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Mehr Marktbewegung mit weniger Kapital: Was sind Hebelprodukte?

Hebelprodukte erlauben es dir, mit geringem Kapitaleinsatz große Marktpositionen aufzubauen. Dadurch kannst du überproportional an Kursentwicklungen teilhaben. Und zwar sowohl im Aufwärtstrend als auch bei fallenden Kursen.


Viele Trader schätzen diese Chance auf hohe Gewinne, denn mit Hebelprodukten lässt sich bereits mit geringem Kapital ein Vielfaches des Einsatzes bewegen, das eingesetzte Geld wird sozusagen gehebelt.


In den letzten Jahren ist vor allem das Interesse an Hebelprodukten für Anfänger gestiegen, da immer mehr Privatanleger aktiv traden. Moderne Broker wie XTB ermöglichen heute auch Einsteigern einen einfachen Zugang zu gehebelten Finanzinstrumenten wie CFDs (Contracts for Difference).


Gleichzeitig gehen mit dem Hebeleffekt erhebliche Risiken einher: Wo potenziell hohe Gewinne winken, drohen ebenso hohe Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.


In diesem Beitrag erfährst du, was Hebelprodukte genau sind, wie sie funktionieren und worauf du achten solltest, bevor du selbst in die Welt des Hebel-Tradings einsteigst.

 

 

Hebelprodukte – Das Wichtigste in Kürze:

💡 Hebelprodukte sind derivative Finanzinstrumente, die es ermöglichen, mit kleinem Einsatz überproportional an den Kursbewegungen eines Basiswerts wie einer Aktie eines Börsenindex oder einer Währung zu partizipieren.


💡 Hebelwirkung: Das Trading mit Hebel vervielfacht Gewinne und Verluste. Schon geringe Kursänderungen des Basiswerts können aufgrund des Hebels zu überproportionalen Wertänderungen des Hebelprodukts führen.


💡 Chancen: Trader können sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen und hohe Renditen erzielen, tragen jedoch ein ebenso hohes Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.


💡 Regulierung & Schutz: In der EU sind Nachschusspflichten verboten, wodurch Verluste für Privatanleger begrenzt sind. Dennoch solltest du stets umsichtig traden und Risikomanagement einsetzen.

 

Hebelprodukte erlauben es dir, mit geringem Kapitaleinsatz große Marktpositionen aufzubauen. Dadurch kannst du überproportional an Kursentwicklungen teilhaben. Und zwar sowohl im Aufwärtstrend als auch bei fallenden Kursen.


Viele Trader schätzen diese Chance auf hohe Gewinne, denn mit Hebelprodukten lässt sich bereits mit geringem Kapital ein Vielfaches des Einsatzes bewegen, das eingesetzte Geld wird sozusagen gehebelt.


In den letzten Jahren ist vor allem das Interesse an Hebelprodukten für Anfänger gestiegen, da immer mehr Privatanleger aktiv traden. Moderne Broker wie XTB ermöglichen heute auch Einsteigern einen einfachen Zugang zu gehebelten Finanzinstrumenten wie CFDs (Contracts for Difference).


Gleichzeitig gehen mit dem Hebeleffekt erhebliche Risiken einher: Wo potenziell hohe Gewinne winken, drohen ebenso hohe Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.


In diesem Beitrag erfährst du, was Hebelprodukte genau sind, wie sie funktionieren und worauf du achten solltest, bevor du selbst in die Welt des Hebel-Tradings einsteigst.

 

 

Hebelprodukte – Das Wichtigste in Kürze:

💡 Hebelprodukte sind derivative Finanzinstrumente, die es ermöglichen, mit kleinem Einsatz überproportional an den Kursbewegungen eines Basiswerts wie einer Aktie eines Börsenindex oder einer Währung zu partizipieren.


💡 Hebelwirkung: Das Trading mit Hebel vervielfacht Gewinne und Verluste. Schon geringe Kursänderungen des Basiswerts können aufgrund des Hebels zu überproportionalen Wertänderungen des Hebelprodukts führen.


💡 Chancen: Trader können sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen und hohe Renditen erzielen, tragen jedoch ein ebenso hohes Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.


