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Was ist Volumen Trading? Was uns das Handelsvolumen über Trends verrät

Unter Handelsvolumen versteht man die Gesamtmenge gehandelter Wertpapiere oder Kontrakte in einem bestimmten Zeitraum. Volumen Trading nutzt das Handelsvolumen, um Muster und Trends am Markt zu erkennen und daraus Handelsentscheidungen abzuleiten. 


Hohes Volumen signalisiert oft die Stärke eines Trends, während niedriges Volumen auf Unsicherheit hindeuten kann. Denn Preisbewegungen allein erzählen nur die halbe Geschichte – erst das Volumen zeigt, wie aktiv der Markt wirklich ist.


Gerade in volatilen Marktphasen gewinnt Volumen Trading deshalb an Bedeutung: Es hilft, echte Trends von kurzfristigem Marktrauschen zu unterscheiden und fundiertere Handelsentscheidungen zu treffen.

 

 

Volumen Trading – Das Wichtigste in Kürze:

💡 Definition: Volumen Trading ist eine Methode der technischen Analyse, bei der Trader das Handelsvolumen als Schlüsselindikator nutzen, um Marktverhalten zu analysieren.


💡 Bedeutung: Das Volumen zeigt die Stärke oder Schwäche von Marktbewegungen. Steigende Kurse bei hohem Volumen signalisieren einen robusten Trend, während abnehmendes Volumen oft nachlassendes Kaufinteresse und mögliche Trendwechsel andeutet. 


💡 Erweiterung der Chartanalyse: Bei der reinen Betrachtung von Kursdiagrammen werden Eröffnungs-, Hoch-, Tief- und Schlusskurse betrachtet. Mit dem Volumen wird ein weiterer Analyseparameter eingeführt.


💡 Indikatoren: Beliebte Volumenindikatoren machen das Marktgeschehen sichtbar. Beispiele sind die Volumendichte (Volume Density) und der VWAP (Volume Weighted Average Price).


💡 Volumen vs. Orderflow: Orderflow Trading geht einen Schritt weiter und betrachtet einzelne Kauf- und Verkaufsorders im Orderbuch in Echtzeit. Es ist eine vertiefte Form der Volumenanalyse, jeder Orderflow Trader nutzt Volumendaten, aber nicht jeder Volumen Trader verfolgt den detaillierten Orderflow. 


💡 Die Volumenangaben bei XTB sind für dich kostenlos und basieren auf dem Handelsvolumen aller XTB-Kunden.

Wichtig zu wissen: Da es mehrere Handelsplätze und Börsen gibt, zeigt jeder Handelsplatz in der Regel “nur” sein eigenes Volumen.

Unter Handelsvolumen versteht man die Gesamtmenge gehandelter Wertpapiere oder Kontrakte in einem bestimmten Zeitraum. Volumen Trading nutzt das Handelsvolumen, um Muster und Trends am Markt zu erkennen und daraus Handelsentscheidungen abzuleiten. 


Hohes Volumen signalisiert oft die Stärke eines Trends, während niedriges Volumen auf Unsicherheit hindeuten kann. Denn Preisbewegungen allein erzählen nur die halbe Geschichte – erst das Volumen zeigt, wie aktiv der Markt wirklich ist.


Gerade in volatilen Marktphasen gewinnt Volumen Trading deshalb an Bedeutung: Es hilft, echte Trends von kurzfristigem Marktrauschen zu unterscheiden und fundiertere Handelsentscheidungen zu treffen.

 

 

Volumen Trading – Das Wichtigste in Kürze:

💡 Definition: Volumen Trading ist eine Methode der technischen Analyse, bei der Trader das Handelsvolumen als Schlüsselindikator nutzen, um Marktverhalten zu analysieren.


💡 Bedeutung: Das Volumen zeigt die Stärke oder Schwäche von Marktbewegungen. Steigende Kurse bei hohem Volumen signalisieren einen robusten Trend, während abnehmendes Volumen oft nachlassendes Kaufinteresse und mögliche Trendwechsel andeutet. 


