: Direktinvestment, indirektes Investment über Wertpapiere sowie der Handel über Derivate.
1. Direkt in Kryptowährungen investieren
Beim Direktinvestment kaufst du eine Kryptowährung wie Bitcoin oder Ethereum und hältst sie in einer eigenen Wallet oder auf einer Handelsplattform.
Merkmale:
- Du besitzt den Coin tatsächlich
- Teilnahme an langfristiger Wertentwicklung
- Eigenverantwortliche Verwahrung (Wallet)
Dieses Modell eignet sich vor allem für langfristig orientierte Anleger, die an das technologische und strukturelle Potenzial des Kryptomarktes glauben.
Zu beachten sind dabei Themen wie sichere Verwahrung, private Schlüssel und Plattformrisiken.
2. Indirekt investieren: Aktien und ETFs mit Krypto-Bezug
Eine Alternative zum direkten Kauf von Coins ist das Investment in börsennotierte Unternehmen mittels Krypto Aktien oder ETFs mit Bezug zum Kryptomarkt.
Dazu zählen beispielsweise:
- Kryptobörsen und Handelsplattformen
- Mining-Unternehmen
- Technologieunternehmen mit Blockchain-Fokus
- Krypto ETFs oder ETPs
Vorteile:
- Regulierte Börsenstruktur
- Handel über klassisches Wertpapierdepot
- Keine eigene Wallet erforderlich
Allerdings hängt die Kursentwicklung hier nicht ausschließlich vom Kryptomarkt ab, sondern auch vom Geschäftsmodell des jeweiligen Unternehmens.
Tipp: Über XTB können Anleger in zahlreiche Aktien und ETFs mit Krypto-Bezug investieren – und das bis zu einem monatlichen Handelsvolumen von 100.000 Euro ohne Orderkommission (danach entstehen Kosten, Details: xtb.com/de/aktien).
3. Handel über Derivate
Eine weitere Möglichkeit ist der Handel über Derivate wie Krypto CFDs (Contracts for Difference). Dabei besitzt du die Kryptowährung nicht direkt, spekulierst auf steigende (Long) oder fallende (Short) Kurse und kannst mit Hebel handeln.
Derivate ermöglichen flexible Strategien und kurzfristigen Handel, sind jedoch mit einem erhöhten Risiko verbunden. Durch das Trading mit Hebel können Gewinne, aber auch Verluste überproportional ausfallen.
Diese Variante eignet sich vor allem für aktive Trader mit klarer Strategie und konsequentem Risikomanagement.
Übrigens: XTB bietet Zugang zu einer breiten Auswahl an Krypto CFDs mit wettbewerbsfähigen Spreads und effizienter Orderausführung.
Welche Variante passt zum eigenen Profil?
Die Wahl der passenden Methode hängt ab von:
- Anlagehorizont
- Risikotoleranz
- Handelsfrequenz
- technischer Erfahrung
- gewünschter Flexibilität
Während langfristige Anleger häufig auf Direktkäufe oder ETFs setzen, nutzen aktive Trader eher Derivate, um kurzfristige Marktbewegungen im Kryptomarkt zu handeln.
Chancen und Risiken im Kryptomarkt
Der Kryptomarkt bietet Anlegern sowohl außergewöhnliche Wachstumschancen als auch überdurchschnittliche Risiken. Aufgrund seiner noch vergleichsweise jungen Struktur und hohen Dynamik ist er deutlich volatiler als viele traditionelle Anlageklassen.
Eine differenzierte Betrachtung ist daher entscheidend.
Welche Chancen bietet der Kryptomarkt?
- Hohes Wachstumspotenzial
Digitale Vermögenswerte haben in der Vergangenheit teils starke Wertsteigerungen verzeichnet. Neue Technologien und Anwendungsfälle können zusätzliche Nachfrage schaffen. - Innovationsdynamik
Blockchain-Technologie, dezentrale Finanzanwendungen (DeFi) und Tokenisierung gelten als strukturelle Innovationen mit langfristigem Entwicklungspotenzial. - Globale Zugänglichkeit
Der Kryptomarkt ist weltweit rund um die Uhr zugänglich. Bereits mit kleinen Beträgen ist eine Teilnahme möglich. - Diversifikationspotenzial
Kryptowährungen weisen teilweise andere Marktzyklen auf als klassische Anlageklassen. In bestimmten Phasen kann das zur Diversifikation eines Portfolios beitragen.
Welche Risiken existieren im Kryptomarkt?
- Hohe Volatilität
Starke Kursschwankungen innerhalb kurzer Zeiträume sind typisch. Wertverluste im zweistelligen Prozentbereich können innerhalb weniger Tage auftreten. - Regulatorische Unsicherheit
Gesetzliche Rahmenbedingungen unterscheiden sich je nach Land und können sich verändern. Regulierungsmaßnahmen beeinflussen häufig die Marktstimmung. - Projekt- und Technologierisiken
Nicht jedes Krypto-Projekt setzt sich langfristig durch. Technische Schwachstellen, Geschäftsmodellprobleme oder fehlende Akzeptanz können zu erheblichen Verlusten führen. - Liquiditäts- und Gegenparteirisiken
Gerade bei kleineren Coins kann es zu eingeschränkter Handelbarkeit kommen. Zudem bestehen bei bestimmten Plattformen operative Risiken. - Hebelrisiken bei Derivaten
Beim Handel mit CFDs oder anderen Derivaten können Verluste durch Hebelwirkung überproportional ausfallen.
Der Kryptomarkt bietet interessante Möglichkeiten, erfordert jedoch ein hohes Maß an Risikobewusstsein.