💡 Regulierung & Schutz: In der EU sind Nachschusspflichten verboten, wodurch Verluste für Privatanleger begrenzt sind. Dennoch solltest du stets umsichtig traden und Risikomanagement einsetzen.

 

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Was genau sind Hebelprodukte und wie funktionieren sie eigentlich? 

Dieser Abschnitt legt die Grundlagen: Definition, Funktionsweise und Nutzen von Hebelprodukten.

Was sind Hebelprodukte?

Hebelprodukte sind Finanzderivate. Ein Finanzderivat ist ein Vertrag, dessen Wert sich von einem anderen Vermögenswert (Basiswert oder Underlying) ableitet, daher der Name, vom Lateinischen derivare, das heißt: ableiten.

Mit Derivaten können Trader überproportional an der Kursentwicklung des Underlying, also etwa einer Aktie, eines Index oder Rohstoffs teilnehmen. Anstatt den Basiswert direkt zu kaufen, setzt du mit einem Hebelprodukt auf dessen Kursentwicklung. Und zwar sowohl auf steigende Kurse (Long Position) als auch auf fallende (Short Position).

Es gibt verschiedene Arten von Hebelprodukten, wie CFDs (Contracts for Difference), Optionsscheine, Knock-Out-Zertifikate oder Futures. Allen gemein ist der Hebeleffekt: Schon ein geringer Kapitaleinsatz kann eine große Marktexposition bewegen. 

Zum Beispiel erlaubt ein Hebel von 10, mit 100 € Einsatz Positionen im Wert von 1.000 € zu kontrollieren. Hebelprodukte eignen sich daher besonders, wenn du kurzfristig von Marktbewegungen profitieren möchtest, ohne den vollen Wert des Basiswerts investieren zu müssen.

Wie funktioniert die Hebelwirkung im Trading?

Die Hebelwirkung entsteht durch das Prinzip der Margin (Sicherheitsleistung): Du hinterlegst beim Broker nur einen Bruchteil des gehandelten Positionswertes als Margin.

Entwickelt sich der Markt in deine prognostizierte Richtung, erzielst du einen überproportionalen Gewinn, deine Rendite bezogen auf das eingesetzte Kapital fällt viel höher aus als ohne Hebel. Läuft der Markt jedoch gegen dich, erleidest du entsprechend überproportionale Verluste, im schlimmsten Fall den kompletten Verlust deiner Margin. 

Ein einfaches Beispiel: 

Bewegt sich der Kurs des Basiswerts um +1%, ergibt ein Hebel von 10 ca. +10% Gewinn. Umgekehrt führt ein Minus von 1% zu etwa -10% Verlust auf das eingesetzte Kapital. 

Wichtig ist dabei zu wissen, dass für private Anleger (Kleinanleger, auch Retail Trader genannt) in der EU das Verlustrisiko auf das eingesetzte Kapital begrenzt ist. Das bedeutet, dass keine Nachschusspflicht besteht, da Broker offene Positionen rechtzeitig schließen, bevor etwaige Verluste die Margin übersteigen.

Was unterscheidet Hebelprodukte von klassischen Anlagen?

Im Unterschied zu klassischen Anlagen, etwa dem direkten Kauf von Aktien oder ETFs, erwirbst du bei einem Hebelprodukt nicht den Basiswert selbst, sondern lediglich ein Derivat darauf. 

Du bist also nicht Eigentümer des zugrundeliegenden Vermögenswerts (Asset) und hast, zum Beispiel im Fall von Aktien, keinen Anspruch auf Dividenden oder Stimmrechte. Statt langfristiger Investition steht bei Hebelprodukten die kurzfristige Spekulation im Vordergrund. Viele Hebelprodukte haben eine begrenzte Laufzeit oder laufende Finanzierungskosten, was ein längeres Halten unattraktiv macht. 

Zudem reagieren Hebelprodukte empfindlicher auf Marktbewegungen: Wenn der Kurs einer Aktie um einen Euro fällt, ist der Verlust ein Euro. Bei Derivaten wird das Minus noch gehebelt. Selbst eine Phase ohne Kursveränderung (Seitwärtsmarkt) kann je nach Produkt zu einem Wertverlust führen, während eine Aktie in dieser Zeit einfach unverändert bliebe. 

