Wenn du mit Finanzinstrumenten wie Aktien, CFDs oder Forex tradest, spielt der Begriff Take Profit eine wichtige Rolle.
Dahinter steckt eine einfache Idee: Du legst vorab ein Kursziel fest, bei dem deine Position automatisch geschlossen wird, sobald der Markt es erreicht. So realisierst du deinen Gewinn genau dort, wo du es geplant hast, ohne den Kurs ständig selbst beobachten zu müssen.
Was bedeutet Take Profit also konkret? Es ist die automatische Gewinnmitnahme durch eine entsprechende Wertpapierorder. In der Praxis wird ein Take Profit fast immer gemeinsam mit einem Stop Loss eingesetzt: Der eine sichert Gewinne an einem Zielkurs, der andere begrenzt Verluste nach unten. Zusammen bilden sie das Grundgerüst eines systematischen Risikomanagements.
Dieser Beitrag erklärt dir, was genau ein Take Profit ist, wie du ihn richtig anwendest und welche Fehler du dabei vermeiden solltest.
Take Profit – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Ein Take Profit ist eine Order, die deine Position automatisch schließt, sobald ein vorher festgelegtes Kursziel erreicht ist.
💡 Er dient der automatischen Gewinnmitnahme, ohne dass du den Markt ständig beobachten musst.
💡 In Kombination mit einem Stop Loss steuerst du Chancen und Risiken systematisch.
💡 Technisch wird ein Take Profit als Limit Order ausgeführt und greift damit zu deinem Zielkurs oder besser.
💡 Take-Profit-Orders lassen sich in vielen Märkten nutzen, von Forex und CFDs bis zu Aktien und ETFs.
Wenn du mit Finanzinstrumenten wie Aktien, CFDs oder Forex tradest, spielt der Begriff Take Profit eine wichtige Rolle.
Dahinter steckt eine einfache Idee: Du legst vorab ein Kursziel fest, bei dem deine Position automatisch geschlossen wird, sobald der Markt es erreicht. So realisierst du deinen Gewinn genau dort, wo du es geplant hast, ohne den Kurs ständig selbst beobachten zu müssen.
Was bedeutet Take Profit also konkret? Es ist die automatische Gewinnmitnahme durch eine entsprechende Wertpapierorder. In der Praxis wird ein Take Profit fast immer gemeinsam mit einem Stop Loss eingesetzt: Der eine sichert Gewinne an einem Zielkurs, der andere begrenzt Verluste nach unten. Zusammen bilden sie das Grundgerüst eines systematischen Risikomanagements.
Dieser Beitrag erklärt dir, was genau ein Take Profit ist, wie du ihn richtig anwendest und welche Fehler du dabei vermeiden solltest.
Take Profit – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Ein Take Profit ist eine Order, die deine Position automatisch schließt, sobald ein vorher festgelegtes Kursziel erreicht ist.
💡 Er dient der automatischen Gewinnmitnahme, ohne dass du den Markt ständig beobachten musst.
💡 In Kombination mit einem Stop Loss steuerst du Chancen und Risiken systematisch.
💡 Technisch wird ein Take Profit als Limit Order ausgeführt und greift damit zu deinem Zielkurs oder besser.
💡 Take-Profit-Orders lassen sich in vielen Märkten nutzen, von Forex und CFDs bis zu Aktien und ETFs.
Was ist ein Take Profit?
Bevor es um Strategie und Praxis geht, klären wir die Grundlagen. Was genau ist ein Take Profit, wie funktioniert die Order und warum zählt sie zu den wichtigsten Werkzeugen im Trading?
Was ist ein Take Profit?
Du solltest die Take-Profit-Order als Bestandteil des kleinen Einmaleins der Geldanlage betrachten. Ein Take Profit ist ein Auftrag an deinen Broker, eine offene Position automatisch zu schließen, sobald ein von dir festgelegtes Gewinnziel erreicht ist.
Du bestimmst im Voraus den Kurs, zu dem du deinen Gewinn mitnehmen möchtest. Erreicht der Markt dieses Niveau, wird die Position ohne weiteres Zutun glattgestellt.
Die Bedeutung der Take-Profit-Order lässt sich in einem Satz zusammenfassen: automatisierte Gewinnmitnahme zu einem geplanten Zielkurs.
Das hat zwei Vorteile:
- Erstens musst du nicht dauerhaft vor dem Bildschirm sitzen, um den richtigen Ausstiegsmoment nicht zu verpassen.