Eine klare Strategie, realistisches Erwartungsmanagement und konsequentes Risikomanagement sind zentrale Voraussetzungen für einen langfristig strukturierten Umgang mit dem Kryptomarkt.
Worauf solltest du vor deinem Einstieg am Kryptomarkt achten?
Bevor du am Kryptomarkt investierst oder handelst, solltest du einige grundlegende Aspekte berücksichtigen. Die hohe Dynamik und Volatilität digitaler Vermögenswerte erfordern eine klare Strategie und ein realistisches Risikoverständnis.
1. Eigene Risikotoleranz einschätzen
Der Kryptomarkt ist deutlich schwankungsanfälliger als viele traditionelle Anlageklassen. Kursbewegungen von mehreren Prozentpunkten pro Tag sind keine Seltenheit.
Frage dich daher vorab:
- Wie stark dürfen Wertschwankungen mein Portfolio beeinflussen?
- Kann ich auch längere Abschwungphasen emotional und finanziell tragen?
2. Anlagehorizont definieren
Dein Zeithorizont beeinflusst maßgeblich die Wahl des Finanzinstruments.
- Langfristig orientierte Anleger setzen häufig auf Direktinvestments oder ETFs mit Krypto-Bezug.
- Kurzfristig aktive Trader nutzen eher Derivate, um auf Marktbewegungen zu reagieren.
Ein klar definierter Plan hilft, impulsive Entscheidungen zu vermeiden.
3. Kapital- und Risikomanagement festlegen
Unabhängig vom gewählten Produkt gilt:
- Investiere nur Kapital, dessen Verlust du verkraften kannst.
- Verteile Risiken bewusst.
- Nutze bei kurzfristigem Handel Stop-Loss-Mechanismen.
Strukturiertes Risikomanagement ist im Kryptomarkt kein optionaler Zusatz – sondern Grundvoraussetzung.
4. Produktunterschiede verstehen
Ob Direktkauf, ETF, Aktie oder CFD – jedes Instrument hat eigene Eigenschaften:
- Eigentum vs. reine Kursbeteiligung
- Hebelwirkung oder ungehebelt
- Verwahrungsfragen
- Kostenstruktur
Ein fundiertes Verständnis dieser Unterschiede ist entscheidend für eine passende Produktwahl.
Dein Einstieg in den Kryptomarkt mit XTB
Wenn du am Kryptomarkt handeln möchtest, ist eine stabile Handelsinfrastruktur wichtig. Über die XTB-Plattform kannst du beispielsweise Krypto CFDs handeln und so sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse reagieren.
Bei XTB stehen dir unter anderem zur Verfügung:
- moderne Handelsplattform per Web und App
- breite Auswahl an CFDs auf verschiedenen Kryptowährungen sowie Aktien und ETFs mit Krypto-Bezug
- verschiedene Orderarten
- wichtige Risikomanagement-Tools
- eine transparente Kostenstruktur und enge Spreads
Je nach Strategie kannst du so flexibel am Kryptomarkt teilnehmen – ohne selbst eine Wallet verwalten zu müssen.
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FAQ
Der Kryptomarkt ist der globale Handelsplatz für digitale Vermögenswerte wie Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen. Anders als klassische Börsen ist der Markt dezentral organisiert und rund um die Uhr zugänglich.
Der Kryptomarkt funktioniert über digitale Handelsplattformen mit Orderbüchern. Kauf- und Verkaufsaufträge treffen aufeinander und bestimmen den aktuellen Preis. Einflussfaktoren sind unter anderem Liquidität, Marktstimmung, makroökonomische Entwicklungen und regulatorische Entscheidungen.
Der Kryptomarkt hat keine festen Öffnungs- oder Schließzeiten. Er ist 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche handelbar – auch an Wochenenden und Feiertagen.
Der Kryptomarkt-Zyklus beschreibt die wiederkehrende Abfolge von Akkumulation, Bullenmarkt, Distribution und Bärenmarkt. Diese Phasen prägen langfristig die Kursentwicklung und wiederholen sich über mehrere Jahre hinweg.
Ein Kryptomarkt-Crash bezeichnet einen starken, meist kurzfristigen Kurseinbruch über viele Coins hinweg. Ursachen können Liquiditätsengpässe, regulatorische Nachrichten, makroökonomische Veränderungen oder übermäßige Spekulation sein.
Die Kryptomarkt-Marktkapitalisierung ergibt sich aus dem Preis einer Kryptowährung multipliziert mit der umlaufenden Menge. Sie zeigt die relative Größe einzelner Projekte sowie die Gesamtbewertung des Marktes und dient als wichtiger Vergleichsindikator.
Ja, der Kryptomarkt gilt als volatil und spekulativ. Starke Kursschwankungen sind typisch. Neben Marktbewegungen bestehen auch regulatorische, technologische und Liquiditätsrisiken. Eine klare Strategie und Risikobegrenzung sind daher besonders wichtig.
Anleger können direkt Kryptowährungen kaufen, indirekt über Aktien oder ETFs mit Krypto-Bezug investieren oder über Derivate wie CFDs auf Kursbewegungen spekulieren. Die passende Methode hängt vom Anlagehorizont und der individuellen Risikotoleranz ab.
Hinweise liefern Preisstruktur, Handelsvolumen, Marktstimmung und die Entwicklung von Bitcoin. Seitwärtsbewegungen mit geringer Aufmerksamkeit sprechen oft für Akkumulation, starke Aufwärtstrends für einen Bullenmarkt, länger anhaltende Abwärtstrends für einen Bärenmarkt.
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