Durch den Hebel sind die Risiken deutlich höher als bei traditionellen Anlagen, dafür bieten Hebelprodukte die Chance, auch mit kleinem Kapital von geringen Kursbewegungen zu profitieren.

Moderne Trading Plattformen wie die von XTB zeigen die Hebelwirkung in Echtzeit an und visualisieren übersichtlich mögliche Gewinne oder Verluste. So können Einsteiger das Verhalten von Hebelprodukten Schritt für Schritt erlernen, idealerweise zuerst im risikofreien Trading Demokonto.


Welche Arten von Hebelprodukten gibt es? 

Dieser Abschnitt ordnet die verschiedenen Klassen von Hebelprodukten nach ihrer Eignung für Privatanleger ein.

Welche Hebelprodukte sind am bekanntesten?

Es gibt zahlreiche Hebelprodukte auf dem Markt. Zu den bekanntesten zählen die bereits erwähnten CFDs, Optionsscheine, Knock-Out-Zertifikate (auch Turbo-Zertifikate genannt) und Futures. Alle verfolgen das gleiche Prinzip des Hebelns der Kursbewegungen eines Basiswerts, unterscheiden sich aber in ihrer Ausgestaltung. 

  • CFDs sind von Brokern angebotene Kontrakte, bei denen beide Vertragsparteien die Wertveränderung eines Basiswerts abrechnen. 
  • Optionsscheine verbriefen für begrenzte Zeit ein Recht zum Kauf oder Verkauf des Basiswerts zu einem bestimmten Preis. 
  • Knock-Out-Zertifikate besitzen eine Kursbarriere, bei deren Erreichen sie sofort (wertlos) verfallen. 
  • Futures sind standardisierte Terminkontrakte mit verpflichtender Erfüllung in der Zukunft. 

Neben diesen bekannteren Derivaten gibt es weitere, beispielsweise Faktor-Zertifikate, die tägliche Kursveränderungen mit einem festen Faktor hebeln. 

Trotz der Vielfalt wird in der Praxis besonders häufig mit CFDs gehandelt, da sie flexibel einsetzbar und vergleichsweise leicht verständlich sind.

Hebelprodukte bei Aktien

Der Hebeleffekt lässt sich in nahezu allen Anlageklassen nutzen, auch bei Aktien. Unter Hebelprodukten auf Aktien versteht man Instrumente, mit denen du auf die Kursentwicklung einzelner Aktien setzen kannst. 

Ein gängiges Beispiel sind Aktien CFDs: Anstatt z. B. 1.000 € in eine Aktie zu investieren, genügt bei einem Aktien CFD mit Hebel 1:5 bereits eine Margin von rund 200 €, um denselben Marktwert zu bewegen. Dein Gewinn oder Verlust entspricht dann der vollen Aktienbewegung auf der 1.000 €-Position, mit dem Unterschied, dass du deutlich weniger Kapital einsetzen musst. 

Ähnlich kannst du mittels Optionsscheinen oder Knock-Out-Zertifikaten auf Aktien spekulieren. Wichtig ist zu verstehen, dass du bei all diesen Hebelprodukten keine Aktie besitzt, sondern lediglich auf ihren Kursverlauf setzt.

Für Anleger bieten Hebelprodukte auf Aktien die Möglichkeit, kurzfristig auf Quartalszahlen oder News zu reagieren oder auch auf fallende Kurse (Short-Selling) zu setzen, was mit klassischen Aktien nicht ohne weiteres möglich ist.

Welche Hebelprodukte sind für Anfänger geeignet und welche eher nicht?

Hebelprodukte sind in unterschiedlichen Graden komplex und bergen vergleichsweise hohe Risiken, weshalb sie eher für erfahrene Trader konzipiert sind. Einsteiger sollten sich unbedingt vorab das notwendige Fachwissen aneignen.

