Pivot Punkte gehören zu den ältesten und zugleich meistgenutzten Werkzeugen der technischen Analyse. Ursprünglich von Parketthändlern entwickelt, haben sie sich längst im digitalen Trading etabliert und sind besonders im Daytrading beliebt.
Die Idee dahinter ist einfach die, aus den Kursdaten des Vortages zentrale Preisniveaus abzuleiten, an denen der Markt mit erhöhter Wahrscheinlichkeit reagiert. Ob DAX, Forex oder Börsenindizes weltweit, Pivot Points liefern objektive Orientierungspunkte, die dir helfen können, potenzielle Unterstützungs- und Widerstandszonen zu identifizieren.
Für aktive Trader, besonders Daytrader, bieten Pivot Points klare Referenzlinien: Über dem zentralen Pivot-Punkt gilt der Markt oft als bullisch, darunter bärisch. Das bietet einfache Orientierung für schnelle Ein- und Ausstiege. Somit ist Pivot Punkte Trading perfekt für Intraday-Strategien in volatilen Märkten wie dem DAX.
In diesem Ratgeber erfährst du, wie Pivot Punkte funktionieren, wie du sie berechnest und welche Strategien sich daraus ableiten lassen.
Pivot Punkte – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Pivot Punkte sind berechnete Kursniveaus, die als potenzielle Unterstützungs- und Widerstandszonen dienen.
💡 Berechnung: Die Berechnung basiert auf dem Hoch, Tief und Schlusskurs des vorherigen Handelstages. Neben der klassischen Berechnungsmethode existieren Varianten wie Fibonacci oder Camarilla Pivot Punkte.
💡 Mögliche Strategien: Pivot Points werden vor allem im Daytrading und bei kurzfristigen Strategien eingesetzt, etwa beim DAX oder im Forex Markt.
💡 Chancen und Risiken: Vorteile sind Objektivität und einfache Anwendung; Schwächen liegen in der rein vergangenheitsbasierten Betrachtung.
💡 Wichtig: Pivot Punkte sollten nie isoliert, sondern stets im Zusammenspiel mit anderen Analysewerkzeugen verwendet werden.
Pivot Punkte gehören zu den ältesten und zugleich meistgenutzten Werkzeugen der technischen Analyse. Ursprünglich von Parketthändlern entwickelt, haben sie sich längst im digitalen Trading etabliert und sind besonders im Daytrading beliebt.
Die Idee dahinter ist einfach die, aus den Kursdaten des Vortages zentrale Preisniveaus abzuleiten, an denen der Markt mit erhöhter Wahrscheinlichkeit reagiert. Ob DAX, Forex oder Börsenindizes weltweit, Pivot Points liefern objektive Orientierungspunkte, die dir helfen können, potenzielle Unterstützungs- und Widerstandszonen zu identifizieren.
Für aktive Trader, besonders Daytrader, bieten Pivot Points klare Referenzlinien: Über dem zentralen Pivot-Punkt gilt der Markt oft als bullisch, darunter bärisch. Das bietet einfache Orientierung für schnelle Ein- und Ausstiege. Somit ist Pivot Punkte Trading perfekt für Intraday-Strategien in volatilen Märkten wie dem DAX.
In diesem Ratgeber erfährst du, wie Pivot Punkte funktionieren, wie du sie berechnest und welche Strategien sich daraus ableiten lassen.
Pivot Punkte – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Pivot Punkte sind berechnete Kursniveaus, die als potenzielle Unterstützungs- und Widerstandszonen dienen.
💡 Berechnung: Die Berechnung basiert auf dem Hoch, Tief und Schlusskurs des vorherigen Handelstages. Neben der klassischen Berechnungsmethode existieren Varianten wie Fibonacci oder Camarilla Pivot Punkte.
💡 Mögliche Strategien: Pivot Points werden vor allem im Daytrading und bei kurzfristigen Strategien eingesetzt, etwa beim DAX oder im Forex Markt.
💡 Chancen und Risiken: Vorteile sind Objektivität und einfache Anwendung; Schwächen liegen in der rein vergangenheitsbasierten Betrachtung.