💡 Erweiterung der Chartanalyse: Bei der reinen Betrachtung von Kursdiagrammen werden Eröffnungs-, Hoch-, Tief- und Schlusskurse betrachtet. Mit dem Volumen wird ein weiterer Analyseparameter eingeführt.


💡 Indikatoren: Beliebte Volumenindikatoren machen das Marktgeschehen sichtbar. Beispiele sind die Volumendichte (Volume Density) und der VWAP (Volume Weighted Average Price).


💡 Volumen vs. Orderflow: Orderflow Trading geht einen Schritt weiter und betrachtet einzelne Kauf- und Verkaufsorders im Orderbuch in Echtzeit. Es ist eine vertiefte Form der Volumenanalyse, jeder Orderflow Trader nutzt Volumendaten, aber nicht jeder Volumen Trader verfolgt den detaillierten Orderflow. 


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Was ist Volumen Trading und warum ist das Handelsvolumen so wichtig?

Um Volumen Trading zu verstehen, musst du wissen, welche Informationen das Handelsvolumen über den Markt liefert und warum es als Fundament jeder fundierten Analyse gilt.

Was bedeutet Volumen im Trading eigentlich?

Im Trading bezeichnet das Handelsvolumen die Gesamtzahl der gehandelten Einheiten in einem bestimmten Zeitraum. Jeder Kauf oder Verkauf trägt zu diesem Volumen bei, sodass es das Ausmaß der Marktaktivität widerspiegelt. 

Ein hohes Handelsvolumen zeigt einen aktiven, liquiden Markt. Das heißt, Käufer und Verkäufer finden leicht zueinander, für praktisch jedes Angebot gibt es eine Nachfrage. 

Geringes Volumen dagegen deutet auf einen ruhigen, weniger liquiden Markt hin. Volumen quantifiziert also, wie viel Interesse tatsächlich hinter einer Kursbewegung steckt.

Warum ist diese Kennzahl nun so wichtig? 

Weil sie preisgibt, wie ein Kursanstieg oder -rückgang zustande kommt. Ein Preissprung mit auffallend hohem Volumen signalisiert starkes Kaufinteresse und einen soliden Trend. Fehlt ein entsprechender Volumenzuwachs, kann dies auf nachlassende Nachfrage hindeuten, häufig ein Warnsignal für einen möglichen Trendwechsel. 

Mit anderen Worten: Ohne Volumen fehlt einer Trendbewegung oft die Verlässlichkeit.

Was versteht man unter Volumen Trading?

Volumen Trading bezeichnet einen Trading-Ansatz, bei dem Trader das Handelsvolumen bewusst als Indikator in ihre Entscheidungen einbeziehen. Volumen Trader nutzen also Volumendaten, um Kauf- oder Verkaufssignale zu filtern und Trends zu bestätigen. 

Sie achten insbesondere auf Phasen ungewöhnlich hoher Umsätze, da solche Spitzen auf ein erhöhtes Interesse großer Marktteilnehmer hindeuten. Zum Beispiel wird ein plötzlicher Volumenanstieg bei einem Kursausbruch als Bestätigung gewertet, dass die Bewegung von breiter Marktteilnahme getragen ist. 

Umgekehrt können ungewöhnlich geringe Umsätze während eines starken Kurslaufs ein Warnzeichen sein.

Letztlich spiegelt das Volumen die Kräfte von Angebot und Nachfrage wider und Volumenhändler versuchen, aus diesem Verhältnis Schlüsse für ihr Timing zu ziehen. Volumen Trading verknüpft also die klassische Chartanalyse mit der Volumenanalyse, um die Wahrscheinlichkeit echter und nachhaltiger Kursbewegungen abzuschätzen.