- Zweitens automatisierst du so eine Entscheidung, die sonst leicht von Emotionen getrieben wird.
Wie funktioniert eine Take-Profit-Order?
Der eigentliche Ablauf einer Take-Profit-Order ist unkompliziert. Zuerst legst du das Kursziel fest, zu dem die Position geschlossen werden soll, also oberhalb deines Einstiegskurses, wenn es sich um eine Kaufposition (Long Position) handelt.
Anschließend überwacht die Handelsplattform den Markt für dich. Sobald der Kurs dein Ziel erreicht oder überschreitet, wird die Order ausgelöst und die Position glattgestellt.
Setzen kannst du den Take Profit auf zwei Wegen: Direkt beim Eröffnen der Position, indem du das Kursziel gleich mit angibst, oder nachträglich zu einer bereits offenen Position. Auch das Anpassen ist jederzeit möglich, solange die Order nicht ausgelöst wurde.
Um Missverständnisse zu vermeiden, solltest du dir klarmachen, dass ein Take Profit immer an eine konkrete Position einer offenen Order gebunden ist. Er ist kein eigenständiger Trade, sondern der geplante Ausstiegsauftrag eines bestehenden.
Ist ein Take Profit eine Limit Order?
Technisch gesehen ja. Ein Take Profit wird als Limit Order ausgeführt, denn du gibst eine Preisgrenze vor, zu der oder besser gehandelt werden soll. Die Order wird also nicht einfach zum nächsten verfügbaren Marktpreis ausgeführt, sondern nur entsprechend deiner Preisgrenze. Bei einer Kaufposition liegt dieses Take Profit Limit über dem aktuellen Kurs, und der Verkauf erfolgt, sobald der Markt es erreicht.
Kurz gesagt, ist ein Take Profit eine Order zum automatischen Schließen einer Position bei einem zuvor festgelegten Zielkurs, während eine Limit Order ein allgemeiner Ordertyp ist, mit dem du eine Kauf- oder Verkaufsorder nur zu einem bestimmten Preis oder besser ausführen lässt. In der Praxis wird ein Take Profit meist als spezielle Anwendung einer Limit Order verwendet.
In der Handelsplattform von XTB legst du einen Take Profit direkt beim Eröffnen einer Position fest oder fügst ihn später hinzu, und neben ihm stehen dir Market, Limit und Stop Orders zur Verfügung, die sich jederzeit anpassen lassen.
Wann solltest du einen Take Profit setzen?
Ein Take Profit ist nicht in jeder Lage gleich sinnvoll. Dieses Kapitel zeigt, in welchen Situationen die automatische Gewinnmitnahme ihre Stärken ausspielt, warum sie oft mit einem Stop Loss kombiniert wird und wann du besser darauf verzichtest.
Wann ist ein Take Profit sinnvoll?
Grundsätzlich gilt, dass eine Take-Profit-Order dann sinnvoll ist, wenn der Markt zwar in die gewünschte Richtung läuft, aber jederzeit wieder drehen kann. Dann ist eine automatische Gewinnmitnahme vor allem in kurzfristigen Setups mit klaren Zielzonen hilfreich.
Besonders nützlich ist ein Take Profit, wenn du eine Position nicht dauerhaft überwachen kannst oder willst. Kaum jemand hat die Zeit, den ganzen Tag vor dem Chart zu sitzen. Und gerade über Nacht oder während der Arbeit, wenn der Kurs ein gutes Ausstiegsniveau erreicht, kannst du nicht reagieren, bevor er es wieder verlässt. Ein vorab gesetztes Ziel nimmt dir diese Sorge ab.
Ebenso wertvoll ist die emotionale Entlastung. Wer im Gewinn ist, neigt zu zwei Fehlern: zu früh zu verkaufen, aus Angst, der Gewinn könnte schmelzen, oder zu spät, aus Gier nach mehr. Ein im Voraus definierter Take Profit entzieht diese Entscheidung der Unsicherheit des Moments und bindet sie an deinen Plan.
Gerade im kurzfristigen Handel, etwa beim Daytrading, gehört ein klares Gewinnziel deshalb zum Standard.
Warum nutzen viele Trader Take Profit und Stop Loss gemeinsam?
Take Profit und Stop Loss sind zwei Seiten derselben Medaille. Der Stop Loss begrenzt deinen Verlust, indem er die Position schließt, wenn der Kurs unter ein bestimmtes Niveau fällt. Der Take Profit sichert deinen Gewinn, wenn der Kurs dein Ziel nach oben erreicht.
