Der Average True Range (ATR) Indikator gehört zu den bekanntesten Werkzeugen der technischen Analyse, wenn es darum geht, die Volatilität eines Marktes zu messen.
Anders als Trendindikatoren zeigt der ATR jedoch nicht, ob sich ein Kurs eher nach oben oder unten bewegen könnte. Stattdessen hilft er Tradern dabei einzuschätzen, wie stark sich ein Markt aktuell bewegt, also wie groß die durchschnittlichen Kursschwankungen sind.
Genau deshalb wird der ATR Indikator im Trading häufig genutzt, um Stop-Loss-Abstände besser an die Marktbedingungen anzupassen, die Positionsgröße zu steuern oder die allgemeine Marktaktivität einzuschätzen.
In diesem Artikel erklären wir, was der Average True Range (ATR) genau ist, wie er berechnet wird und wie Trader den Indikator in der Praxis nutzen können.
Average True Range – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Der Average True Range misst die Volatilität eines Marktes und zeigt, ob Kursbewegungen größer oder kleiner werden, ohne dabei ein Kauf- oder Verkaufssignal zu liefern.
💡 Der ATR Indikator basiert auf der sogenannten True Range und verwendet häufig eine Standard-Einstellung von 14 Perioden, um durchschnittliche Kursschwankungen zu berechnen.
💡 Viele Trader nutzen den ATR im Trading vor allem für das Risikomanagement, beispielsweise zur Platzierung von Stop-Loss-Orders oder zur Anpassung der Positionsgröße.
💡 Ein hoher ATR deutet meist auf stärkere Marktbewegungen und höhere Volatilität hin, während ein niedriger ATR häufig ruhigere Marktphasen signalisiert.
💡 Der Average True Range Indikator wird oft mit anderen Analysewerkzeugen wie RSI, gleitenden Durchschnitten oder Unterstützungs- und Widerstandszonen kombiniert.
Der Average True Range (ATR) Indikator gehört zu den bekanntesten Werkzeugen der technischen Analyse, wenn es darum geht, die Volatilität eines Marktes zu messen.
Anders als Trendindikatoren zeigt der ATR jedoch nicht, ob sich ein Kurs eher nach oben oder unten bewegen könnte. Stattdessen hilft er Tradern dabei einzuschätzen, wie stark sich ein Markt aktuell bewegt, also wie groß die durchschnittlichen Kursschwankungen sind.
Genau deshalb wird der ATR Indikator im Trading häufig genutzt, um Stop-Loss-Abstände besser an die Marktbedingungen anzupassen, die Positionsgröße zu steuern oder die allgemeine Marktaktivität einzuschätzen.
In diesem Artikel erklären wir, was der Average True Range (ATR) genau ist, wie er berechnet wird und wie Trader den Indikator in der Praxis nutzen können.
Average True Range – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Der Average True Range misst die Volatilität eines Marktes und zeigt, ob Kursbewegungen größer oder kleiner werden, ohne dabei ein Kauf- oder Verkaufssignal zu liefern.
💡 Der ATR Indikator basiert auf der sogenannten True Range und verwendet häufig eine Standard-Einstellung von 14 Perioden, um durchschnittliche Kursschwankungen zu berechnen.
💡 Viele Trader nutzen den ATR im Trading vor allem für das Risikomanagement, beispielsweise zur Platzierung von Stop-Loss-Orders oder zur Anpassung der Positionsgröße.
💡 Ein hoher ATR deutet meist auf stärkere Marktbewegungen und höhere Volatilität hin, während ein niedriger ATR häufig ruhigere Marktphasen signalisiert.
💡 Der Average True Range Indikator wird oft mit anderen Analysewerkzeugen wie RSI, gleitenden Durchschnitten oder Unterstützungs- und Widerstandszonen kombiniert.
Was ist der Average True Range (ATR) Indikator?