Das Volumen bietet Informationen, die über das, was der Kurs selbst aussagt hinausgehen. Während der Kurs sich mit einer gewissen Zeitverzögerung bildet, geht man im Volumen Trading davon aus, dass das Handelsvolumen die Kursentwicklung vorwegnimmt.

In einer einfachen schematischen Darstellung sieht das so aus, wenn das Volumen eine fallenden (bärischen) oder steigenden (bullischen) Kursverlauf bestätigt.

Volumen Trading: fallend vs. steigend

Volumen Trading vs. Orderflow Trading

Volumen und Orderflow Trading hängen eng zusammen, unterscheiden sich aber in der Detailtiefe der Daten. Jeder Orderflow Trader nutzt Volumendaten, aber nicht jeder Volumen Trader analysiert den Orderflow

Orderflow Trading geht weiter ins Detail, indem es die tatsächlichen Kauf- und Verkaufsaufträge im Orderbuch verfolgt, um den unmittelbaren Kauf- oder Verkaufsdruck zu erkennen. Volumen Trading hingegen betrachtet das aggregierte Volumen pro Zeiteinheit. 

Beide Ansätze liefern wertvolle Informationen, doch die Orderflow-Analyse erfordert deutlich mehr Aufwand. Sie ist eine kurzfristige Strategie, die spezielle Tools und Erfahrung voraussetzt und vor allem von professionellen Daytradern genutzt wird.

Für Einsteiger gilt Orderflow Trading als weniger geeignet. Meist ist es sinnvoll, zuerst die klassische Volumenanalyse zu beherrschen, bevor man in die Tiefe der Orderbuch-Daten eintaucht.

Die XTB Handelsplattform zeigt das Handelsvolumen direkt im Chart an, ideal, um Kursbewegungen mit der realen Marktdynamik zu vergleichen.


Wie funktioniert Volumen Trading in der Praxis?

Sobald du die Grundlagen kennst, geht es darum, Volumendaten richtig anzuwenden.

Wie wird Volumen Trading angewendet?

In der praktischen Analyse des Volumen Trading kombinierst du Preis- und Volumendarstellung, um die Marktdynamik besser zu verstehen. Klassische Diagramme wie Linien- oder Candlestick-Charts lassen sich um Volumenbalken im unteren Bereich ergänzen. 

In der XTB App sieht das beispielsweise so aus: 

Volumen Trading: XTB App
Quelle: XTB App, aufgenommen am 29.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in Punkten. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.


Anschließend gilt es, typische Volumensignale im Kontext der Kursbewegung zu interpretieren. Suche nach markanten Chartmustern wie Dreiecken, Flaggen oder Unterstützungen und Widerständen.

Zwei zentrale Anwendungsbereiche sind dabei das Erkennen von Ausbrüchen und Trendwechseln:

  • Ausbrüche: Bei einem Ausbruch aus einer Chartformation, etwa aus einer Seitwärtsbewegung, gilt: Steigt das Volumen kräftig mit an, spricht das für einen nachhaltigen Ausbruch. 

    Bleibt der Volumenzuwachs aus, fehlt der Bewegung womöglich die breite Unterstützung, was ein Warnsignal für einen möglichen Fehlausbruch sein kann.
  • Trendwechsel: Lässt in einem Aufwärtstrend das Volumen allmählich nach, obwohl der Kurs noch steigt, ist Vorsicht geboten. Das Kaufinteresse schwindet, und ein Trendwechsel könnte bevorstehen. 

    Auch auffällige Volumenspitzen am Ende einer langen Kursbewegung deuten häufig auf eine bevorstehende Trendumkehr hin.

Welche Märkte eignen sich am besten fürs Volumen Trading?

Nicht in jedem Markt haben Volumendaten die gleiche Aussagekraft. Generell gilt: Je transparenter und liquider ein Markt, desto nützlicher ist die Volumenanalyse. Beispiele:

  • Aktien: An Aktienbörsen wird das Handelsvolumen zentral erfasst und veröffentlicht. Dadurch ist genau ersichtlich, wie viele Stücke in einem bestimmten Zeitraum gehandelt wurden. 