💡 Wichtig: Pivot Punkte sollten nie isoliert, sondern stets im Zusammenspiel mit anderen Analysewerkzeugen verwendet werden.
Was sind Pivot Punkte?
Bevor du Pivot Punkte in deinem Trading-Alltag einsetzt, lohnt sich ein Blick auf die Grundlagen: Was genau verbirgt sich hinter dem Konzept und warum nutzen Trader es seit Jahrzehnten?
Was versteht man unter Pivot Punkten im Trading?
Das englische Wort Pivot bedeutet so viel wie Dreh- und Angelpunkt. Übertragen auf die Welt des Trading sind Pivot Points also Marken, an denen sich der Kurs oft „dreht“, wo also Wendepunkte im Verlauf liegen.
Pivot Punkte sind mathematisch berechnete Kursniveaus, die als Referenzpunkte für den bevorstehenden Handelstag dienen. Der zentrale Pivot Punkt (oft als PP oder Pivot bezeichnet) markiert dabei eine Art Gleichgewichtspreis, der sich aus Kursdaten des Vortages ergibt.
Um diesen zentralen Punkt herum werden weitere Levels berechnet: Widerstandszonen (engl.: Resistance) oberhalb von PP, als R1, R2, R3 bezeichnet und Unterstützungszonen (engl.: Support) unterhalb (S1, S2, S3).
Der wesentliche Unterschied zu klassischen Support und Resistance Zonen liegt in der Objektivität. Während traditionelle Unterstützungs- und Widerstandslinien oft subjektiv anhand von Chartmustern gezogen werden, entstehen Pivot Punkte durch eine klar definierte Formel. Jeder Trader, der dieselben Inputdaten verwendet, kommt zu einem identischen Ergebnis.
Diese Einheitlichkeit führt dazu, dass viele Marktteilnehmer dieselben Levels beobachten, was deren Relevanz verstärken kann.
Welche Rolle spielen Pivot Points im modernen Trading?
Obwohl Pivot Punkte aus einer Zeit stammen, als Computer im Handel noch keine Rolle spielten, haben sie nichts von ihrer Bedeutung verloren. Im Gegenteil: Die breite Verfügbarkeit in modernen Handelsplattformen hat ihre Nutzung eher noch verstärkt.
Gerade im Daytrading, wo schnelle Entscheidungen gefragt sind, bieten sie klare Orientierung.
Die anhaltende Beliebtheit erklärt sich durch mehrere Faktoren.
- Erstens liefern Pivot Points objektive, vorab bekannte Levels, an denen Trader ihre Strategien ausrichten können.
- Zweitens sind sie leicht verständlich und erfordern keine komplexe Interpretation.
- Drittens beobachten viele Marktteilnehmer dieselben Punkte, was zu einer selbsterfüllenden Dynamik (self-fulfilling prophecy) führen kann: Wenn genügend Trader an einem bestimmten Level kaufen oder verkaufen, beeinflusst das tatsächlich den Kursverlauf.
Unterschiedliche Arten von Pivot Punkten
Neben der klassischen Berechnung haben sich im Laufe der Zeit Varianten entwickelt, die unterschiedliche Gewichtungen oder zusätzliche Levels verwenden.
- Standard Pivot Punkte, auch Floor Pivots genannt, sind die ursprüngliche und am weitesten verbreitete Methode. Sie eignet sich für die meisten Märkte und Zeiträume.
- Fibonacci Pivot Punkte integrieren die bekannten Fibonacci Verhältnisse in die Berechnung der Widerstands- und Unterstützungszonen. Die Abstände zwischen den Levels folgen dabei den Fibonacci Retracements, was für Trader interessant ist, die ohnehin mit diesen Verhältnissen arbeiten.
- Camarilla Pivot Punkte erzeugen engere Levels, die näher am aktuellen Kurs liegen. Sie wurden speziell für das Intraday Trading entwickelt und eignen sich für Märkte mit geringerer Volatilität oder für Trader, die kleinere Kursbewegungen handeln möchten.