Einige Hebelprodukte gelten dennoch als etwas anfängerfreundlicher. CFDs werden oft als Einstiegsprodukt empfohlen, da sie intuitiv funktionieren und keine feste Laufzeit haben. Auch Faktor-Zertifikate sind vergleichsweise einfach, da der Hebel als fester Faktor vorgegeben ist. 

Optionsscheine und Futures sind für Neulinge dagegen wenig geeignet, da sie tiefgehende Kenntnisse und teils hohen Kapitaleinsatz erfordern. Knock-Out-Zertifikate sind zwar simpel konstruiert, bergen aber durch die Knock-Out-Schwelle das sehr hohe Risiko eines abrupten Totalverlusts. 

Als Neueinsteiger solltest du dich zunächst auf einfache Hebelprodukte konzentrieren, mit kleinem Hebel handeln und bevorzugt in einem Demokonto üben, bevor du größere Beträge einsetzt.

Über XTB handelst du eine breite Palette von CFDs auf Aktien, ETFs, Indizes, Rohstoffe, Devisen und sogar Kryptowährungen mit einer Plattform, die dir transparent die erforderliche Margin und Risiken anzeigt.


So handelst du Hebelprodukte in der Praxis 

Nachdem die Grundlagen gelegt sind, geht es jetzt an die praktische Umsetzung: Wie handelt man mit einem Hebelprodukt?

Wie findet man passende Hebelprodukte?

Am Anfang steht die Frage, welchen Basiswert du traden möchtest und ob du dabei auf steigende oder fallende Kurse setzt. Danach wählst du den passenden Produkttyp. Für kurzfristiges, vergleichsweise unkompliziertes Trading bieten sich gerade für Privatanleger CFDs an, während Optionsscheine oder Zertifikate spezielle Szenarien wie etwa längere Laufzeiten nutzen.

Achte auf zentrale Parameter wie die Größe des Hebels, sprich die erforderliche Margin sowie die mit dem Trade verbundenen Transaktionskosten. Verwende nur ein Produkt, dessen Funktionsweise du wirklich verstanden hast und das zu deinem Risikoprofil passt.

Wie öffnet man eine Position mit Hebel?

Um einen Trade zu eröffnen, muss dein Handelskonto genügend Kapital aufweisen, um die Margin abzudecken. 

Die Margin wird immer als Prozentsatz vom Gesamtwert der Position angegeben, zum Beispiel 10%. Der Hebel wiederum zeigt das Verhältnis zwischen der Margin und dem gesamten Positionswert an. Bei einer Marginrate von 10% ist der Hebel also 10:1.

Angenommen, du möchtest eine Position im Wert von 1.000 € eröffnen, dann beträgt die nötige Margin bei einem Hebel von 10:1 nur 100 € (weil 10% von 1.000 € = 100 €).

In der Handelsplattform wird die Margin als Eurobetrag angezeigt. So hast du den Überblick über mögliche Positionsgrößen. Hast du diese festgelegt, kannst bei Bedarf einen Stop Loss oder Take Profit hinzufügen. Mit Klick auf Kaufen/Verkaufen eröffnest du die Position.

Sobald die Order ausgeführt ist, siehst du deine offene Position im Konto. Durch die Hebelwirkung verändern sich dein Kontostand und deine Eigenkapitalquote nun deutlich schneller als bei einem Direktinvestment. 

Kosten und Spreads bei Hebelprodukten

Beim Trading mit Hebelprodukten können je nach Broker mehrere Kostenarten anfallen. Im Vordergrund steht der Spread, also die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs. Es ist in erster Linie über den Spread, wie der Broker seine Dienstleistung finanziert. 

Bei manchen Anbietern kommt eine Kommission als prozentuale Gebühr pro Trade hinzu, speziell bei Aktien CFDs (bei XTB fällt für CFD Trades keine Orderkommission an). 

Hinzukommen können Übernachtgebühren (sogenannte Swaps). Der Grund ist das vom Broker an den Trader geliehene Kapital. Wird eine gehebelte Positionen über Nacht gehalten, verursacht das Zinskosten.