Der Average True Range (ATR) ist ein technischer Indikator, der die Volatilität eines Marktes misst. Entwickelt wurde er von J. Welles Wilder Jr., der den Indikator 1978 in seinem Buch New Concepts in Technical Trading Systems vorstellte.
Im Trading hilft der ATR Indikator dabei, besser einzuschätzen, wie stark sich ein Markt innerhalb eines bestimmten Zeitraums bewegt. Ein steigender Average True Range deutet darauf hin, dass die Kursschwankungen größer werden. Ein fallender ATR zeigt dagegen, dass die Bewegungen kleiner werden und der Markt ruhiger wird.
Wichtig ist dabei: Der Average True Range Indikator zeigt nicht an, ob ein Kurs steigen oder fallen wird. Er misst lediglich die Schwankungsbreite. Deshalb ist der ATR kein klassischer Signalgeber für Käufe oder Verkäufe, sondern vor allem ein Werkzeug für Marktanalyse und Risikomanagement.
Der ATR Indikator erklärt
Der ATR Indikator wird meist als eigene Linie unterhalb des Charts dargestellt. Steigt diese Linie, nimmt die Volatilität zu. Fällt sie, nimmt die Volatilität ab.
Für Trader kann diese Information sehr wertvoll sein. Denn je stärker ein Markt schwankt, desto wichtiger wird es, Stop-Loss-Abstände, Positionsgrößen und das eigene Risiko an die aktuelle Marktlage anzupassen.
Ein einfaches Beispiel:
Bewegt sich eine Aktie an ruhigen Handelstagen durchschnittlich nur um 1€, kann ein sehr enger Stop Loss sinnvoller wirken. Schwankt dieselbe Aktie jedoch plötzlich um 5€ pro Tag, kann ein zu enger Stop schneller ausgelöst werden, selbst wenn die übergeordnete Handelsidee noch intakt ist. Genau hier kommt der ATR Indikator ins Spiel.
Der Average True Range hilft also dabei, Marktbewegungen nicht nur optisch im Chart zu bewerten, sondern sie auch messbarer zu machen.
Anfänger können damit besser verstehen, ob ein Markt gerade eher ruhig oder dynamisch ist. Fortgeschrittene Trader nutzen den ATR häufig ergänzend zu anderen Indikatoren wie RSI, gleitenden Durchschnitten oder Bollinger Bändern.
True Range vs. Average True Range
Um den Average True Range zu verstehen, lohnt sich zunächst ein Blick auf die sogenannte True Range. Die True Range beschreibt die tatsächliche Handelsspanne einer einzelnen Periode, zum Beispiel eines Tages oder einer Kerze.
Dabei wird nicht nur die einfache Differenz zwischen Tageshoch und Tagestief betrachtet. Die True Range berücksichtigt auch Kurslücken, die zwischen dem vorherigen Schlusskurs und der aktuellen Handelsspanne entstehen können. Solche Gaps treten zum Beispiel nach Unternehmensnachrichten, Wirtschaftsdaten oder Ereignissen außerhalb der regulären Handelszeiten auf.
Der Unterschied lässt sich einfach zusammenfassen:
- Die True Range misst die Schwankungsbreite einer einzelnen Periode.
- Der Average True Range bildet daraus einen Durchschnitt über mehrere Perioden, häufig über 14 Kerzen.
Dadurch glättet der ATR einzelne Ausreißer und zeigt, wie hoch die durchschnittliche Volatilität eines Marktes über einen bestimmten Zeitraum ist. Genau deshalb wird er im Trading so häufig genutzt: Er macht nicht nur einzelne Kurssprünge sichtbar, sondern zeigt auch, ob sich die Marktaktivität insgesamt verändert.
Schon gewusst?
Der ATR steigt häufig in Phasen starker Unsicherheit, etwa bei Marktpanik, wichtigen Wirtschaftsdaten oder überraschenden Unternehmensnachrichten. Besonders bei schnellen Abwärtsbewegungen kann die Volatilität stark zunehmen, weil viele Marktteilnehmer gleichzeitig reagieren.