Für Einsteiger empfiehlt sich zunächst die klassische Variante, da sie am intuitivsten ist und in den meisten Handelsplattformen standardmäßig verfügbar ist.
Wie werden Pivot Punkte berechnet?
Die Stärke der Pivot Punkte liegt in ihrer mathematischen Klarheit. Dieser Abschnitt erklärt, welche Daten in die Berechnung einfließen und wie die Formel funktioniert.
Welche Daten werden für die Berechnung benötigt?
Für die Berechnung von Pivot Punkten benötigst du drei Werte aus dem vorherigen Handelstag:
- das Tageshoch (High)
- das Tagestief (Low)
- den Schlusskurs (Close)
Diese drei Datenpunkte bilden die Grundlage für alle weiteren Berechnungen.
Der Bezugszeitraum ist dabei entscheidend. Im klassischen Daytrading verwendest du die Daten des Vortages, um die Pivot Levels für den aktuellen Handelstag zu ermitteln. Bei Wochencharts würdest du entsprechend die Daten der Vorwoche heranziehen. Für DAX Pivot Punkte etwa nimmst du Hoch, Tief und Schlusskurs des DAX vom Vortag.
Die klassische Pivot-Punkte-Formel einfach erklärt
Die Berechnung folgt einer klaren Logik. Zunächst ermittelst du den zentralen Pivot Punkt, indem du Hoch, Tief und Schlusskurs addierst und durch drei teilst, also:
Pivot = (H + L + C) / 3
So erhältst du den Durchschnittspreis des Vortages.
Aus diesem zentralen Pivot leiten sich die Widerstands und Unterstützungszonen ab. Der erste Widerstand (R1) ergibt sich, indem du den Pivot verdoppelst und das Tagestief subtrahierst. Formal:
R1 = (2 x Pivot) – L
Die erste Unterstützung (S1) berechnest du, indem du den Pivot verdoppelst und das Tageshoch abziehst. Formal:
S1 = (2 x Pivot) – H
Für R2 und S2 wird die Handelsspanne (Hoch minus Tief) zum Pivot addiert beziehungsweise davon subtrahiert.
Die Logik dahinter: Der Pivot Punkt markiert den Gleichgewichtspreis, während die Abstände zu den Widerstands und Unterstützungszonen die Volatilität, also die Kursschwankungen des Vortages widerspiegeln. Je größer die Handelsspanne zwischen Hoch und Tief am Vortag war, desto weiter liegen die berechneten Pivot Levels auseinander.
In der Praxis musst du diese Berechnungen nicht manuell durchführen. Moderne Handelsplattformen wie von XTB stellen Pivot Punkte automatisch im Chart dar, sobald du den entsprechenden Indikator aktivierst.
Hier eine beispielhafte Ansicht; die waagerechte blaue Linie markiert den Pivot, darüber R1 bis R3 und darunter S1 bis S3:
Pivot Punkte im Trading anwenden: Welche Strategien gibt es?
Von der Theorie zur Praxis: In diesem Kapitel erfährst du, wie Trader Pivot Points konkret in ihre Handelsentscheidungen einbeziehen.
Pivot Punkte als Unterstützungs- und Widerstandszonen nutzen
Die grundlegendste Anwendung besteht darin, Pivot Points im Trading als potenzielle Wendepunkte zu betrachten. Nähert sich der Kurs einem Widerstandsniveau wie R1 oder R2, könnte die Aufwärtsbewegung dort ins Stocken geraten. Umgekehrt könnten Unterstützungszonen wie S1 oder S2 einen fallenden Kurs auffangen.
Trader nutzen diese Zonen auf verschiedene Weise. Manche suchen nach Einstiegsmöglichkeiten, wenn der Kurs ein Unterstützungsniveau erreicht und dort Anzeichen einer Umkehr zeigt. Andere verwenden die Levels zur Definition von Kurszielen: Wer eine Long Position eröffnet hat, also auf steigende Kurse hofft, könnte R1 oder R2 als mögliche Gewinnmitnahme Zone im Blick behalten.