Diese Kosten fallen täglich an und können sich über längere Zeit summieren. Es lohnt sich also, Hebelpositionen nicht länger als nötig offen zu halten und die Gebührenstruktur des Produkts vorab genau zu kennen

Wie lange sollte man Hebelprodukte halten – und wann lohnt sich der Ausstieg?

Nicht zuletzt wegen der Swaps sind Hebelprodukte kurzfristig ausgerichtet. Mit längerer Haltedauer können nicht nur die Kosten, sondern auch die Risiken stark zunehmen. Empfehlenswert ist also, vorab einen Handelsplan festzulegen: Definiere ein Kursziel und einen Stop Loss.

Auch wichtig ist, seine Emotionen im Zaum zu halten. Werde nicht gierig und schließe die Position, wenn dein Gewinnziel erreicht ist, bevor der Markt wieder dreht. Ebenso konsequent solltest du Verluste begrenzen: Stellt sich heraus, dass deine Markterwartung falsch war, steige aus. 

Disziplin ist beim gehebelten Handel entscheidend, um nicht durch überlange Haltedauer mehr zu riskieren als nötig.

Dabei ist zu beachten, dass falls dein verfügbares Kapital durch Verluste zu stark sinken sollte, ein Sicherheitsmechanismus greift. In diesem Fall schließt der Broker Positionen automatisch, bevor dein Konto ins Minus rutscht. 

Das ist gesetzlich so vorgeschrieben, da eine Nachschusspflicht für Privatanleger ausgeschlossen ist. Dennoch solltest du Verluste stets durch effektives Risikomanagement begrenzen und nicht zu viel deines Kapitals auf eine einzige Hebel-Position setzen.

Tipp: Hebelprodukte testen, bevor man echtes Geld einsetzt

Bevor du echtes Geld einsetzt, solltest du die Dynamik der Hebelprodukte in einem Demokonto kennenlernen. Viele Broker bieten ein solches Konten mit virtuellem Guthaben an. Dort kannst du ohne finanzielles Risiko unter realen Bedingungen üben. 

Diese Möglichkeit solltest du nutzen, um dich mit der Plattform vertraut zu machen und das Risikomanagement zu üben. So sammelst du Erfahrung, ohne reales Geld zu riskieren, und bist für den Live-Handel besser vorbereitet.

Bei XTB kannst du Hebelprodukte zunächst im kostenlosen Demokonto testen und die erforderliche Margin sowie Kursbewegungen live nachvollziehen. Das ist für Einsteiger der ideale Weg, um risikofrei den Umgang mit Hebel und Plattform zu erlernen.


Chancen und Risiken von Hebelprodukten

Um als Trader Erfolg zu haben ist es wichtig, realistisch zu sein. Dazu gehört, sich bewusst zu machen, dass jeder Chance auch ein gewisses Risiko gegenübersteht.

Welche Chancen bieten Hebelprodukte?

Hebelprodukte eröffnen Anlegern einige interessante Möglichkeiten:

  • Hebelwirkung: Dank des Hebels kannst du bereits mit einem vergleichsweise kleinen Kapitaleinsatz an großen Marktbewegungen teilhaben.
  • Überproportionale Gewinnchancen: Auch geringe Kursänderungen können durch den Hebel zu überdurchschnittlich hohen Gewinnen führen.
  • Flexibilität bei der Marktrichtung: Hebelprodukte ermöglichen es dir, sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse zu setzen.
  • Absicherungsmöglichkeiten: Du kannst Hebelprodukte nutzen, um dein bestehendes Portfolio gezielt gegen mögliche Verluste abzusichern.
  • Breiter Marktzugang: Mit wenig Kapital kannst du weltweit in unterschiedliche Märkte investieren und kurzfristige Marktchancen nutzen.

Welche Risiken solltest du unbedingt kennen?