    Hohe Umsätze gehen häufig mit hoher Liquidität und engen Spreads einher, was Volumen Trading besonders effektiv macht.
  • Indizes: Indizes wie der DAX oder der S&P 500 besitzen kein eigenes Volumen. Über gehandelte Instrumente wie Futures, CFDs oder ETFs lässt sich jedoch eine aussagekräftige Näherung ableiten. Entsprechend beliebt ist Volumen Trading auch in diesen Märkten.
  • Forex: Der Forex Markt ist dezentral organisiert, ein einheitliches Forex-Volumen existiert daher nicht. Zwar können spezielle Tools das Handelsaufkommen approximieren, eine gewisse Ungenauigkeit bleibt jedoch. 

    Volumen Trading ist hier möglich, sollte aber mit Vorsicht eingesetzt werden.
  • Kryptowährungen: Im Kryptomarkt wird das Volumen je Börse gemessen. Große Coins wie Bitcoin oder Ethereum weisen auf etablierten Handelsplätzen meist hohe Volumina auf, wodurch Volumensignale gut erkennbar sind. 

    Da die Umsätze jedoch auf viele Börsen verteilt sein können, empfiehlt es sich, auf große und vertrauenswürdige Plattformen zu setzen.

Bei XTB kannst du übrigens mit ein und demselben Trading Konto auf verschiedene Märkte zugreifen, um Volumenanalysen übergreifend zu nutzen. Tausende von Aktien und ETFs sowie CFDs auf Devisen, Indizes, Rohstoffe und Kryptos stehen zur Verfügung.


Chancen und Risiken beim Volumen Trading

Wie bei jedem Trading-Ansatz gibt es auch beim Volumen Trading klare Vorteile, aber auch Grenzen. Dieses Kapitel hilft dir, beides realistisch einzuschätzen.

Welche Chancen bietet Volumen Trading?

Volumen Trading bietet gleich mehrere Vorteile für die Chartanalyse:

  • Bessere Marktkenntnis: Volumendaten machen die Marktaktivität transparent. Sie zeigen, wie viel tatsächlich gehandelt wird, und liefern damit Informationen, die über den reinen Kursverlauf hinausgehen. 

    Dadurch erkennst du die echte Marktdynamik viel genauer.
  • Trendbestätigung: Das Handelsvolumen dient als objektiver Echtheits-Check für Trends und Ausbrüche. Es filtert Fehlsignale heraus. So wird etwa ein Anstieg ohne Volumen als fragwürdig erkannt, während eine Kursbewegung mit hohem Volumen als verlässlich gilt.
  • Zeitvorteil: Volumenänderungen können Trendumschwünge oft früher andeuten als reine Preisindikatoren. Beispielsweise warnt eine Divergenz wie sinkendes Volumen bei noch steigenden Kursen, oft vor einer nahenden Trendumkehr. 

    Volumenanalyse verschafft dir so einen kleinen Informationsvorsprung.

Welche Risiken solltest du beachten?

Natürlich gibt es auch einige Risiken und Grenzen:

  • Interpretationsfehler: Volumen Trading erfordert Übung. Ungeübte Trader könnten Volumenmuster falsch deuten. Nicht jede Volumenspitze ist ein Kaufsignal, und nicht jeder Rückgang bedeutet Gefahr. 

    Erfahrung und Kontext sind entscheidend.
  • Datenqualität: Die Aussagekraft hängt von verlässlichen Daten ab. In manchen Märkten wie Forex oder Krypto sind Volumenzahlen nicht vollständig oder verzerrt, was zu Fehlschlüssen führen kann. Auch bei einzelnen Aktien mit sehr geringem Volumen liefern die Umsätze mitunter kein stabiles Signal.
  • Emotionen: Große Volumenbewegungen können zu Überreaktionen verleiten. Etwa könnte ein Anfänger geneigt sein, panisch zu verkaufen, nur weil plötzlich das Volumen steigt, ohne den eigentlichen Grund zu kennen. 