Setzt du beide gemeinsam, definierst du für jeden Trade von Anfang an, wie viel du zu verlieren bereit bist und wie viel du gewinnen willst. Genau daraus ergibt sich das Chancen-Risiko-Verhältnis: Stehen etwa 60 Euro möglichem Gewinn 30 Euro möglichem Verlust gegenüber, liegt es bei 2 zu 1. Dieses Verhältnis hilft dir einzuschätzen, ob sich ein Trade überhaupt lohnt, noch bevor du ihn eingehst.
Die Kombination aus Stop Loss und Take Profit macht deinen Handel damit planbar und diszipliniert.
Wann solltest du auf einen Take Profit verzichten?
Nicht jede Strategie verträgt ein festes Gewinnziel. Wer langfristig investiert, etwa über viele Jahre in Aktien oder ETFs für den Vermögensaufbau, will Gewinne oft gerade laufen lassen und nicht bei einem willkürlichen Kurs aussteigen. Ein starrer Take Profit würde dich hier womöglich aus einem langfristig betrachtet intakten Aufwärtstrend werfen.
Auch in klaren Trendphasen kann ein zu eng gesetztes Ziel mehr schaden als nutzen, weil du unter Umständen einen großen Teil der Aufwärtsbewegung verpasst.
In solchen Fällen sind Alternativen sinnvoller. Ein Trailing Stop (vom Englischen „trailing“, was „nachlaufend“ bedeutet) etwa zieht das Ausstiegsniveau automatisch mit dem Kurs nach und lässt Gewinne laufen, während er zugleich absichert.
Auch Teilgewinnmitnahmen sind eine Option: Du realisierst einen Teil der Position am Ziel und lässt den Rest weiterlaufen, um Gewinnsicherung mit der Chance auf mehr zu verbinden.
Wie wendest du einen Take Profit richtig an?
Jetzt zum Wichtigsten: der Trading-Praxis. Hier geht es darum, wie du einen Take Profit tatsächlich setzt und wie du ein sinnvolles Ziel bestimmst, statt einfach einen willkürlichen Kurswert einzutragen.
Schritt für Schritt: Wie setzt du einen Take Profit?
Tatsächlich sind es nur drei Schritte:
- Zuerst wählst du das Instrument, im Beispiel-Screenshot hier ein CFD auf die SpaceX Aktie, und öffnest die Ordermaske.
Quelle: XTB Investment Plattform - Zuerst legst du das Volumen („Größe“) deiner Position fest. Anschließend trägst du den Take Profit als Zielkurs ein, bei einer Kaufposition oberhalb des aktuellen Marktpreises.
Quelle: XTB Investment Plattform
Handelsplattformen wie die von XTB erlauben dir dabei, das Ziel nicht nur als festen Kurs anzugeben, sondern auch über eine Distanz in Pips, einen Geldbetrag oder einen Prozentsatz deines Kapitals; so siehst du sofort, was das Ziel für dein Konto bedeutet. - Zum Schluss klickst du auf „Buy Limit“ und bestätigst die Order.
Quelle: XTB Investment Plattform
Das Besondere ist die Flexibilität: Du kannst den Take Profit bereits beim Eröffnen festlegen oder ihn nachträglich zu einer laufenden Position hinzufügen und jederzeit verschieben. In der Investment Plattform von XTB geht das direkt beim Platzieren der Order oder später direkt im Chart, etwa indem du die Ziellinie im Chart einfach auf das gewünschte Niveau ziehst.
Wie legst du ein sinnvolles Take Profit Ziel fest?
Ein gutes Gewinnziel ist kein Rätselraten, sondern das Ergebnis einer Analyse. Der häufigste Anfängerfehler ist, das Ziel einfach danach zu wählen, wie viel man gern mit dem Trade verdienen würde.
Sinnvoller ist es, sich am Markt selbst zu orientieren. Eine Möglichkeit ist, auf Widerstände und Unterstützungen zu achten (häufig unter der englischsprachigen Bezeichnung Support und Resistance bekannt).
Widerstände sind Kursbereiche, an denen eine Aufwärtsbewegung in der Vergangenheit häufig gestoppt wurde; sie eignen sich oft als realistisches Ziel für eine Kaufposition, weil dort erfahrungsgemäß Verkaufsdruck entsteht.