Sehr hohe oder sehr niedrige ATR-Werte können deshalb Hinweise auf außergewöhnliche Marktbedingungen geben.
Wie funktioniert der ATR Indikator?
Der Average True Range Indikator basiert also auf der Idee, die tatsächliche Schwankungsbreite eines Marktes messbar zu machen. Dafür analysiert der ATR, wie stark sich ein Kurs innerhalb einzelner Perioden bewegt – zum Beispiel innerhalb einer Stunde, eines Tages oder einer Woche.
Im Gegensatz zu vielen anderen Indikatoren konzentriert sich der ATR dabei nicht auf die Richtung einer Bewegung. Stattdessen zeigt er ausschließlich, ob die Volatilität gerade zu- oder abnimmt.
Funktionsweise des ATR Indikators
Der ATR Indikator wird meist unterhalb des eigentlichen Kurscharts dargestellt und bewegt sich als Linie auf und ab. Steigt der ATR, deutet das auf größere Kursbewegungen und eine höhere Volatilität hin. Fällt der ATR, wird der Markt meist ruhiger und die Schwankungen nehmen ab.
Besonders interessant ist der ATR im Trading deshalb, weil er sich flexibel an unterschiedliche Marktphasen anpasst. Während der Indikator in ruhigen Seitwärtsphasen oft niedrig bleibt, steigt er in volatilen Marktphasen häufig deutlich an – beispielsweise rund um wichtige Wirtschaftsdaten, Quartalszahlen oder starke Trendbewegungen.
Viele Trader nutzen den Average True Range deshalb nicht als eigenständiges Einstiegssignal, sondern als unterstützendes Werkzeug für das Risikomanagement.
Da sich der ATR direkt aus vergangenen Kursbewegungen berechnet, gehört er zu den sogenannten nachlaufenden Indikatoren. Er zeigt also, wie volatil ein Markt war – nicht, wie er sich in Zukunft entwickeln wird.
Wie wird der Average True Range berechnet?
Die Berechnung des Average True Range erfolgt grundsätzlich in zwei Schritten. Zuerst wird die sogenannte True Range berechnet. Anschließend wird daraus ein Durchschnitt über mehrere Perioden gebildet – häufig über 14 Kerzen.
Die True Range misst dabei die tatsächliche Schwankungsbreite einer einzelnen Periode. Dafür wird immer der größte dieser drei Werte verwendet:
- aktuelles Hoch minus aktuelles Tief
- aktuelles Hoch minus vorheriger Schlusskurs
- aktuelles Tief minus vorheriger Schlusskurs

Dadurch berücksichtigt der ATR nicht nur normale Kursbewegungen innerhalb einer Kerze, sondern auch Kurslücken zwischen zwei Handelsperioden.
Ein einfaches Beispiel:
- Tageshoch: 105
- Tagestief: 98
- vorheriger Schlusskurs: 100
Daraus ergeben sich folgende Werte:
- 105 – 98 = 7
- 105 – 100 = 5
- 100 – 98 = 2
Die True Range beträgt in diesem Fall also 7, weil dies der größte Wert ist.
Der eigentliche Average True Range entsteht anschließend dadurch, dass mehrere dieser True-Range-Werte miteinander verrechnet und geglättet werden. Standardmäßig nutzen viele Plattformen dafür 14 Perioden. Dadurch reagiert der ATR zwar auf neue Marktbewegungen, bleibt aber gleichzeitig relativ stabil und weniger anfällig für kurzfristige Ausreißer.
Die ursprüngliche Formel von J. Welles Wilder zur ATR-Berechnung sieht dabei folgendermaßen aus:
Aber keine Sorge: In der Praxis musst du den Average True Range normalerweise nicht selbst berechnen. Moderne Trading Plattformen und Charting Tools übernehmen die ATR-Berechnung automatisch und visualisieren den Indikator direkt im Chart.