Auch für das Risikomanagement bietet Pivot Punkte Trading eine Orientierung. Ein Stop Loss könnte beispielsweise knapp unterhalb einer Unterstützungszone platziert werden. Wird dieses Level durchbrochen, war die ursprüngliche Annahme offenbar falsch, und die Position wird automatisch geschlossen.
Breakout-Strategie: Was passiert, wenn Pivot Punkte durchbrochen werden?
Nicht immer halten Unterstützungs- und Widerstandszonen dem Druck stand. Wenn ein Pivot Point im Trading kraftvoll durchbrochen wird, kann dies auf eine Fortsetzung der Bewegung hindeuten. Solche Ausbrüche (Breakouts) bilden die Grundlage einer weiteren Strategie.
Die Idee dahinter: Durchbricht der Kurs beispielsweise R1 nach oben, könnte dies Momentum signalisieren, also eine in Stärke und Geschwindigkeit „schwunghafte“ Preisbewegung, die dann R2 als nächstes Ziel in den Fokus rückt. Umgekehrt könnte ein Durchbruch unter S1 auf weiteren Verkaufsdruck hindeuten.
Entscheidend ist bei der Breakout-Strategie die Qualität des Ausbruchs. Ein kurzes Überschießen eines Levels, das schnell wieder zurückgenommen wird, gilt als falscher Ausbruch (False Breakout).
Solche Situationen können zu Verlusten führen, wenn Trader vorschnell auf den vermeintlichen Breakout reagieren. Deshalb warten erfahrene Trader oft auf eine Bestätigung, etwa einen Schlusskurs oberhalb des durchbrochenen Levels oder ein erhöhtes Handelsvolumen.
Pivot Points mit anderen Indikatoren kombinieren
Pivot Punkte Trading entfaltet sein volles Potenzial erst in Kombination mit anderen Analysewerkzeugen. Isoliert betrachtet liefern es lediglich statische Preisniveaus ohne Aussage über die aktuelle Marktdynamik.
Ein Trendfilter wie ein gleitender Durchschnitt kann helfen, die Richtung des übergeordneten Trends zu bestimmen. Liegt der Kurs oberhalb eines längerfristigen Durchschnitts, könnte dies für Long Positionen sprechen. Pivot Unterstützungen würden dann als potenzielle Einstiegszonen dienen. In einem Abwärtstrend wären entsprechend Short Positionen an Widerstandszonen interessanter.
Momentumindikatoren wie der RSI (Relative Strength Index) können anzeigen, ob ein Markt überkauft oder überverkauft ist. Erreicht der Kurs eine Pivot Unterstützung und zeigt der RSI gleichzeitig überverkaufte Bedingungen, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit einer Gegenbewegung.
Auch Candlestick Muster in Kerzendiagrammen lassen sich mit Pivot Levels kombinieren. Ein Umkehrmuster wie eine Hammer Formation oder ein Engulfing Pattern (ein Kerzenmuster, das eine Trendwende signalisiert) an einem Pivot Punkt kann als zusätzliche Bestätigung dienen.
Wichtig ist dabei, nicht zu viele Indikatoren gleichzeitig zu verwenden (sogenanntes Overfitting). Zwei bis drei sich ergänzende Werkzeuge reichen in der Regel aus. Mehr führt oft zu widersprüchlichen Signalen und Handlungsunfähigkeit.
Vorteile und Risiken von Pivot Punkten im Trading
Da kein Trading Tool perfekt ist, solltest du sowohl die Stärken als auch Schwächen von Pivot Points kennen.
Welche Vorteile bieten Pivot Punkte?
Der größte Vorteil liegt in der Objektivität. Während viele technische Analysemethoden Interpretationsspielraum lassen, liefern Pivot Punkte eindeutige Zahlen. Du weißt bereits vor Handelsbeginn, wo die relevanten Levels liegen, und kannst deine Strategie entsprechend planen.
Die Berechnung ist zudem leicht nachvollziehbar. Auch Einsteiger verstehen schnell, wie Pivot Punkte entstehen und was sie aussagen. Diese Einfachheit steht im Gegensatz zu komplexeren Indikatoren, deren Funktionsweise oft undurchsichtig bleibt.