    Disziplin und ein kühler Kopf bleiben wichtig. Volumenanalyse ersetzt nicht das Risikomanagement.

Für wen eignet sich Volumen Trading – und für wen nicht?

Grundsätzlich kann jeder Trader vom Blick auf das Volumen profitieren, doch der Ansatz passt besonders gut zu technisch orientierten Anlegern. Daytrader und aktive Swing Trader nutzen Volumen Trading gern, um sich ein umfassenderes Bild der Marktsituation zu machen. 

Gerade wer Charts und Indikatoren routiniert analysiert, kann durch Volumensignale zusätzliche Bestätigung und Sicherheit gewinnen.

Weniger relevant ist Volumen Trading hingegen für Anleger, die ausschließlich nach langfristigen Fundamentaldaten entscheiden und Charts ignorieren. Trading-Einsteiger sollten sich bewusst sein, dass es etwas Übung braucht, um Volumensignale korrekt zu interpretieren. 

Wer aber bereit ist, sich damit auseinanderzusetzen, wird mit einem deutlich tieferen Marktverständnis belohnt.


Wie entwickelst du eine eigene Volumen-Trading-Strategie?

Volumen Trading wird dann richtig wertvoll, wenn du das Wissen in eine strukturierte Strategie überführst. Eine klare Systematik hilft dir, Chancen objektiv zu bewerten und impulsives Handeln zu vermeiden. 

Entscheidend ist, dass du Volumensignale nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Preisverhalten, Marktphase und Indikatoren betrachtest.

Wie kannst du Volumen als Signal nutzen?

Das Handelsvolumen kann in zwei Hauptsituationen besonders aufschlussreich sein: bei Ausbrüchen und bei Trendwenden. Steigt das Volumen stark an, während der Kurs aus einer Seitwärtszone nach oben ausbricht, bestätigt das die Bewegung. Hier beteiligen sich viele Marktteilnehmer, was für Stabilität sorgt. 

Bleibt das Volumen dagegen niedrig, ist der Ausbruch oft nur kurzlebig. 

Ein weiteres Schlüsselsignal sind Volumendivergenzen. Wenn der Kurs weiter steigt, das Volumen aber sinkt, deutet das auf ein nachlassendes Interesse hin, der Trend verliert an Kraft. 

Umgekehrt kann steigendes Volumen bei fallenden Kursen auf eine bevorstehende Bodenbildung hindeuten.

Strategien, die auf Volumen Trading basieren

Fortgeschrittene Trader kombinieren Volumen Trading mit Price Action, also dem Fokus auf die Preisbewegungen im Chart, um noch präzisere Einstiege zu finden. Wenn etwa ein bullisches Kerzenmuster an einer Unterstützung entsteht und gleichzeitig das Volumen zunimmt, gilt das als starkes Kaufsignal.

Breakout: Eine bewährte Methode ist die Breakout-Strategie. Du beobachtest eine Seitwärtsphase und wartest auf einen Ausbruch über den Widerstand, begleitet von überdurchschnittlichem Volumen. Dieses Volumensignal fungiert als Bestätigung, dass neue Käufer in den Markt kommen.

Trendfolge: Eine zweite Herangehensweise ist die Trendfolge-Strategie. Dabei gehst du in Richtung eines etablierten Trends, solange das Volumen hoch bleibt. Sinkt das Volumen deutlich, deutet das auf ein nachlassendes Momentum hin.

Umkehr: Auch Umkehrstrategien basieren auf Volumenanalyse. Ein sogenanntes Volumen-Climax, also ein Extremwert im Volumen an einem markanten Kursniveau, signalisiert häufig das Ende einer Bewegung. In Kombination mit einem Kerzenmuster wie einem Hammer oder Shooting Star kann das auf eine Trendwende hinweisen.