Umgekehrt geben Unterstützungen Orientierung für Verkaufspositionen.
Auch der Trendverlauf spielt eine Rolle: In einem starken Trend darfst du das Ziel weiter fassen als in einem Seitwärtsmarkt, in dem sich der Kurs zwischen festen Grenzen bewegt.
Bestimmte Chartmuster und die aktuelle Marktstruktur liefern zusätzliche Anhaltspunkte, ebenso die typische Schwankungsbreite eines Wertes. Denn ein Ziel jenseits dessen, was der Markt an einem Tag üblicherweise zurücklegt, wird selten erreicht.
Idealerweise verbindest du das Ganze mit deinem Stop Loss, sodass Chance und Risiko in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Entscheidend bleibt, dass sich dein Take Profit aus der Analyse ableitet und nicht aus einem hypothetischen Wunschgewinn.
Für genau diese Analyse bietet die Investment-Plattform von XTB integrierte TradingView-Charts und Chartanalyse-Werkzeuge, mit denen du Unterstützungen, Widerstände und Trends direkt einzeichnest und mögliche Kursziele bestimmst.
Welche Vorteile und Nachteile hat ein Take Profit?
Wie jede Orderart hat auch der Take Profit klare Stärken und Grenzen. Beide zu kennen hilft dir zu entscheiden, wann er passt und wann nicht.
Welche Vorteile bietet ein Take Profit?
Der größte Vorteil ist die automatische Gewinnmitnahme: Dein Ziel wird umgesetzt, sobald der Markt es erreicht, auch wenn du gerade nicht handelst.
Damit verbindet sich ein konsequentes Risikomanagement, besonders in Kombination mit einem Stop Loss, weil du Chancen und Risiken jedes Trades vorab festlegst.
Hinzu kommt die emotionale Entlastung: Weil der Ausstieg schon geplant ist, triffst du ihn nicht im Affekt aus Angst oder Gier.
Und schließlich musst du die Märkte nicht permanent beobachten, was gerade dann hilft, wenn du berufstätig bist oder mehrere offene Positionen gleichzeitig hältst.
Welche Nachteile und Grenzen gibt es?
Der offensichtlichste Nachteil: Deine Position kann zu früh geschlossen werden. Erreicht der Kurs dein Ziel und steigt danach weiter, bist du bereits ausgestiegen und verpasst den zusätzlichen Gewinn. Ein festes Ziel deckelt das Aufwärtspotenzial also bewusst.
Zu bedenken ist außerdem das Verhalten in schnellen Märkten: Weil der Take Profit als Limit greift, wird er zu deinem Zielkurs oder besser ausgeführt, nicht schlechter. Springt der Kurs jedoch in einer heftigen Bewegung oder über Nacht mit einer Kurslücke über deine gewählte Kursgrenze hinweg, kann der tatsächliche Ausführungskurs von deinem Ziel abweichen, allerdings in der Regel zu deinen Gunsten.
Garantiert ist zudem nur die Ausführung am Zielkurs. Wird dieser nicht erreicht, wird die Order auch nicht ausgeführt.
Wann ist ein Trailing Stop die bessere Alternative?
Ein fester Take Profit begrenzt den Gewinn nach oben, ein Trailing Stop nicht. Er zieht das Ausstiegsniveau in festem Abstand mit dem Kurs mit, solange dieser in deine Richtung läuft, und bleibt stehen, sobald der Markt dreht. Damit lässt du Gewinne in einem Trend laufen und sicherst sie zugleich ab.
Sinnvoller als ein festes Ziel ist der Trailing Stop deshalb vor allem in starken, anhaltenden Trends, in denen du nicht vorhersagen kannst, wie weit die Bewegung trägt. Der Take Profit spielt seine Stärke dagegen dort aus, wo ein klares, analysebasiertes Ziel existiert, etwa an einem markanten Widerstand.
Welche Fehler solltest du beim Setzen eines Take Profit vermeiden?
Zum Abschluss die häufigsten Stolpersteine beim Take Profit, damit du sie von vornherein umgehen kannst.
Welche typischen Fehler passieren beim Setzen eines Take Profit?
Zu den häufigsten Fehler gehören:
- Der Klassiker ist das unrealistische Ziel. Wer den Take Profit zu weit vom Kurs entfernt setzt, wartet oft vergeblich auf eine Ausführung; wer ihn zu eng setzt, wird bei jeder kleinen Schwankung ausgestoppt und lässt Gewinn liegen.