Pivot Punkte sind schließlich auch vielseitig einsetzbar. Sie funktionieren bei Aktien ebenso wie bei Indizes wie dem DAX, bei Währungspaaren wie EUR/USD oder bei Rohstoffen wie Gold: Das Prinzip bleibt identisch, lediglich die konkreten Werte ändern sich.
Welche Risiken und Schwächen haben Pivot Punkte?
Eine Einschränkung, die Pivot Punkte allerdings mit praktische jeder Marktanalyse gemeinsam haben ist, dass sie ausschließlich auf Vergangenheitsdaten basieren. Sie können natürlich nicht sicher vorhersagen, wie sich der Markt tatsächlich entwickeln wird. Ein berechnetes Unterstützungsniveau ist zum Beispiel keine Garantie dafür, dass der Kurs dort tatsächlich dreht.
In stark trendenden Märkten stoßen Pivot Punkte an ihre Grenzen. Wenn ein Markt mit hoher Dynamik in eine Richtung läuft, werden Widerstände oder Unterstützungen oft ohne nennenswerte Gegenwehr durchbrochen. Die Pivot Marken verlieren dann ihre Bedeutung.
Auch Nachrichtenereignisse können Pivot Punkte irrelevant machen. Unerwartete Wirtschaftsdaten, Zentralbankentscheidungen oder geopolitische Entwicklungen führen zu Kursbewegungen, die keinen Zusammenhang mit den Daten des Vortages aufweisen.
Warum Pivot Punkte nie allein verwendet werden sollten
Pivot Punkte liefern Kontext, aber keine eindeutigen Handelssignale. Sie zeigen dir, wo interessante Preisniveaus liegen könnten, sagen aber nicht unmittelbar etwas darüber aus, ob du kaufen oder verkaufen solltest.
Ein durchdachtes Risikomanagement bleibt unverzichtbar. Selbst wenn ein Trade an einem Pivot Level vielversprechend erscheint, kann er scheitern. Stop Loss und eine angemessene Positionsgröße schützen dein Kapital, sollte die Analyse doch nicht aufgehen.
Die Kombination mit anderen Indikatoren ist daher nicht optional, sondern essenziell im Pivot Point Trading. Erst wenn mehrere unabhängige Faktoren in dieselbe Richtung deuten, entsteht ein robusteres Bild. Pivot Punkte sind ein Baustein deiner Analyse, nicht das gesamte Fundament.
Pivot Punkte im Trading-Alltag nutzen – praktische Umsetzung bei XTB
Dieser letzte Abschnitt zeigt, wie du Pivot Points konkret in deinem Trading einsetzt und welche Möglichkeiten dir die Plattform von XTB bietet.
Wie Trader Pivot Points im Chart darstellen und interpretieren
In der Handelsplattform von XTB lassen sich Pivot Punkte mit wenigen Klicks im Chart einblenden. Der Indikator zeichnet automatisch den zentralen Pivot sowie die Widerstands- und Unterstützungszonen ein, sodass du die Levels auf einen Blick erfassen kannst.
Unter Einstellungen können die Pivot-Ebenen und die farbliche Darstellung ausgewählt werden:

Die Wahl des Zeitrahmens beeinflusst die Aussagekraft. Für klassisches Daytrading empfehlen sich Tages Pivots, die auf den Daten des Vortages basieren. In kürzeren Zeitrahmen wie dem 15 Minuten oder Stundenchart siehst du dann, wie der aktuelle Kurs zu diesen Levels steht. Für Swing Trading über mehrere Tage können auch Wochen Pivots interessant sein.
Unter dem Reiter "Sichtbarkeit" findet man die verschiedenen Zeitrahmen der Pivot Points:

Die Interpretation erfolgt im Kontext des Gesamtbildes. Ein Kurs, der den Handelstag oberhalb des zentralen Pivot Punkts beginnt, gilt tendenziell als bullisch. Startet er unterhalb, könnte dies auf eine schwächere Marktstimmung hindeuten.