Volumenanalyse mit anderen Indikatoren kombinieren

Volumen Trading entfaltet seine volle Stärke in Verbindung mit technischen Indikatoren: 

  • Der RSI (Relative Strength Index) zeigt überkaufte oder überverkaufte Phasen. Wenn sich eine RSI-Divergenz mit einem Volumendivergenz-Signal deckt, steigt die Aussagekraft erheblich. 
  • Der MACD (Moving Average Convergence Divergence) hilft, Trendumkehrpunkte zu identifizieren. Bestätigt gleichzeitig ein Volumenschub die Bewegung, gilt das als starkes Signal.
  • Auch gleitende Durchschnitte (Moving Averages) können die Analyse ergänzen. Du könntest etwa nur dann ein Volumensignal handeln, wenn der Kurs oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts liegt, das filtert viele Fehlsignale heraus. 

Solche Kombinationen erhöhen die Trefferquote, da sie die reine Volumenbetrachtung um eine zweite Bestätigungsebene erweitern.

Welche typischen Fehler solltest du vermeiden?

Viele Einsteiger konzentrieren sich zu stark auf einzelne Volumenspitzen. Doch hohe Aktivität allein ist kein Signal, sondern muss immer im Kontext des Kursverlaufs betrachtet werden.

Ebenso wichtig ist es, die Liquidität zu berücksichtigen. In ruhigen Märkten oder Nebenwerten führen schon kleine Orders zu starken Volumenschwankungen, aber solche Bewegungen sind oft irreführend.

Ein häufiger Fehler ist auch, Volumendaten unterschiedlicher Märkte zu vergleichen. Beispielsweise ist das durchschnittliche Aktienvolumen nicht mit dem eines Währungspaares gleichzusetzen. Jede Assetklasse hat ihr eigenes, typisches Volumenprofil, das du kennen solltest, bevor du Signale interpretierst.

Eine große Hilfe bei der Vermeidung von Fehlern ist das kostenlose Demokonto von XTB. Damit kannst du Strategien risikofrei testen und die Wirkung verschiedener Indikatoren live nachvollziehen.


Wie lernst du Volumen Trading Schritt für Schritt?

Erfolgreiches Volumen Trading entsteht durch Verständnis und Übung. In diesem Abschnitt erfährst du, wie du systematisch trainierst und das Gelernte in der Praxis umsetzt.

Wie kannst du Volumen Trading üben?

Der Einstieg ins Volumen Trading gelingt am besten, wenn du theoretisches Wissen mit praktischer Übung kombinierst. Zunächst solltest du dir ein solides Grundverständnis aneignen. Fachartikel, Webinare und Videos helfen dabei.

Anschließend heißt es: üben, üben, üben. Am einfachsten geht das mit einem Demokonto: Hier kannst du verschiedene Volumen-Trading-Strategien gefahrlos ausprobieren und live beobachten, wie sich Volumenspitzen oder -flauten auf deine Handelsentscheidungen auswirken. 

Nimm dir Zeit, unterschiedliche Marktsituationen zu analysieren. Schau dir an, wie das Volumen in starken Trends, bei Ausbrüchen oder vor wichtigen Nachrichten reagiert. Durch diese kontinuierliche Beobachtung entwickelst du nach und nach ein Gefühl dafür, welche Volumensignale wirklich relevant sind.

Tools und Lernplattformen, die beim Einstieg helfen

Zum Glück bist du in den Tiefen des Markvolumens nicht alleine. Es gibt heute zahlreiche Lernplattformen und Tools, die Einsteigern helfen, Volumen Trading zu verstehen. Achte dabei auf seriöse Quellen. 

Renommierte Broker und Finanzportale bieten kostenlose Lerninhalte, von erklärenden Artikeln über Tutorials bis hin zu Foren, in denen du Fragen stellen kannst. 