ATR Indikator Einstellungen erklärt
Die bekannteste und am häufigsten verwendete Einstellung beim ATR Indikator ist die 14-Perioden-Einstellung. Sie wurde bereits von J. Welles Wilder vorgeschlagen und gilt bis heute als Standard.
Der Hintergrund: Eine kürzere Einstellung reagiert schneller auf neue Kursbewegungen, erzeugt aber auch stärkere Schwankungen im Indikator selbst. Eine längere Einstellung reagiert langsamer, liefert dafür jedoch stabilere Werte.
Vereinfacht gesagt:
- kurze ATR-Einstellungen → sensibler und schneller
- lange ATR-Einstellungen → ruhiger und geglätteter
Welche Einstellung sinnvoll ist, hängt oft vom Tradingstil ab:
|
Einstellung |
Typische Nutzung |
|---|---|
|
ATR 7 |
kurzfristiges Trading und Daytrading |
|
ATR 14 |
Standard-Einstellung für viele Märkte |
|
ATR 21 |
längerfristige Analyse und Swingtrading |
Wichtig ist außerdem: ATR-Werte können sich leicht zwischen verschiedenen Plattformen unterscheiden. Unterschiede bei Kursdaten, Handelszeiten oder der verwendeten Glättungsmethode können dazu führen, dass der Average True Range nicht überall exakt denselben Wert anzeigt. Die grundsätzliche Aussage des Indikators bleibt jedoch gleich.
Wie liest man den Average True Range richtig?
Beim Lesen des Average True Range geht es vor allem darum zu beobachten, ob der ATR steigt oder fällt. Denn genau daraus lässt sich ableiten, ob die Volatilität eines Marktes gerade zunimmt oder abnimmt.
Ein steigender ATR deutet darauf hin, dass die Kursbewegungen größer werden und der Markt aktiver wird. Ein fallender ATR zeigt dagegen, dass die Schwankungen abnehmen und sich der Markt eher beruhigt.
Der ATR sollte immer im Zusammenhang mit dem jeweiligen Markt betrachtet werden. Da er als absoluter Wert dargestellt wird, sagt dieselbe ATR-Zahl je nach Kursniveau etwas völlig anderes aus. Eine Schwankung von 1€ hat bei einer 20€-Aktie deutlich mehr Bedeutung als bei einer Aktie mit einem Kurs von 200€.
Deshalb kombinieren viele Trader den ATR mit weiteren Werkzeugen der technischen Analyse, um Marktstruktur, Trends oder Momentum besser einordnen zu können.
Hoher ATR
Ein hoher ATR deutet meist auf eine erhöhte Volatilität hin. Das bedeutet: Die Kursbewegungen werden größer und der Markt bewegt sich dynamischer.
Solche Phasen treten häufig während starker Trends, rund um wichtige Wirtschaftsdaten, nach Unternehmensnachrichten oder in unsicheren Marktphasen auf.
Steigt der ATR deutlich an, kann das sowohl in steigenden als auch in fallenden Märkten passieren. Besonders bei schnellen Abwärtsbewegungen nimmt die Volatilität häufig stark zu, da viele Marktteilnehmer gleichzeitig reagieren.
Für Trader kann ein hoher ATR ein Hinweis darauf sein, dass:
- größere Kursschwankungen möglich sind
- das Risiko steigt
- Stop-Loss-Abstände eventuell angepasst werden sollten
- kleinere Positionsgrößen sinnvoll sein können
Ein hoher Average True Range bedeutet also nicht automatisch „gut“ oder „schlecht“. Er zeigt lediglich, dass der Markt aktuell sehr aktiv ist.
Niedriger ATR
Ein niedriger ATR deutet dagegen auf ruhigere Marktbedingungen hin. Die Kursbewegungen fallen kleiner aus und die Volatilität nimmt ab.