Noch einmal zur Erinnerung: Diese grobe Einordnung alleine ersetzt keine vollständige Analyse, bietet aber einen schnellen ersten Anhaltspunkt.
Pivot Punkte analysieren, testen und üben – worauf es ankommt
Bevor du Pivot Punkte im Handelskonto mit echtem Geld einsetzt, solltest du das Konzept gründlich verstehen und testen. Das kostenlose Demokonto von XTB bietet dir die Möglichkeit, Strategien risikofrei auszuprobieren. Du handelst mit virtuellem Kapital unter realen Marktbedingungen und kannst beobachten, wie sich Kurse an Pivot Levels verhalten.
Die hauseigene Plattform unterstützt dich dabei mit einer breiten Auswahl an Analysewerkzeugen. Neben Pivot Punkten stehen zahlreiche weitere Indikatoren zur Verfügung, die du nach Bedarf kombinieren kannst. Die Plattform ist sowohl als Desktop Version als auch als mobile App verfügbar, sodass du deine Charts jederzeit im Blick behältst.
XTB bietet zudem umfangreiche Bildungsmaterialien. Webinare, Video-Tutorials und Marktanalysen helfen dir, dein Wissen zu vertiefen. Der deutschsprachige Kundenservice steht für Fragen zur Plattform und zu Handelsinstrumenten bereit.
Unter tausenden handelbaren Instrumenten, darunter Aktien, ETFs und CFDs auf u.a. Indizes wie den DAX, Währungen und Rohstoffe, findest du die richtigen Märkte, um Strategien mit Pivot Punkten anzuwenden.
Last but not least sorgen die transparente Kostenstruktur bei XTB sowie die Aufsicht und Regulierung durch Aufsichtsbehörden wie der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) für seriösen Anlegerschutz.
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FAQ
Pivot Punkte sind berechnete Kursniveaus, die als potenzielle Unterstützungs- und Widerstandszonen dienen. Sie basieren auf Hoch, Tief und Schlusskurs des Vortages und helfen Tradern, wichtige Preisniveaus zu identifizieren.
Der zentrale Pivot Punkt ergibt sich aus dem Durchschnitt von Tageshoch, Tagestief und Schlusskurs. Daraus leiten sich weitere Widerstands (R1, R2) und Unterstützungsniveaus (S1, S2) ab.
Pivot Punkte funktionieren bei liquiden Märkten mit ausreichender Volatilität am besten. Dazu zählen Indizes wie der DAX, Währungspaare im Forex Handel sowie Rohstoffe und große Aktien.
Pivot Punkte sind keine Prognose, sondern Orientierungshilfen. Ihre Zuverlässigkeit hängt vom Marktumfeld ab und steigt, wenn sie mit anderen Analysemethoden kombiniert werden.
Die Grundlagen sind einsteigerfreundlich, da die Berechnung objektiv und leicht verständlich ist. Fortgeschrittene nutzen Pivot Punkte als Teil komplexerer Strategien.
Trader nutzen Pivot Levels als potenzielle Einstiegs oder Ausstiegszonen, zur Definition von Kurszielen und zur Platzierung von Stop-Loss-Orders.
Für Daytrading eignen sich Tages Pivots auf Basis des Vortages. In Kombination mit kürzeren Chartintervallen wie 15 Minuten oder einer Stunde lassen sich konkrete Setups identifizieren.
Ja, die Kombination ist sogar empfehlenswert. Trendfilter wie gleitende Durchschnitte oder Momentumindikatoren wie der RSI ergänzen Pivot Punkte sinnvoll.
Ein Kurs oberhalb des zentralen Pivot Punkts gilt tendenziell als bullisch (tendenziell steigende Kurse), ein Kurs darunter als bärisch (tendenziell fallende Kurse). Diese Einordnung liefert eine grobe Orientierung zur Marktstimmung.
Pivot Punkte wurden ursprünglich für das Daytrading entwickelt und entfalten dort ihre größte Wirkung. Für langfristige Strategien sind andere Analysemethoden meist besser geeignet.
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