Den attraktiven Chancen stehen jedoch erhebliche Risiken gegenüber:

  • Totalverlustrisiko: Durch den Hebel kann bereits eine relativ kleine Gegenbewegung des Marktes ausreichen, um deinen gesamten Einsatz zu verlieren.
  • Hohe Verluste bei Volatilität: In stark schwankenden Märkten können Hebelprodukte sehr schnell zu erheblichen Verlusten führen.
  • Risiko durch Kurslücken: Unerwartete Ereignisse außerhalb der Handelszeiten, etwa über Nacht, können zu plötzlichen Kurslücken und hohen Verlusten führen.
  • Emittentenrisiko: Wird der Emittent beziehungsweise Vertragspartner insolvent, kann dein Trade vollständig wertlos werden.
  • Kostenbelastung: Spreads und mögliche laufende Gebühren schmälern deine Rendite und können bei längerer Haltedauer Gewinne aufzehren oder Verluste verstärken.
  • Psychologischer Druck: Die schnelle Gewinn- und Verlustdynamik kann emotionalen Stress auslösen und zu unüberlegten Entscheidungen führen, wenn du nicht diszipliniert bleibst.

Wie kannst du das Risiko beim Handel mit Hebelprodukten reduzieren?

Trotz der genannten Risiken gibt es verschiedene Strategien, um das Risiko zu begrenzen. Oberstes Gebot ist ein konsequentes Risikomanagement. 

Dazu gehört vor allem, für jede Position einen angemessenen Stop Loss festzulegen. Dieser automatische Verkaufsauftrag stellt sicher, dass deine Verluste einen bestimmten Betrag nicht überschreiten.

Ebenso sinnvoll ist es, die Positionsgröße klein zu halten. Setze nur einen kleinen Teil deines Gesamtkapitals in einen einzelnen Trade, sodass selbst ein Totalverlust verkraftbar wäre. 

Außerdem solltest du nur mit einem Hebel handeln, mit dem du dich auch wohlfühlst. Gerade als Einsteiger empfiehlt es sich, niedrigere Hebel zu wählen und auf allzu aggressive Trades zu verzichten. 

Kontinuierliches Lernen zahlt sich ebenfalls aus: Mache dich mit einschlägigen Schulungsmaterialien vertraut und übe regelmäßig, um Sicherheit im Umgang mit Hebelprodukten zu gewinnen.

XTB unterstützt dich aktiv beim Risikomanagement, etwa durch frei einstellbare Stop-Loss- und Take-Profit Orders, detaillierte Statistiken in der Handelsplattform und umfangreiche Schulungsmaterialien. So kannst du lernen, Chancen zu nutzen und Risiken zu kontrollieren.


Hebelprodukte handeln mit XTB: So funktioniert’s in der Praxis 

So handelst du Hebelprodukte direkt über XTB, von der Kontoeröffnung bis zum ersten Trade:

1.  Konto eröffnen und erste Schritte

Der Einstieg bei XTB ist unkompliziert: Über die Website von XTB kannst du in wenigen Minuten ein Handelskonto eröffnen. Anschließend erhältst du Zugang zur hauseigenen Handelsplattform sowie zum Kundenbereich.

Jetzt kannst du Geld auf dein Konto einzahlen, per Banküberweisung, Kreditkarte oder bequem mit unserem eWallet

Für den Anfang empfiehlt es sich, zunächst im Demokonto zu üben, das XTB kostenlos und zeitlich unbegrenzt bereitstellt. So lernst du die Plattform kennen, bevor du echtes Geld investierst.

2.  Verfügbare Märkte und Produktvielfalt

Ein großer Vorteil von XTB ist die breite Produktpalette. So kannst du tausende Märkte mittels CFDs handeln: Aktien aus aller Welt, wichtige Aktienindizes wie den DAX oder S&P 500, zahlreiche Forex-Paare, Rohstoffe (von Gold bis Öl) und sogar Kryptowährungen. 

All diese Basiswerte stehen dir als Hebelprodukte zur Verfügung, du kannst also auf steigende oder fallende Kurse setzen. XTB bietet dabei transparente Konditionen: enge Spreads und keine versteckten Gebühren. Neben CFDs ist bei XTB auch der Handel realer Aktien und ETFs möglich, falls du parallel langfristig investieren möchtest.

3.  Trade platzieren

Hast du dich für einen Markt entschieden, kannst du in der Plattform direkt einen Trade eröffnen. Suche dazu im Marktübersicht-Fenster nach dem gewünschten Basiswert.