Häufig entsteht ein niedriger ATR in Seitwärtsphasen, Konsolidierungen oder trendarmen Marktphasen. Solche ruhigen Phasen müssen jedoch nicht dauerhaft bleiben. In vielen Fällen geht einer stärkeren Marktbewegung zunächst eine Phase niedriger Volatilität voraus. Erst wenn die Schwankungen wieder zunehmen, wird oft klarer, ob sich daraus ein neuer Trend oder eine Richtungsänderung entwickelt.
Fällt der ATR über längere Zeit, kann das außerdem darauf hindeuten, dass ein bestehender Trend an Dynamik verliert. Der Markt wirkt dann häufig „ruhiger“, obwohl die Kurse weiterhin auf einem hohen oder niedrigen Niveau notieren.
Im Gegensatz zu manchen anderen Indikatoren zeigt der ATR jedoch keine überkauften oder überverkauften Zustände an. Stattdessen liefert er einen allgemeinen Eindruck darüber, wie aktiv oder ruhig sich ein Markt aktuell verhält.
Wichtiger Hinweis
Ein hoher ATR bedeutet nicht automatisch, dass ein Markt bullish ist – genauso wenig signalisiert ein niedriger ATR fallende Kurse. Der Average True Range misst ausschließlich die Stärke der Kursbewegung, nicht deren Richtung.
ATR Trading mit XTB: So kannst du den Average True Range praktisch nutzen
Der Average True Range ist auf der Trading Plattform von XTB direkt in den Chart-Tools integriert und kann mit wenigen Klicks hinzugefügt werden. Dadurch müssen Trader den ATR nicht selbst berechnen, sondern können die aktuelle Volatilität eines Marktes direkt im Chart analysieren.
So kann der ATR Indikator genutzt werden:
1. Markt und Chart öffnen
Zunächst wird der gewünschte Markt ausgewählt – beispielsweise eine Aktie, ein Index, ein ETF, ein Rohstoff oder ein Währungspaar. Anschließend kann der entsprechende Kurschart geöffnet werden.
2. Indikatoren auswählen
Innerhalb der Chartansicht lassen sich verschiedene Werkzeuge der technischen Analyse hinzufügen. Dazu gehören unter anderem:
- Average True Range (ATR)
- RSI
- MACD
- gleitende Durchschnitte
- Bollinger Bänder
Der ATR wird dabei meist unterhalb des eigentlichen Kurscharts angezeigt:
3. ATR Indikator hinzufügen
Nach Auswahl des Average True Range erscheint der Indikator direkt im Chart. Standardmäßig wird häufig die klassische 14-Perioden-Einstellung verwendet, die sich jedoch individuell anpassen lässt.
Je nach Tradingstil können Trader beispielsweise:
- kürzere Einstellungen für kurzfristiges Trading nutzen
- längere Einstellungen für ruhigere Signale verwenden

4. Volatilität analysieren
Sobald der ATR aktiv ist, lässt sich die aktuelle Marktvolatilität direkt beobachten:
- steigender ATR → stärkere Kursbewegungen
- fallender ATR → ruhigere Marktphase
Dadurch können Trader besser einschätzen, ob Stop-Loss-Abstände, Positionsgrößen oder das allgemeine Risiko an die aktuelle Marktsituation angepasst werden sollten.
Typischer Fehler beim ATR Trading
Viele Trader setzen ihren Stop Loss zu nah am Einstieg, obwohl der ATR auf hohe Volatilität hinweist. Dadurch können normale Kursschwankungen den Stop frühzeitig auslösen, obwohl die eigentliche Handelsidee noch intakt wäre.
5. ATR mit weiteren Indikatoren kombinieren
Viele Trader kombinieren den Average True Range zusätzlich mit anderen Werkzeugen der technischen Analyse. Besonders beliebt sind Kombinationen mit:
- RSI zur Einschätzung von Momentum
- gleitenden Durchschnitten zur Trendanalyse
- Unterstützungs- und Widerstandszonen
- MACD zur Analyse von Dynamik und Trendstärke
Die Handelsplattform von XTB ermöglicht es dabei, mehrere Indikatoren gleichzeitig im Chart darzustellen und flexibel anzupassen.