Auch auf YouTube findest du ganze Videoreihen zum Volumen Trading, wobei es auch hier sinnvoll ist, auf die Erfahrung und Reputation der Anbieter zu achten. Wichtig ist, dass du das Gelernte stets selbst ausprobierst und nicht blind vertraust. Deine eigene Markteinschätzung auf Basis deines Wissens ist die beste Benchmark.

Welche Ressourcen bietet XTB für Einsteiger?

Als Broker mit Bildungsfokus stellen wir umfangreiche Ressourcen bereit, um dich beim Volumen Trading zu unterstützen. Bei XTB findest du strukturierte Lernmodule, von den Grundlagen des Orderbuchs bis zu fortgeschrittenen Volumen-Strategien, verständlich aufbereitet und mit Beispielen versehen. 

Zusätzlich bieten wir regelmäßig Live-Webinare und Video-Tutorials an, in denen unsere Marktexperten zeigen, wie du Volumenanalysen in der Praxis anwendest. Auch unsere täglichen Marktanalysen und Newsletter helfen dir, ein Gefühl für aktuelle Volumentrends in verschiedenen Märkten zu entwickeln. 

Kurzum: Bei XTB erhältst du nicht nur die Plattform zum Handeln, sondern auch das nötige Wissen, um Volumen Trading von Grund auf zu erlernen. Die Weiterbildungsmaterialien von XTB erklären Volumen Trading und verwandte Strategien Schritt für Schritt, sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Trader.

 

 

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FAQ

Volumen Trading bedeutet, dass du beim Handeln auf das Handelsvolumen achtest. Einfach gesagt nutzt du die gehandelten Mengen als zusätzliche Info, um Trends und Marktbewegungen besser einzuschätzen. 

In der Praxis integrierst du das Volumen in deine Chartanalyse. Zuerst blendest du die Volumenbalken im Chart ein. Dann beobachtest du Volumenspitzen oder -rückgänge bei Kursbewegungen und triffst darauf basierend deine Kauf- und Verkaufsentscheidungen. 

Volume Density (Volumendichte) und der volumengewichtete Durchschnittspreis (Volume Weighted Average Price oder VWAP) machen das Volumen sichtbar und verknüpfen es mit dem Kurs. 

Volumen Trading betrachtet das gesamte Handelsvolumen pro Zeiteinheit als Indikator. Orderflow Trading geht tiefer und analysiert einzelne Kauf-/Verkaufsorders im Orderbuch in Echtzeit, um den aktuellen Auftragsfluss zu erkennen. 

Durch eine Mischung aus Theorie und Praxis. Lies zum Beispiel Leitfäden oder besuche Kurse und nutze dann ein Demokonto, um Volumenindikatoren an echten Charts auszuprobieren. 

Vor allem Märkte mit zentral erfasstem Volumen eignen sich gut, zum Beispiel Aktienmärkte. Auch große Kryptowährungen weisen oft klare Volumenmuster auf. Im dezentralen Forex Markt sind Volumensignale hingegen weniger zuverlässig. 

XTBs Plattform stellt das Handelsvolumen direkt im Chart dar. So erkennst du Volumenspitzen auf einen Blick und kannst sie leicht in deine Analyse einbeziehen. 

Betrachte das Volumen nie ohne den Kursverlauf. Hohes Volumen ist nur mit passender Preisbewegung relevant. Beziehe auch die Liquidität mit ein: In umsatzschwachen Märkten sind Volumensignale oft trügerisch. 

Im Grunde ja. Das Basiswissen ist leicht erlernbar, aber die richtige Interpretation erfordert etwas Übung, wofür sich zunächst die Arbeit im Demokonto anbietet. 

Die meisten Charting-Plattformen unterstützen Volumenanalyse. Beliebt ist beispielsweise die Trading App von XTB.  

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Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.
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