Hast du dich für einen Wert entschieden, öffnest du das Orderfenster. Dort gibst du die Positionsgröße ein. Zusätzlich legst du optional einen Stop Loss und Take Profit fest, um den Trade abzusichern.

Hebelprodukte: XTB App
Quelle: XTB App, aufgenommen am 23.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in Punkten. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.

Das Orderfenster zeigt dir übersichtlich alle wichtigen Informationen an, etwa den erforderlichen Margin-Betrag und den aktuellen Spread. 

Bist du zufrieden mit den Einstellungen, klickst du auf Kaufen (für Long) oder Verkaufen (für Short), und die Position wird zum aktuellen Kurs eröffnet. Deine offenen Positionen erscheinen anschließend weiter unten und du kannst deren Entwicklung in Echtzeit verfolgen.

4.  Risiko kontrollieren und Wissen ausbauen

Die XTB App zeigt dir jederzeit Kontostand, freie Margin und Margin-Level an. Sinkt das Margin-Level auf einen kritischen Wert, solltest du notfalls eingreifen. 

Zahlreiche Tools helfen beim Risikomanagement: Preisalarme, Trailing Stops oder ein Handelsrechner zur Planung. Außerdem bietet XTB ein umfassendes Weiterbildungsangebot (Marktanalysen, News, Videokurse, Webinare), damit du dein Wissen stetig ausbauen und fundierte Entscheidungen treffen kannst.

Mit XTB handelst du auf einer ausgezeichneten Plattform und profitierst von professionellen Tools sowie umfangreichen Lernangeboten, für einen optimalen Einstieg in das Trading mit Hebelprodukten.

 

 

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FAQ

Hebelprodukte sind Finanzinstrumente, die Kursbewegungen eines Basiswerts gehebelt verstärken. Mit geringem Kapitaleinsatz kannst du überproportional an Gewinnen und Verlusten des Basiswerts teilhaben. 

Beim Hebel Trading hinterlegst du nur einen Teil des Positionswerts als Margin. Der Hebel multipliziert Gewinne wie Verluste: Beispielsweise führt bei Hebel 10 eine Kursänderung von 1% zu rund 10% Veränderung deines Einsatzes. 

Einsteiger sollten einfach strukturierte Hebelprodukte wie CFDs mit moderatem Hebel nutzen. Komplexere Produkte wie Optionsscheine, Knock-Outs oder Futures sind für Anfänger weniger zu empfehlen. 

Damit sind Derivate wie CFDs auf Aktien gemeint, mit denen gehebelt auf Aktienkurse setzt. Du kannst so Long- oder Short-Positionen auf einzelne Aktien eingehen. 

Der Hebel gibt den Multiplikator an, um den dein Einsatz verstärkt wird. Die Margin ist die hinterlegte Sicherheitsleistung für eine gehebelte Position, also der Teil des Kapitals, den du einsetzen musst. 

Hauptkosten sind der Spread (Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufskurs). Zudem können Kommissionen und Finanzierungskosten (Übernachtzinsen bei gehaltenen Positionen) anfallen.  

Im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust deines eingesetzten Kapitals durchaus möglich. Allerdings begrenzen EU-Regeln (keine Nachschusspflicht) deine Verluste auf dein Kontoguthaben; mehr als das eingezahlte Kapital kannst du nicht verlieren. 

Suche nach regulierten Brokern mit Lizenz und Einlagensicherung. Achte auf transparente Kosten und gute Kundenbewertungen. Ein seriöser Anbieter stellt Infos, Schulungen und ein Demokonto bereit, damit du mit Hebelprodukten erst üben kannst. 

Bei XTB eröffnest du online ein Konto. Anschließend kannst du in der Plattform auf viele Märkte per CFD mit Hebel handeln: Basiswert auswählen, Ordermaske ausfüllen (Positionsgröße, Stops) und die Position platzieren. 

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Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.
Wertentwicklungen von Handelswerten aus der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für Wertentwicklungen in der Zukunft!


Risikohinweis

CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 75% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Anlageberatung dar. Die Mitteilungen sind als Werbemitteilung zu verstehen.

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