Den Average True Range Indikator bei XTB nutzen – Deine Vorteile
Die Trading Plattform von XTB bietet verschiedene Werkzeuge der technischen Analyse, mit denen Trader den Average True Range direkt im Chart nutzen können.
Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:
- direkte Integration von ATR, RSI, MACD und weiteren Indikatoren in den Chart
- flexible Anpassung von Zeitintervallen und ATR-Einstellungen
- Nutzung am PC und mobilen Geräten
- Integration von TradingView-Charts und erweiterten Charting-Funktionen direkt innerhalb der Plattform
Darüber hinaus erhalten Anleger über XTB Zugang zu verschiedenen Anlageklassen – darunter Aktien, ETFs, Optionen sowie CFDs auf beispielsweise Indizes, Rohstoffe und Forex. So kann der Average True Range in unterschiedlichen Märkten eingesetzt werden.
Für Einsteiger kann außerdem das kostenlose Demokonto von XTB hilfreich sein, um den ATR Indikator und andere Werkzeuge der technischen Analyse zunächst ohne reales Kapital kennenzulernen. Ergänzend stellt XTB verschiedene Lern- und Bildungsinhalte rund um Trading, Risikomanagement und Marktanalyse zur Verfügung.
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FAQ
Der Average True Range (ATR) ist ein Volatilitätsindikator aus der technischen Analyse. Er zeigt, wie stark sich ein Markt innerhalb eines bestimmten Zeitraums bewegt. Der ATR liefert dabei keine Kauf- oder Verkaufssignale, sondern misst ausschließlich die Stärke der Kursschwankungen.
ATR steht für „Average True Range“. Im Trading wird der Indikator genutzt, um die aktuelle Volatilität eines Marktes besser einzuschätzen. Viele Trader verwenden den ATR beispielsweise für Stop-Loss-Abstände oder das Risikomanagement.
Ein hoher ATR deutet auf starke Kursbewegungen und erhöhte Volatilität hin. Das tritt häufig während trendstarker Marktphasen, nach Nachrichten oder in unsicheren Marktbedingungen auf.
Ein niedriger ATR signalisiert meist ruhigere Marktphasen mit geringeren Kursschwankungen. Häufig tritt dies in Seitwärtsbewegungen oder Konsolidierungsphasen auf.
Nein. Der Average True Range Indikator misst keine Trendrichtung, sondern ausschließlich die Stärke der Kursbewegung. Deshalb wird der ATR häufig mit anderen Indikatoren wie RSI oder MACD kombiniert.
Beim Average True Range Stop Loss orientiert sich der Abstand des Stops an der aktuellen Volatilität. Viele Trader nutzen dafür ein Vielfaches des ATR, beispielsweise 1,5× oder 2× ATR.
Die bekannteste ATR Indikator Einstellung ist der 14-Perioden-ATR. Kürzere Einstellungen reagieren schneller auf neue Marktbewegungen, während längere Einstellungen meist ruhigere Signale liefern.
Ja. Der ATR kann unter anderem bei Aktien, ETFs, Forex, Indizes, Rohstoffen oder Kryptowährungen eingesetzt werden. Wichtig ist jedoch, ATR-Werte immer im Zusammenhang mit dem jeweiligen Markt zu betrachten.
Die True Range misst die Schwankungsbreite einer einzelnen Periode. Der Average True Range bildet daraus einen Durchschnitt über mehrere Perioden und zeigt damit die durchschnittliche Volatilität eines Marktes.
Viele moderne Handelsplattformen bieten den Average True Range direkt im Chart an. Auf der Plattform von XTB lässt sich der ATR beispielsweise gemeinsam mit weiteren Werkzeugen der technischen Analyse nutzen.
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