- Ebenso verbreitet ist das Festlegen eines Ziels ganz ohne Marktanalyse, allein nach Gefühl oder Wunschgewinn.
- Ein weiterer Fehler ist, die aktuelle Volatilität, die Schwankungen der Kurse, zu ignorieren: In einem ruhigen Markt ist ein weit entferntes Ziel unrealistisch, in einem sehr bewegten wird ein enges Ziel zu schnell erreicht und die Order ausgelöst.
- Und schließlich orientieren sich viele Einsteiger ausschließlich am erhofften Gewinnbetrag statt an dem, was der Chart tatsächlich hergibt.
Die Abhilfe ist in allen Fällen dieselbe: Leite dein Ziel aus Unterstützungen, Widerständen, übergeordnetem Trend und Schwankungsbreite der Kurse ab und prüfe, ob das Chancen-Risiko-Verhältnis zum Trade passt.
Solltest du einen Take Profit nachträglich anpassen?
Anpassen ist erlaubt, aber nur mit gutem Grund. Sinnvoll ist eine Änderung, wenn sich die Marktlage wesentlich verändert hat, etwa wenn ein Wert einen wichtigen Widerstand klar durchbricht und ein höheres Ziel realistisch wird.
Problematisch wird es, wenn du das Ziel ständig und aus dem Bauch heraus verschiebst, meist um Gewinne früher mitzunehmen oder ein bereits erreichtes Ziel im letzten Moment nach oben zu ziehen.
Solches emotionales Nachjustieren untergräbt genau die Disziplin, die ein Take Profit schaffen soll. Als Faustregel gilt: Passe das Ziel an, wenn die Analyse es rechtfertigt, nicht, wenn deine Nerven danach verlangen.
Tipp: Deine Strategie zunächst im Demokonto testen
Bevor du echtes Geld einsetzt, lohnt es sich, den Umgang mit Take Profit und Stop Loss risikofrei zu üben. In einem Demokonto handelst du mit virtuellem Kapital unter realen Marktbedingungen und bekommst ein Gefühl dafür, wie sich verschiedene Ziele und Abstände auf deine Ergebnisse auswirken.
Das kostenlose Demokonto von XTB ist dafür ideal, denn es lässt sich für eine zeitlich unbegrenzte Nutzung freischalten. So kannst du deine Strategie in Ruhe entwickeln und festigen, bevor du sie in den Echtgeldhandel überträgst.
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FAQ
Eine Order, die deine Position automatisch schließt, sobald ein vorher festgelegtes Kursziel erreicht ist. So nimmst du Gewinne mit, ohne den Markt ständig zu beobachten.
Take Profit bezeichnet die automatische Gewinnmitnahme zu einem geplanten Zielkurs. Die Position wird glattgestellt, sobald der Markt dieses Niveau erreicht.
Du legst ein Kursziel fest, die Plattform überwacht den Markt und schließt die Position automatisch, sobald der Kurs das Ziel erreicht oder überschreitet.
Der Stop Loss begrenzt Verluste und schließt die Position, wenn der Kurs fällt; der Take Profit sichert Gewinne und schließt sie, wenn der Kurs dein Ziel nach oben erreicht.
Ja, technisch wird er als Limit Order ausgeführt und greift zu deinem Zielkurs oder besser. Der Zweck ist aber ein anderer, nämlich das Schließen einer bestehenden Position mit Gewinn.
Ja. Solange die Order nicht ausgelöst wurde, kannst du das Ziel jederzeit anpassen oder ganz entfernen.
Ja. Beim Take Profit handelt es sich um eine Orderlogik zur Gewinnmitnahme, die unabhängig vom jeweils gehandelten Finanzprodukt eingesetzt werden kann.
Dann bleibt die Position offen, und der Take Profit wartet, bis der Kurs dein Ziel erreicht oder du die Order anpasst oder löschst.
Er löst genau an deinem Zielkurs aus, nicht vorher. „Zu früh" ist er nur im Rückblick, wenn der Kurs danach weiterläuft und du das Ziel enger gesetzt hattest, als der Markt hergab.
In den meisten aktiv gehandelten Strategien ist das sinnvoll, weil du Chancen und Risiken vorab definierst. Bei langfristigen Investments lässt man Gewinne dagegen oft bewusst laufen.
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Offenlegung gemäß § 80 WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte
Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.
Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.
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